Beiträge von Wildkatze

    Das Bevorraten von größeren Lebensmittelmengen schafft weitaus mehr Probleme als man anfangs denkt!
    Konserven, Nudeln, Reis, Mehl,.. brauchen einiges an Platz, Butter, etc. benötigt zusätzlich -18°C, Haltbarkeit und Geschmacks-/Nährwertverlust, usw....
    In jedem Fall wird eine Bevorratung aber früher oder später auffallen und Begehrlichkeiten der Masse wecken.
    (Die Diskussion zu Verteidigung und Selbstschussanlagen des Vorrats will ich gar nicht erst befeuern.)


    @Goldkense
    "Ein guter Vorrat ist nicht nur ein klasse Investment, wenn die Preise munter ansteigen, sondern sichert mir außerdem zu, dass ich meine Lebensqualität beibehalten kann, wenn andere den halben Tag Schlange stehen müssen. "
    Deine Aussage verleiht dir verdient den Butten "Opfer des Volkes" - An deiner Stelle würde ich gleich noch ein Schild "Vorratsdepot" an deine Haustüre nageln!
    Glaubst du wirklich, du kannst dich in deinen Zuhause längerfristig unbemerkt verstecken/leben?
    Entweder kommen die Plünderer in das vermeidlich leere Haus um vertreiben dich oder die Umgebung wird misstrauisch, weil du nicht in der täglichen Schlange stehst!



    Ein Lebensmittelvorrat für etwa 6 Monate ist mittels Rotation ist nicht nur sinnvoll, sondern Pflicht und kostet auch nicht viel. Dies haben leider viele Menschen über die fetten Jahre vergessen!
    Für die meisten Menschen ist dieser auch recht einfach zu realisieren. Dinge, die über diesen Zeitraum hinausgehen (Salz, Zucker,.), ebenso wie Tauschgüter kann man zusätzlich ein gewissem Umfang lagern - Ob der Tauschhandel mit diesen Produkten dann wirklich funktioniert ist etwas Anderes.


    Was aus meiner Sicht ist es für eine längere Krise wesentlich wichtiger, sich eine persönliche, geistige und körperliche Vorbereitung anzueignen. Wasserversorgung, Obdach, Hygiene,... Auch die Natur bietet, zumindest in ländlichen Regionen, vieles an essbare, fischen Lebensmitteln und notwendigem Dingen. Man muss jedoch um diese Dinge wissen und diese VORHER erlernt und gelebt haben.
    Dabei sollte man nicht zu vergessen, dass auch Wissen und Hilfe ein Tauschgut ist, das zu einer Mahlzeit führen kann.
    Eine Krise bringt sicher erstmal das Schlechteste und Erbärmlichste im Menschen zum Vorschein, aber etwas später auch die guten Seiten zum Vorschein. Wer dann etwas zu bieten hat was Andere brauchen (Wissen, Medizin,..), wird auch vielleicht einen gewissen Schutz und Fürsorge dieser Anderen erhalten und die schwere Zeit in der Gruppe leichter durchstehen..

    Meinen neuen Liebstöckel haben die Weinbergschnecken am selben Abend noch weggenascht. Nun überlege ich, dasselbe mit ihnen zu.....ich hab hier immer 100erte, alledings sind die wohl unter Naturschutz.

    Wir sammeln recht viel in der Natur!


    Da beispielsweise auch die Wiesen in Naturschutzgebieten regelmäßig gemäht werden, sehe ich da auch kein Problem. Wir graben ja keine Pflanzen aus und die Sammelmenge ist auch gering - passt in der Regel in eine Tasche.
    Der Großteil kommt aber von Wirtschaftsflächen und Brachen. Da die Naturschutzgebiete leider häufig nicht im Sinne des Naturschutzes gepflegt werden, ist dort meist auch nur wenig zu finden..


    Andererseits verstehen die meisten Menschen ohnehin nicht was wir da treiben, oder trauen sich nicht zu fragen :/ - Probleme gab es deshalb jedenfalls noch nie..
    Ein kleiner Vorteil, wenn man von den Menschen etwas vorsichtig beäugt wird [smilie_happy]

    Von den weltpolitischen Grundlage der damaligen Zeit hast du recht, doch auch wenn sich Deutschland und Russland über 20 Jahre voneinander entfernt hatten, würde ich die generelle Möglichkeit eines Schulterschlusses nicht pauschal von der Hand weisen. Welche Interessen dabei Deutschland und Russland verfolgt hätte ist ein anderes Thema. Dass von vielen Seiten gegen einen Schulterschluss gearbeitet wurde ist auch eine Tatsache.


    Dass das deutsche Aufbegehren, mit hoher Wahrscheinlichkeit bei jeder möglichen Entwicklung zum Untergang Deutschlands als Nation geführt hätte, ist denke ich unbestritten. Auch der Versailler Vertrag hätte Deutschland zerstört. Doch was wäre in der Folge passiert, wenn es keine Ostfront gegeben hätte?
    Der amerikanische Technologiesprung war ausschließlich ein Ergebnis der Kriegsbeute. Für den Fall dass es keine Ostfront gegeben hätte, wäre das Deutschvolk wohl auf irgendeinem Wege ins Russische Einflussgebiet (Sowjetunion) gekommen. Nur hätten die Russen, die dann den größten Teil der deutschen Technologie bekommen hätten, ganz sicher nicht mit den Westalliierten geteilt!


    Die weltpolitische Bühne wäre auf jeden Fall eine andere geworden.
    Ob das deutsche Volk dabei unbedingt schlechter weggekommen wäre als ein bis heute besetztes Land? - Bin mir nicht so sicher..

    Dass genau das der Preis für seine Finanzierung war, konnten die Veteranen aber nicht wissen ...

    Was wäre passiert, wenn Hitler sein Wort gebrochen und sich mit Russland auch militärisch verbündet hätte..???


    Welchen "Preis", bzw. welche Folgen hätte dies zu diesem Zeitpunkt! für Hitler-Deutschland bedeuten können
    Ich bin der Meinung das die mögliche "Rache der Geldgeber" überbewertet, oder einfach "der Wert des Wort" zu hoch angesehen wurde. Aber das ist meine Meinung, wobei ich auch nicht alle Fakten kenne.
    Andererseits war auch Hitler zu keiner Zeit ein Alleinherrscher und stets auf das "Wohlwollen" seines Stabs angewiesen.


    Ist ein schwieriges und hypothetisches Thema, da keiner wissen kann wie eine andere Entscheidung Hitler-Deutschland ausgegangen wäre?

    Ich wollte mit der Beispielrechnung nur auf die veränderte wirtschaftliche Seite der Händler hinweisen - ob die Zahlen jetzt 100%ig stimmen oder nicht ist egal. Zu einer wirtschaftlichen Verschlechterung für den Händler kommt es in jedem Fall.
    Das bei wesentlich geringeren Gewinnmöglichkeiten auch gesetzliche Vorgaben anders bewertet werden versteht sich von selbst. Für die meisten Käufer ist/war die Reduzierung auf 2000€ nicht groß interessant, da man dann eben von Händler zu Händler gedingelt ist... und 5x 2.000€ waren dann auch wieder 10.000€.


    Mich persönlich interessiert es auch nur indirekt, wieviel ein Händler verdient. Vorrangig ist erstmal alleine der Preis den ich zu entrichten habe, bzw. im Verkaufsfall bekomme.


    Wenn diese Entwicklung jedoch zu einer Verkleinerung des Markts führt, weil sich Händler an gewissen Stellen aus Marktsegmenten zurückziehen, dann interessiert mich das sehr wohl. Die Frage, ob die Entscheidung des Händlers aus vorauseilendem Gehorsam und Angst resultiert und rein wirtschaftliche Überlegungen zu Grunde liegen, ist für mich egal.
    Wenn kein anonymes Tafelgeschäft mehr angeboten wird, werden auch keine Räumlichkeiten mehr benötigt. Einen Webshop kann man schließlich auch im heimischen Keller betreiben! - Der Markt wird damit kleiner und auch ein Verkauf schwieriger.
    Das ist dann die andere Seite der Medaille, die jeden EM-Besitzer trifft - zumindest in Deutschland.

    Es ist ganz normal, daß man Vorurteile hat und nach diesen handelt..

    Auch wenn ich bei Vielem zustimme, weil es den Ist-Zustand beschreibt (nicht nur in de USA), muss ich deiner Aussage klar widersprechen.


    Man kann die Einstellung , Meinung, etc. eines anderen Menschen teilen oder diese für sich Ablehnen, aber Hautfarbe, Herkunft..?
    Vorurteile sind lediglich der Ausdruck von Angst und Unverständnis, welches durch mangelnde emotionale und geistige Reifen ausgelöst wird. Die Angst zu hinterfragen, die Ablehnung zu verstehen, usw.
    Wenn der Mensch die notwendige Reife erlangt, kann er einer anderen Meinung, Einstellung, Tat, etc. offen gegenübertreten um zu verstehen und diese dann aus Kenntnis und Widerspruch zur eigenen Lebensphilosophie ablehnen. - Ganz ohne Vorurteile!


    Warum sollte es "normal" sein Vorurteile zu haben/aufzubauen und nach diesen zu handeln?
    Um die eigene mangelnde Reife zu zeigen..?


    Sicher wird sich meine Hoffnung nicht erfüllen, dass die Menschheit irgendwann die emotionale und geistige Reifen erlangen wird, um die Vorurteilen inne wohnende Angst und Dummheit zu erkennen.
    Das sind die Momente an denen mir bewusst wird, warum ich dieser Welt den Rücken gekehrt habe...

    ..die Basics des Backhandwerks [smilie_blume]


    Eine Gehzeit von mehreren Tagen gibt ein ganz anderes Aroma (mal von der Bekömmlichkeit abgesehen). Auch vor dem Mahlen leicht geröstetes oder geräuchertes Getreide gibt interessante Geschmacksrichtungen..
    Kommt eben immer darauf an, wofür man das Brot braucht oder wozu man es essen möchte.


    Eine zu kurze Gehzeit führt dagegen dazu, dass das Brot genauso unbekömmlich bleibt und "flach" schmeckt wie frisches Getreide. Unverträglichkeiten und Allergien kann man prima züchten :thumbup:


    Grundsätzlich sollte man die Dinge beachten, die schon seit Urzeiten angewendet werden. Hab ich aus einem Buchnachdruck/Überlieferungen sicher viel älter von etwa 1820:


    Der Teig ist erst dann ausreichend geknetet, wenn dieser eine gleichmäßige zähe Masse ergibt -> Kauprobe
    Der Teig ist fertig gegangen, wenn sein Volumen stagniert oder sogar leicht abnimmt -> Tuchprobe
    Der Teig kommt erst dann in den Ofen wenn er in der zweiten leichten Knetung, auf der Bachschale das doppelt Volumen erreicht hat.


    Wenn man sich daran hält kann nichts schief gehen und dem Experimentieren sind keine Grenzen gesetzt..

    Wie haben aktuell 2 Mühlen in Betrieb:


    Eine ältere aus den 1960er Jahren, die jedoch auf Grund der Größe/Gewicht stationär ist und mehr für gröberes Mehl und Hühnerfutter geeignet ist. Sind noch Granitmahlsteine mit 25cm Durchmesser drin..


    Für den Hausbedarf (Backen/Kochen) nutzen wir seit etwa 15 Jahren eine Widu-Mühle, die zwar mal neue Steine genötigt hat, aber ansonsten problemlos ihren Dienst versieht. Läuft etwa 20-30 Minuten die Woche, was ca. 5kg Mehl entspricht.
    Außerdem haben wir so die Möglichkeit auch frische Mehle aus weniger verbreiten Getreidesorten nach Bedarf zu mahlen. Auch wenn Dinkel und Roggen das Meiste ist, haben wir von Einkorn, über Emmer, bis zu Gräsern zur Verfügung.
    Wird immer nur der Wochenvorrat unmittelbar vor dem Brotbacken gemahlen und er Rest dann über die Woche verbraucht. Praktisch an der Widu ist die Möglichkeit, die Mühle auch von Hand (Kurbel) oder mit dem Fahrrad zu betreiben. Dabei wird die Mühle quasi als Hinterrad montiert und treibt die Mahlsteine über die Fahrradkette an.


    Die Anschaffungskosten sind mit 400-500€ auch überschaubar (WIDU-Mühlenbau). Der Mahlsteinsatz kostet rund 30 € und hält bei uns einige Jahre..


    Nachdem Getreide nicht nur lagerfähiger, sondern auch etwas günstiger wie Mehl ist, hat sich unsere Mühle schon lange amortisiert. Der Luxus immer frisches Mehl zu haben und er Geruch in der Küche sind dagegen unbezahlbar.

    Wir backen alle zwei- drei Tage selbst.und trotzdem haben wir Dosenbrotvorräte.. Denk mal drüber nach.

    Als Vorrat ist Dosenbrot sicher keine schlechte Idee - Wenn es um schwierige Zeiten geht sollte man den Blick etwas weiter fassen.
    Besser man hat etwas, was man nicht braucht, als es fehlt etwas was man braucht :thumbsup:


    Auch wenn wir unser Brot immer selbst und keinem Mehlpantscher (Bäcker) vertrauen, haben wir ein paar Dosen eingelagert. Ist ein Rotationsvorrat für den Mülleimer, der etwas alle 3-4 Jahre zu einem Viertel entsorgt und neu eingedeckt wird.
    Einerseits kostet das Zeug nicht viel und es gibt in Krisen auch immer mal Probleme mit Feuer machen - Kein Feuer, kein Brot!


    Natürlich schmeckt der Dreck nicht, aber bevor wir hungern...?
    Wobei der Tausch ja auch eine Option ist.


    Das lustige ist, dass wir hier zwei Prepperfamilien haben, die uns den Müll auch noch abnehmen :thumbup:

    Ich kenne zwar den internen Stand der Dinge nicht bei unseren Edeka-Läden aber ich denke die Lebensmittelläden sind die einzigen Geschäfte hier, die keine großen Einbußen hatten. Die hatten eher noch zusätzliche Kunden, da einige inzwischen lernen mußten selbst zu kochen statt Essen zu gehen.

    Wenn ein Markt recht alleine steht, bzw. ein lokales Einzugsgebiet hat, sind es wahrscheinlich nur Umsatzeinbußen. Bei uns wurden die letzten Jahre jedoch einige NVZ gebaut, wo die Aldi, Edeka, Kik, Lidl, Norma, Rewe, Tedi,.. unmittelbar nebeneinander stehen (evtl. noch ein Bau- und einige Drogeriemärkte).
    Da kommen die Menschen und fischen in jedem Markt die jeweiligen Angebote ab, während des Restsortiment wenig Beachtung findet. Aber nur vom Sonderverkauf kann eben kein Geschäft überleben.
    Nun durch den generellen Umsatzrückgang brechen die wackeligen Beine auf denen die Märkte stehen.


    Sind nur paar spezielle Sachen die ich dort kaufe (Toilettenpapier :thumbsup: ), aber wenn die Märkte schließen, werden wahrscheinlich die Hofläden überrannt ..?
    Hier im Ort hat vor paar ein neuer Hofladen eröffnet und 15 Minuten später wieder schließen müssen. Alles ausverkauft!


    Ich bin der Meinung, dass auch jede umfassende Entwicklung/Krise wie wir heute den Anfang erleben, mehrere "Wachstumsfäden" hat, die dann zu einem gewissen Zeitpunkt zusammenlaufen und erst den eigentlichen Crash auslösen.
    Jeder einzelne Wachstumsfaden ist sicher nicht für jeden kritisch und zur Not kann man ja noch auf weitere Quellen ausweichen. Doch denn diese weiteren Quellen in der Zwischenzeit unbemerkt versiegt sind, wars das dann ganz schnell..


    Ist wie bei der lokalen Rewe.. Wenn diese im Herbst schließen sollte, werden die meisten Menschen versuchen auf den nächsten bekannten Markt paar Kilometer weiter ausweichen. Doch der hat jetzt schon geschlossen!
    Viele hier im Ort wissen nichts von der Schließung, weil sie ja nie dort waren, und die die es wissen sind der Meinung dass da bald wieder etwas eröffnet..

    Zu Edeka hat nicht den persönlichen Kontakt, aber zu Rewe, also in ein ähnliches Segment.


    Der Marktleiter, ein guter Freund, hat über die Jahre ein stetig wachsendes Problem durch die Zwangsabnahme von Rewe-Chinamüll (Rewe-Hausmarke). Er muss das Zeug in den Ladenstellen, aber verkauft davon so gut wie nichts! Der größte teil geht nach MHD-Ablauf in die Entsorgung..
    Der Oberhammer ist aber, dass ER laut Rewe daran schuld ist, weil er die Produkte deren Ansicht nach nicht ausreichend bewirbt!
    Preislich ist das Zeug auf einem Niveau mit Bonduelle und Co. und damit für die Billigkäufer uninteressant und wer Marke will kauft auch keine "Rewe". Denke mal, wenn die Menschen wüssten woder das Zeug in den Gläsern/Dosen kommt, wäre der Umsatz bei 0.
    Was seiner Aussage nach die letzten Monate richtig gut geht (+20%), sind die lokalen Frischwaren (Obst/Gemüse). Teilweise hat er schon Schwierigkeiten den Nachschub zu organisieren.


    Dennoch macht er derzeit etwa 30% weniger Umsatz als letztes Jahr. Durch die Hamster im Frühjahr hat er derzeit noch ein kleines finanzielles Polster, welches bis in den Herbst reichen sollte. Aber er macht sich schon große Sorgen, weil der Rückgang erst über die letzten 6-8 Wochen kontinuierlich angewachsen und auch kein Trendwechsel in Sicht ist. Bei über 40% Rückgang wird er den Markt (Miete und Personalkosten) nicht mehr halten können und schließen müssen.
    Ein Szenario auf das er sich schon vorbereitet..


    Der nächste Rewe-Markt (ca. 4km weiter) hat bereits am 30.05. geschlossen.. kommt jetzt angeblich ein Lidl rein??

    Was würdest Du machen, wenn Du X gäste aber nur x-4 Gläser hast? Vier wieder ausladen? Oder jemanden bitten, noch vier Gläser mitzubringen? Ist das so schwer?

    Keine Ahnung ob ihr euch mit dem fahrenden Volk mal befasst habt, denn da ist es üblich dass der Gast sein Geschirr selbst mitbringt. Hat nichts mit Kurzsichtigkeit oder Geiz zu tun, sondern vorrangig mit Hygiene. Das gleiche gilt nahezu alles, womit der Gast in Berührung kommt.- Während sich die Gruppenmitglieder selbst aus dem Topf bedienen, wird der Gast immer bedient, seine Kleidung separat abgelegt und er darf sich nicht auf die Decken/Felle setzen.
    Dies gilt auch für Mitglieder andere Familien/Gruppen der gleichen Volksgruppe.


    Insgesamt ist der Hygiene-Standard bei den als primitiv belächelten Zigeunern, etc. wesentlich höher, als in der so zivilisierten Welt. Vielleicht auch ein Grund warum Infektionskrankheiten in diesen Gruppen selten sind und wenn, dann in der Gruppe bleiben.

    Warum sollte ich mich ohne Not einen Monat von Nudeln ernähren...der Nachkauf belegt ungefähr 5% meines Vorratsregals...excl. Wasser, Bier, Hygieneartikel...


    Und bald kommt wieder diverses aus dem Garten.

    Also 34 Packung (17kg) entspricht bei uns 17x Essen..
    Nachdem wird oft und gerne Nudeln essen, vor allem im Sommer, reicht das nicht so lange :thumbup:
    In 2-3 Monaten 90 Tage könnte das schon eng werden..

    Deine Frage zielt sehr detailliert, weshalb ich eine allgemeine Antwort sich nur auf meine Gruppe bezieht. Natürlich gibt es unzählige Randgruppen, die teilweise ganz andere Ziele verfolgen, aber die Gesellschaft differenziert hier nicht.


    Es wird von irgendjemand aus der lokalen Gruppe ein Ort/Zeitpunkt gewählt und dann in der Gruppe verbreitet. Man trifft sich, tauscht sich aus, hört bisschen Musik und trinkt etwas zusammen. Nichts anderes, was man nicht in jedem Lokal auch machen könnte!
    Nichts illegales, außer dass vielleicht mal jemand einen Joint raucht, keine laute Musik und auch kein übermäßiger Alkoholgenuss (man muss ja meist später noch nach Hause fahren).


    So unspektakulär unsere Treffen sind, so viel Probleme können diese für einzelne Besucher nach sich ziehen.
    Stell dir einfach mal vor, zu deinem Nachbarn kommen eines Abends 20-30 unbekannte, ungewöhnlich bekleidete/aussehende Menschen. Du hörst paar kritische Gesprächsfetzen... Aber ist die Haustür zu und du hörst nichts mehr! Keine Party/laute Musik, kein Gegröle,.. nichts außer Kerzenschein.
    Also interpretieren die Menschen das hinein, was sie sich vorstellen, dass dort, hinter den verschlossenen Türen abläuft und pflanzen damit die Wurzel des Übels. Aus Gerüchten wird schnell mehr und plötzlich bekommt ein Besucher eines Treffens die Kündigung seines Jobs, seiner Wohnung,.. keine Einzelfälle.


    Was man unter sexuellen Orgien und Ausschweifungen versteht ist so jedem seine Sache. Denke mal für @PatronaLupa wäre es im ersten Moment der Blick ins Paradies - bis die Enttäuschung folgt - nix zum Anfassen.


    ***


    Was den Unterschied von uns zum Mainstream macht ist ähnlich wie die Menschen die hier im Forum sind und so gibt es einige Parallelen. Aber die Tiefe (Spiritualität) ist eine Andere, was es evtl. schwer verständlich macht, aber auch meiner Offenheit grenzen setzt - Aber frag ruhig, wenn was unklar ist.


    Wir lehnen die Gesellschaft, deren vorgetäuschten Werte und jede Art von Religion grundsätzlich ab. Der "Prozess" der Zugehörigkeit zu unserer Gruppierung ist etwas, das sich anfangs, alleine in demjenigen selbst vollzieht. Er hinterfragt den Istzustand: Was gibt meinem Leben Sinn? - Welche Werte sind für mich wichtig? usw.
    Auch Fragen zum Zweck des Lebens, der Bedeutung von Geburt und Tod oder des eigenen Körpers.
    Wenn dieser Prozess zu einer Spaltung von der Gesellschaft führt, in unsere Richtung kommt und er zufällig Kontakt zu uns bekommt, kann er eingeladen werden. Ist also viel Zufall dabei, wobei die meisten "Neuen" von alleine auf uns zukommen und einfach jemand ansprechen.
    Wenn der "Neue" zu ersten Treffen kommt, betritt er eine fremde/utopische Welt, in der jedoch viele seiner inneren Reibungspunkte bedeutungslos sind oder werden. Alles weitere ist ab dann Geben und Nehmen, aber letztlich seine Entscheidung ob dieser Weg der Richtige für ich ist oder er wieder geht.
    Mit der Zeit trennen sich dann für ihn die beiden Welten immer mehr in eine öffentliche Welt und ein in der Gruppe. Es ist ein schmerzhafter Spagat zwischen zwei grundverschiedenen Welten, der auch zu massiven Spannungen führt - innere wie äußere. Zumindest bis er gelernt hat seine Rolle in der immer bedeutungsloseren Öffentlichkeit zu spielen.


    Ich war viele Jahre sehr erfolgreich selbständig. - Den Grund für den Erfolg sehe ich nicht in meinen Fähigkeiten oder Kenntnissen sondern vielmehr darin, dass der Erfolg für mich nie eine Bedeutung hatte. Wer keine Angst vor Misserfolg hat, entscheidet wahrscheinlich sachlicher und hat dadurch mehr Erfolg?
    Da ich jedenfalls nicht der Einzige mit einer solchen "Karriere" bin, scheint da wohl was dran zu sein.


    Über die Zeit wird die Gruppe zum Gegenpol der Gesellschaft. Was einem in der Gesellschaft negatives widerfährt, wird in der Gruppe kompensiert. Dabei werden auch die eigenen Werte immer mehr hinterfragt und so kommt über die Zeit die wahre Persönlichkeit zum Vorschein. Hier kann auch eine Trennung von der Gruppe durch den äußeren Einfluss erfolgen - Ist ja keine Zwang dahinter.
    Für die die bleiben, entsteht aus der immer weiter fortschreitenden inneren Trennung der Bedarf nach einem Schutz, in und vor der Gesellschaft draußen. Hieraus kommt die meist innerhalb der Gruppe geschneiderte Kleidung.


    Was uns gemein ist, ist eine respektvolle Achtung jeden Lebens und ein entsprechender Umgang mit der Schöpfung. Aber kein Glaube an eine Gottheit oder übermenschliche Führung. Es liegt alleine bei uns, was wir aus der uns übergebene Schöpfung machen, und wir wollen die Gesellschaft auch nicht verändern.
    Aus Fragen, nach dem: "Was möchte ich in die Schöpfung einbringen und was hinterlassen?", also der Suche nach der persönlichen Position innerhalb der Schöpfung, entstehen dann weitere grundsätzliche Fragen, wie beispielsweise nach der Ernährung, aber auch Bedeutung des Geschlechts, Monogamie, usw.
    Gesellschaftliche Dinge wie Vermögen, Karriere, Wohlstand haben jedoch keinerlei Bedeutung (mehr)!


    Nun merke ich , wie schwer es ist die andere Seite des Spiegels in Wort zu fassen, ohne in Klischees zu verfallen und unverständlich zu werden. Von daher lasse ich diese Zeilen mal so stehen..

    Auch wenn das Thema hier etwas OT ist, möchte ich euch eine kurze Antwort geben.


    @Deflationator


    Das Problem sind nicht sie selbst, sondern die Gegenseite. Sie sind vollkommen zufreiden, wenn man Sie in Ruhe läßt.



    @ShiningGold


    Das ist genau der Punkt. Die Menschen reden von Gleichberechtigung und führen dann ein neues Geschlecht ein. Wozu? – Um die betroffenen zu brandmarken und um diese ächten zu können?



    @Smithm


    Die Show-People gibt es auch, aber um die geht es nicht. Wenn denen zu nervig wird lassen sie es eben wieder.



    @blackpearl


    Es geht hier um Überzeugungen und Lebenseinstellungen. Ein Mensch der sich in welchen Bereich auch immer zuhause fühlt, wird bzw. muss mit außenstehenden nicht über seine Neigungen reden. Ausgenommen die Show-People und die, die sich für Organisationen haben kaufen lassen.


    Man lebt sein (Doppel-)Leben und wechselt dann zwischen der Beruflichen und privaten Welt hin und her. – Auch wenn dies sehr belastend ist.



    @Alpha667


    Ja, die Sonne ist für einige Gruppierungen ein echtes Problem



    @Otoshi


    Es geht hier um den Lebensinhalt, Werteund Einstellungen, das ist nichts, was du virtuell machen kannst .. Warum sollen wir unser Leben ändern? – Nur weil der Mainstream keine andere Lebensweise zulassen will?


    Der Haken mit der Scheuen ist, dass diese als ein fester Ort „überwachbar“ ist. Der ständige örtliche Wechsel den wir schon früher machen mussten, liegt daran, dass einige Freunde nach bekanntwerden, aus ihren Job gemobbt wurden.


    Sorry, wenn die Antworten etwas allgemein gehalten sind - Wäre sonst ausgeartet.


    Aber Danke für euer offenes Interesse, das mir vor allem zeigt, dass Akzeptanz und Toleranz wohl doch mehr mit Intelligenz und Bildung zu tun haben als man allgemein denkt [smilie_blume]

    Wie ich sehe gehörst du keiner derartigen Lebensphilosophie an..


    Ich auch nicht, aber ich habe viele Freunde im homo- und transsexuellen Bereich und weis welches Tabuthema dies war - und teilweise, regional noch heute ist!
    Auch wenn heute viele Menschen so tun, als wäre dies alles normal und kein Problem, musst nur mal mit Leuten aus der Szene reden. Die erzählen dir dann, was wirklich abgeht und wieviel Demütigung sie für ihre Überzeugung einstecken müssen.

    @Smithm - "Wir sind die Spinner, vor denen dich deine Elter immer gewarnt haben.." [smilie_blume]


    Unsere Akzeptanz in der Gesellschaft war damals äußerst negativ geprägt, mit allem möglichen Gerüchten und Misstrauen an jeder Ecke. Wer sich damals staats-/gesellschafts- und vor allem religionskritisch äußerte, hatte schnell seine Schwierigkeiten im Privat-/Berufsleben... wer das 'Schwarz' offen trug noch viel mehr.
    Wir waren eben alle nur Staatsfeinde und Satanisten, die Katzen und Ziegen opfern.
    Was sich die Leute eben alles so einredeten, wenn sie etwas Ungewohntes oder Unbekanntes sehen und nicht verstehen wollen.


    Wir lebten unser öffentliches Leben und nachts konnten wir im Schutz der Dunkelheit wir selbst sein. War keine leichte Zeit - Vielleicht vergleichbar mit dem Anfangszeit den Rock'n'Roll..?
    Wurde ein Treffpunkt bekannt wurde dieser geschlossen und Barbetreiber häufig die Konzession entzogen oder der Pachtvertrag gekündigt. Was uns blieb waren die Keller..
    Nach 2000 wurde die Situation besser, weil sich niemand mehr so recht für uns interessierte und für den Mainstream andere Dinge in den Vordergrund kamen. Die letztes Jahre wo sich um die ursprüngliche Bewegung eine große Szene mit unzähligen, teilweise wirklich recht sonderbaren Gruppierungen gebildet hat und plötzlich alles "Andere" schick war, genossen wir die neue Freiheit. Auch wenn wir uns früh von diesen Bereichen distanzierten, endete unsere Zeit im Verborgenen so langsam und es war schön, sich nicht mehr für etwas verstecken zu müssen, was nur in den Gehirnen des Mainstreams existierte. Dennoch blieben wir sehr zurückgezogen und vorsichtig.


    Wir haben uns über die Jahre, außer im Alter nicht verändert. - leben weiter unser Leben und unsere Überzeugung/Werte wie schon immer.
    Doch "Sozial Distancing" ist etwas was unser Leben viel mehr erschwert, als die Anfeindungen der 1990er. Während wir uns früher in die Keller zurückzogen um persönlichen Repressalien zu entgehen, werden wir nun von einer Regierung durch Abstandsregeln in die Kriminalität gezwungen!
    Für eine Bewegung die Gewalt ablehnt und eher einen Lebensstil ähnlich asiatischer Mönche lebt, eine schwierige Situation. Denn bei aller Gewaltablehnung sind wir nicht keinesfalls wehrlos, was vor allem Jüngere in einen Gewissenskonflikt mit entsprechendem Ende treibt.


    Durch die Selbständigkeit hatte ich einige Vorteile und trage sein über 20 Jahren das Schwarz auch öffentlich. Ich habe in diesen Jahren Geschichten erlebt, die glaubt kein Mensch..
    Vielleicht reagiere ich aus diesem Grund etwas sensibler auf gesellschaftliche Veränderungen..?



    Mir ist bewusst, dass Vieles aus den letzten Zeilen auch hier auf Ablehnung stößt, aber ich bin heute in einem Alter wo ich mir um einige Dinge weniger Gedanken machen muss.
    Dennoch möchte ich diese privaten Dinge etwas außen vor lassen, weil die meisten Menschen werden bereit noch willens sind zu verstehen..

    Besser auf jeden Fall als extra nach Yew York in die MET zu fliegen nur zu dem Zweck um einen Theaterbesuch einen ganzen Urlaub herum zu planen. Und wenn Du vielleicht jeden Monat einmal im Theater bist gehst Du jetzt eben nur noch einmal im Quartal.

    Außer bei der Kultur, bin sind wir der gleichen Meinung... und teilen wohl auch die gleichen düsteren Aussichten.


    Auch wenn ich bestrebt bin, möglichst wenig privates hier zu schreiben, will ich versuchen es dir einfach zu erklären:


    Für mich, als Subkulturmensch, ist Musik ein zentraler Teil meines Lebens. Nicht nur wegen der Unterhaltung, sondern vor Allem zur Pflege der Freundschaften und Beziehungen zu Anderen und einigen Musikern. Da kommen einige Konzerte und Festivals im Jahre zusammen und wenn du so willst habe ich früher hierfür gearbeitet. Kein Urlaub, Auto, Boot,.. sondern fast jedes WE on Tour.


    Derzeit ist für mich kein Konzertbesuch möglich, da es keine Veranstaltungen gibt. Der rein wirtschaftliche Schaden für Künstler, Veranstaltungsorte und das ganze Drumherum ist riesig. Wobei die Künstler noch am besten damit zurecht kommen.
    Der kulturelle/gesellschaftliche Schaden ist jedoch wesentlich größer. So ist es für mich bzw. in meinem persönlichen Umfeld ist das schon sehr schwierig - Freunde "meine Familie" die ich sonst mind. 1x im Monat traf, habe ich teilweise seit Januar nicht mehr gesehen und Internet/Skype/Telefon sind kein Ersatz! - Auch die Suizide werden deutlich mehr.


    Aktuell denken wir über "Back to the roots" nach, so wie es vor über 20 Jahren war, als wir uns heimlich in Kellern und vergleichbarem treffen mussten.. Mehr bleibt und nicht, denn eine Zeit wie vor 6 Monaten wird nicht wiederkommen!


    Die wirtschaftliche, oder wenn du so willst finanzielle Seite der allgemeinen Entwicklungen werden für mich immer weniger relevant. Der Verlust des Lebens, denn nichts anderes ist es wenn dir eine wesentliche Säule genommen wird, stellt unser gesamtes Leben auf den Kopf.
    Die etwas älter von uns, die Anfänge/den Anfang der Szene noch mitgestaltet haben, sind das kämpfen gewohnt und werden einen Weg finden, doch die Jüngeren sehen häufig keinen Sinn mehr...




    Meine Frage nach deinen Vorbereitungen galt mehr neuen Ideen, aber hier hängen wir wohl auch an den selben Stellen fest. Was machbar ist setzen wir um, bzw. haben es schon und erkennen dabei eher beiläufig, an wie vielen Stellen sich es bereits klemmt - Handwerker, Material, usw.

    @Otoshi
    Das was du schreibst ist eine andere Sichtweise auf den selben geistigen Wandel und quasi die Fortsetzung meines Posts [smilie_blume]


    Der Rückzug auf das was du als "wesentliche Dinge" beschreibst, ist aus meiner Sicht geistige/kulturelle Degeneration.
    Keine Live-Übertragung kann das Feeling und die Emotionen von 'dabei sein' erzeugen.
    Essen gehen dient aus meiner Sicht nicht er Ernährung, sondern ist eine kulturelle Aktivität. - usw.
    Das letzte woran sich die Menschen derzeit noch klammern ist der Urlaub. Wenn ich keine Möglichkeiten mehr sehe mit meinem Verdienst ein erstrebenswertes Leben zu führen, oder das was noch möglich ist weniger Geld benötigt, reduzieren die Menschen ihren Arbeitseinsatz - und der Reis schließt sich!


    Durch diese Veränderungen im Denken wird die Gesellschaft wird grundlegend zerstört und die Menschen zu fernanimierten Schwarm-Individuen degeneriert. Für eine Regierung ist das sehr praktisch, denn so ist die Bevölkerung leicht steuerbar und jeder organisierte Widerspruch/-stand bereits im Entstehen unterbunden.
    Die Mindereinnahmen können sicher durch geschickte Zwangsmaßnahmen ausgeglichen werden. Wenn nicht gibt's eben Arbeitslager und den Freitod mit 60.. Aus heutiger Sicht überzogen, aber das war das Heute vor 6 Monaten auch!


    Die direkten Folgen hast du schön umrissen, aber auch der Staat wird sich dadurch zeitverzögert, aber umso tiefgreifender verändern!
    "Diese Auswirkungen schlagen aber erst in Q4 so richtig ein. Also noch etwas Zeit, um sich vorzubereiten..."
    Wie willst du dich vorbereiten, wenn du keine Ahnung hast in welche Richtung es geht und andererseits die Entwicklung an vielen Stellen gleichzeitig vorangetrieben wird..?


    Ich schrieb die Tage: "Die meisten umfassenden nationalen Notstände werden durch Untergang oder Krieg aufgelöst" und erntete dafür einigen Gegenwind. Doch ist das nicht genau der Weg den wir gerade beschreiten?
    (Alternativ bliebe natürlich noch der Weg in die Sklaverei)

    @Edel Man


    Dir auch schöne Pfingsten!


    Natürlich sind Edelmetalle über die Jahrzehnte gesehen etwas sicherer als Bargeld, obgleich auch hier einige Risiken bestehen. Kaufkrafterhalt? - Naja, da muss man auch schon einige Augen zudrücken.
    Ich habe aber auch gelernt, wie schnell man mühsam Erworbenes verlieren kann..


    Es ging bei #36.882 aber vielmehr um eine Entwicklung, die ich seit Jahren bei vielen jüngeren Menschen beobachte. Das Ganze ging vor rund 10 Jahren los und hat sich die letzten Jahre, zumindest aus meiner Sicht massiv verstärkt. Auch wenn ich nicht mehr so aktiv in der Firma bin, sehe ich dass die vielen Teilzeitverträge nicht aus betrieblichem Interesse bestehen, sondern auf Wunsch der Mitarbeiter entstanden.
    Es ist ein grundsätzliche Veränderung der Lebensplanung der Jüngeren, wobei das "Schaffen" nicht mehr auf Wohlstand, Alter und Ruhestand ausgelegt sind, sondern einen Leben im "Hier und Jetzt". Ob heute jüngeren Menschen im Alter, durch diesen 180°-Wechsel in der Denkweise Probleme bekommen werden, bin ich mir nicht so sicher. Die Älteren (55+) gehen im Prinzip den gleichen Weg, wenn auch aus dem anderem Grund, dass mehr "Schaffen" nicht unbedingt mehr Alterswohlstand bedeutet.
    Ich mich auch nie groß abgerackert oder Wert auf Karriere/Wohlstand gelegt, wusste aber immer die angenehmen Seiten des Lebens zu genießen. - Habe nichts geerbt und schlecht geht es mit heute trotzdem nicht. Doch das waren andere Zeiten, mit einem deutschen Staat, dem es noch gut ging!


    Die Kehrseite ist, dass bei der jüngeren Generation ebenso wie bei den 55+ massiv Arbeitsleistung für den Staat verloren geht. Heute giert der Staat nach jedem Cent den er kassieren kann, und der Blick wird früher oder später auch auf diese Seite der Medaillier fallen.