Beiträge von Wildkatze

    Leute ...voriges Jahr ..die tollen LED Leuchtstoffröhren....mal genau gelesen.....und che cazzo ...um mit denen die gleichen Lumen zu haben......hatten die dann den gleichen Verbrauch...in Watt wie die alten Schwatten....kosten aber 5x soviel.


    cu DL.....bei Umweltschutz wirste verarscht,...zuerst du...und dann dein Geldbeutel [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    Wir reden hier von Physik (sollten wir zumindest!)


    Ich will das mal ganz einfach erklären:


    Wenn man elektrische Energie in ein Leuchtmittel steckt, kommt Licht und Wärme raus. Und zwar in Summe die gleiche Menge Energie, wie man als elektrische Energie hineingesteckt hat.
    Der Unterschied zwischen den Leuchtmittel ist lediglich der Anteil von Licht und Wärme!


    Wenn man ein moderne Glühlampe betrachtet entsteht hier etwa 60% Wärme. Bei einer Leuchtstofflampe und LED, die ein Vorschaltgerät benötigen, etwa 20% Wärme (LL mit KVG etwa 40%).


    Die Frage, die bleibt ist nur auf die Nutzung der Wärme bezogen.
    Wenn die Außentemperatur unter +20°C fällt ist die Antwort: Ja, womit der Wirkungsgrad bei 100% liegt
    Ist es Wärmer als 25°C stellt die Wärme ein nicht nutzbare Energieform dar = Verluste. Bei klimatisierten Gebäuden sogar mit dem doppelten Wert, da die Wärme ja auch durch die Klimaanlage entfernt werden muss.



    Das gilt für jede physikalischen Prozess:
    Um beispielsweise 1 Liter Wasser um 1K zu erwärmen benötigt man 4188J. Wie ich diese Energie ins Wasser bringe ist vollkommen egal.- Das ist alles nur Physik, die früher mal in der 5-8 Klasse Hauptschule unterrichtet wurde!


    Was die Umweltverträglichkeit angeht, muss man jedoch alle Aspekte von der Beschaffung der Rohstoffe bis zur Entsorgung betrachten - sowie einige Besonderheiten im Umgang mit der Technik.
    Weniger Energie, weniger CO2, weniger was auch immer.. werden häufig nur auf einen einzigen Aspekt des Produktes bezogen und wenn man dann den gesamten Zyklus betrachtet, sieht die Welt plötzlich ganz anders aus.


    Das Beispiel aus #2776 zeigt das mangelnde Verständnis für die Zusammenhänge!
    Sorry @iridium99, aber vielleicht versuchst du einfach mal eine Sache/Produkt vollständig zu durchdenken, dann würdest auch du den Irrweg sehen

    Hallo woernie,


    so, tiefgreifende Umwälzungen erwarte ich auch nicht, aber ich fand es interessant, dass der/die DB Mitarbeiter so offen über dieses Thema reden ohne dass dieses vom Kunden so richtig angeschnitten wurde.
    Man sollte dabei auch beachten, das der Kontakt zwischen Gewerbetreibenden und der Filialleitung der Hausbank ebenso gewöhnlich ist, wie wenn der Privatkunde zum Schalter geht.


    Ich denke mal, dass zum 10.01. ein Änderung bei der DB kommt - ob das auch bei anderen Banken so ist, wer weiß?
    Was mich mehr stutzig gemacht hat, ist die Aussage zu den Schließfächern.
    Zu meinem privaten Schließfach habe ich einen Schlüssel und die Bank (Zentralschlüssel?). Von diesem Umstand habe ich erfahren, als mein Schlüssel vor einigen Jahren verloren ging und ich so, als bankbekannter Kunde, trotzdem recht einfach an mein Schließfach kam.
    Was spricht dagegen, das eine Bank die Schließfächer öffnet und den Inhalt wertmäßig auf den Kunden erfasst? Natürlich kann ich mein Schließfach täglich füllen und leeren, aber ich denke mal dass die meisten Schließfächer nur sehr selten genutzt werden, womit der Inhalt über eine komplette Schließfachanlage recht konstant bleiben dürfte.


    Dann umfasst das Guthaben bei der Bank plötzlich viel mehr, als das was auf dem Konto zu sehen ist - Evtl auch über 100.000 €.
    Ich hab diesbezüglich bei den Banken die ich hier im Unternehmen nutze nachgefragt und die Antwort erhalten, dass das Öffnen und Sichten auf Grundlage der Nutzungsbestimmungen jederzeit durch die Bank möglich ist. Mit dem netten Hinweis auf den "Verdacht der Einlagerung u.U. gefährlicher Güter" hätte die Bank sogar eine Prüfpflicht.


    Für mich ist diese Info nur ein weiterer kleiner Baustein, wie sich das Bankwesen die nächste Zeit verändert. So kleine Details, wie ein Datum oder die ausführliche Erläuterung eines Themas, das vom Kunden nur am Rande nachgefragt wird, fallen eben auf, weil diese ungewöhnlich sind.
    Ich denke nicht, dass es den Mega-Crash geben wird, eine Bankenkrise vielleicht, eine Währungsreform gar nicht..
    Aber der Staat braucht Geld und in diesem Zustand ist er sehr erfinderisch´, wobei die Banken aus meiner Sicht willige Helfer sein werden.


    Gruss Wildkatze

    @iridium99
    Noch eine Kleinigkeit zur Beleuchtung in der Industrie (Produktion, nicht Büro!):


    Bisher waren dort Leuchtstoffröhren mit konventionellen Vorschaltgeräten. Die Röhre besteht aus Glas, einem Leuchtstoff und etwas Quecksilber sowie in Kleinen Mengen Metallen.
    Die Lebensdauer der Leuchte lag bei mehreren Jahrzehnten und das Recycling Leuchtmittel ist recht einfach realisierbar.
    Die Abwärme des Vorschaltgeräts sind auch keine Verluste, sondern müssen in die Heizberechnung der Halle eingerechnet werden.


    Heute werden diese bewährten, langlebigen und einfach zu recycelnden Leuchten durch LED-Leuchten ersetzt. Lebensdauer aus der Praxis rund 4-5 Jahre, Recycling nahezu unmöglich (-> Deponierung und/oder Verbrennung) und bei einen Defekt muss die gesamte Leuchte ersetzt werden!
    Dazu kommen die weitaus höheren Auswendungen für Wartung und Montage. Denn nach 5 Jahren gibt es bisher installierte Modell natürlich nicht mehr.


    Der ganze Spuck rechnet sich alleine aus der Subventionierung der LED-Mülls. Die Kosten für das Unternehmen ohne Subventionen sind bei LED ein Vielfaches als früher und die Energieeinsparung zu vernachlässigen.
    Es hilf eben nicht "Watt"-Angaben zu vergleichen, die Beleuchtung macht nicht "Watt" sondern "Lux" + "Abstrahlwinkel".


    Das ist die traurige Praxis! - Aber wie gesagt interessiert nur, was am Ende unter dem Strich steht und von Umweltbewusstsein kann sich die Industrie nichts kaufen.
    Die Themen Energie, CO2,... sind heute nur noch Populismus und entbehren jeglichem Sachverstand - Funktionieren auf Basis unserer in weiten Teilen geistig degenerierten Bevölkerung aber recht gut.


    Gruss Wildkatze

    @iridium99
    "Mal exemplarisch:
    Mein alter Plasma Fernseher hat ca. 250 Watt verbraten.
    Mein Led braucht 100 Watt.
    Die alte Heizungspumpe meines Bruders hat 75 Watt verbraten, die neue 10....
    ...
    ...
    Von der Industrie ganz zu schweigen..."


    Dieser Faden war mal sachlich fundiert!
    Leider geht es hier die letzte zeit nur noch um politisch gelenkte Falschinformation und Stammtischparolen..


    Natürlich hast du mit dem Vergleich Plasma-Fernseher zu CCFL/LED recht, was den geringeren Energieverbrauch betrifft. Aber hast du dir mal überlegt wieviel Strom der alte Röhrenfernseher verbrauchte?
    Je nach Modell/Größe 35-90 Watt.


    Die Heizungspumpe ist dafür da, eine Zirkulation im Heizsystem zu realisieren. Früher hatten diese Pumpen 50-80 Watt (eigentlich VA) NENNLEISTUNG. Das bedeutet die Pumpen konnten diese Leistung erbringen. Wenn die Zirkulation jedoch erst mal in Gang ist, sinkt auch der Leistungsbedarf und damit Energieverbrauch auf einen Bruchteil.
    Die neuen HighTech-Pumpen sind auch in der Lage Leistungen von 40-50 Watt zu liefern, aber mal bau ein Display darauf, dass die durchschnittliche Leistung anzeigt.
    Wenn der böse Elektrotechniker dann nachmisst, stellt er fest, dass die Energieverbräuche gar nicht so unterschiedlich sind. Und das liegt einzig und alleine daran, dass diese Leistung für die Ingangsetzung der Zirkulation benötigt wird. Der Unterschied zwischen den Pumpen kommt alleine aus dem Wirkungsgrad und ist vernachlässigbar. Aber für den Vergleich hat man ja auch eine 30 Jahre alte Pumpe mit Kondensatormotor mit einer neuen Gleichstrompumpe verglichen. Hätte man statt dessen eine aktuelle Ie3-Pumpe verwendet, wäre der Unterschied nahe 0 gewesen.


    Und was die (böse) Industrie betrifft: Diese macht Gewinne aus der Differenz zwischen dem was das Unternehmen einkauft und dem was es aus dem Verkauf der Produkte bekommt. Energiekosten sind dabei ein Faktor, der den Gewinn direkt schmälert.
    Nur dass die Industrie die Gesamtkosten im Blick hat und nicht ein bisschen Energieeinsparung mit Unsummen an anderer Stelle finanziert!
    Wenn heute ein Unternehmen seine Beleuchtung von Leuchtstofflampen auf LED umstellt, geschieht dies meist nur weil es dafür Fördergelder gibt. Ansonsten wäre die Umstellung auf Basis des TCO ein Draufzahlgeschäft.


    Wenn du dir mal die Mühe machst die die Gesamtkosten eines Betriebsmitels - von der Herstellung bis zur Entsorgung anzusehen, würdest du verstehen wie sehr du politisch manipuliert bist :wall:


    Schöne Grüße von der Wildkatze



    Wäre schön, wenn der Faden wieder zu Sachlichkeit zurückkehren würde :thumbsup:

    Ich glaube nicht, dass sich diese Frage dann stellt.

    Ist so nicht ganz richtig, denn auch Kontoguthaben von unter 100.000€ können auf Basis dieses Gesetzes (das es übrigens schon seit 2015 gibt) eigezogen werden, wenn "dadurch ein größerer Schaden von der Bank abgewendet werden kann".


    Ich weis auch nicht, was dieser Satz genau bedeutet, aber die Aussage stammt vom stv. Filialleiter der örtlichen DB-Filiale. Die Empfehlung war, die Finanzmittel auf möglichst viele Banken, nicht Bankkonten!!, zu verteilen, und nur das Nötigste für den Zahlungsverkehr auf den Konten zu belassen, bzw. die kurzfristig nicht benötigten Mittel im Unternehmen zu lagern.
    Die Lagerung im Bankschließfach, wurde vom Bankmitarbeiter, als "diese müssen als erstes geöffnet und dem jeweiligen Inhaberkonto zugerechnet werden", als nicht sinnvoll abgelehnt. Der abschließende, eindringliche Rat war, die Änderungen der Finanzorganisation bis zum 10.01.2020 abzuschließen, da es bereits danach zu "grundlegenden Veränderungen kommen könnte"...


    Das Gespräch fand im September, zwischen einem Unternehmer (etwa 40 MA), dessen Sachbearbeiter und dem stv. Filialleiter der Sparkasse statt. Das ganze Gespräch wurde vom Sachbearbeiter unbemerkt gefilmt, da dieser große Bedenken über das was im Haus vor sich geht hat. Er hat mir das Video schon vor paar Wochen gezeigt, um rat aber eben auch stillschweigen gebeten. Er hat Angst um seinen Job, um sich und seine Familie - "wenn werden sie wohl aufhängen, wenn rauskommt dass wir Bescheid wussten?.."


    Warten wir mal ab, was da kommt :wacko: ...
    Wer bisher keine Absicherung getroffen hat, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen!

    Vor einigen Monaten hätte das Bekanntwerden eines solchen Vorfalls sicher ein andere Reaktion bei mir ausgelöst..


    Heute ist das allenfalls eine Randinfo, die eigentlich gar nicht so spektakulär und wichtig ist.
    Heute bin ich selbst ein kleines Rädchen in der Politik - wenn auch nur ein ganz ganz keines!
    Aber ich habe die letzten live Monate erleben dürfen, was selbst im unteren, kommunalen Segment abgeht und wie offen innerhalb der Partei darüber gesprochen wird.
    Jede Partei hat ihre Wirtschaftszweige, Stiftungen und andere Institutionen, über die nicht nur die Damen und Herren Kollegen weitaus mehr Geld abziehen, als in der eigentlichen Politik, sondern oft die gesamte Brut. Teilweise wahrlich abenteuerliche Summen für noch abenteuerlicherer Job gezahlt werden.
    Nur eine Erkenntnis der letzten Zeit..
    Wenn ihr euch jetzt fragt, warum ich diesen Weg in die Politik gagangen bin?
    Schon vor längerem habe ich die Antwort geliefert: "Kenne deinen Feind"


    Die Zeit wird kommen, in der Ross und Reiter für manche Menschen(-gruppen) von großem Interesse sein werden.

    @fazer
    ..was schon mal war, bzw. immer war wenn es für den Staat eng wurde, wird entsprechend sicher auch wiederkommen. Ich rechne mittelfristig fest mit einer Art von Edelmetallverbot..
    An eine Bargeldabschaffung glaube ich jedoch mittelfristig nicht. - Dahin ist der Weg noch sehr weit!
    Nachdem jedoch niemand weiß, in welcher Form und wann so etwas dann tatsächlich kommt, ist es schwierig schon heute detailliert darüber zu diskutieren.


    Ich denke die Meisten hier haben sich schon ausgiebig Gedanken zu diesen Thema gemacht und eine entsprechende Strategie ausgearbeitet. Von einer Zergliederung des Bestands, also an mehrere Orten kleine Mengen lagern, bis zum Vergraben im Wald... Dazu kann (als Köder) auch bisschen was im Bankschließfach gehören.
    Aber sicher wird niemand seine Strategie hier offen legen - Ist sicher auch klar.


    Es ist, wie bei so vielem, was auf uns zukommt und wo wir rein gar nichts dagegen machen können.
    Andererseits gab es in der Vergangenheit, wie heute, genügend Umgehungsmöglichkeiten.


    Gruss Wildkatze

    Sicher wird Wildkatze jetzt argumentieren: Mein Ex-Mitarbeiter ist doch in Brasilien so erfolgreich...


    Prima, aber wenn dieser Ex-Mitarbeiter dann Frau und Kinder hat. Dann zahle mal für die Privatschule und Uni. Und wenn du krank wirst für die Privatklinik.....

    Nein, argumentiert er nicht... :saint:
    Hast mich falsch verstanden? - Es geht nicht darum dass jemand ausgewandert ist!


    Einige Mitarbeiter haben sich in Auslandsniederlassungen ihrer neuen Arbeitgeber versetzen lassen und haben ihre Familien mit an die neue Arbeitsstätte genommen.
    Bildung und soziale/medizinische Versorgung sind dort zum Teil über den Arbeitgeber gelöst und es ist auch kein Fertigungswerk im Urwald, sondern zivilisierten (Klein-)Städtischen Umfeld.
    So, wie ich es erzählt bekommen habe, wird beispielsweise die Schule zur Hälfte von einen Verbund der ansässigen Unternehmen vor Ort und zur anderen Hälfte vom Land betrieben. Damit werden die Kinder in deutsch, englisch aber auch der Landessprache unterrichtet, was ich eher positiv finde. Der Abschluss hat internationalen Standard. Ein Kind hat im Sommer seinen Abschluss dort gemacht und studiert nun in den USA..
    Die medizinische Versorgung ist über eine (Betriebs-)Krankenkasse durch den Arbeitgeber geregelt. Wobei ein Krankenhaus und diverse Ärzte direkt vor Ort sind, aber auch auf Landeseinrichtungen zurückgegriffen wird.


    Unabhängig steht es dem Mitarbeiter (und seiner Familie) frei, auch kurzfristig wieder nach Deutschland zurück zu kehren. Natürlich mit kleineren Schwierigkeiten, da ja weder Arbeitslosen- noch Rentenversicherung gezahlt wurde!


    Das hat rein gar nichts mit "Auswandererromantik" zu tun, sondern ist vom Umfeld bzw. Leben ähnlich zum früheren Deutschland, nur eben mit einigen "Vorzügen" hinsichtlich Verdienst/Steuern, Bildung, etc.


    Hab ich mich evtl bisschen unklar ausgedrückt :thumbup: - Sorry

    Die hohe Kunst ist es, sein Einkommen so zu gestalten, dass Arbeit/Leben auch Freude bereitet. Geld/Gold kann kein Ziel sein, sondern nur ein Mittel, um ein Ziel zu erreichen. Noch nie war es so wichtig wie heute, herauszufinden, wohin die eigene Lebensreise gehen soll. Heute kann der Mensch selbst entscheiden, wohin die Lebensreise geht – das war früher anders.
    Es grüßt Ersatzkasse

    Genau so ist es! - Das Leben soll Freude machen und dir Erfüllung bereiten.
    Dabei ist es egal wie viele Wochenstunden man leistet. Arbeit, Leben, Familie,.. das muss alles fließend ineinander übergehen.
    Dein Ziel hast du erreicht, wenn du in keinem Bereich das Gefühl hast, zu viel leisten zu müssen oder etwas zu verpassen. Und wenn du täglich zurückschaust und siehst dass es eine gute Zeit war.
    Kleinere Dämpfer sind unausweichlich, aber die steckt man dann auch recht gut weg.


    Nur deinen letzten Satz versteh ich nicht??
    Das was ich geschrieben habe bezieht sich auf früher, also mein bisheriges Leben. Heute wäre das in dieser Form nicht mehr möglich. Früher konntest du dich entscheiden wohin die Reise gehen soll - Heute wird dir keine Chance mehr gelassen aus dem Schema auszubrechen!



    Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich einige Jahrzehnte erfülltes und freudvolles Leben. Natürlich gab es auch die Tage, an denen es anders war, aber diese sind nicht mehr wie kleine Wellen auf der ruhigen See.
    Und ich bereue keinen einzigen Tag meines Lebens,.. bis auf den einen verdammten Tag vor 9 Jahren!
    Aber so ist das Leben, du hast niemals alles in Griff - Und nur ein einziges Mal bist du nicht aufmerksam und machst diesen einen Fehler, der dich zu Boden wirft.
    Sorry, aber auch das gehört, tief drin, zu meinem Leben - Wo licht ist, ist auch Schatten!


    Gruss Wildkatze

    :?: Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob es nicht der Siemens oder eine andere größere Bude war, die direkt bei der EZB ein Konto haben wollte (wegen der unsicheren "normalen" Geschäftsbanken).


    saludos

    Hat leider etwas länger gedauert, bis ich eine zuverlässige Information bekommen habe.


    Du hast Recht, Siemens hat mittlerweile ein eigens Konto direkt bei der EZB. Der Hintergrund dafür waren aber wohl nicht Bedenken zur Sicherheit der Geschäftsbanken, sondern dass Siemens beriets vorher Konten bei diversen europäischen Zentralbanken hatte, welche wegen der "globalen Aktivität des Konzerns" (was auch immer das heißen mag??) nun an die EZB weitergereicht und dort in ein Konto gebündelt wurde.
    Das hat jedoch nichts mit dem eigentlichen Geschäft der Siemens-Bereiche (Industry, Health, etc.) zu tun, sondern nur mit dem Siemens Finanzunternehmungen.


    Gruss Wildkatze

    @Polkrich
    "Wenn ich größeres handwerkliches Geschick und vor allem mehr Mut hätte, würde ich meine Kinder schnappen, und mir im Ausland auch etwas eigenes Neues aufbauen."


    Viele meiner Mitarbeiter, die ins Ausland gegangen sind haben dies für ihre Familie und Kinder gemacht. Aber keiner hat ein eigenes Unternehmen dort gegründet (zumindest noch nicht, auch wenn das bei einigen der Plan ist).
    Der Start im neuen Land ist nicht so einfach und braucht Zeit. Die Meisten haben deshalb den Weg über im Ausland tätige Unternehmen genommen. Es muss kein Konzern wie Siemens, GE, etc. sein. - Auch viele kleinere Unternehmen haben Auslandsniederlassungen und sind froh deutsches Know-Hoff und Personal dort zu haben.


    Was das Stoppen der Grünen betrifft, muss ich den Ball zurück werfen. Wenn man die doppelte Zeit eines Mitarbeiters im Unternehmen ist und quasi für dieses lebt, bleibt keine Kraft und Zeit gegen Bewegungen wie die Grünen anzugehen. Andererseits konzentriert man sich auch viel mehr auf das Unternehmen und persönliche Dinge, wodurch sich der Blickwinkel etwas verändert, aber vor allem die Energie für Nebenkriegsschauplätze fehlt.


    Ich nehme dir Aussage nicht krumm, denn sie zeigt ein in Deutschland verbreitetes Dilemma.
    Die einen sind gut informiert, sehen und erkennen die Probleme wenn sie sich langsam ihren Weg bahnen. - Haben aber neben dem Job und Familie keine Zeit und Kraft mehr dagegen anzukämpfen.
    Die anderen, die breite Masse, interessiert sich gar nicht oder nur für das unmittelbar vor ihren Augen abläuft, haben aber keinen Anstand, Stolz bzw. Courage sich dagegen zu stellen. Wegschauen und Ignorieren ist eben kurzfristig leichter.


    Wenn du etwas erkennst und nur wenig bis nichts dagegen tun kannst, entstehen Angst und Frust - Wenn du lange genug dagegen ankämpfst wandeln sich diese Gefühle in tiefe Enttäuschung.


    Gruss Wildkatze

    @Salorius, @Wildkatze, erstmal Respekt gegenüber eurer Aufbautätigkeit und unternehmerischen Leistung. Aber grundsätzlich sollte man sein Tun ja erstmal seiner Ansicht/Einsicht gegenüberstellen. Und da stelle ich mir die Frage wenn ich es finanziell nicht nötig habe wem nützt es denn außer dem System Merkel und den Wahnsinnigen 68er'n für mehr Steuereinnahmen zu sorgen ? Für eine Regierungschefin die die Fahne ihrer Nation in den Mülleimer schmeißt ?
    Kein kluger Arbeiter, Ingenieur , Erfinder , Wissenschaftler wird mehr eine Motivation für sein Tun haben, bei solch einer Führung. Und wenn Unternehmen genau die Parteien unterstützten auf deren Merkels Macht beruht, habe ich kein Mitleid wegen Insolvenz/Bankrott, selbst wenn es mich selbst betrifft.

    Nein Palatin, da kennst du das Herz eines Unternehmers nicht.
    Weißt du, was 1997/98 für eine schwere Zeit im Bereich Elektrotechnik/Anlagenbau war?
    Kein Mensch der so denkt, wie du es schreibst, hätte zu dieser Zeit ein Unternehmen in dieser Branch gegründet!


    Glaubst du ich habe mein Unternehmen 1997 gegründet, um reich zu werden oder Ansehen zu erhalten?


    Ich habe mein Unternehmen aufgebaut, weil ich etwas schaffen wollte, worauf ich stolz sein konnte und was mir und anderen Freude bereitet. Aber auch etwas, womit ich andere Menschen begeistern und mitreißen konnte - Anderen die Chance zu geben ihre Ideen zu verwirklichen...
    Solange der Druck und die Hürden der Regierung irgendwie handlebar waren, stellten diese kein großes Problem dar. Doch heute ist aus Salorius Mehltau eine unwirkliche Wüste geworden, in der es keine Möglichkeit mehr gibt diese Ideen, wenn du willst auch Träume, auszuleben.


    Und ganz ehrlich Kohl, Merkel und Co. hatten mich nie groß interessiert.
    Die Regierung war früher wie eine Parallelwelt, die sich auf unserer Arbeitsleistung (üppig) bediente, uns aber genug Luft zum Leben lies.
    Heut wird und diese Luft genommen und das Bisschen was bleibt mit, mit Bürokratie, Auflagen und Abgaben vergiftet.


    Gruss Wildkatze


    PS: ich habe die Gründung nie bereut, mich nie über eine 60 Stundenwoche beschwert, aber ich bereue auch nicht, dass ich das Unternehmen vor wenigen Jahren aufgegeben habe.

    @Salorius
    Das trifft genau meine Situation: Die Kasse ist voll, ich hab Dampf auf dem Kessel...
    ...und ich kann bzw.darf nicht :wall:
    Noch schlimmer ist, dass ich dazu verdammt bin, den Untergang mit anzusehen. Macht auch keinen Unterschied ob ich das in Deutschland aus dem Ausland mit ansehe.


    Von meinen ehemaligen Mitarbeitern (knapp 100) sind heute nur noch 7 in Deutschland - Diejenigen, die einfachere Arbeiten gemacht hatten (Verdrahter/Büro). Der Rest hat Deutschland verlassen - Wobei sich die Meisten nach dem Wechsel in Niederlassungen außerhalb der EU haben versetzen lassen - und die Familie ist hinterhergezogen.
    Habe mit vielen noch Kontakt und keiner hat den Schritt ins Ausland bereut - Das Ende meines Unternehmens bzw. meinen Weggang schon.


    Ich persönlich sehe keine Chance mehr für mich in Deutschland, bin aber andererseits auch bald in einem Alter in dem ich den Rest des Arbeitslebens aussitzen kann. Die Kasse ist ja immer noch voll, auch wenn diese, dieses trostlose Land schon länger verlassen hat.

    Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Wochen gleicht dem Leidensweg eines Todkranken der nur auf sein Ende wartet..


    Deutschland ist am Ende und wird wirtschaftlich in die Bedeutungslosigkeit regiert. Das ist nun mal so und da der Michel immer noch die Füße vom Fernseher ausstreckt un sein Bier bekommt, wird es auch von der breiten Masse ge(er?)tragen zu werden. Immer nach dem Motto: "Mich betriffts ja gerade nicht" :wall:


    Ich kann den Unternehmer verstehen und war vor wenigen Jahren an der gleichen Stelle (Elektro-Anlagenbau und Handel). Ich konnte mein Unternehmen noch einigermaßen verkaufen - Heute müsste ich es abwickeln.
    Die Ersatzteileversorgung ist seit dem in einem neuen kleinen Unternehmen angesiedelt. In den letzten 23 Monaten hat sich das Ersatzteilegeschäft um etwa 25% reduziert und zu etwa 60% ins Nicht-EU-Ausland verlagert, da auch die ehemaligen Kunden Deutschland mittlerweile verlassen haben.


    Ich hatte aus heutiger Sicht Glück, aber als Unternehmer sehne ich mich mittlerweile nach den Crash und der Chance, danach auf einem gereinigten Boden wieder etwas aufbauen zu können (solange ich dies körperlich noch stemmen kann).
    Leider wird dies wohl ein Wunschtraum bleiben und ich werde zu den Verdammten gehören, die sich den Niedergang mit ansehen müssen, ohne etwas dagegen tun zu können. :(


    Ce la vie..

    Über meine generelle Meinung zu Immobilien hab ich schon paar mal geschrieben.
    Aus meiner Sicht macht eine Immobilie nur zur Eigennutzung, evtl. mit bisschen interner Untervermietung, Sinn. Es ist jedem seine Entscheidung, ob er der Klimahysterie neben seinem Einkommen, auch noch seine Gesundheit opfern will.
    Die Lebenserwartung in diesen schicken neuen Ökoschachteln scheint jedoch recht "begrenzt". Wenn ich ins nahe gelegene Neubaugebiet schaue, sehe ich überdeutlich die Probleme. In Form von Krankheiten, die es im Altbestand nicht gibt und so langsam auch zunehmend psychische Veränderungen der Bewohner. Interessanterweise sind die Bewohner der wenigen alten Häuser in der Siedlung weit weniger bis gar nicht betroffen!

    Ich wohne in meinen Häuschen im Altbestand, Baujahr 1929...
    40cm Ziegelmauern auf einem Sandstein Kellerfundament, Originaldachstuhl (nur neu eingedeckt), keine Wanddämmung oder sonstigen Unsinn.


    Aus Interesse hatte ich vor 2 Jahren mal die "energetische Sanierung" durchgerechnet. - Von den Kosten kann ich mehr als die nächsten 30 Jahre die kompletten Energiekosten zahlen...

    Aber Schimmel ist nur ein kleines Problem dieser neuen Häuser, bzw. nur die Folge eines schlechten und zum Leben ungeeigneten Raumklimas.

    ...ist halt das Problem, wenn man etwas einfach ausdrücken will - für diejenigen, die mit Ackerzucht und Viehbau so gar nix am Hut haben ^^


    Aber so unter uns "Eigenversorgungs-Landwirten" hast natürlich vollkommen recht :thumbsup:


    Gruss Wildkatze

    Ich wollte da eigentlich nicht tiefer einsteigen... Hmm,...


    Die meisten Probleme entstehen beim Schlachten und Zerlegen, da hierbei die kritischen Substanzen über die Haut aufgenommen werden. Dies ist ein Umstand der den Naturvölkern eventuell weniger bekannt war bzw. bemerkt wurde, da zwischen Verzehr und körperlichen Beschwerden Wochen und Monate liegen können.
    Die größten Probleme entstehen, wenn eine genetisch nahestehende Person roh verspeist wir, was bei Naturvölkern ja nicht unüblich war...
    Das durchgebratene oder gekochte Fleisch ist jedoch kein Problem. Wobei an dieser Stelle auch auf eine ausgewogene Nahrung geachtet werden muss. Nur Mensch kommt auf Dauer ähnlich gut wie 100% vegan :S


    Sorry, falls jetzt hier ein Kollege mitliest - Ich habe versucht mich möglichst einfach auszudrücken.

    Kartoffeln aus dem Ausland....jawoll...sonst müsste man immer die gleichen geschmacklosen Dinger aus deutschen Landen fressen.


    Im Frühjahr gibt es nichts besseres als Zypern Annabelle oder Galatiner...vulgo Sieglinde aus Apulien......und die kosten seltsamerweise im Handel fast das gleiche


    cu DL

    Nur weil die EU-konformen und genetisch totgezüchteten Kartoffeln, welche die deutschen Unternehmer-Bauern aus wirtschaftlichen Gründen anbauen, keinerlei Geschmack haben, musst du diese nicht gleich als Reverenz ansetzen :/


    Aber im Grunde gibst du mit deinen Aussagen "gleichen geschmacklosen Dingern" und " kosten seltsamerweise im Handel fast das Gleiche" ja recht [smilie_blume]


    Es gibt jedoch noch viele Alternativen zu Annabelle, Dolli und ok - wenn man weis wo :thumbsup:

    Angeblich kann man sich dabei aber eine Menge Nerven- und Gehirnkrankheiten einfangen.Wobei das vielleicht auch nur wieder so ein Märchen der katholischen Kirche ist :D


    btw habe ich heute im Familienrat angeordnet, dass wir viel mehr Klopapier brauchen und jetzt bei jedem Einkauf mindestens eine Packung mitzubringen ist.
    Meine Tochter hasst es, Scheisshauspapier zu kaufen :D

    Das mit der Übertragung von Krankheiten ist richtig!
    Gilt auch für Schweinefleisch, vor allem Wildschwein..wobei das Risiko dort wesentlich geringer ist.


    Das Problem ist weniger das Verzehren, sondern das Schlachten und Zerlegen. Bis das Fleisch gut durchgebraten ist sollte jeder Hautkontakt mit Körperteilen und -Flüssigkeiten unbedingt vermieden werden.
    Dann ist das Fleisch jedoch problemlos verzehrbar und ebenso gesund wie Tierfleisch (ist ja im Prinzip auch nichts anderes)


    ...was man nicht alles so im Laufe eines Lebens lernt :S

    Die Generation der Bauern aus der Nachkriegszeit gibt es nicht mehr und die heutigen Jungbauern sind keine Bauern mehr sondern Unternehmer!
    Vollkommen egal, was angebaut oder gezüchtet wird, es geht nur ums Geld, welches sich damit verdienen lässt.
    Ich habe hier viel Kontakt mit den "Bauern" und wenn ich dann höre, das diese nicht mal das was sie selbst anbauen essen wollen.. Keine weiteren Fragen.


    Auf der anderen Seite gibt es aber auch die Konsumenten aus der Nachkriegszeit nicht mehr. Heute ist Geiz geil und Hauptsache das Essen ist schick und billig!
    Es gibt in den meisten Fällen keine Wertschätzung mehr für das was die Menschen zu uns nehmen. Viele Lebensmittel, die wir problemlos auch auf deutschen Boden anbauen könnten, kommen heute aus dem Ausland (Kartoffeln aus Ägypten, Israel, Südafrika..).


    Das System schreitet ungehindert mit seiner Zerstörungsarbeit voran und vielen vorherigen Kommentaren stimme ich grundsätzlich zu. Aber man muss sich auch eingestehen, dass letztlich nur sehr Wenige aus dem System ausscheren und beispielsweise selbst etwas anbauen können.


    Ich habe schon oft geschrieben, trotzdem nochmal:
    Keiner von uns wird die Veränderungen aufhalten können und wir werden sicherlich Hunger, Leid und Tod auf den Straßen sehen. Aber noch ist Zeit sich vorzubereiten um diese schwierigen Zeiten möglichst unbeschadet durchzustehen.
    Sucht nicht nach Verbündeten oder Gruppen denen ihr euch anschließen könnt. Plant für euch alleine und eure Familie - Legt unbemerkt Vorräte an und sucht nach einer Exit-Strategie. Je länger und öfter man dies durchspielt, desto gefestigter und routinierter wird man auch im Handeln.


    Gruss Wildkatze