Greg Hunter sprach für USAWatchdog.com kürzlich mit Martin Armstrong über die aktuellen geopolitischen Entwicklungen. Der bekannte Finanz- und Geopolitik-Analyst erklärt in dem Interview, dass er in den kommenden Wochen mit einem umfassenderen Krieg in Europa rechne. Der so genannte "Great Reset"-Plan der Neuen Weltordnung für die Menschheit benötige für seine Umsetzung jetzt einen Krieg.
Trägt er damit nicht arg dick auf? Von der Tendenz ist ja sicher das meiste richtig. Aber im Detail?
Der Great Reset ist doch schon lange gescheitert. Was wir hier erleben sind die Aufräumarbeiten, wo die Baustelle wieder eingeebnet wird. Das merkt man schon alleine daran, daß allerorts offen darüber geredet wird. Wenn der Plan funktioniert hätte, wäre der Sack schon vor 10 Jahren zu gewesen und die wenigsten hätten vorher überhaupt etwas mitbekommen.
Was richtig ist: die Ami-Eliten wollen Krieg in Europa. Das wollten sie schon immer, insofern im Westen nichts Neues. Die Frage ist, ob sie ihn in der gewünschten Form bekommen. Ich will ja hier nicht den Erklärbär spielen und ich weiß auch nicht besonders viel, aber die Russen haben mehrfach und glaubhaft ihr Interesse an einer guten Nachbarschaft auf dem Kontinent bekundet. Und da ändern die Sticheleien der Angelsachsen wenig.
Was natürlich nicht ausschließt, daß es heftige Reaktionen gibt, wenn es in der Ukraine zu bunt wird. Da halte ich es aber für wesentlich wahrscheinlicher, daß da zurückgestichelt wird. Vielleicht blitzt es mal kurz in Stuttgart-Vaihingen, in Ramstein, bei den Neubauten in Polen oder auch auf der Insel und überm Teich. Da werden die Russen schon wissen, wo es wehtut. Hier https://t.me/BifFidU/9169 gabs gestern schon eine Ansage dazu. Aber einen großflächigen Krieg, für was? Vom Westen bzw. der Nato ist doch nur noch die Fassade übrig.
Vorräte für zwei Jahre, was soll das bringen? Man ist m.E. gut beraten, wenn man mehr als der Durchschnitt hat, gern auch dreimal soviel. Dann muß man nicht mit dem ersten Lynchmob mitrennen, wenn die Stunde für Habeck&Co. geschlagen hat. Aber die Vorstellung, daß man sich zwei Jahre lang Konserven reinstopft, ist m.E. leicht daneben.
Spätestens nach einem Monat gibts Suppenküchen und da sollte man durchaus hin, wenn man nicht für Gerüche sorgen will.