Krall hat das Problem das er manches schlichtweg nicht begreift,
Glaube nicht, daß das was mit begreifen zu tun hat. Gerade beim Iran war es m.E. vergleichsweise einfach und schnell möglich, herauszufinden, wo der Hase im Groben langläuft. Bei der Urine hat es z.B. länger gedauert.
Im wohlwollendsten Fall kann man Krall Oberflächlichkeit unterstellen, die aber gemessen an der Bestimmtheit, mit der er Stellung bezieht, ziemlich groß wäre. Da stellt sich dann automatisch die Frage, wie er es in den anderen Gebieten hält, zu denen er sich gern als Experte geriert.
Er zählt sich ja, ebenso wie z.B. Janich, zu den Libertären, was m.E. genauso eine Ideologie ist, wie der Kommunismus, nur eben von der anderen Seite. Die Argumente, die von den Vertretern für die Überlegenheit ihres "staatsfreien Systems" kommen, sind großteils Postulate und Behauptungen, kaum bzw. nicht falsifizierbar.
Ich denke, man kann pauschal "alle", die große Umbrüche als Lösung verkaufen, in einen Topf werfen, sie verfolgen eine Agenda, die zu nichts Gutem führt, ob nun bewußt oder unbewußt. Das führte bei den Sozialisten, ob nun national oder international und Kommunisten in den Untergang und bei den Libertären ist kaum was anderes zu erwarten. Wir hatten ja durchaus Phasen in der Geschichte, in der es gut lief,daran könnte man sich orientieren. Paßt aber jetzt nicht zum Faden ...