Beiträge von Wildkatze

    @iridium99
    Schön dass du wieder da bist!
    Auch wenn ich an vielen Stellen nicht deiner Meinung bin, schätze ich einen Austausch von Ansichten sehr.
    An den manchmal etwas ruppigen Ton wirst du dich sicher gewöhnen - Ist jedenfalls friedlicher als in anderen Foren.



    "Wenn bei euch und Euren Kunden regelmässig Akkus in Brand geraten, würde ich die Prozesse hinterfragen."


    (Die Aussage erinnert mich an meine Zeit in der Qualitätssicherung in den 1990ern - der wohl unsinnigste Job den ich je machen durfte!)


    Unser Unternehmen ist u.a. Verarbeiter und Händler von Batterien für einen großen Hersteller, von dem auch du sicher einige Zellen verwendest (Handy, Tablet, PC,...). Die Zellenfertigung mit dem integrierten Deaktivierungsbad (für den Brand während der Fertigung) steht übrigens in Europa, nicht in Fernost, wie du vielleicht vermutest. Alleine die Existenz mehrerer dieser Bäder in jeder Fertigungslinie macht klar, wie oft es dort zu Bränden kommt. In der Regel 5-6mal pro Tag!
    Die Zellen die bei uns ausfallen, sind beriets fertige Zelle die auf Grund von Fertigungstoleranzen durch gehen.


    Es ist auch kein unbeherrschter Fertigungsprozess, sondern schlicht Ausschuss, wenn Zellen durch gehen. Bei einer täglichen Produktion im mittleren 6stelligen Bereich sind 5-6 durchgegangen Zellen vollkommen in Ordnung- Selbst wenn man die statistisch etwa 0,03 Zellen bei uns dazu zählt!


    Aber warum sollte es dich oder andere Endnutzer interessieren wieviel ppm die Ausschussquote beträgt, wenn dir eine Zelle das Auto oder Haus/Wohnung abfackeln?


    Das Problem ist die Instabilität und Störanfälligkeit der LiIon-Technik. Und mit jeder zusätzlichen Zelle in einem Gerät steigt die gerätebezogene Ausfallhäufigkeit.
    Handy 1-2 Zellen, Tablet 2-4 Zellen, Notebook 6-18 Zellen, …. E-Auto 250-über 1000 Zellen.
    Kannst selbst durchrechnen...


    Dass über die Ausfälle (Brände) nicht viel berichtet wird liegt daran, dass diese in der Fertigung/Verarbeitung normal sind. Beim Endverbraucher ist eine Berichterstattung ebenso unerwünscht wie bei beim Hersteller!



    "Ich kenn aber kein EAuto in dem Hochvoltleitungen in Türen oder im Dach verlegt sind...kenne aber auch nicht alle."


    Die Batterien wurden früher zumeist als Block im Bodenbereich des Fahrzeugs verbaut. Mittlerweile geht man vermehrt dazu über die Batteriepacks in die Bodenholme, sowie A-C Säulen zu integrieren. Der Grund liegt in der immer instabileren Chassis-Konstruktion und der mangelnden Tragfähigkeit der Bodenelemente.
    Nachdem die Fahrzeug vornehmlich für geringe Geschwindigkeiten/Stadtbereich vorgesehen sind, geht das in Ordnung.
    Selbst für den Einbau in Kotflügelelemente, die im Fehlerfall abgesprengt werden sollen, bestehen bereits anfragen!
    Was den "Erfindungsreichtum" der Konstrukteure angeht, findest zu bei den deutschen Automobilbauern viel Information darüber wo überall Batterien sitzen. Nachdem dies von Modell zu Modell anders ist und teilweise sogar innerhalb der Modelle variiert, hat die Feuerwehr halt schlicht verloren!



    Es geht hier um alles, was direkt oder indirekt mit dem Weltklima! zu tun hat.
    Es bringt hat nichts in Deutschland auf das unpraktikable und gefährliche E-Auto zu setzten und dafür in Afrika und Südamerika die Umwelt zu ruinieren.


    Das Ganze erinnert mich sehr an das staatlich geförderte Altreifenrecycling vor rund 30 Jahren:
    Wir schicken die Altreifen nach Afrika, weil die können dann Schuhsohlen daraus machen :wall:


    Ich bin nicht gegen neue Technik, sie kann uns helfen den besseren Schutz von Umwelt und Natur zu erreichen, was wir angesichts einer stetig wachsenden Bevölkerung auch brauchen.
    Irrwege, wie das LiIon-Technik, E-Auto, Windenergie,... sind jedoch der Weg in die entgegengesetzte Richtung!


    Gruss Wildkatze

    Dieses Gerät verlangt nach jedem Start und Materialwechsel das Durchführen einer Kalibration mit dem CAL-Knopf. Ausserdem liegt noch eine runde Kalibrierscheibe mit dabei, deren Handhabung sich mir allerdings noch nicht ganz erschliesst.

    Der CAL-Knopf führt eine Null/100%-Referenzierung durch. Mehr geht nicht, da du ja keine unterschiedlichen "Prüfmünzen" hast.
    Die Kalibrierscheibe brauchst du als Referenz-Dummy für den Kalibriervorgang.
    So versteh ich das zumindest aus der Beschreibung..


    Halte mich/uns bitte mal auf dem Laufenden, wie sich das Gerät bewährt - Vor allem in Grenzbereichen bzw. bei Legierungen oder (Teil-)Beschichtungen.


    Wäre eine günstige Alternative zum TFS-Analyser :thumbsup:
    Vielen Dank schon mal


    Gruss Wildkatze

    @Knallsilber
    "Und wo liegen die 400V (oder mehr?) denn dann noch an, wenn die löschen oder vorher,- in der nächsten Pfütz, am Autoblech/Türgriff/Ersthelfer, am Löschrohr....???"


    Die Frage kann niemand sicher beantworten! - Außer, dass die Batteriespannung bei 750V liegen kann/tut.



    Aber ich würde die Frage anders stellen - Auch mit Rücksicht auf unseren derzeit etwas stillen @iridium99:


    Stell dir vor, du fährst in dem E-Auto und hast einen Unfall - Nichts schlimmes, nur Auffahrunfall, aber die Tür klemmt, du kommst nicht raus und es raucht bisschen vorne raus...
    Dann hoffe ich für den Fahrer, dass ein Feuerwehrmann mit "riesen Eiern" zu Stelle ist und dir UNTER EINSATAZ SEINES LEBENS zu helfen versucht!
    Denn keiner wies so richtig, wo die Zellen verbaut sind und wo evtl kritische Leitungen verlaufen. Einfach Spreizer oder Blechschere ist heute nicht mehr. Außerdem weis auch niemand wann das Auto zu brennen beginnt oder die Zellen explodieren.


    Ich hatte diese Diskussion erst die Tage wieder mit einen Feuerwehrmann, der nach eigener Aussage das große Problem für sich sieht, dass er eventuell mal zusehen muss, wie jemand in seinem E-Auto jämmerlich verbrennt, weil er keine Möglichkeit hat zu helfen.
    Er priorisiert übrigens die Rettung durch eingeschlagenen Seitenscheiben oder Panoramadach. Aber eigentlich denkt er darüber nach den Feuerwehrdienst aufzugeben.
    Wir habe die letzten Monate viele solcher Gespräche mit Feuerwehrleuten, die sich bei uns fachlich erkundigen, was sie machen sollen/können, wo es gefährlich wird oder ob es technologische Neuigkeiten gibt.
    Machen wir uns nichts vor, diese Menschen üben eine Ehrenamt aus, wollen dafür aber nicht ihr Leben geben.


    Gruss Wildkatze



    ""Das brennbare Gas entsteht auch durch die an den Polen anliegende
    Gleichspannung, wenn die Batterien beispielsweise mit Löschwasser
    überdeckt sind.""


    Die an den Zellen anliegende Spannung von 3V verursacht mit Wasser eine Elektrolytische Reaktion. D.h. das Wasser wird in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt. Das dadurch entstehende Knallgas kann zur Explosion des Autos führen.
    Das hat jedoch nichts unmittelbar mit LiIon-Zellen Technologie zu tun, sondern tritt prinzipell an jeder Batterie auf. Nur dass die Elektrolyse durch den sehr geringen Polabstand äußrst heftiger ist, bzw. an einer normalen Starterbatterie durch den großen Polabstand nur schwer auftreten kann.
    Der Effekt tritt natürlich auch ohne jede Beschädigung auf, wenn Wasser (Regen/Waschanlage) an die Zellen kommt. Wer die YT-Videos von den in normaler Regen-/Schnee-Fahrt explodierenden Fahrzeugen kennt, versteht was ich meine..

    @Jocky


    nachfolgend nur mal 2 Zitate aus einem Kurzbericht FeuerTrutz-Artikel zu den NICHTÖFFENTLICHEN!! Versuchen des Instituts für Technik.
    Link zum kompletten Artikel


    Leider ist der komplette Untersuchungsbericht urheberrechtlich geschützt und nur teilweise geschwärzt erhältlich [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/confused.png]


    "Vor dem eigentlichen Brandstadium werden brennbare Elektrolyt- und Lösemitteldämpfe freigesetzt, die schwerer als Luft sind. Erst beim anschließenden Brand entsteht heißer aufsteigender Brandrauch. Es ist daher sinnvoll, sowohl im Boden- als auch im Deckenbereich eine Brand- bzw. Rauchdetektion unter Berücksichtigung der Ventilationsbedingungen im Raum vorzusehen. "


    "Bei Bränden werden verbrannte oder unverbrannte Stoffe und Pyrolyseprodukte freigesetzt, die mit dem Löschwasser weggespült werden und das Erdreich bzw. Oberflächen- oder Grundwasser kontaminieren können. Bei der Brandbekämpfung bzw. beim Feuerwehreinsatz sollte daher der Abfluss des kontaminierten Löschwassers insbesondere bei Bränden größerer Mengen von lithiumhaltigen Batterien kontrolliert werden. So kann die Feuerwehr ggf. notwendige Schutzmaßnahmen in Abhängigkeit der möglichen toxischen Batteriebestandteile und des ggf. mit Zusätzen versehenen Löschmittels ergreifen, um dieses aufzufangen und einer Entsorgung zuzuführen."



    oder vom Brandbekämpfungs-Ausrüster Gloria:
    Link zum kompletten Artikel


    "Bei der Druckentlastung bzw. bei Brand und Explosion kommt es zur Freisetzung von giftigen und gesundheitsgefährdenden Stoffen wie beispielsweise Flusssäure und organischen Verbindungen, aber auch krebserzeugenden Nickel- und Kobaltverbindungen. Häufig entsteht auch Wasserstoff, der mit Luft zündfähige Gemische bildet (Knallgas). Das brennbare Gas entsteht auch durch die an den Polen anliegende Gleichspannung, wenn die Batterien beispielsweise mit Löschwasser überdeckt sind."

    Bereits an Hand dieser beiden Auszüge kann man abschätzen, um welche horrende Kosten es im Brandfall geht. Ob ein Gebäude nach einem LiIon-Brand noch bewohnbar ist? - Die Medizin sagt nein, die Versicherung ja und der Staat schweigt wie üblich.
    ...und wie bereits geschrieben, sollte diese Technik vor 20 Jahren in der EU verboten werden.


    Ergänzend dazu: Unser LiIon-Batterielager benötigte eine spezielle Genehmigung/Begutachtung und Spezial-Umweltversicherung. Zu den Kosten kann ich nur sagen, jährlich oberer 4stelliger Bereich, bei einem mittleren Warenwert von etwa 120 T€.


    Gruss Wildkatze

    @Jocky
    jap, die Einsatzrechnung musst du zahlen, bzw. deine KFZ-Versicherung.
    Nachdem der Anspruch in jedem Fall an den Verursacher geht, bekam auch deine Tochter die Rechnung.


    Das kleine Problem dabei ist, dass die Feuerwehr mittlerweile zu jedem Fahrzeugunfall wesentlich mehr Equipment anschleppt, weil es sich ja um ein E-Fahrzeug handeln könnte und zudem zu fast jeden Unfall von der Polizei angefordert wird - selbst einfach Auffahrunfälle!
    Das treibt die Rechnung(en) in ungeahnte Höhen und damit auch die Versicherungsbeiträge.
    Es sorgt auch bei der Feuerwehr für große Schwierigkeiten und massiven Unmut.


    Eine freiwillige Feuerwehr, wie sie bei uns üblich ist, arbeitet mit ehrenamtlichem Personal. D.h. im Einsatzfall verlassen die Feuerwehrleute ihre Arbeitsstätte und fahren zum Einsatzort.
    Nur dass jetzt fast täglich Einsätze kommen, verweigern immer mehr Unternehmen die Freistellung der Mitarbeiter.
    Die Folge: Personalmangel, da die Feuerwehrmitglieder keine Möglichkeit zur Ausübung ihres Amtes mehr haben.
    Eine Berufsfeuerwehr ist nicht finanzierbar....


    Die Folgekosten des E-Auto Unsinns sind eben sehr weitreichend :thumbsup:


    Gruss Wildkatze

    Bei uns im Ort brannte im Parkhaus ne Karre.....man weis noch nicht ..Abriß oder Reperatur!!!!


    cu DL....noch Fragen ...Kienzle????????

    Wir verkaufen die Batterien Bundesweit und hören fast jeden Woche von einem Brand..


    Vor knapp einem Jahr hat um die Ecke ein E-Auto aufm Pendlerparkplatz gebrannt - kein so großer Schaden, aber auch keinerlei Berichterstattung durch die Presse.
    Also nur ein Einzelfall [smilie_happy]

    Gegen den brennenden Elektrokram ist der CO2-Löscher die erste Wahl.Gibts als kleiner 2 Kilo Handlöscher bis hin zu großen fahrbaren 50 Kilo Geräten..... :D


    Jawohl CO2 ! :D


    Gruß
    Golden Mask

    Ich weiß ja nicht woher du diese Info hast, aber sie ist zumindest teilweise falsch und sehr gefährlich.


    Ein Löschen ist generell unmöglich, weil alles was den Prozess antreibt im inneren der Zelle ist!


    Mit einem CO2-Löscher kannst du die Zelle bzw. die Unterlage auf der sie liegt kühlen und so eine Brandausbreitung vermeiden. Du darfst aber niemals das CO2 an die Zelle kommen lassen, da diese sonst unkontrollierbar springt oder sogar explodieren kann. Ist schlimmer wie ein Knallfrosch und die wegfliegenden Partikel brennen sehr heiß und lange weiter.


    Bei uns sind die Zellen in Kunststofftrays (vergleichbar EIerkartons), die sich wiederum in einem Stahlbehälter (rechteckige Pfanne) befinden. Im Brandfall, etwa ein-/zweimal im Monat, kann ein Mitarbeiter den betreffenden Tray ins freie fahren und ausbrennen lassen.


    Bei den großen Herstellern wird die Zelle im Brandfall automatisch in ein Becken mit eine Löschflüssigkeit fallen lassen. Aber diese Löschflüssigkeit ist auf Grund ihrer Giftigkeit nicht als Löschmittel verwendbar.


    Gruss Wildkatze


    Nachtrag: Wir lagern im Durchschnitt rund 15.000 LiIon-Zellen. Wobei diese, im Gegensatz zu den anderen Lithium-basierenden Zellen, nicht im Lager, sondern einem separaten vollüberwachten Gebäude untergebracht sind.

    @Performer
    Nein, weil sie das krankheitsbedingt gar nicht kann!


    @Zweifler0815
    Wir hatten bisher zwei mal Mitarbeiter mit Asperger in der Firma und so einige Erfahrungen gemacht:
    Auch wenn sich diese Menschen nach außen als relativ normal geben, brodelt es in Ihnen bei jedem vermeintlichen Defizit.
    Eine neue Aufgabe zu übertragen ist daher äußerst schwierig, da jede Unsicherheit und jeder Fehler zu einen teilweise (selbst-)aggressiven Ausbruch führen kann. Man weis nie so richtig, wie man dran ist, weil man die Person nicht gut genug kennt um eine Reaktion vorhersagen zu können.
    ABER wenn diese Menschen mal eine Aufgabe verinnerlicht haben, wird diese zu so etwas wie deren alleinigen Lebensinhalt und alles dreht sich für sie nur noch um diese Aufgabe. Für einen gewissen Zeitraum werden sie wirklich die leistungsfähigsten Mitarbeiter für eine spezielle, abgegrenzte Aufgabe: 0 Fehler und arbeiten bis zur Erschöpfung...
    Der Haken dabei ist, dass diese Menschen bestrebt sind, immer besser zu werden, immer mehr zu schaffen. - Bis sie ihre körperliche Grenze erreichen. Und so beginnt nach einiger Zeit das Dilemma, dass ein noch so umdeutender Fehler zu einem Gewaltausbruch oder völliger geistiger Abschaltung führt. Da kann dann schon mal ein Tisch durch die Gegend fliegen, der Mitarbeiter "versteinern" oder schreiend davon laufen.


    Von daher MUSS Greta permanent gebrieft und mit Medikamenten unter Kontrolle gehalten werden. Das dies nicht (mehr) immer gelingt, zeigen die Heulanfälle der letzten Monate sehr deutlich.
    Natürlich kann man einen kranken Menschen nicht 100%ig einaschätzen, aber ich habe die Vermutung, dass die zeitweise Abstinenz aus der Öffentlichkeit schon erste Zeichen des Zusammenbruchs sind.
    Das was mit Greta abläuft in verabscheuungswürdiger Kindsmissbrauch und Ausbeutung eines behinderten Mädchens!
    Wenn Greta nicht mehr als Galionsfigur der Bewegung verwendbar ist wird sie wahrscheinlich einen Märtyrertod sterben dürfen.


    Alles was diese Menschen machen kommt aus einen Automatismus, einer Teach-In Funktion. Nichts von dem was Greta sagt oder tut kommt von ihr! - Sie versucht nur den Job, den ihr ihre Eltern und Bezugspersonen geben bestmöglich zu machen..

    Ich hatte soeben einen routinemäßigen Besuchstermin beim örtlichen THW (unser langjähriger Kunde).
    Anders als sonst waren neben den lokalen Mitarbeitern auch einige Personen und Fahrzeuge anderer THW-Standorte vor Ort. Ein Treiben wie im Bienenstock, auf dem Gelände.


    Auf Nachfrage bei den mir bekannten Mitarbeitern, teilten diese mir mit, dass man "Weisung habe, sich auf einen eventuellen Einsatzfall vorzubereiten und dafür Material aus dem Bundeswehrdepot bekommen habe und dies hier an die jeweiligen nahegelegenen THW-Standorte verteilt werde". (Decken, Zelte, Treibstoffe, Stromaggregate,... stehen da in Transportkisten auf dem Hof).


    Weis jemand von euch mehr? - Oder beobachtet Ähnliches?

    @Jocky
    wenn sich dein Leben um 360° dreht, bist du wieder an der gleichen Stelle wie heute :D
    Aber ich verstehe, was du meinst.
    Angst ist ein schlechter Berater und wenn man die Angst lange genug ignoriert wird diese zur Hoffnung, Glaube und/oder Panik.
    Je schlimmer die Zeiten, desto höher der Zuspruch und die Flucht in Religion und Fanatismus.
    Denn der Glaube speist sich letztlich nur aus der Angst vor noch Schlimmerem..



    Aus meiner Sicht haben viele Menschen schlicht vergessen, was wirklich wichtig ist, wofür sie (naturgemäß) hier sind. Jedes Leben hat einen Grund und jeder Mensch sollte seinem Leben einen Sinn geben, es mit echten Werten erfüllen!
    Reichtum, Macht, etc. mögen hierbei für viele verlockend erscheinen - Doch was ist das schon in den Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte? - Und vor allem, wie bringt/brachte es die menschliche Entwicklung/Kultur/Evolution voran?


    Ist natürlich viel Wunschdenken dabei, aber unter den Träumern unserer Vergangenheit finden wir die größten Denker der Menschheit..


    Das Wichtigste im Leben sollte das Ich sein und dann die Menschen, Familie, Gemeinschaft, Natur, etc., um uns herum.
    Das Geld ist wie die Arbeitskraft, geistiges Schaffen,.. ein Mittel diese höheren Ziele zu erreichen, es ist nicht gedacht es zu sinnlosem Reichtum zu horten! - Arbeitskraft und der Geist schwinden mit der Lebenszeit und "Das letzte Hemd hat auch keine Taschen"..


    Unser Ende ist bereits mit unserer Geburt festgelegt und dann wird jeder von uns zurück blicken - Nicht jeder wird auf ein gutes und friedvolles Leben sehen, aber hoffentlich auf ein Erfülltes.


    ...aus den Tiefen eurer Wildkatze

    Ich denke mal wo das Bankschließfach ist, ist langfristig recht egal und die Verwahrung bei Firmen (ProAurum), ist auch nicht so viel besser.


    "Alles was du hast, hat irgendwann auch dich!"


    Wer viel EM angesammelt hast, hat natürlich Probleme dieses sinnvoll und sicher zu verwahren.
    Ich mit meinen bescheidenen Hosentaschen-Anteil hab diese Probleme nicht. Und wenn es weg ist, ist es eben weg.
    Wenn man mit sehr begrenzten Mitteln aufgewachsen ist, hat man zu Vermögen, Geld, etc., sicher einen ganz andere Einstellung. Ich habe aus "Nichts" mein Unternehmen aufgebaut und bin dennoch ich (der Sohn aus einer schwierigen und sicher nicht wohlhabenden Familie) geblieben. Es gibt sicher viele Dinge, die mir wichtig sind, aber Reichtum, Vermögen, Geld,.. gehören ganz sicher nicht dazu!


    Ich habe im Sommer ernsthaft über ein größeres EM-Investment nachgedacht um mich letztlich dagegen entschieden. Wenn die Lage schwierig wird, brauche ich andere Dinge, wie Dach über dem Kopf, Essen und Trinken..viel mehr als EM dessen Verwahrung mir Kopfzerbrechen macht.
    EM ist eventuell nach einer Krise interessant, wenn ich diese überstehe. Oder wenn ich Deutschland verlasse, aber dann bleibt das Transportproblem.


    Die letzten Monate habe ich meine Rücklagen in die Vorbereitung investiert - lokal hier wo ich wohne und auch im Ausland. Damit habe ich das, mit meiner Möglichkeiten, Maximale an Vorbereitung getan und warte jetzt recht gelassen ab was kommt.
    Wird es nicht so schlimm kann ich einfach hier zuhause ausharren. Wird es schlimmer, bleibt aber räumlich auf Europa begrenzt, kann ich auf einen außereuropäischen Wohnsitz zurückgreifen.
    Was kommt weis keiner, aber ich kann mit meiner Familie dem Treiben erstmal recht stressfrei zusehen und wenn sich eine Verschlechterung abzeichnet auch weggehen.. Und wenn wir es nicht schaffen, sind wir zumindest ohne langjährige Panik und Angst verreckt.
    Das kommt meinem Lebensplan/-Einstellung am Nächsten und vielleicht kann ich sogar noch einmal ein Unternehmen irgendwo aufzubauen, wer weiß das schon [smilie_blume]


    Gruss Wildkatze

    @Salorius
    ...wenn du siehst wie ein Apfel vom Baum fällt,
    weißt du auch dass er früher oder später auf dem Boden aufschlägt!


    50 Milliarden sind nichts anderes als eine leichte Aufwindbrise.
    Sie führt höchstens zu einem um ein paar Zentimeter veränderten Aufschlagpunkt.



    @sirgey
    Panik ist etwas für die Unvorbereiteten, die Leugner oder die Blinden..
    Wenn du den Apfel fallen siehst und Panik bekommst, fällt er genauso schnell auf den Boden wie ohne Panik.


    Die Bilanz ist bildlich gesehen der Baum - Wenn der Apfel weg ist, siehst du ihn nicht ehr am Baum hängen. Aber den Baum interessiert das glaub ich wenig..

    Um mal bisschen Licht in den Lithium-Batterie Dschungel zu bringen..


    Jede Batterie in der Lithium enthalten ist, wird heute als Lithiumbatterie bezeichnet (derzeit rund 10 Technologien). Dadurch werden die gravierenden Unterschiede zwischen den einzelnen Techniken vollkommen verwässert und Meinungsmache betrieben!


    Das Problem der Brände entsteht nur bei EINER!! der Batterieausführungen mit Lithium als Speichermedium - Der sogenannten LiIon oder Lithium-Ionen-Batterie.


    Dies ist älteste wiederaufladbare Technologie, aber eben die Verbreitetste, weil Billigste!
    Diese Zellen finden sich in vielen Geräten: vom Handy, Spielekonsole, über die gesamte Technologierange bis zum E-Auto.


    Die Technik ist bekannterweise sehr gefährlich und es gab von 20 Jahren auch schon mal Bestrebungen diese in der EU komplett zu verbieten. - Wurde leider nichts draus :wall: .



    Technischer Hntergrund (einfachst erklärt):
    Wie jede Batterie besteht die LiIon-Batterie auch aus zwei Speichermaterialien, die von einem Separator getrennt sind. Der Separator der LiIon-Batterie hat die Besonderheit, dass dieser aus der Ladung der Zelle gebildet wird und äußerst instabil ist. Zu tiefe Entladung, ebenso wie Überladung oder mechanische Einflüsse können diesen Separator sehr leicht beschädigen, was unausweichlich zu einer unkontrollierten Kettenreaktion in der Zelle - Brand bis Explosion führt.
    Für die elektrischen Einflüsse werden LiIon-Zellen mit einer aufwendigen elektronischen Schutzschaltung versehen. Der mechanische Schutz ist Sache des (chinesischen) Herstellers, aber ohnehin nicht sicher realisierbar.
    Ein leichter Schlag auf die Zelle, ein vom Tisch rollen,...kann dazu führen dass der Separator beschädigt wird. Da tückisch ist, dass die Kettenreaktion auch erst Minuten teilweise sogar Stunden später eintreten kann. Nach Eintritt der Kettenreaktion ist die Zelle nicht mehr löschbar!



    Jeder Oxidation/Verbrennung benötigt Sauerstoff (ist denke ich jeden klar), das Problem der LiIon-Batterie ist, dass der zur vollständigen Verbrennung benötigte Sauerstoff bereits in der Zelle chemisch vorhanden ist!
    Das Löschen einer Batterie mit Wasser ist unmöglich und selbst der Einsatz sauerstoffentziehender Löschmittel funktioniert nicht, das der Prozess im Inneren der Zelle bei äußerst hohen Temperaturen abläuft, wo das Löschmittel nicht hinkommt. Das Wasser kann lediglich zu Kühlung und Vermeidung einer Brandausbreitung eingesetzt werden.


    ABER, das betrifft nicht die anderen lithiumbasierenden Batterien - Diese haben keinen oder nur sehr wenig im System gebundenen Sauerstoff.
    Die Lithiumtechnik aus per se schlecht zu machen ist keine sachliche/fachkundige Verfahrensweise.


    Nachzulesen ist das Ganze, ein technisches Verständins/Ausbildung vorausgesetzt, beispielsweise bei Panasonic.



    Die Beschaffung der Grundstoffe für die Herstellung von Lithiumbatterien ist die andere Seite der Medallie.
    Hier gebt es weniger um wirtschaftliche Interessen, sondern mehr um blinden Fanatismus!


    Ich hoffe der kleine technische Exkurs hilf euch zu verstehen, welcher Irrweg LiIon-Technologie ist und warum wir uns an brennende Autos und Parkhäuser gewöhnen sollten!
    Von den vielen dadurch ausgelösten Wohnungsbränden nimmt ohnehin niemand mehr Kenntnis..


    Gruss Wildkatze

    @Marek
    Wenn man Krall und Co. sind ganz sicher keine Spinner.


    Wenn man sie wörtlich nimmt, erkennt man natürlich an vielen Stellen überspitzte, teilweise sogar übertriebene Aussagen, die viele Leser zu Zweifeln anregen. Aber man darf auch nicht vergessen, womit diese Leute ihr Geld verdienen - Durch die Schriftstellerei!. In der heutigen Zeit ist diese nunmal stilistisch von Übertreibungen und Katastrophendenken geprägt.


    Wenn man diese stilistischen Dinge zur Seite schiebt und lediglich den Kern der Aussagen betrachtet, erkennt man ein klares Bild. Wobei des bei vielen "Propheten" in die gleiche Richtung geht. Einem Weg der zwar in seiner Bandbreite schwingt, wie die von dir genannten 2 Szenarien verdeutlichen, aber doch in eine definierte Richtung läuft.
    Ich glaube auch nicht, dass es beim Kern der Aussagen Beeinflussungen oder Absprachen zwischen den Schreibenden gibt/gab. Beim Schreibstil oder Darbietungsstil natürlich schon - Wer am Meisten klappert hat die Nase vorn!


    Bei allem sollte man sich vor Augen halten, dass jeder analytisch Blick in die Zukunft von einem Punkt "heute" zu einem Punkt in der Zukunft "Morgen" geht. Diese Analysen sind, wenn diese gut recherchiert sind, sehr zuverlässig. Wenn allerdings Analysen von dem prognostizierten "Morgen" zu einem "Übermorgen" führen, wird die Ungenauigkeit sehr groß - ist einfache Mathematik..


    Ein Zusammenbrechen der DB (und anderer Banken) ist nahezu fakt, das "Wann" wird mit jeden neuen Tag greifbarer. Was aber danach passiert ist völlig offen!
    Und dies ist die Stelle an der man die Vorhersagen auch sehr kritisch betrachten sollte (Wahrscheinlichkeit unter 25%).


    Also vorbereiten auf das Schlimmste, hoffen auf das Beste, dabei immer kritisch bleiben und nur die Kernaussage der ersten Analyse berücksichtigen!


    Eine Strategie mit der gut durch die letzten Jahrzehnte gekommen bin :thumbsup:


    Gruss Wildkatze

    Wir nutzen ähnliche Geräte bei uns in der Firma zur Bauteilanalyse - Funktioniert zuverlässig und ist einfach zu bedienen.. Wobei es auch Ausführungen gibt, die in Schichten messen können, also z.B. 10 Messebenen pro Millimeter. Eine ausschließliche Messung der Oberfläche wird schon an vergoldeten Münzen, wegen der Unebenheiten scheitern.


    Die Frage ist halt, ob sich so etwas für den Einzelnen wirklich lohnt?
    Oder ob man im Bedarfsfall nicht auf die Messtechnik des "Händlers des Vertrauens" setzt..
    Und was macht man, wenn man einen Blindgänger gekauft hat. - Den schwarzen Peter weiterreichen?


    Man sollte vor der Anaschaffung auch bedenken, dass die Geräte mindestens jährlich kalibriet werden müssen und teilweise recht teure Verschleißteile benötigen. Ich nutze die Messtechnik hier sehr selten, obwohl ich direkten Zugriff auf die Geräte hab. - so lassen sich unnötige Fragen zu vermeiden :saint:


    Gruss Wildkatze

    @iridium99
    Wie schon gesagt ist dies nicht der Ort, physikalische Grundlagen zu erörtern.
    Ich denke mal, du hast Interesse und es würde dir helfen, die Aussagen und Meinungen einiger Forenteilnehmer besser zu verstehen..
    Leider gehen die Meinungen über die Nutzung des Forums auch etwas getrennte Wege.


    Nachdem ich dir auch keine Nachrichten schreiben kann, bleiben dir nicht so viele Möglichkeiten.
    Ich habe das vor einigen Jahrzehnten aus Büchern gelernt und so schwierig ist es auch nicht zu verstehen, wenn man etwas offen im Geiste ist und die Dinge sachlich hinterfragt.
    Also die grundlegende Arbeitsweise bei Bildung/Studium:
    These aufstellen und solange hinterfragen und zerlegen bis man die Grundlagen erreicht und verstanden hat.


    Vlt geht das mit den Nachrichten ja auch irgendwann mal?


    Schönen 1. Advent
    Wildkatze

    @tut.anch.amun


    An dem Punkt Währungsreform sind wir halt unterschiedlicher Ansicht - gut
    Die Kontroverse bringt uns weiter, als wenn alle wie die Herde einer Meinung nachlaufen.. :)


    Ich sehe noch keine Währungsreform am Horizont aufziehen und auch noch keinen Bedarf dafür.
    Wenn! das System Euro am Ende ist wird es sicher eine Währungsreform geben müssen, aber der Weg bis dahin ist meiner Meinung nach noch sehr weit. Die Verschuldung ist riesig, aber was spricht dagegen, dass diese noch größer wird?
    Von der Euroeinführung mal abgesehen, da diese keine Währungsreform im eigentlichen Sinne war, wurden vor jeder bisherigen Reformen die zugänglichen Kapitalmittel der Bevölkerung eingezogen/entwertet. Mit Negativzins, SAG und anderen Maßnahmen sind wir in Deutschland auf einem guten Weg dahin, aber in anderen EU-Staaten eben bei Weitem noch nicht!
    Jede Währungsreform wurde auf einem "Saatboden angebaut", doch derzeit haben wir diesen in der Summe der EU-Staaten noch nicht.


    Eine Bankenkrise als einleitendes Szenario wäre denkbar, sogar wahrscheinlich, aber auch dieses sehe ich für die nächste Zeit noch nicht. Solange es den Zentralbanken möglich ist, immer mehr Geld zu drucken und in Umlauf zu bringen, wird das Spiel so weiter gehen. Erst wenn diese ihr Geld nicht mehr in den Kreislauf pressen können, begibt das System zu wanken - und selbst dann kann es noch Monate bis zum Einsturz dauern.


    Und natürlich ist mir bewusst, dass der Aufprall mit jeder zusätzlichen Milliarde heftiger werden wird.
    Irgendwann wird das System kollabieren und die Krise über uns hereinbrechen, aber erst dann, wenn uns das meiste genommen, entwertet, verstaatlicht wurde - nicht früher.
    Also weder heute, noch morgen, noch in den nächsten paar Monaten.


    Vielleicht bin ich irre - Vielleicht werde ich aber auch Recht behalten?
    Wer weiß das schon..


    Gruss Wildkatze

    @LuckyFriday
    Mit dem Gedanken zu spielen ist ja noch keine Vorbereitung.
    Warum ich nicht an eine Währungsreform glaube ist einfach weil ich den Nutzen für die Regierungen/Europa daraus nicht erkenne. So wie es momentan läuft kann es leicht noch Jahre weiter gehen...Der Euro wird immer wertloser und die Bürger immer weiter ausgebeutet.
    Einen Währungsreformist aus meiner Sicht erst denkbar, wenn Europa "vereinheitlicht" und Deutschland wirtschaftlich und gesellschaftlich zerstört ist.


    Aber das ist nur meine Meinung