Leider habe ich hinsichtlich der deutschen Energiepolitik keine optimistischere Botschaft für die geschätzten Leser, als die Übersetzung der englischen Abkürzung *FUBAR: „Fucked Up Beyond Any Repair – voll verkackt und nicht reparierbar
An sich guter Artikel, fubar als Fazit ist auch zutreffend. Aber darin liegt für mich, anders als für den Autor, eben schon eine opimistische Botschaft.
Die Energiepolitik ist krachend gescheitert und es wird für eine zeitlang höchst unangenehm werden, wahrscheinlich mit rotierenden Stromabschaltungen usw. Das ist aber nicht ansatzweise so schlimm, als wenn dieses Ergebnis eines jahrzehntelangen Wahns durch eine verlogene Laufzeitverlängerung, die evtl. sogar Sicherheitsrisiken in Kauf nehmen würde, vertuscht und die damit verbundenen Karieren gerettet würden.
Man sollte m.E. auch damit aufhören die Siede- und Druckwasserreaktoren zu überhöhen, selbst wenn sie in der deutschen Ausführung vielleicht marginal besser sind als anderswo. Es sind und bleiben aufgeblasene U-Boot-Reaktoren, die vom Konzept her nie für den Gigawattbereich geeignet waren. Das Scheitern der Energiewende wird auch den damit verwachsenen Filz verschwinden lassen. Dieser hat ja nicht nur die Politik befallen. Oder will jemand ernsthaft behaupten, daß die Kraftwerkshersteller martkwirtschaftlich orientierte Unternehmen sind und/oder die Unis, die seit ca. 30 Jahren Klimaquatschprediger ausgebrüten, in der jetzigen Form erhaltenswert sind?
Mit dem DFR ist ja eine potentielle Lösung da. Mit dem entsprechenden Druck, der aber nur aus der Not heraus geboren werden kann, ist dieser auch vergleichsweise schnell realisierbar. Ob das jetzt 5 oder 10 Jahre dauert, wird man sehen.