Beiträge von Wildkatze

    Relevant für Dich scheint nur die elementare Bedürfnisbefriedigung zu sein

    Natürlich habe ich die in ähnlichem Maße höhere Bedürfnisse, die über die Grundbedürfnisse hinausgehen, wobei die Betrachtung nach Maslow eine theoretische Abgrenzung aufzeigt, bei der es in der Realität viele Überschneidungen gibt.
    So beinhaltet ein Essensvorrat natürlich auch die Befriedigung des Bedürfnisses nach Sicherheit und umfasst evtl sogar individuelle Bedürfnisse. Ich habe mich nur deshalb auf einige Grundbedürfnisse konzentriert, weil die Differenzen bei den höheren Bedürfnissen viel ausgeprägter und der Erklärungsaufwand wesentlich größer werden.
    Dies beginnt schon bei der für jeden etwas unterschiedlichen Bedeutung/Gewichtung von "Sicherheit".
    Wie alt werde ich? - Wie lange muss meine Altersvorsorge reichen? - usw.
    Da Lebensmittel nur schlecht dazu geeignet sind, einen Wert(Vermögen) über einen längeren Zeitraum zu transportieren, ist hierfür der Einsatz unverderblicher Güter, wie Gold, etc. weitaus besser geeignet.



    Wenn du schreibst, Ackerland wäre die bessere Wahl gewesen, so beziehst du dies auf den finanziellen Erfolg/Mehrung, durch Kaufen + Verpachte + Verkaufen. - Eine recht überschaubare Anlage.
    Für mich ist das Ackerland primär etwas, was ich ernähren kann und hat damit einen weitaus höheren Wert, als den Kaufpreis + Pacht. Jedoch nur solange ich körperlich in der Lage bin die Feldarbeit zu leisten! Danach kommen wir wieder an die gleiche Stelle.
    Dass dabei deine Pachteinnahmen (Geld) schon völlig anders zu werten sind wie meine direkte Lebensmittelernte ist offensichtlich. Dass du von der Pacht sicher nicht die Menge an Lebensmitteln einkaufen könntest, die ich auf dem Feld produziere ebenso (Arbeitsleistungsdifferenz). Dadurch entsteht eine zeitliche Wertverschiebung und aus deiner linearen Rechnung wird bei mir ein mehr oder weniger großer Hügel zu Anfang, wer sich zum Ende hin langsam abflacht.


    Aus Sicht auf den Aspekt der Sicherheit ergeben sich natürlich auch andere Gegebenheiten, denn ich erhalte aus der Investition direkt Lebensmittel (gesicherte Grundversorgung), während du daraus angewiesen bist, dass dir jemand etwas für dein Geld überlässt.



    Wie du schreibst, entstand dein Vermögen aus Überschüssen. - Also ist das Vermögen etwas, das du (zumindest momentan) nicht benötigst und welches du mit verschieden Anlageformung zu konservieren versuchst. Du hast in deinem bisherigen Leben also mehr geleistet/erarbeitet, als für dein Leben notwendig war und damit entstand dieses Vermögen. Das Vermögen ist für dich ein Gut, welches direkt zur Befriedigung deiner anderen Bedürfnisse eingetauscht werden kann (Zumindest solange du die gewünschten Güter bekommst), oder das du später für die Altersversorgung nutzen kannst.
    Für dich dient dieses Vermögen also vorrangig der Befriedigung deines Sicherheitsbedürfnisses, aber es verursacht auch eine Verlustangst, die wiederum die Triebfeder für deine Konservierungsbemühungen ist.


    Hättest du dein Vermögen nicht aufgebaut, hättest du aber prinzipiell das selbe Leben führen können. Ob du dies wirklich geführt hättest, ohne das Reservepolster im Rücken, ist ein anderes Thema.
    Viele hier im Forum sind sich jedoch nicht einmal sicher, ob sie ihr Vermögen jemals benötigen werden und spannen daher den zeitlichen Bogen über die eigene Lebensspanne hinaus (Vererbung). Spätestens an diesem Punkt wird es für mich vollkommen nutzlos..



    Der Faktor Zeit ist etwas, was die meisten Menschen heute mehr zu schätzen wissen. Dabei ist die Zeit der Faktor, der all unsere Bemühungen im Leben definiert und auch begrenzt.
    Er ist ein knappes Gut, da man möglichst effektiv für mein Leben nutzen sollte. Die Schaffung eines "nutzlosen Gegenstand", wie eines Vermögens, welches man wahrscheinlich nie nutzen kann, ist deshalb für mich nicht so erstrebenswert. Wo eine finanzielle Reserve endet und ein Vermögen anfängt, ist natürlich auch bei jedem Menschen an andere Stelle.


    Aber ich befinde mich keinesfalls in einem ständigen Krisenmodus, dieser Eindruck entsteht nur aus der persönlichen Bewertung und dem Vergleich meiner Aktivitäten mit dem eigenen Leben.
    Wobei ich, durch die "Hintergründe der Menschen hier auf dem Hof", schon in einem Spannungsfeld lebe, welches für Andere eine sehr hohe (untragbare) Belastung darzustellen scheint. Aber das ist mein Leben und ich ich empfinde die Belastung eher als "Herausforderung zur Selbstverwirklichung".
    Auf dem Hof, bzw. im Umfeld, führe ich eine glückliches und sehr erfülltes Leben, welches von außen zwar mit Unverständnis quittiert wird, aber damit kann ich leben.


    Das was außerhalb existiert, lehne ich weitgehend ab und versuche es so gut es geht fern zu halten. Gelingt nicht immer.. und dann baut sich stellenweise schon so etwas wie ein Krisenmodus auf.
    (Ich lass diesen letzten Ansatz einfach so stehen, weil ich nicht weiß, wie ich es anders ausdrücken kann, ohne zu detailliere Erklärungen geben zu müssen).



    "JETZT geht‘s aber los! Der heilige Wildkater von Altötting , oder was ?" - Bitte nicht in den falschen verstehen ..


    Dies ist nicht beabsichtigt und ich gehöre auch keiner der Religionsgemeinschaften an. Viele einzeln Aspekte von Religionen haben sicher ihre Bedeutung, auch für mich, aber in der Gesamtheit lehne ich alle mir bekannten Richtungen ab.
    Was ein vorbildliches Leben ist, weiß ich nicht? - Möchte auch keinen Vergleich zu anderen Lebensführungen ziehen. Ich weiß aber sehr genau, wie schnell sich ein vorbildliches Leben in das Gegenteil umkehren kann!
    Die Resultate wohnen hier bei mir..


    Ich versuche ein aus meiner Sicht gutes Leben, zwischen meinen Wünschen und der menschlichen/gesellschaftlichen Realität zu führen. Aber ich möchte hierfür keinesfalls bewundert werden, da es letztlich nur ein Leben ist, welches von den "Handlungen der Gesellschaft" geprägt/geschaffen wurde.
    Glück und Zufriedenheit für sich selbst und die Lieben, ist ein Zustand, den die meisten Menschen ansteuern. Für mich hat das Geben von Glück und Zufriedenheit, ebenso wie der Respekt vor Leben, nur einen wesentlich höheren Stellenwert.

    @Knallsilber und @mesodor39


    Jeder von euch hat auf seine Weise und aus seinem Blickwinkel recht.
    Da ich jedoch das Spiel mit einem festen Einsatz mache und den Gewinn regelmäßig entnehme, ist ein Totalverlust wegen Spekulationsfehlern nicht nicht möglich. Was die Gewinne angeht, so ist nicht jede Aktion kurzfristig sofort erfolgreich! - Manchmal muss man etwas länger abwarten und ab und zu verliert man auch die Geduld/Lust und gibt einen Teil unter dem Einstandspreis ab.
    In der Summe gesehen, lief es über die Jahre für mich sehr gut, wobei die Zeiten größerer Volatilität natürlich auch ertragreicher waren, als wenn eine Notierung nur so dahin lief.



    Ich glaube, das Verständnisproblem liegt in der Kommunikation. @Wildkatze betrachtet das Ganze aus einem philosophischen Kontext heraus,

    Darin liegt wahrscheinlich der Kern der Sache.
    Für viele von euch hat Gold etwas "magisches", oder "erotisches" wie @Seeadler schrieb. Ihr seht in Gold weitaus mehr als nur ein beliebiges Metall und erfreut euch am Besitz und an der Berührung. Ob der finanzielle Wert für euch in diesem glücklichen Momenten so präsent ist, wage ich mal zu bezweifeln. Doch es freut mich, dass ihr Freude und Befriedigung darin findet!
    Sicher bekam mancher Salzhändler früher auch Glücksgefühle, wenn er seine Salzhügel betrachtete.


    Ich sehe im Leben insgesamt eine viel tiefere Bedeutung, als dass materielle Dinge einen Reiz auf mich ausüben könnten. Natürlich ist es schön, wenn ich bei einem Trade einen kleinen Gewinn mache, aber gerade die Verluste stimulieren mich wesentlich mehr, und führen mir die Unwichtigkeit dieser Aktion vor Augen. Dann sitze ich da und lache über die Sinnlosigkeit meiner Tat..


    Ich denke mal, wenn man mein Leben gelebt hat, sieht man vieles mit anderen Augen und erkennt Besitz für sich, als etwas vollkommen unwichtiges. Mein einziger Besitz ist mein Leben, oder besser ausgedrückt, das Gute was ich damit erreichen kann. Da in der heutigen Welt vieles über Geld geht, spiele ich diese "Spiele des Geldes" eben mit.



    Ich schätze in 10 Jahren werden wir den echten Wert von Gold sehen.

    Dies glaube ich nicht, denn es wird auch nur ein Wert sein, den die Menschheit dem Metall dann zuschreibt.


    Aber dieser Satz ist ein schönes Beispiel für unsere unterschiedliche Betrachtungsweise:
    Für dich @777 ist der "echte Wert" höher, als die heutige Notierung, weil du dich vorrangig an der Finanzwelt, dem (welt-)wirtschaftlichen Geschehen, etc. orientierst.
    Wogegen der Wert für mich geringer sein sollte, weil ich vorrangig die geringe Bedeutung für das menschliche Leben sehe.



    Ich denke wir alle können hier mit beiden Sichtweisen glücklich werden, solange wir der anderen Ansicht Toleranz und Respekt entgegen bringen. Letztlich geht es im Leben doch ohnehin nur Erlangung eine Zustands von Glück und Zufriedenheit.
    Der Eine erreicht dies durch die Anhäufung von Gold und anderen Besitztümern, der Andere durch seine Taten.


    "Jedes Leben beginnt nackt und mit leeren Händen und es endet auch so. Entscheidend ist nur, wieviel wir in der kurzen Zeitspanne dazwischen erreichen können."


    In diesem Sinne,
    einen glücklichen Sonntag
    Eure Wildkatze

    @Edel Man - Also doch nochmal zurück zur Werthaltigkeit von Gold und anderen Dingen.


    Dies ist meine Meinung und auch wenn diese einigen hier nicht gefallen wird, so liegt vielleicht mehr Realität in den folgenden Zeilen, als man sich zunächst eingestehen möchte... auch wenn ich aus Gründen des Umfangs nur einige wenige Punkte ansprechen kann.
    Aber es geht keinesfalls darum Gold schlecht zu machen oder als Anlage abzuwerten. Nur leben wir derzeit in turbulenten Zeiten, und das Entwicklungen nicht kontinuierlich sondern in Sprüngen verlaufen, ist eine oft beobachtete Tatsache.
    Ich wollte mit meinem ursprünglichen Beitrag auch nur den Blick auf Möglichkeit von Veränderungen lenken und vielleicht eine Diskussion eines anderen Blickwinkels imitieren...



    Der Mensch hat seit Anbeginn seiner Existenz grundliegende Bedürfnisse: Essen, Trinken, Schlafen, Obdach etc. und alles was drüber hinaus geht ist Lebenserleichterung bis Luxus.
    Erst wenn der Mensch seine Grundbedürfnisse gedeckt habt, wendet er sich anderen Dingen zu und schreibt diesen eine "Wert" zu, um eine Vergleichsmöglichkeit zu seinen Grundbedürfnissen und seinem Leben.


    Wir leben heute in einer Welt des Luxus und unsere Existenz ist durch nichts großartig bedroht. So konnte sich eine Gesellschaft, die Kultur, Kunst, Philosophie und vieles mehr entwickeln. Wurde die Zeit des Luxus, beispielsweise durch Kriege unterbrochen, so kamen die höheren Bedürfnisse weitgehend zum Erliegen und die Deckung der Grundbedürfnisse wurde wieder vorrangig.


    Heute haben wir jeder Sache, jedem Gut, welches auf der Welt existiert eine "Wert" gegeben und selbst der Quadratmeter Mondfläche wird mittlerweile bepreist.
    Dieser "Wert" richtet sich mehr oder weniger nach dem Nutzen und/oder Willen des Besitzes des jeweiligen Gutes. Dabei sind einige Güter relativ unvergänglich, wie Grundstücke und andere wie Lebensmittel haben zum Teil nur eine Haltbarkeit von wenigen Wochen.
    Einem Lebensmittel, wie Spargel, welcher nur begrenzt über einen kurzen Zeitraum zur Verfügung steht, wir deshalb einer höherer "Wert" zugeschrieben, wie Kartoffeln, die für unsere Ernährung/Nährwert einen wesentlich höheren Stellenwert besitzen.


    Die "Werte" sind also in unserer Luxus-Gesellschaft nicht mehr von den existenziellen Bedürfnissen abhängig, sondern vorrangig Besitzwillen oder einem Spekulationsprodukt - beispielsweise die Leerverkäufe von Spargel.
    Wenn man ein einfaches Gedankenspiel macht und sich in eine Situation ohne den üblichen Luxus versetzt, so wird man auch seine Ernährung an dem was saisonal auf dem Feld wächst anpassen. Das Obdach ist ein Schutz gegen den Naturgewalten und muss keine 100m² Wohnung mit fließend Wasser und Heizung im Winter sein.
    Am Ende des Gedankenspiels, wir ein Korb von Dingen entstanden sein, den wir zum Leben benötigen. - Und dies ist gar nicht so viel!
    Doch was ist mit dem Rest..? - Er ist unwichtig und wertlos!


    Wir bewegen uns, je nach Situation immer zwischen dem gewohnten Luxus-Leben und einem Leben in dem vorrangig die Befriedigung der Grundbedürfnisse steht. Dass beide Extreme ein erfülltes und freudiges Leben zulassen, will ich nicht tiefer erläutern, aber das Erlangen von Glück ist in einem einfachen Leben sogar zumeist einfacher.


    Wenn man Gold (nur um bei dem Beispiels zu bleiben) in diesem Kontext betrachtet, welchen Wert hat dieses dann..?
    Jedenfalls hat eine Unze Gold schon mal nicht den Wert von 2 Tonnen Kartoffeln!


    Solange es einen höheren Handel gibt, kann man Gold gegen Geld tauschen, mit dem man dann die Kartoffeln erwerben kann. Denn direkt etwas mit Gold zu erwerben ist auch heute nahezu unmöglich. Wie schnell aus einem höheren Handel wieder ein einfacher Tauschhandel werden kann, sieht man in den Krisengebieten der letzten Jahre. Dann wird man auch für eine Handvoll Gold nicht mal eine Handvoll Kartoffeln bekommen.


    Extremsituationen? - Ja, sicherlich!
    Aber unmöglich?- Nein, allenfalls aus heutiger Sicht bisschen unwahrscheinlich!


    Auch wenn Gold in der Technik/Medizin eine gewisse Bedeutung hat, so rechtfertigt dies keinesfalls den Wert, welcher dem Gold in Bezug auf die Grundbedürfnisse des Lebens zugeschrieben wird. Der überwiegende Anteil des Goldes liegt im Anlagebereich, sowie kulturellen und religiösen Verwendungen. Gold ist auch kein knappes Gut, sondern kann problemlos gekauft werden.
    Die einzige Bedeutung, die Gold für die Menschheit hat ist durch die Akzeptanz als Zahlungsmittel zwischen Staaten definiert. Doch der Bürger ist nunmal nicht der Staat, hat keine Einfluss und auch keine Mitsprache bei staatlichen Entscheidungen.


    Wenn jemand heute in Gold langfristig investiert, liegt meist der Schwerpunkt auf Sicherheit, Werterhalt, etc. Doch doch ist Gold wirklich über einen langen Zeitraum so sicher..?
    In der jüngeren Vergangenheit muss diese Frage mit einem klaren JA beantwortet werden. Aber bis vor einigen Jahren waren Kapitallebensversicherungen auch noch sehr attraktiv.
    Was die Zukunft bringt weiß keiner und jede Vorausschau bleibt immer nur eine Mutmaßung oder das Ergebnis eines Gedankenspiels. Doch je weiter wir uns von dem gewohnten Luxus-Leben entfernen, desto mehr schwindet auch der "Wert" von Gold für unser Leben.
    Vielleicht kann Gold dazu dienen einen "Wert" auf die Zeit nach einer Krisensituation zu übertragen.
    Während der Krisensituation wird es aber sicherlich wenig hilfreich sein und für ein Danach, muss man die Krise erst mal überstehen.


    Es spricht heute auch nichts gegen eine weitere Einschränkung oder eines Verbots des Goldhandels. Sogar das Verbot von Bargeld wird mehr als nur eifrig diskutiert...
    Wer wird dann später den Wert von Gold für den Bürger festlegen, mit dem er sein Gold in eine digitale Währung überführen kann?
    Wird es immer noch der Gegenwert von 2 Tonnen Kartoffeln sein? - Ich denke nicht!


    Man kann selbstverständlich auch Gold in diesen Zeilen auch durch viele andere Assets ersetzen. Für mich sind flexible und kurzfristige Aspekte bei einer Anlage ausschlaggebend. Wenn diese nahe an meinen Grundbedürfnissen liegen oder sogar leicht konvertibel sind umso besser.


    So sehe ich in Gold für mich die Möglichkeit kurzfristige Gewinne zu erzielen, und evtl. mal von der "Sicherheit des Goldes" zu profitieren. Bei allen längerfristigen Anlagen lasse ich jedoch in erster Linie Vorsicht walten, was in diesem Land geschieht und welche Entwicklungen sich abzeichnen. Ein kleiner Anteil EM, wie der, den ich zum Spekulieren verwende ist sicher kein Problem. Wenn er schlimmstenfalls mal weg ist, ist er eben teilweise weg..
    Aber den Aufbau der Altersversorgung vorrangig auf Gold, sehe ich skeptisch.


    "Wer streut rutscht nicht" ist eine alte Börsenweisheit, die auch in vielerlei anderen Situationen ihre Richtigkeit unter Beweis gestellt hat. Zeiten, in den einem Asset jedoch vorrangig Sicherheitsaspekte zugeschrieben werden, waren schon oft die Vorboten einer ganz anderen Entwicklung!


    Ihr könnt mich nun für meine Sichtweise/Meinung köpfen oder zerreißen. Aber vielleicht versteht/teilt der eine oder andere meine Vorsicht, und aus diesen Gedanken wird doch noch eine blickwinkelerweiternde Diskussion.


    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
    Eure Wildkatze

    So, tut es das? Ist das wirklich so? Ich glaube kaum, denn:

    Deinen Ablehnenden Grundton mal außer acht gelassen, möchte ich die Frage einfach an dich zurück geben.


    Die Meisten hier im Forum, selbst die ausgesprochenen Gold-Bugs, investieren auch in Minenaktien und anderen Metallen. Von daher hast du natürlich recht mit deiner Auflistung zu den Kosten von Aktien, Depot, etc..
    Aber dies trifft uns doch alle!


    Die Steuern zahlen wir alle auf den Gewinn. Wobei ein mehr an Steuern auch aus einem Mehr an Gewinn resultiert.
    Ich spekuliere auch viel mit physischen Gold und da fällt in der Regel nur der Spread und die Steuern an.


    Insgesamt bin ich über die Ablehnung meines Wegs/Anlageverhaltens und die persönlichen "Seitenhiebe" schon etwas überrascht, denn außer dass es u.a. um Gold geht, mach ich doch nichts anderes als viele von euch mit Aktien, Bitcoin, etc. auch machen.
    Vielleicht widerspricht dies euerer "Gold-Moral", aber es funktioniert bei mir dennoch gut!

    Über die 5 Jahre bringt Gold im Mittel einen Werterhalt zum Dax gesehen, und ein Steigerung von ca. 25% von Anfang bis Ende des Charts.
    Aber durch nur 3 Kaufen/Verkaufen-Zyklen (etwa 02/2015, Mitte 2016 und Anfang 2018), um bei deinem Beispiel zu bleiben, Gold zu Dax und zurück, oder auch nur Gold An- und Verkauf mehr als 40% erzielen können.
    Ein Teil des Gewinns entfällt dabei auf Gold, der andere Teil auf den Dax, aber in Summe ist selbst der alleinige Goldgewinn, oder eben nur der Goldgewinn über den 25% vom Chart.



    Gold nimmt man aber nicht zur Spekulation, sondern zur Wertaufbewahrung bzw. Kaufkrafterhalt.

    Warum..?
    Was spricht gegen eine Spekulation mit Gold..?


    Wie ich schon die Tage geschrieben hatte, jeder sollte das tun, was seiner Situation und Meinung nach am besten ist. Du setzt auf Langfristigkeit/Sicherheit und ich auf Spekulationsgewinn. Alles eine sache der Prioritäten..
    Nachdem wir beide, bzw. jeder für sich mit seiner Strategie zufrieden sind, ist das doch in Ordnung

    Wir haben hier alle ein großes Interesse an den Anlagen die besser als Gold performen. Echt jetzt. Und das kann man ja alles objektivieren. Ist also keine Frage von ‘anderer Meinung‘.

    Auf Grund der jüngsten Erfahrungen werde ich keine direkten Vergleiche zwischen Gold und anderen Dingen hier bringen!


    Der Grund unserer Differenz ist, dass du, ebenso wie @Salorius und viele andere, einen Zeitraum von vollen 20 Jahren als Vergleichsmaßstab verwenden. Dies ist für alle, die eine "Kaufen und Halten" oder "Altersvorsorge"-Strategie verfolgen natürlich machbar. Aber der Vergleich zu beispielsweise Lebensmitten, Verbrauchsgütern, Treib- und Brennstoffen, Autos, etc. funktioniert dann nur noch sehr eingeschränkt, da diese keine 20 Jahre verwendbar/genießbar bleiben.
    (Vielleicht wäre es bei meinem damaligen Kommentar an dich besser gewesen, "Anlagestrategie" an statt nur "Anlage zu schreiben..?).


    Wenn du Gold wie andere Anlagen nur als kurzfristige Anlage nutzt, wie ich, dann kaufst du wenn es günstig ist, verkaufst nachdem es etwas gestiegen ist und nimmst den kleinen Gewinn mit. Steuern, etc. musst du dabei natürlich noch in Abzug bringen, da die Haltezeit zumeist unter einem Jahr liegt.
    Der Gewinn den ich damit realisierst habe, ist höher als die Realpreissteigerung des Goldes über vollen die 20 Jahre, obwohl ich mich auch nur im EM-Segment bewegt habe (das letzte halbe Jahr mal außen vor gelassen). Da ich meine Entscheidungen mit den anderen saisonalen Schwankungen für andere Güter am Markt komponiert habe, stieg die Rendite nochmals.
    Am Ende steht bei mir immer der zeitnahe Kauf von Verbrauchs- und Gebrauchsgütern aus dem Gewinn, damit die Investitionssumme nahezu gleich bleibt.


    Mit deinem direkten Vergleich Lebensmittel, etc. zu Gold, über volle 20 Jahre hast du vollkommen recht.
    Gold hat über 20 Jahre eine kleine Wertsteigerung und damit den Zweck einer Wertsicherung erfüllt.


    Doch auf "die kurze Distanz" und Gold als ein reines Spekulationsinvestment gesehen, sieht die Sache anders aus. Die Summe der kurzfristigen Renditen der vielen Investitionen ist selbst nach Steuerabzug um einiges höher, als das was über die vollen 20 Jahre bei einem dauerhaften und reinen physischen Goldinvestment saldiert geblieben wäre.


    Deine Rechnung ist ebenso richtig wie meine, der Unterschied liegt alleine in dem anderen Umgang/der anderen Betrachtung der Anlage Gold. Aus Sicht dessen, was ich gemacht habe und da der Gewinn immer zeitnah in andere Güter, wie auch Lebensmitteln floss, komme ich über die gesamte Investitionskette, also vom Verdienst bis zur endgültigen Verwendung und über den Zeitraum von vielen Jahren zu meinen (anderen) Ergebnis.


    Dabei sollte man auch beachten, dass für einen langfristigen Anleger wie dich, ganz andere Dinge maßgeblich sind, und eine (sichere) Werterhaltung wichtiger, als ein möglicher Gewinn ist..
    Ich denke auch nicht, dass ich der einzige "EM-Spekulant" hier im Forum bin. - Auch wenn man von diesen recht wenige liest..??
    Aber für mich sind die Planungszeiträume eben wesentlich kürzer und ich sehe in einer statischen, mehrjährigen Planung für mich keinen Sinn.

    @Deichkind26603
    Ich habe ein sehr dickes Fell und auch wenn ich in gewisser Beziehung ein Leben neben euch führe, schätze euch und eure Meinungen und Ansichten hier sehr.
    Dass ich nicht jede andere Meinung verstehe und/oder teile, liegt in der "Natur der Sache", aber ich bringe jeder Meinung zumindest Offenheit und Respekt entgegen!


    Es geht mir auch nicht um die Mutmaßungen und Unterstellungen einiger Forumsmitglieder, sondern darum, dass eine nicht 100%-Pro-Gold-Meinung mehr Unruhe in das Forum bringt, als dass sich daraus eine offene und neutrale Diskussion erzielen lassen würde.


    Wir sind hier in einem Edelmetallforum, das auch sehr viele Nicht-EM-Themen mit Sachverstand und Offenheit behandelt. Dass bei einigen Reizthemen wie "Flüchtlinge" die Nerven zeitweise etwas blank liegen, ist in verständlich.
    Dass eine grundsätzliche Betrachtung/Meinung zum "Wert von Gold" und dem physischen Goldbesitz hier so eine Welle macht, habe ich nicht im Ansatz gedacht. Zumal in den Fäden zu Goldverbot und Bargeldabschaffung prinzipiell über die gleichen, oder zumindest ähnliche Mechanismen, recht locker diskutiert wird.


    Bei Gold wir offenbar bei einigen ein spezieller Nerv getroffen, den ich nicht habe.
    Ist auch egal, ich werde mich entsprechend nicht mehr dazu äußern.

    Ich schon interessant, was man alles unterstellt bekommt und welche Mutmaßungen geäußert werden, wenn man eine nicht generell 100%-Pro-Gold Sichtweise hat und darüber scheibt.


    Ich habe weder Goldbashing betrieben, noch von einem Goldinvestment abgeraten!
    Es ging lediglich darum, dass Gold meiner Meinung nach kein Allheilmittel ist und insbesondere der physische Goldbesitz mit nicht zu unterschätzenden Risiken verbunden ist.
    Hätte ich gewusst, welche Wellen dies hier schlägt, hätte ich meine Meinung für mich behalten!


    Mir ist vollkommen egal in was jemand investiert, jeder sollte das tun, was seiner Situation und Meinung nach das für ihn Beste ist. Ich habe auch keine Kritik an einem Goldinvestment geübt und respektiere eure persönlichen Entscheidungen, auch wenn ich diese teilweise nicht teile.


    Nicht mehr und nicht weniger Respekt für den andere Meinung fordere ich auch für mich, bzw. meine Meinung ein. Im Übrigen sehe ich das Forum nicht als exklusives Goldforum, auch wenn der Titel dies suggeriert.


    Es ist korrekt, dass ich aktuell sehr wenig physisches Gold besitze, eher in Silber investiere und EM eben nicht als langfristige Anlage für mich sehe. Es gab auch Zeiten, da hatte ich weit mehr in Gold investiert und vielleicht wird es auch mal wieder mehr, aber ich werde keine EM-Sammler werden. oder auf Gold meine Zukunft aufbauen.
    Über das "Warum" können wir gerne diskutieren, aber es wird (und sollte) weder meine, noch euere Meinung verändern.



    @woernie
    Die Diskussion ging nicht über Gold an sich, sondern lediglich um die Wertentwicklung zu gewissen Sachgütern. Nachdem auch bei Sachgütern jeder seine Schwerpunkte anders setzt ist auch das Ergebnis unterschiedlich. Bei meinem Warenkorb bringt Gold eben im Vergleich zu anderen Anlagen keinen großen Gewinn, bzw. schneiden andere Anlagen besser ab.
    Das ist meine persönliche Beobachtung, bzw. Meinung zur Wertentwicklung und selbstverständlich sieht dies jeder von euch etwas anders. Da macht es keine Sinn meine Rechnung mit meinen Warenkorb zu belegen, weil diese ohnehin nur für mich passt.
    Sorry, wenn du deine Frage unbeantwortet siehst, ich dachte meine Aussage hierzu war damals schon verständlich genug. War keine Ignoranz oder Unwille dir gegenüber..



    Wir, zumindest diejenigen die die sich geäußert haben, sich nun mal im Punkt des "Wertes von Gold" nicht der gleichen Meinung. Auch wenn ich mit eurer Meinung überhaupt kein Problem habe, und diese eher als Bereicherung der Diskussionskultur hier im Forum sehe, werde ich mich zukünftig nicht mehr zu diesem Thema äußern.

    Sie benötigen ein Austauschmedium, welches jegliches bloßes Vertrauen ersetzt. Gold hat hierfür die besten Eigenschaften. Gold wird daher immmer Geld bleiben.

    Deine generelle Beschreibung ist auch meine Sichtweise, wobei ich versucht habe, das Ganze aus unserer Bürgen-Sicht, von unten nach oben auszudrücken. Also vom gemeinen Volk aus gesehen..


    Gold hat heute sicher gute Eigenschaften und wird deshalb üblicherweise genutzt weil es der einzige gemeinsame Nenner zwischen den Staaten ist. Aus Staatensicht!! ist Gold quasi das einzige Geld, welches gegenseitig akzeptiert wird.


    Aber wie du richtig schreibst sind wir weder der Staat (organisatorisch betrachte), noch haben wir einen Einfluss auf das, was ein Staat macht. Nicht mal auf den Staat dessen Bürgen wir sind!
    Dies bedeutet, dass die Staatengemeinschaft ihre Völker hinsichtlich der Betrachtung von Gold nicht benötigen, und der private physische Goldbesitz eher den Charakter einer Störgröße für die Staaten hat. Ist dies nicht ein gewichtiges Argument gegen physischen Goldbesitz in privater Hand und für eine staatliche Handelsbeschränkung, wie eines Goldhandels- oder sogar Goldbesitzverbotes?


    Ihr habe alle Recht: "Gold ist Geld"


    Aber eben nur zwischen Staaten und nicht auf der Ebene von uns Bürgen!
    Für uns ist Gold lediglich ein Investment wie andere auch. -Mit guten Chancen und nicht unerheblichen Risiken.
    Müssten wir dann nicht Gold auch so wie andere Investments betrachten?
    Vor allem angesichts der Tatsache, dass den Staaten der Besitz von Gold in privater Hand zuwider läuft und dadurch größere Risiken wie in anderen Anlagen bestehen.

    War mir schon klar, dass ich da bei vielen hier einen wunden Punkt treffe!


    Aber woher nehmt ihr die Sicherheit, dass Gold in der Zukunft einen für euch verwendbaren! Wert haben wird.
    Ich sehe keine Sicherheit, dass ich speziell Gold in der Zukunft wirklich sicher gegen Lebensmittel tauschen kann.


    @Wurschtler hat recht, meine Aussage betrifft nahezu jedes Investment zu, und selbst Lebensmittel sind nicht unbegrenzt haltbar. Aber dies führt eben nicht ins Leere, sondern zur Tatsache, dass auch Gold ein nicht unerhebliches Gegenparteirisiko beinhaltet - nämlich in Form eines potentiellen Käufers!


    Letztlich wird bei jedem Investment immer an der einen Stelle, oder spätestens and er anderen Stelle ein Risiko, oder KO-Kriterium finden!


    Gold verrottet nicht und hat über Jahrhunderte gedient als Wertgegenstand(Zahlungsmittel). Doch als Metall hat es keine große Bedeutung, bzw. kann vielfach durch andere Stoffe ersetzt werden. Sicher kann man die nächsten Monate überblicken und daraus eine Wertsteigerung von Gold in Bezug auf Geld ableiten. Doch ob diese Wertsteigerung auch auf Ernährungsebene eintritt, bin ich mir nicht so sicher!
    Lebensmittel halten nicht ewig, aber in Form von Konserven oder getrocknet, bleiben diese auch über Jahre essbar. Dies ist jedoch bereits ein längerer Zeitraum, als die paar Monate, die man bei Gold hat..


    Der Wert, den die Menschheit dem Gold zuschreibt ist durch nichts begründet und ursprünglich war es mehr es Ausdruck des Sonnenmetalls/eines göttlichen Metalls, bevor ihm die Nutzung als Wertaufbewahrung und Tauschmittel zugeschrieben wurde. - Das Gold hat sich dadurch jedoch nicht verändert!
    Man kann leicht an den Punkt, an dem Gold den Sprung vom "religiösen Metall" zum "Zahlungsmittel" gemacht hat zurückgehen.


    Mir geht es nicht darum Gold schlecht zu machen, sondern um den Blick auf die Unwägbarkeiten und das fragile Konstrukt vom Wert des Goldes. Alles wird in Bezug auf eine (Fiat-)Währung/Geld betrachtet, doch dieses Geld ist nicht stabil und seine Zeit endlich. Richtiger wäre aus meiner Sicht der Vergleich wirklich notwendigen/lebenswichtigen Gütern..
    Das göttliche des Goldes, was über Jahrtausende Bestand hatte, hat sich innerhalb kürzester Zeit grundlegend verändert, als Gold zum Zahlungsmittel wurde. Ebenso schnell kann dem Gold der Geld-Wert auch wieder aberkannt werden.. und was bleibt dann?


    Kurz- und mittelfristig ist EM sicher eine gute Entscheidung, aber auf längere Sicht eben nicht so risikolos, wie sich manch einer einzureden versucht...

    Gold ist Geld.

    ..und was ist Geld [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


    was ist den 1 Euro heute wert? - ebenso viel wie eine 1/1600tel Unze Gold.
    Aber beides ist nichts wert, wenn du keinen hast der dir dafür zu Essen oder Trinken gibt!


    Gold ist Geld! - und beides ist ebenso instabil wie im Grunde wertlos :thumbsup:


    Denk mal darüber nach, bevor du eine Diskussion beendest.

    Glaubt mir mal wieder keiner... So ist das, wenn man mal die Wahrheit schreibt.

    Ich kann dir nur zustimmen [smilie_blume]


    Den einzigen Wert, den eine Sache hat ist das was die Menschheit ihr an Wert zuschreibt. Dies ist bei fast allen Dingen so: Immos, Autos, Kunstgegenstände, Bargeld,... und nicht nur EM (Gold).
    Gold ist ein Metall, welches keinerlei praktischen Nutzen besitzt und entsprechend ist dessen Wert nur ein Luftnummer. Bei Silber und Platin ist dies etwas besser aus, da diese als Industrie-/Gebrauchsmetalle ein breites Anwendungsspektrum haben.
    Doch was ist der Wert einer Sache? - Eigentlich doch nur der derzeitige, persönlich Nutzen.. alles andere ist Anlage, also der Versuch einen Teil der zu viel geleisteten Arbeitskraft irgendwie für die Zukunft zu bewahren.
    Der Vergleich eines Nutzens mit einem monetären Wert (einer Arbeitsleistung) ist in Ordnung, aber der Vergleich einer Sache mit einem monetären Wert ist Augenwischerei.
    Sicher denke ich hier mit meinem landwirtschaftlichen Hintergrund anders, aber für mich ist eine tägliche Frage: Baue ich etwas selbst an und wieviel würde ich in der gleichen Zeit in einer Anstellung verdienen?
    Also nichts anderes wie Arbeitsleistung zu Essen. oder Arbeitsleistung -> Geld -> Essen.


    Letztlich braucht der Mensch an materiellen Dingen nicht viel: Ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen/trinken,.. viel mehr braucht es nicht!
    Wer würde sich ein Auto oder EM kaufen, wenn er hungrig ist?


    Aber solange es den Menschen gut geht und diese ausreichende Überschüsse ihrer Arbeitsleistung produzieren, werde diese in allerlei nutzlose Dinge investieren und deshalb funktioniert Gold derzeit noch recht gut. Wobei auch die Verlustangst der geleisteten Arbeitsleistung eine wesentliche Rolle spielt.
    Aber dies kann sich schnell ändern, denn eigentlich ist es noch wertloser wie eine Aktie, die wenigsten einen Anteil an einen Unternehmen repräsentiert.


    Ich sehe EM, wie alle anderen Anlagen, als kurz-/mittelfristige Möglichkeit einen Wert aufzuheben, evtl. imaginär zu vermehren. Aber die Reduzierung der Arbeitsleistung auf das notwendig und das genießen des Lebens ist immer noch die beste Investition :thumbsup:


    Am Ende, wenn wirklich die große Krise kommt, oder das Gold in schwindelerregende Höhen getrieben wird, wird es keiner mehr haben wollen. Die Frage, wie eine Welt aussieht, in der Gold bei 5.000€ oder 10.000€ notiert und ob das Leben dann noch lebenswert ist, wurde schon öfter gestellt.
    Doch wer wird das Gold dann kaufen und welchen Wert zur Befriedigung der existenziellen Bedürfnisse wird es dann noch haben? - Wie lange wird man von 1 Oz dann leben können?

    Die Klimaveränderung zeigt sich dieses Jahr wirklich besonders schlimm..
    Zu trocken, zu heiß und dadurch große Ernteausfälle...


    Naja, nicht ganz, denn offensichtlich gibt es ein Gebiet im Norden Bayerns in dem sich die Natur strikt der Veränderung widersetzt [smilie_happy]


    Gestern haben wir unseren ersten Wirsching 2020 geerntet und war entsetzt!
    In den letzten Jahren waren wir stolz auf unsere Köpfe, die um die 1-1,5 kg wogen.
    Doch dieses Jahr.... 2 - 3kg :thumbsup: (2 Köpfe und der Korb war voll, wo sonst 5-6 Köpfe reingepasst haben)


    Waren über 70kg Rohgewicht, mit der annähernd gleichen Pflanzenzahl, mit der wir die letzten Jahre immer um die 30 kg ernten konnten. Fertig verarbeitet bleiben davon etwa 2/3 zum Verzehr.

    Nein, bei den Steckverbindern ist leider nicht mal eine Art weiter verbreitet - Jeder Hersteller macht da seine eigene Lösung. - Auch bei der Dimensionierung der Schallwandler.


    Ich hab mir nach deinem Beitrag auch schon überlegt, so ein Gerät voni Amazon zum Auspropieren schicken zu lassen.
    Kann ich ja später wieder zurückschicken :thumbup:


    Ich denke aber nicht, dass die Geräte um die 100€ so schlecht sind. Letztlich ist das nur ein bisschen Standard-Elektronik, die in der chinesischen Fertigung nur wenige Euro kostet.
    Erfahrungsgemäß ist die Streuung (Toleranz) dieser Geräte nicht auf dem Level der großen Hersteller, aber das stört bei nur einem Gerät, bzw. zur groben Laufzeitmessung recht wenig. Qualitativ sind die Geräte zumeist in Ordnung und vom Funktionsumfang noch besser als die der großen Namen.


    Ob dann dein Messwert 5% oder 10% nebendran liegt, ist für eine prinzipielle Echt/Falsch-Aussage auch nicht wichtig.
    Nur solltest du auch bedenken, je hochwertiger und umfangreicher das Prüfsystem wird, desto komplexer wird auch die Bewertung des Prüfergebnisses. Hatte da schon interessante Diskussionen mit EM-Händlern, die am Prüfergebnis eine Sigma-Metalytics oder XR-Analyzer verzweifelt sind!
    Teilweise schwanken, speziell ältere Münzen, ganz erheblich in Ausführung und Legierung. Wenn die Legierung damals wohl nicht passte, hat man das Blech oder Stempel eben kurzerhand angepasst.
    Hatte schon einige Vreneli, Rubel, etc. aber auch Krüger in XR-Analyzer... die 900 oder 916 waren da auch mal ein halbes Prozent nebendran..

    Das Gerät, das u.a. von Kern angeboten wird stammt ursprünglich von der Fa. Sauter.


    Wir hatten die kleinen Tester zwar nicht zu Metallbestimmung sondern Bauteileprüfung im Einsatz und funktionierten recht stabil. Lediglich die Verwendung des Ultraschallgels ist nervig, weshalb wir diese gegen eine andere Messmethode ersetzt haben.
    Das Gel ist das selbe, wie es in der Medizinverwendet wird, nur beim Messtechnikhändler halt ein vielfaches teurer.


    Für die Prüfung von Münzen ist die Messung auf jeden Fall geeignet, wobei auch hier das Gel die Problematik darstellt. Ist einfach eine rechte Sauerei..


    Preislich ist die Ultraschallmessung jedenfalls schon interessant..

    Deshalb bekommen die Kleinkinder von Bauern auch Reißnägel in die Windel...
    ..damit dies von klein an das Jammern lernen :thumbsup:



    Aber mal im Ernst:


    Eine Landwirtschaft die nicht die Grüße eines Industriebetriebs hat und entsprechend industriell bewirtschaftet wird, bringt übers Jahr nicht mal die Selbstkosten herein. Die meisten Höfe hier bauen nur noch an, um die Subvention beklommen, die ihren Lebensunterhalt darstellt. In vielen Fällen ist der Subventionsbetrag weitaus höher, als das, was sie mit dem Verkauf des Ertrags verdienen können. Einzig die wenigen Selbstvermarkter können von ihren Erlösen einigermaßen leben.


    Nachdem viele Vollerwerbslandwirte hier ihre Industriellen Produkte nicht mal selbst verzehren wollen, betreiben einige eine Selbstversorgungslandwirtschaft nebenbei.


    Ist schon traurig, wenn man etwas anbaut, was nicht zum Leben reicht und obendrein qualitativ so schlecht ist, dass man es nicht verzehren möchte <X
    Aber hier liegt auch der Grund weshalb wir keine Erwerbslandwirtschaft mehr haben und ausschließlich für den Eigenverbrauch anbauen.

    Also ich kann diese Berichte nicht nachvollziehen und mich über den Sommer ganz und gar nicht beschweren!
    Das jammern der Landwirt gibt's auch hier, aber das liegt mehr an der Subvention als am Wetter [smilie_blume]


    Bei uns hier wars bereits ab März angenehm warm, ab Juni dann noch bisschen mehr...
    Niederschläge kamen fast ausschließlich nachts und waren ausreichend..


    Die Ernte war bisher sehr gut und die Obstbäume hängen so voll, wie schon Jahre nicht mehr.
    Unser vor 3 Jahren im Hof neu gepflanzter Marillenbaum, ist jetzt knapp 2,5m hoch und wir haben am Wochenende über 4kg von diesem kleinen Baum geerntet.
    Ansonsten Zuchchini, Tomaten, Gurken, alles richtig gute Ernte - lediglich die Kürbisse werden diese Jahr etwas schlechter (..jammern auf hohem Niveau!)


    Alles in Allem endlich mal wieder ein Sommer wie früher :thumbup:

    Wie viel Prozent vom EUR haltet ihr eigentlich noch?

    Eigentlich nur das, was zum Monatsanfang kommt und sich dann über die 4 Wochen abbaut.


    In Prozent kann ich es nicht so beziffern, wobei auch die Gewichtung recht schwierig ist.
    Schätze mal rund 1% Euro/Bargeld..??


    Sowie rund 2.500€, die für jährlich einmalige Kosten (in erster Linie Versicherungen) zur Seite gelegt sind.
    Und momentan eine kleine Silberposition.. sollten um die 2% sein.


    Der Großteil fließt jeden Monat direkt in den Verzehr/Genuss, der Rest ja nach aktuellem Bedarf eingesetzt.

    Anfangs gab es immerhin im Jahr knapp 60 Euro Dividende. Mittlerweile sind es nur noch 25 Euro.

    Dann hast du aber eine super VR-Bank [smilie_blume]


    Bei mir waren es mal 1650 DM, wofür ich in Spitzenzeiten um die 80 DM Dividende bekommen habe. Aber das ist schon sehr sehr lange her. Mit der Euroumstellung wurden daraus dann 840 €.
    Die letzten Jahre waren es um die 8 Euro (~1%) und seit der Fusion mit anderen VR-Banken gibt's nichts mehr. Also stimmt nicht ganz, waren 2019 immerhin 0,25% oder 2,11 € :thumbsup:


    Ich hab die Anteile nur behalten, weil damit einige andere Vorzüge nutzbar waren - Geringer Kontoführungskosten, etc. Dafür waren die Darlehenskosten/-konditionen bei der VR-Bank immer deutlich schlechter als der Sparkasse. VR-Bank Darlehen habe ich aber nie genutzt, bzw. wanderten diese bereits als Angebot in den Mülleimer, da die Differenz zu Sparkasse, etc. teilweise bei 20% und mehr lag.
    Mit dem Wechsel des Kontos zur Sparkasse hatten sich die wenigen Vorzüge jedoch auch erledigt.


    Nun warte ich schon fast 2 Jahre und hoffe von den 840 € mal irgendwann wieder etwas zu sehen. Andererseits habe ich mir der Dividende über die Jahre rund 900 € bekommen, womit mich auch ein Verlust nicht so sehr treffen würde.
    Aber die Sache bestätigt mal wieder meine Ansicht, dass alles, was man nicht in Händen hält, auch nichts wert ist