Beiträge von Wildkatze

    "Alleine das Wissen um diese Dinge ist schon ein Lebensmittelvorrat." - Damit hast du vollkommen recht, aber auf der anderen Seite sehe ich die Menschen, die eben nicht über das Wissen verfügen. Da vieles auf Erfahrung beruht ist das mit dem Buch und einlesen auch nicht so einfach - Aber es ist ein Anfang!


    Wer keine Kenntnisse hat, wird es in der Zukunft schwer haben - Wer sich nicht um Kenntnisse bemüht, wird zum Sklaven der Lebensmittel- und Pharmaindustrie werden..


    Das Foto ist von der gestrigen Sammlung.. Weißdorn, Brombeere, Himbeere, Erdbeere..

    Der Markt für qualitativ höchstwertiges (!) Fleisch war aber komplett weggebrochen.

    Mein Mitgefühl @Seeadler für den Verlust.


    Den Preisrückgang in Hochwertigen Segment sehe ich hier bei mir auch.


    Die Leute haben derzeit sicher nicht weniger Cash zur Verfügung als vor der Krise, aber die speziell Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln bricht dennoch ein. Bei allen Restriktionen ist der Genuss eines Stücks hochwertigen Fleischs, heute eine der wenigen Freiheiten die man hat.
    Aber genau dort wird nach meiner Ansicht derzeit am Meisten gespart.. ?)


    ALDI, LIDL und Co. mit ihrem Billigzeug freuts..
    Naja, mich auch, wenn ich die Sachen so wie gerade günstiger bekomme.. ob der aktuelle Preis für die Zukunft gut ist, wage ich zu bezweifeln.

    ich schrieb ja wohl das es nicht an der nachfrage liegt, sondern daran das die leute keine kohle dafür haben trotz nachfrage.

    Aber nicht am Markt realisierte Nachfrage ist im Prinzip nichts anderes als keine Nachfrage :D
    Und eine sinkende Nachfrage ist... Deflation!


    Parallel dazu steigen die Preise für Fleisch und andere Lebensmittel um fast 10%.


    Die wirtschaftlichen Dinge gehen ihren Weg.. [smilie_blume]

    Ist zwar OT, aber hier „Wie man mit Immos sein Vermögen ruiniert“
    https://www.goldseiten-forum.c…m%C3%B6gen-ruinieren-pdf/

    Ich sehe das keineswegs als OT, sondern evtl. baldige Realität..


    Vielleicht müssen wir nur noch einige Wochen warten, bis wir die Enteignung als gerecht, zweckmäßig und gut empfunden.
    Hat bei anderen Dingen wie der Ausgangssperre ja ach etwas gedauert. Nachdem jetzt wahrscheinlich erst mal die Bewegungs-Vollüberwachung mittels Tracking-App kommt, bleibt den Immobesitzern ja noch etwas Zeit..


    Gestern OT, heute unvorstellbar aber wahrscheinlich, morgen unvermeidbare Tatsache.. :thumbsup:

    Ist bei mir hier nicht viel anders..


    Die Ersten erkennen dass sie die Häuser nicht mehr halten können und versuchen nun wohl zur Schadensminimierung, noch schnell vor der Welle zu verkaufen?


    Letztlich ist die Anforderung eine Sicherungserhöhung ja auch nichts anderes als eine Enteignung!


    Ich denke, dass das nur der erste Schritt einer "größeren Veranstaltung" ist. Erst nimmt man denen die klamm werden das Haus, dann den anderen über weitere Maßnahmen. Die stattlichen Möglichkeiten sind ja unerschöpflich.. und irgendwo muss das derzeit verteilte Geld ja schließlich auch herkommen?


    Bin schon gespannt, was da jetzt noch kommt..?


    Grundsteuer?, Corona-Nothilfe?,.. oder gleich die sozialistische Vollenteignung..?

    Da sind wir dann recht ähnlich gestrickt @Nachtwächter [smilie_blume]


    Wir befinden uns der derzeit im Vorlauf einer Krise und da ist es entscheidend sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren: Gesundheit, Ernährung, Spaß und Verteidigung (auch wenn ich den Punkt gerne ausspare)


    Kein Status-Gedöns, keine Selbstdarstellung,..


    Lieber ein eigenständiges und möglichste freies/unabhängiges Leben. - Keine Wohlstandshamsterei..
    Raus in die Natur und das machen was einem psychisch und mental nach vorne bringt.
    (zumindest so lange es einigermaßen im rechtlichen Rahmen bleibt :/ )

    Ob man dann überhaupt noch Bock hat, die dann wertlosen Zettel von der Bank zu holen steht auf einem anderen Blatt.

    Da bin ich geistig vollkommen bei dir, hab aber so langsam echt Probleme die Papierzettel sinnvoll loszuwerden.
    Nachdem wir schon immer sehr autark waren und nur die letzten kleinen Lücken die letzten Monate zu schließen waren, ist es nun schwierig.


    Klar gibt es noch genügend, was man kaufen kann, aber es geht ja um Wertaufbewahrung und einfach Nutzung im engeren Sinn. Sachbestände einfach nur aufzublasen ist auch keine Lösung.. und die anderen Baustellen sind alle erledigt.. - Also liegt das Geld nun erstmal ungenutzt herum..


    Hoffe mal, dass mir noch was einfällt, wo ich es parken kann - Wenn nicht muss ich es halt irgendwann doch in Lebensmittel oder sogar risikoreichere Güter tauschen. Das bringt zwar u.U. auch nur paar Monate aber besser wie ganz verloren.


    Lebe heute und sorge dich nicht um morgen!


    Ich will die jetzige Zeit genießen, weil mir erfahrungsseitig recht klar ist, wohin die Reise geht.
    Letztes Mal hatte ich den Fehler gemacht und mich so in die Zukunft gesteigert, dass das Leben nur an mir vorbei zog. Diesen Fehler mach ich nicht nochmal!

    Kennst du die Rechtsgrundlage ? Muss ja irgend einen Bescheid geben in dem steht, worauf die sich beziehen.

    Die Rechtsgrundlage ist vorhanden und auch juristisch nicht angreifbar - Auch wenn diese in den Einzelfällen natürlich vollkommen an den Haaren herbeigezogen ist.


    Die Sache mit dem Gerüst stammt direkt von Freunden, wobei diese sich mittlerweile auch dem Druck gebeugt und Elternhaus für 55.000 € abgegeben haben. Wir sind hier nicht weit von der Stadt entfernt und die Immobilien in der "Zeiten Reihe" werden (Grundstücksabhängig) für rund 150.000 bis 200.000 € verkauft. Dahinter beginnt ein um 2000 ausgewiesenes Neubaugebiert..
    Sind alles sehr ähnliche Siedlungshäuser in zwei Reihen (Baujahr ca. 1920-30) mit etwa 150m² Wohnfläche auf 700-1000m² Grundstücksfläche (im Format etwa 50-70 x 15 m).


    Ursprünglich wollten unsere Freunde um 2008 das Dach sanieren und in diesem Zug eine Solaranlage installieren.
    - Bauantrag abgelehnt wegen möglicher Blendung des Fahrzeugverkehrs.


    Sie änderten den Bauantrag (Ohne Solaranlage)
    - Bauantrag abgelehnt wegen nicht zum Ortsbild passender Ziegelfarbe (falsches rot?)


    Sie änderten den Bauantrag auf eine der ursprünglichen Ziegel fast gleiche Sonderfarbe. Mehrkosten 80%
    - Bauantrag abgelehnt wegen falscher Ziegelform (ein "Nippel" in der Ziegelmitte fehlt.


    Es folgten Prozesse, Gutachten, … und Kosten!
    ...


    Zwischenzeitlich wurde ein Haus in diagonal hinter ihrem abgerissen und auf dem Grundstück eine modernes Flachdachhaus mit Grenzbebauung recht und links errichtet.


    Die Begründung der Gemeinde war, das "man das moderne Haus hinter den anderen Häusern von der Bundesstraße aus nicht wesentlich wahrnehmen könne und es deshalb keine Einwände gegen den Bau gäbe"
    Bauherr war ein Mitglied des Gemeinderats..


    ...


    Um 2014 einigte man sich schließlich auf darauf, das es egal ist welche Eindeckung das Dach hat und der Bauantrag wurde genehmigt. Jedoch vorbehaltlich öffentlicher Interessen,..
    Die Jahre zuvor investierten Summen in Prozesse, Gutachten, usw. - War jetzt alles hinfällig.


    Als sie den Auftrag vergeben hatten und die Gerüstbaufirma anrückte wurde das Bauvorhaben sofort eingestellt und es begann der Streit über das Gerüst. Dieses sollte im Vorgarten stehen, da der Abstand zum Bürgersteig jedoch nur 2,4m war, durfte die Höhe maximal 2m betragen!


    ...


    Im Sommer 2018 verkauften Sie an die Gemeinde, die das Grundstück sofort bereinigen ließ - Mit halbseitiger Sperrung der Bundesstraße!
    Derzeit errichtet die Gemeinde dort einen Spielplatz.. unmittelbar an der Bundesstraße!



    Ich hatte ihnen schon um 2010 empfohlen die Immobilie abzuschreiben, bevor diese fast 70.000 € in den Sand gesetzt haben. Aber Elternhaus, blabla..
    Heute wohnen sie hier bei uns, paar Häuser weiter.


    Ist jetzt alles bisschen gekürzt, aber soweit ich weis waren es über 10 Bauanträge die gestellt wurden..



    Nachtrag:
    Das Bundesfernstraßengesetz wurde zwar als Grundlage angeführt, aber bei 2,5m bis zum Bürgersteig, der eine Breite von etwa 1,5m plus dem Radweg hat, wäre ausreichend Platz. Auf der anderen Seite der Straße liegen übrigens Landwirtschaftliche Flächen (Wiese).


    Die Streitigkeiten wurden aber allesamt auf anderen Rechtsgrundlagen geführt..

    Das läuft hier wesentlich subtiler ab..


    Wenn du ein Gerüst aufstellen willst, dar die Höhe maximal so viel betragen, wie der Abstand zur Straße abzügl. 3m. Ansonsten muss die Bundesstraße halbseitig gesperrt werden.
    Entweder gibt der Inhaber dann aus Kostengründen auf oder er werden erfinderische Vorgaben zum Gewerk gemacht.

    Das gibt es in allen Bundesländern. Die Grenzen sind im §24 BauGB festgesetzt und sehr eng gefasst. Es kommen ggf. Vorkaufsrechte nach Denkmalschutz- oder Naturschutzgesetz hinzu. Satzungen bleiben noch.
    Die Rechtsprechung ist hier aber sehr bürgerfreundlich. Wen es erwischt, sollte sich wirklich den Rat eines Verwaltungsrechtlers einholen. Und wer im Satzungsgebiet wohnt, sollte sich auch zu Gestaltungen beraten lassen.

    Ganz so einfach scheint das nicht..


    Hier im Nachbarort geht eine Bundesstraße durch den Ort. Damit muss die Straße nach Meinung der Verwaltung verbreitert werden, weil Straße + Rad(Schnell)weg + Gehweg + grün +..
    Praktisch gesehen ist genug Platz und die Straße ist im Ort ebenso breit wie außerorts, aber wen interessierts.


    Die angrenzenden Grundstücke sind rechteckig und mit der schmalen Seite zu Straße hin ausgerichtet, wobei zur Straße hin die Häuser stehen (bzw. Vorgarten).
    Wenn du so ein Haus hast bist du seit einigen Jahren der Ar...
    Du bekommst ständig neue Vorgaben was du zu tun oder lassen hast, aber hast keinerlei Möglichkeiten das Haus zu unterhalten!
    Bauanträge werden generell abgelehnt, Gerüste für Fassaden-/Dacherhaltung bekommen keine Genehmigung, Darlehen bei der örtlichen Bank gibt es für die Inhaber keine,... :boese:
    Gibt schon recht viel um den Inhaber zu drangsalieren.


    Wenn ein Inhaber aufgibt geht das Haus sofort an die Gemeinde, wenn erstirbt, geht das Huas auch an die Gemeinde, wenn er es nicht mehr unterhalten kann, geht es auch an die Gemeinde.. Einspruchsmöglichkeit NULL - da Bundesinteresse!
    Bis vor einiger Zeit haben einige Besitzer noch den rechtlichen Weg bestritten - allesamt erfolglos.


    Wenn eine Immo bei der Gemeinde ist, wird das Haus sofort abgerissen, weil Asylanten will man ja auch keine..
    Die Entschädigung aus dem Vorkaufsrecht ist mager - schätze mal unter 50% vom Marktwert. Aber wer will dort schon eine Immobilie kaufen..?


    Ist schon sehr interessant, wenn man mit ansieht wie schnell und einfach so eine Enteignung abläuft :wacko:


    So lange du in diesem Land dem Staat nicht im Weg stehst und dich brav unterordnest, deine Steuern und Abgaben bezahlst,.. darfst du für den Staat arbeiten.
    Ansonsten kommst du als Rechtloser in die Mühle.. <X

    Vielleicht in DE...
    In der CH gibt es schon Gründe, warum hier der europaweit niedrigste Stand an Wohneigentum zu finden ist.


    Gockel mal nach Eigenmietwert.

    ..und die Schweiz ist nicht so weit weg!


    Wenn Raffzahn Staat das Volksvermögen an sich reißen will, wird er sicher zuerst mal in die angrenzenden Staaten schauen.. Sich paar Ideen holen - denn was anderswo funktioniert, kann man den Deutschen ja auch gut verkaufen.


    Ist dann egal wie sich das Enteignungsinstrument nennt.. ob Eigenmietwert, Zwangshypothek oder Corona-Notopfer..

    Ich denke das Problem mit dem Verständnis zu Zwangshypotheken, Reichsnotopfer, usw. kommt einfach daher, dass keiner von uns diese Zeit aktiv erlebt hat.


    Ich erinnere an dieser Stelle meinen Kommentar zum Zeitwert / Beleihung der eigenen Immobilie.
    Wir sind geneigt eine Anlage wie eine Immobilie als etwas dauerhaftes, sicheres und/oder gewinnbringendes zu sehen. Doch dies ist keinesfalls so!


    Eine Immobilie kostet zumeist mehr als die Miete und benötigt zyklische Erhaltungsinvestitionen. Ebenso kann eine Immobilie problemlos vom Staat enteignet werden - Das zumindest in Bayern gültige, allgemeine kommunale Vorkaufsrecht ist nichts anderes wie ein Enteignungsgesetz. Doch auch über Abgaben ist eine schrittweise Enteignung leicht möglich.
    Ich kann eine Immobilie auch nicht mitnehmen und so vor dem staatlichen Zugriff schützen.


    Dass eine Immobilie letztlich einen höheren Stellenwert wie eine andere Anlage geniest, liegt vielleicht einfach in unserer frühen Vergangenheit als uns die Höhle ein überlebenswichtiges Obdach bot?


    Doch die Zeiten haben sich seither grundlegend verändert und eine Immobilie wird über die Lebensspanne gesehen oft zur Nullnummer oder sogar Geldgrab. - Von Einzelfällen und speziellen Lagen mal abgesehen.


    Einen realen Anlagewert haben aus meiner Sicht nur Güter, die dem direkten Überleben/Ernährung dienen, oder transportabel, anonym und allgemeingebräuchliches Wertaufbewahrungsmittel sind.
    Eine Immobile ist praktisch und bis zu einem gewissen zeitlichen Punkt auch hilfreich/praktisch, aber danach sollte man sich leidenschaftslos und möglichst verlustarm von ihr lösen können.


    Wie zu jeder Zeit, haben wir auch heute ausreichend Möglichkeiten uns an die Veränderungen anzupassen. Ob oder in wie weit wir damit richtig lagen, kann uns nur die Zukunft zeigen. An etwas in Zeiten der Veränderung festzuhalten ist jedoch ganz sicher nicht der sinnvollste Weg!

    Keine Ahnung wie es anderswo abläuft, aber hier wurde der Tauschhandel schon immer gepflegt. Auch wenn derzeit zum vorrangigen Geschäftsmodell unter den "Kleinst- und Hobbybauern" geworden ist.
    Wir haben Hühner und Schweine und tauschen diese mit Freunden gegen Ziegen, Lämmer, Kälber/Rind (nur Anteile) oder auch Fisch
    Funktioniert schon solange ich mich erinnern kann sehr gut und hält Familie und Freundeskreis zusammen.


    Entscheidend ist zu wissen, wie und mit welchem Futter das Tier aufgezogen wurde. Natürliches Futter, Wasser vom örtlichen Bach und ein Leben ohne Stress.


    Aber Mast- oder noch schlimmer Importfleisch vom Supermarkt kommt uns nicht in den Topf!
    Dann lieber gar kein Fleisch. - Gab früher wie heute bei uns nur 1-2mal wöchentlich Fleisch..

    Wir müssen dezentrale und autarke Gemeinschaften bilden

    Kurzfristig gebe ich dir recht, aber man sollte nicht vergessen, dass viele kleine 'Inselchen' leichter zu erobern und gegeneinander auszuspielen sind, als ein Land. - Dennoch sind kleine kooperierende Inseln derzeit sicher das beste Mittel der Wahl!


    Ich find es traurig, dass man sich hier m Corona-Faden zerreißt, ob die oder welche Zahlen korrekt sind und wer Recht hat. Eigentlich wissen wir doch alle, dass im Schatten von Cororna viel größeres abläuft..


    Es ist immer leichter eine Entwicklung im Keim aufzuhalten, als später wenn sich etwas manifestiert hat.
    Aktuell, solange noch kein konkreter Ansatzpunkt für Widerstand erkannt wurde, wird man wenig erreichen und sich höchstwahrscheinlich nur die Finger verbrennen.
    Aber es bleibt noch Zeit das primäre Ziel: Autarkie und auch andere Maßnahmen umzusetzen. Wenn die Ernährung gesichert ist und ein "Gesundheits- bzw. Hilfssystem" ans Laufen gebracht wurde, kommt die Zeit weiterzudenken.


    Die Ernährungssicherung und medizinische Vorsorge wurde von vielen hier bereits in richtige Bahnen gelenkt, nun läuft die Phase der "Erprobung und Feinkorrektur".
    Die 'anderen Maßnahmen', die nun in Angriff genommen werden sollten, wurden hier schon mehrfach angesprochen..

    Aber warum fühlst Du Dich denn nicht als Deutscher?

    Über diese Frage denke ich schon lange nach, bzw. kommt diese Frage von Zeit zu Zeit immer wieder hoch.


    In meinem bisherigen Leben hatte ich die Möglichkeit einiges von der Welt zu sehen. Die üblichen Touristen-Highlights haben mich nie sonderlich interessiert, obwohl ich diese manchmal auch mitgenommen habe, wenn sie in der Nähe waren (meist später bereut..).
    Durch den Job hatte ich immer sehr engen Kontakt zu den Menschen - nicht nur der Führungsebene, sondern auch der unteren Bereiche. Mein Interesse lag an diesen normalen Menschen und ihrer Kultur, was in manchen Ländern nicht nur auf Unverständnis stößt sondern auch echte Schwierigkeiten mit sich bringen kann - Aber auch eine Nacht in der lokalen Zelle kann erhellend sein. - Sicherlich könnte ich über diese Jahre ein Buch schreiben..


    Es waren nur sehr wenige Länder/Gegenden die ich besuchte, in denen ich nahezu keine Kultur, bzw. nur eine künstlich erzeugte Illusion, bzw. eine indoktrinierte Kultur antraf. - So wie in Deutschland..


    Keine Ahnung wann/warum die deutsche Kultur verloren ging, oder ob es am verlorenen Krieg und der nachfolgenden Umerziehung, oder einfach an der heutigen multiethnischen Mischung in diesem Land liegt. Wenn ich mir die letzte Tage so anschaue, dann muss ich feststellen, dass das Denunziantentum wohl auch ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Kultur zu sein scheint.


    Was ist heute die deutsche Kultur?


    Eine von Kaltherzigkeit, Misstrauen, Ignoranz, Unmoral und Verlogenheit,.. geprägte Führung und am anderen Ende eine dumme, lethargische und sich selbst aufgegebene Bevölkerung.
    Wenn ich nach Berlin (oder Brüssel) schaue, bin ich gezwungen dies mit 'ja' zu beantworten!


    Wo sind die Tugenden, die Werte und Überzeugung und der Stolz,..?
    Etwas, das man, anders als in Deutschland, selbst im Hinterland des Chinesischen Unterdrückungsstaats noch überall finden kann.


    Ich kann mich nicht als Deutscher fühlen, weil dies heute einfach für nichts mehr steht!
    (..zumindest für nichts, was ich als erstrebenswert erachte)

    Ich glaube diese Frage müsste man, wenn überhaupt, gaaanz weit oben in Berlin oder Brüssel stellen.
    Aber warum sollte man das eigentlich tun..? - Um sich nach der Antwort noch schlechter zu fühlen..?


    Pragmatisch betrachtet endete Deutschland im Frühsommer 1945.
    Und auch wenn danach eine alliierte Verwaltungs-GmbH namens BRD gegründet wurde, war diese zu keiner Zeit ein souveräner und umfänglich anerkannter Staat. Heute scheint es als würde die BRD-GmbH abgewickelt...


    Die Menschen, die als Deutsche geboren wurden, sind heute nur noch einige über 75jährigen Kreise und Dank Corona werden es nun auch täglich weniger.
    Wir, die Jüngeren sind Teil, Bürgen, Rechtlose, oder was auch immer?, dieser BRD-GmbH. Nicht mehr und nicht weniger als Nutzvieh oder ein Gebrauchsgegenstand, den man wegwirft wenn er nicht mehr funktioniert.
    Wir haben keine Rechte oder Freiheiten - diese werden uns lediglich auf indoktriniert..


    Das sind nunmal Tatsachen, die sich weder wegdiskutieren noch beeinflussen lässt! - Allenfalls ignorieren..



    Ich denke es kommt so langsam immer mehr die Zeit, sich auch entsprechend diesem Status zu verhalten.
    Mein Unternehmen konnte ich noch als "Insel" führen, in der sich meine Mitarbeiter wohlfühlten und wo vieles üblich war, was anderswo als No-go angesehen wurde. - Heute wäre dies nicht ansatzweise möglich!


    Auch wenn ich in der BRD geboren bin und aktuell hier wohne, fühle ich mich nicht als Deutscher - wüsste auch nicht was das sein soll..? - Ein Doofmichel vielleicht..?


    Dennoch fühle ich mich momentan gut hier und führe ein zufriedenes Leben.
    Ich habe mich angepasst und due dies täglich weiter.. und wenn die BRD-GmbH morgen weg ist..? - Na und..?



    Natürlich könnte ich die da oben fragen: "Warum tut ihr das?
    Aber ganz ehrlich gesagt, ist die Zeit in der mich das interessiert hätte, schon lange vorbei.


    Ich denke, dass viele Menschen in meinem Alter/meiner gesellschaftlichen Schicht mittlerweile so denken und ja, wir schauen seelenruhig zu!
    Was aber keineswegs bedeutet dass wir nichts tun oder resignieren..