Beiträge von Wildkatze

    @Deflationator
    Der August/September werden die entscheidenden Monate werden und auch einen etwas gesicherten Ausblick auf die nähere Zukunft ermöglichen.


    Derzeit kann man die Wirtschaft in lebensnotwendig, spricht Lebensmittel, etc. und nicht lebensnotwendig, der weitaus größere Teil der Wirtschaft, unterteilen. Während es der Lebensmittelindustrie zumindest im Erzeugerbereiche noch einigermaßen geht, steht der Rest schon bis zu den Knien im Jordan.


    Doch wie steht es um die "Lebensnotwendigen" wirklich..?
    Die meisten großen Lebensmittelerzeuger haben durch den Ernteeinfluss ein abweichendes Geschäftsjahr (Ende 30.09.) Da nun so langsam die Gesellschafterversammlungen, etc. beginnen wird sich die nächsten Wochen ein klareres Bild abzeichnen. Was derzeit durchsickert ist desaströs - Das Polster der Frühjahrs-Hamsterkäufe ist wohl aufgebraucht..?
    Interessant, dass gerade dieser Wirtschaftsbereich derzeit massiv von der Regierung behindert und mit allerlei Beschränkungen zusätzlich belastet wird.


    Der andere, größere Teil der Wirtschaft, warte aus meiner Sicht nur den Geschäftsjahreswechsel ab, und hier und da hört man schon, dass die Halbjahreszahlen dieses Jahr etwas später, also erst Ende September folgen sollen...warum nur?


    Wenn die Lebensmittelerzeuger mit einem größeren Produktionsrückgang und damit verbundenen Stellenabbau an die Öffentlichkeit gehen, werden meiner Ansicht nach die anderen Bereiche sich auch in dieses Fahrwasser begeben.


    Aber egal wie, werden wir im September wenigstens einen Vorgeschmack und Ausblick bis Jahresende bekommen.

    Meine Wahrnehmung ist eher, das wir derzeit in einer deflationären Zeit leben


    Aber der Inflationsschock folgt i.d.R umso massiver
    Eben der Zeitfaktor ungewiss :thumbup:

    Nach meiner Wahrnehmung würde ich auch eher von deflationären Tendenzen sprechen.


    Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Definitionen wie Deflation, Inflation, etc. heute überhaupt noch in bekanntem Maße Gültigkeit besitzen?
    Es handelt sich bei alldiesen Definitionen und die Beschreibung einer freien wirtschaftlich-finanziell verflochtenen Entwicklung. Das heißt eine wirtschaftliche Entwicklung, die eine finanzielle nachzieht und sich gegenseitig aufschaukelt (oder eben umgekehrt). Heute haben wir jedoch eine vollkommen überregulierte und keineswegs freie Wirtschaft..


    Im Zuge der Corona-Maßnahmen wurde dieses System aus meiner Sicht massiv gestört. Es lagen keine wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den Unternehmen vor, die zu einer finanziellen Entwicklung geführt hätten. Diese Schwierigkeiten wurden durch die Politik, also eine Gruppierung, die die in der Definition gar nicht direkt beteiligt ist ausgelöst. Die Entwicklung verläuft demnach auf einer ganz anderen Basis, als die für die Betrachtung Deflation, Inflation, etc. zu Grunde liegt.


    Wenn ich hier in die Gegend schaue geht es den Menschen gut. Sie haben nicht weniger, meist sogar mehr Geld zur Verfügung als vor einem Jahr und kaufen fast ausschließlich Lebensmittel und die wesentlichen Dinge des täglichen Lebens. Der Rest wird gespart. Die Preise, abgesehen von frischen Lebensmitteln, fallen ehr, als dass diese steigen.
    Dies wäre nach bestehender Definition eher einer Deflation zuzurechnen..


    Eine Veränderung dieses Trends sehe ich erst, wenn das große Sterben der Unternehmen beginnt.
    Aber insgesamt denke ich nicht, dass durch die massiven gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Eingriffe der Regierung, die bewährten Begrifflichkeiten und Folgerungen darauf zukünftig immer mehr an Bedeutung verlieren werden.

    Was GOLD angeht, da sehe ich NULL Volatilität, die sehe ich nur im Gegenpart, den Papierschnipsel Währungen.
    Es kommt halt immer auf den Standpunkt des Blickwinkels an ....

    Aus meiner Sicht als nicht Gold-Bug, sehe ich Gold als etwas, das über die Jahre im Vergleich zu Lebensmittel zwar leicht an Wert verliert. Im Gegensatz zu Geld und anderen Investments" die weitaus mehr an Wert verlieren.


    Von daher hat Gold aus meiner Sicht den geringsten Real-Negativ-Zins.


    Selbst wenn ich das Gold nur als Zwischenschritt relativ kurz halte, habe ich meist weniger verloren als wenn das Geld auf dem Konto gelegen wäre.


    Der Bezug Gold zu Geld (Euro) ist wenn überhaupt für den Kauf relevant.
    Am Ende zählt nur, was von dem Gold, als Gegenwert auf den Teller kommt.

    @PatronaLupa


    ich hab lange für Mälzereien gearbeitet und betreue heute noch eine der größten Mälzereigruppen in Deutschland.
    Deine Aussage zum Eiweißgehalt ist bezogen auf die Mälzereien falsch!


    Die Herstellung von Braumalz ist heute für viele Mälzereien eher ein Nebengeschäft und der Großteil des produzierten Malzes, Malzextraktes und anderer Produkte geht vorrangig in die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie.


    Natürlich wird für Braumalz vorrangig Gerste mit niedrigerem Eiweißgehalt verwendet. Für die anderen Produkte jedoch nicht und so ist mengenmäßig eher der Weizen meist an der Spitze.


    Der Landwirt hat zumeist einen Kontraktvertrag für verschiedene Getreidesorten und Mengen mit vorab vereinbarten Eigenschaften. Liegt das Getreide dann später nicht in der Kontrakt-Spezifikation bekommt er Preisabschläge.
    Für die Mälzerei ist dies jedoch nur von prozesstechnischen Interesse, weil das Getreide dann entweder verschnitten oder für ein anderes Produkt verwendet wird. Der Einzige der dabei draufzahlt, ist der deutsche Landwirt!


    Das Getreide kommt zum Großteil aus dem Ausland und auch wenn lokale Landwirte zur Erntezeit bis zu 2000to täglich anliefern ist das nur ein überschaubarer Posten im Vergleich zu den Bahnwagons die täglich in die Entladung rollen.
    Am Ende entstehen in der Mälzerei aus 28 Getreidesorten über 400 Produkte für den Verkauf. Das geht von Malzentraxten über Lebensmittelfarbstoffe, diverse Malze und Braumalz, bis zu den verschiedensten Lebensmittelzusätzen, Füllstoffen für die Kosmetik und Futtermitteln.
    Neben dieser Standardproduktion gibt es noch einige Sonderproduktionen, die andere Getreidesorten verwenden und auch viele der vermeintlichen eigenständigen Craft- und Handmade-Bier-Hersteller gehören letztlich rechtlich den Mälzereien


    Aktuell werden, über alle Werke meines Kunden, in den Standorten, insgesamt 51 verschiedene Rohgetreidesorten gelagert. Von diesen gehen 28 in die normale Großproduktion und der Rest wird für die Sonderprozesse verwendet.
    Hierbei nimmt die Spirituosenherstellung in den letzten Jahren einen immer größeren Platz ein.


    Was das Mehl und dessen Geschmack, bzw. Eignung zum Backen angeht, ist reine Geschmackssache!
    Die Geschmäcker sind verschieden und die Mehlherstellung im häuslichen Umfeld ist für die Meisten mehr Hobby als Notwendigkeit. Dass das selbst gemahlene Mehl nicht unbedingt gesünder sein muss hatte ich auch schon erwähnt.

    Wie kann ich als Laie eine Belastung meines Mahlgutes durch Mykotoxine erkennen ?

    Naja, irgendwann siehst und riechst du den Schimmelbefall.
    Aber einen richtigen Test für den Hausgebrauch gibt es nicht mehr.


    Du hast dir nur behelfen, indem du bei der Einlagerung eine Kultur anlegst, Also paar Körner und Abrieb vom Sackboden, zusammen mit etwas Wasser in ein verschließbares Schälchen und warten bis etwas wächst.
    Die Schimmelstrukturen kannst du anhand des Aussehens mit Fachbüchern/WWW recht einfach bestimmen.


    Wenn du bei Verwendung des Sacks die gleiche Prozedur wiederholst mit dem gleichen Ergebnis nach der gleichen Zeit, ist das Getreide zumindest nicht schlechter als im Einlagerungszustand, Dabei musst allerdings peinlich auf die gleiche Temperatur achten!


    Die Testkits, die es früher gab und die auch viele Mühlen verwendet haben gibt es meines Wissens nicht mehr. Heute haben die Mühlen gut ausgestattet Labore, wodurch die Kits überflüssig wurden.


    Wenn du erntefrischen Getreide vom Bauern hast, kannst du ein Stückweit auf die Schimmelbelastung und andere Parameter schließen. Beim Getreide von der Mühle musst du der Mühle vertrauen..
    Falls du dort regionales Getreide kaufst, frag nach dem Landwirt, schau dir die Anbauflächen an und sprich mit ihm. Ein freundliches und interessiertes Gespräch offenbart einiges über die Qualität und der Bauer kann dir genau sagen, welches seiner Getreide gut und welches nicht so gut ist!


    Kleiner Tipp: Das gute Getreide geht idR zum Mälzer während das nicht so gut an die Mühle geht.
    Falls du eine Mälzerei in der Nähe hast , schadet es nicht, dort mal nachzufragen ob sie dir was verkaufen. Der vollständige Laborbericht ist dort obligatorisch und die Reinigung vergleichbar der Mühle.,

    Salorius......
    glaube dem Biersäufer, Wein ist um einiges gesünder als Mehl.
    Außerdem, verzehren sollste den ja auch nich...sondern saufen!


    WBT

    Wenn du dich auf die leichten Biere, also nicht den alkoholfreien Dreck, sondern die Vollbiere, die nur mit um die 2vol% Alkohol gebraut werden beschränkst, hast du recht.
    Letztlich ist das nur ein Auszug aus Getreide/Malz und Hopfen, der mit etwas Alkohol haltbar gemacht wird.


    Also richtiges flüssiges Brot mit gleichem Nährwert, jedoch vielfältigeren Inhaltsstoffen sowie dem Alkohol der im Körper eine anregende und reinigende Wirkung hat.
    Einige Familien hier in der Gegend brauen dieses Bier noch heute selbst.
    Ist sowas wie ein lokales Erfrischungsgetränk für jung und alt, das selbst Kleinkinder in gewissen Grenzen trinken können.
    Wenn es im Sommer richtig heiß ist und du draußen arbeitest, ist das der optimale Durstlöschen.


    Ansonsten bevorzuge ich aber den hochprozentigen, gebrannten und Jahrzehnte gelagerten Bierextrakt :thumbsup:

    Nachdem in Sachen Mehl und Mahlen offensichtlich einige Unklarheiten und Missverständnisse vorherrschen, will ich mal das Thema "Selbstmahlen" etwas erläutern:

    Eines sollte von vorneherein klar sein:
    Das was aus der Mühle kommt ist keine gebrauchsfertiges Mehl!

    Je nachdem, wo man seine Körner bezieht, müssen diese vor dem Mahlvorgang gereinigt werden. In der Ernte befinden sich viele Fremdstoffe: Schmutz/Steinchen, andere Pflanzenteile, Insekten, beschädigte Körner, usw.
    Die Reinigung erfolgt über mehrere Stufen von Sieben, Rütteln und Durchblasen. Dabei muss der Reinigungsvorgang zu lange, bzw. so oft durchlaufen werden, bis ausschließlich nur noch gute Körner zur Verfügung stehen.-> Foto: Weizenkörner


    Um es ganz klar zu sagen:
    Wer selbst Getreide anbaut verfügt meist auch über die dazu notwendigen Gerätschaften. Wer keine Geräte hat und nur selbst backen möchte, kann die Reinigung gerne selbst mal versuchen. Für größere Mengen ist dies jedoch ohne Geräte ein äußerst mühsames und wahrscheinlich auch entnervendes Unterfangen. In diesem Fall ist es besser, bereits gereinigtes Mehl über einen Verarbeiter oder eine Mühle zu beziehen.


    Egal ob man eigenes oder gekauftes Getreide zu Mehl vermahlen möchte, muss vor der Vermahlung eine kleine Prüfung des Getreides erfolgen!


    1. Wie sehen die Körner aus?
    Diese müssen unbeschädigt und von Größe und Farbe gleichmäßig sein.
    Abweichungen deuten auf eine mindere Qualität und/oder Mischung von Getreideernten hin.


    2. Etwa eine Handvoll in eine Schale mit lauwarmem Wasser legen.
    Die Körner müssen innerhalb schnell auf den Boden sinken und nach kurzer Zeit, Blasen auf der
    Oberfläche bilden. Nach rund einer Stunde kann der Geschmacks- und Konsistenztest durchgeführt werden.
    Ich will hierzu nicht zu tief in die Detail gehen. Aber anhand von Mehligkeit, Geschmack, etc. kann man gut
    auf die Inhaltsstoffe und das spätere Mehl schließen.
    Dies ist natürlich keine Laboranalyse, aber nach einigen Malen hat man den Dreh recht gut raus.
    Körner die an der Oberfläche bleiben oder aufschwimmen sind nicht in Ordnung!


    3. Etwa eine Handvoll in eine flache Schüssel geben, wobei die Körner nicht übereinander liegen dürfen. Danach
    die Schale unter eine Wärmequelle, wir verwenden eine IR-Lampe für die Hühner, stellen und die Körner
    langsam erwärmen. Wenn die Körner "zum Leben erwachen" und sich bewegen, oder es laufen "Proteine" durch
    die Schüssel, ist das Getreide kontaminiert. So kann eine Käfer/Larvenbefall in den Körnern erkannt werden.


    Ist bis hierher alles in Ordnung können die Körner in die Mühle, welche anfangs auf einer relativ groben Einstellung steht.
    Danach wird der Mahlgrad auf die gewünschte Feinheit eingestellt. Der entstehende Vorlauf, bis zum Erreichen des gewünschten Mahlgrads, kann als Tierfutter verwendet werden. Da hierbei auch der Abrieb der letzten Mahlung und anderes enthalten ist, würde ich von einem Verzehr absehen.


    Bein Mahlgrad gilt immer:
    "So fein wie unbedingt notwenig, aber so grob wie möglich!"

    Je feiner die Mahlung, desto unbekömmlicher und schlechter verdaulich wird das Mehl - speziell Weizen. Außerdem verliert das Korn während der Mahlung schnell seine Nährstoffe/Vitamine. Je länger der Mahlvorgang dauert und je höher die Temperatur in der Mahlkammer wird, desto "wertloser" ist das Mehl.

    Nach dem Vorlauf, je nach Mühle 100-300g, kommt das weiterverwendbare Urmehl, welches jedoch noch die Kleie enthält. Die Kleie wird von den Schalen und Spelzen des Korns gebildet muss aus dem Mehl entfernt werden. Würde man die Klein im Mehl belassen, würde das Brot hart, und strohig werden, sowie schnell austrocknen. Andererseits biete die Kleie auch viele interesante Anwendungsgebiete - nicht nur in der Küche!


    Die Trennung geschieht wieder durch Siebung durch ein feines Rüttelsieb. Nach dieser ersten Siebung steht dann das Rohmehl (obere Schüssel) und die Kleie (untere Schüssel) zur Verfügung.


    Danach wird das Rohmehl so oft/lange durch verschieden Rüttelsiebe gesiebt, bis das fertige Feinmehl übrig bleibt. Die Reste aus jeder Siebung kommen zur Kleie, soweit man die Vorstufen des Feinmehls nicht möchte.
    Generell ist auch mit dem Rohmehl das Backen eines rustikalen Brotes möglich!


    Auch wenn ich den generellen Vorgang jetzt nur recht grob beschrieben und einiges weggelassen habe, wird sicher klar, dass "mal schnell Mehl mahlen" nicht geht.


    Wenn man sich die fachlichen Kenntnisse aneignet und sich in die spezifischen Eigenschaften seiner Mühle einarbeitet (jede Mühle ist anders!), ist das Müllern ein schönes und schmackhaftes Hobby. Wennman richtig vorgeht erhält man ein hochwertiges und gesundes Mehl, sowie andere gesunde Produkte entstehen. Bei Fehlern kann aber auch schnell ein wertloses (Nährstoffreies), oder sogar gesundheitsschädliches Mehl entstehen.


    Wie bei vielen Hobby's braucht der Erfolg: Zeit, Erfahrung und einige Fehlschläge.
    Aber wenn man das Müllern dann beherrscht wird man nie mehr ein anderen Mehl haben wollen :thumbup:


    Die Entscheidung Körner oder lieber Mehl einzulagern, sollte auch im Hinblick auf das Mahlen und nicht nur die Lagerfähigkeit erfolgen!

    Die derzeit verfügbaren Tests basieren nicht auf Antikörpern, sondern den Abbauprodukten des Virus selbst.
    Damit ist ein Infizierter die ersten Tage negativ - deshalb auch mehrere Tests über einige Tage! - und ein Erkrankter ist eine gewisse Zeit später - wenn die Abbauprodukte vom Körper abgebaut oder ausgeschieden sind - wieder negativ!


    Da diese Abbauprodukte jedoch unterschiedliche Ursachen haben können, entsteht auf der anderen Seite das Problem der Positiven Negativen.


    Wenn man sich dazu vergangenen 6 Monate, nachdem das Virus Europa nachweislich erreichte, betrachtet, drängt sich der Verdacht auf, dass die "anderen Interessen" von Anfang an im Vordergrund standen und der Tod eines gewissen Anteils der Bevölkerung einfach eingepreist wurde!

    Interessant ist, dass bei seiner Ehefrau, mit der er die ganze Zeit normal zusammengelebt hat, keine Antikörper nachweisbar waren.

    Was ist daran interessant..?


    Eine Virusinfektion muss der Körper durchleben!
    Mit Medikamenten können allenfalls die Symptome gemildert werden.
    "Eine Grippe dauert unbehandelt 14 Tage, mit Behandlung 2 Wochen"


    Danach sind im Körper Reststoffe des Virus noch für eine gewisse Zeit nachweißbar - bis diese abgebaut und/oder ausgeschieden wurden. Aber diese Reststoffe verleihen keine Immunität!


    Ein Impfstoff gegen Viren ist bisher noch bei keinem Virus gelungen. Siehe hierzu die "Erfolge" der jährlichen Grippeimpfungen [smilie_happy]


    Unter dem Deckmantel von Corona wird nun an RNA-Impfstoffen geforscht, die das menschliche Genom in der Art verändern, so dass das Virus keine Andockstellen mehr findet.
    Was das bedeutet kann denke ich jeder im Grundsatz verstehen - Der Mensch war einmal!


    Dazu gibt es auch ein interessantes Interview aus Davos 2018 oder 19 (habe s leider nicht mehr), in dem über die Zukunft des Menschen und eben gezielt über die genetische Veränderung des menschlichen Genoms zur Produktivitätssteigerung, Kontrolle und Steuerung gesprochen wird.
    "Der heute Mensch ist ein Auslaufmodell - Es lebe der neue Mensch 2.0"

    Das meinte ich mit "Entweder man befasst sich ausführlich mit dem Thema oder …". Der Betrieb einer Haushaltsmühle ist schließlich nur die Verwendung eines Werkzeugs, das berühmte "Außenherum" darf aber auch nicht vergessen werden!


    Das Korn bietet eine höhere Haltbarkeit/Lagerfähigkeit, sowie die Möglichkeit zur Wiederaussaat. - Nicht mehr!


    Das Thema gesünder hängt hingegen von vielen Faktoren abhängig!


    Natürlich ist frisch gemahlenes Korn gesünder und verdaulicher für den Körper, als eine gekaufte Packung, aber es gibt auch viele Möglichkeiten etwas falsch zu machen.
    Das beginnt beim Kauf der Körner, wo findige Anbieter schon auf dumme Ökos warten, die für sehr viel Geld, den an Mühlen unverkäuflichen Müll abnehmen. Was du bei deiner Aufzählung übrigens vergessen hast, ist die möglich Schimmelbelastung! - Stichwort: Aflatoxine - sowie "Proteine" ^^
    Das geht dann über Lagerung, Vermahlung bis zur Verarbeitung - Denn auch die Verarbeitung von Vollkornmehl ist anders als von Weißmehl aus der Packung.


    Jeder sollte sich vor Augen halten, dass es schon früher den Beruf des Müllers gab, dessen einzige Aufgabe es war, aus Körnern Mehl zu machen. Und auch heute benötigt der Müller, neulehrdeutsch Verfahrentechniker Mühlen und Geteidewesen, eine 3jährige Ausbildung und sogar eine Meisterausbildung ist für den selbständigen Mühlenbetrieb notwendig.
    Wir reden also nicht von "kauf dir eine Mühle, mach Körner rein und fertig".


    Auch wenn man ganz sicher nicht alles aus der Ausbildung für den Betrieb einer Haushaltsmühle braucht, sind die Grundlagen äußerst wichtig. Man kann vieles im Leben lernen und Bücher, etc. gibt es zur Genüge, aber man sollte erst Lernen und dann mit dem Selbstversuch Mahlen starten.
    Sonst hat man mit ".. Körner rein und fertig", schnell das Leben fertig!


    Ob der Aufwand lohnt? - Naja, wir haben eigenes Getreide, da stellt sich die Frage schon mal ganz anders..
    Körner zu vermahlen ist als Hobby sicher sehr interessant und bereichert den Geist wie den Tisch, aber wie bei jedem Hobby sollte geht das nicht einfach mal so nebenbei...

    Was du als Mehl bezeichnest...ist maximal Vollkorn


    cu DL

    ..wenn du ganze Körner mahlst bekommst du logischerweise Vollkornmehl.
    Hast Du was anderes erwartet.. ?(


    Die Frage die du aufwirfst ist doch viel mehr, was mit dem Körnern gemacht wird, um Weißmehl zu bekommen?
    Was einem besser schmeckt kann sich jeder selbst beantworten..


    Bei der eigenen Herstellung und Verarbeitung des Mehls einiges zu beachten. Vollkornmehl hat für die Ernährung viele Vorteile, wird aber bei falscher Be-/Verarbeitung auch schnell zu einem Gesundheitsrisiko!


    Entweder man befasst sich ausführlich mit dem Thema oder man kauft sein Brot fertig beim Bäcker, bzw. des gemahlene Mehl zum Selbstbacken in der Mühle.. :thumbsup:

    Wenn die Steine verklebt sind hilft auch kein Sand mehr..


    Bei der Widu kannst du die beiden Mahlsteinhälften aber recht einfach ausbauen und in Wasser einlegen.
    Wegen der Fläche der Steine ist es je nach Verklebungsgrad halt die Frage ob man diesen Weg geht oder gleich die 35 E für neue Steine invertiert.

    welche wären das denn meistens?nachdem ich mich damals von der zombie apokalypse als vollständig unwissender ja anstecken lassen, was auch zum kauf der widu führte, welche aber wie vieles andere noch nie benutzt wurde...

    Eigentlich musst du die Mühle nur Einmahlen und dann nach dem Mahlvorgang reinigen. - Zumindest wenn du nur Getreide verarbeitest. Da die Widu auch ölige Saaten verarbeiten kann, ist hierbei der Reinigungsaufwand etwas höher.


    Wenn die Mahlsteine verkleben hast zu ziemlich verloren. Wobei das recht schnell gehen kann und dann heißt es zerlegen, einweichen und hoffen. Oder du wirfst die Mahlsteine weg und kaufst dir für 35 € einen neuen Satz :thumbsup:


    Das Mahlen ist halt bisschen Gefühlssache, aber großartige Fehler kann man eigentlich nicht machen. Wobei es soll auch Leute geben, die die Motoren durch superfeine Einstellung/Blockieren zerstören.

    @PatronaLupa
    Rentiert sich finanziell nicht - War wohl das, was du gemeint hast [smilie_blume]


    Nachdem ich aber etwas weiter vorne in der Erzeugungskette bin, lohnt es sich für mich auf jeden Fall.
    Wenn ich nur einmal im Jahr eine Getreidesorte ernte, bleibt mir nichts anderes als diese bis zur nächsten Ernte zu lagern. Wer nicht selbst anbaut, aber gewerblich Mühlen "von innen" kennt, kann dann selbst entscheiden ob es nur Luxus oder doch Notwendigkeit ist selbst zu mahlen.


    Rein finanziell ist Supermarktmehl aus Russland oder sonst wo, wesentlich billiger!

    Neue Mahlsteine - in meinem Fall bei einer WIDU Mühle - mahlt man mit Vogelsand (= feiner trockener Quarzsand ohne Steine aus dem Baumarkt) ein.

    Der Quarzsand nicht mehr von Widu mitgeliefert, da ab 2016, mit der Einführung des Modell III, ein anderes Material für die Steine verendet wird.


    Ich hab in meiner älteren Mühle mittlerweile auch die neuen Steine und funktioniert sehr gut.
    Alle paar Wochen mahlen ist natpürlich, ebenso wie die Reinigung, bei jeder Mühle Pflicht.


    Meiner Meinung nach, immer noch eine der besten und universellsten Mühlen auf dem Markt :thumbsup:
    ..und das mit rund 450€, zu einem recht moderten Preis.



    Getreide lagern wir nur als Korn, da es länger/besser haltbar ist und auch zur Aussaat verwendet werden kann.
    Da Getreide üblicherweise nur 1mal im Jahr geerntet wird, ist der Rotationsbestand mit 250-300kg relativ hoch und reicht für etwa 15-18 Monate.
    Was bei Eintreffen der neuen Ernte noch nicht verbraucht ist, geht zurück in die Aussaat. Im Notfall haben wie eben 3-6 Monate Reserve.

    @Salorius


    Das größere Problem der Breitbandigkeit ist, dass deine 793 Clicks, also positive Ergebnisse, nicht ausschließlich aus dem 2800 dieses Cororna-Segments (Zweigs) stammen!


    Coronaviren sind wahrscheinlich schon Jahrtausende alt und SARS-Cov2 ist nur ein Segment von unzähligen. Damit ist ein zuverlässiger Test nahezu unmöglich und ebenso der falsche Ansatz, wie die Zeit- und Ressourcenverschwendung zur Suche nach einem Impfstoff!


    Aber um Corona als das Virus geht es in Wahrheit, doch schon seit Monaten nicht mehr!

    Zumindest war das früher so.. doch heute ist nicht mehr früher!


    Zigaretten (Tabak) und Schnaps (Sucht- und Ablenkungsmittel) werden sicher in fast jeder Krise hilfreiche Tauschgüter sein.
    Benzin und Diesel..wofür?? - Denke eher nicht, außer vielleicht zum heizen oder kochen.


    Generell sollte man beim Tauschen bedenken, dass man nur das erhalten kann, was der Tauschpartner auch besitzt und das ein Tauchhandel auch für einen Tauschpartner mit leeren Händen und dafür blutiger Nase ausgehen kann.


    Was eine Notbevorratung betrifft bin ich auch anderer Meinung. Ein Notvorrat muss extra angeschafft und gelagert werden - wird er nicht gebraucht, kann er in 10-20 Jahren entsorgt werden -> Verlustgeschäft!
    Dinge wie Geschmack und Esserlebnis brauchen schon eine Krise, dass man das Zeug freiwillig zu sich nimmt.
    Eine Rotation kostet dagegen auch nicht mehr, ist jederzeit flexibel anpassbar und wirft in Inflationszeiten sogar noch einen kleine Gewinn ab. Geschmack, etc. befinden ebenfalls auf einem ganz anderen Level.


    Nur spricht von den alten Opas und Omas niemand über Rotation, weil das früher schlicht Normalität war!