@Deflationator Was willst Du uns damit sagen bzw. was ist Deine Erwartung, was würdest Du uns nun raten?
Beiträge von Gerald
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@VIX Tradingidee:
Markus Fugmann hat heute angemerkt, dass der RSI des VIX letztes Mal vor 18 Jahren so überverkauft war - wow. Nachdem ich heute eine erste kleine Tranche gekauft habe, werde ich vermutlich morgen oder am Montag deutlich aufstocken.
Fugi erwartet eine baldige „Explosion“ im VIX. Also es droht „bald“ Ungemach für die Long-Ausrichtung … manche sind der Meinung es könnt noch bis Weihnacht leicht aufwärts oder seitlich laufen aber danach … ich bin gespannt.
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Tradingidee
Der VIX kommt nun schön zurück in Richtung 20. Das könnte die Zeit seid, um auf VIX Long zu setzen. Dies hab ich bereits mehrmals mit diesem ETF umgesetzt und hat auch mehrmals recht gut funktioniert. Es könnte also Sinn ergeben, diesen ETF bald mal zu pyramidisieren, denn die Vola wird in wenigen Tagen/Wochen uns wieder recht ordentlich durchbeuteln. Damit könnte man dann recht rasch und einfach 30~50% an Gewinn einfahren. Da Vehikel ist nicht ideal aber dafür einfach für kurze Trades ... meiner Meinung nach.
VIXL WisdomTree S&P 500 VIX Short-Term Futures 2.25x Daily Leveraged
Update: Heute der VIX auf knapp über 20 und wieder fast um 5% gefallen. Schön langsam wird es Zeit mit dem pyramidisieren zu beginnen. Kann mir nämlich fast nicht vorstellen, dass wir die 18 knacken. Jedoch werden die nächsten Tage eher ruhig sein (US Börse morgen geschlossen und am Freitag nur ein halber Handelstag) und daher denke ich, dass vielleicht am Montag der VIX auf einem sehr interessanten Level steht, um ordentlich einzusammeln. Ist nur meine Meinung …
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Markus Bussler von Goldfolio
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Liebe Leserin, lieber Leser,
der Goldpreis hat sich eine Verschnaufpause gegönnt. Das ist zunächst einmal nicht verwunderlich nachdem wir im Vorfeld eine Rally von über 100 Dollar gesehen haben. Sicherlich gibt es viele Szenarien, bei denen Gold jetzt noch einmal bis in den Bereich von 1.640 Dollar zurückfallen könnte, ohne dass das bullishe Gesamtbild gefährdet wird. Aber wenn Sie mich fragen: Gold sollte nun tunlichst das Momentum nutzen und den Bereich rund um 1.730 Dollar verteidigen und dann möglichst rasch über 1.800 Dollar steigen. Damit hätten wir – zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit – ein neues bullishes Szenario für die nächsten Monate.
Gestern kam mir eine Studie der Analysten von Echelon Partners in die Hände, die eine erstaunliche Zahl enthielt. Die durchschnittlichen Produktionskosten, in diesem Fall die All-in Sustaining Costs (AISC), lagen auf Quartalsbasis zuletzt bei 1.354 Dollar. Natürlich hat der Analyst nicht alle Goldproduzenten auf dem Globus in die Berechnung einfließen lassen. Aber es handeltet sich durchaus um rund 30 Produzenten. Deshalb erscheint die Berechnung durchaus in gewissem Rahmen repräsentativ zu sein. Wer es angesichts des Inflationsdrucks noch schafft, die Kosten unter 1.000 Dollar zu halten, der gehört mittlerweile zu den mit Abstand kostengünstigsten Produzenten. Zu den bekannteren Namen gehören hier sicherlich K92, Evolution Mining aber auch Torex Gold. Bei den größeren Produzenten ist hier vor allem Endeavour Mining zu nennen.[Blockierte Grafik: https://images.boersenmedien.c…59-ca6122454bb9.JPG?w=530]
Interessant auch: Die Kosten steigen vor allem mit dem Ölpreis. Das ist nicht überraschend, gilt der Ölpreis doch als guter Inflationsindikator. Und die Inflation war hauptverantwortlich dafür, dass die Kosten im laufenden Jahr bei praktisch allen Produzenten gestiegen sind. Allerdings ist der Ölpreis in den vergangenen Wochen und Monaten bereits deutlich zurückgekommen. Es kann durchaus ein Quartal dauern, bis sich das bei den Kosten der Goldproduzenten bemerkbar macht. Aber es würde mich nicht überraschen, wenn wir spätestens im ersten Quartal 2023 wieder leicht fallende Kosten bei den Goldproduzenten sehen werden.
[Blockierte Grafik: https://images.boersenmedien.c…5f-b4f4534f9efb.JPG?w=530]
Auf der einen Seite scheint der US-Dollar endlich ein Top gefunden zu haben und dürfte in den kommenden Monaten schwächer tendieren, was den Goldpreis beflügeln dürfte. Auf der anderen Seite dürfte der Inflationsdruck nachlassen, was sich wiederum positiv auf die Kosten bei den Produzenten auswirken dürfte. Das alles sollte also zu wieder stärkeren Margen bei den Produzenten führen. Und stärkere Margen sollten höhere Kurse nach sich ziehen.
Auch wenn sich Gold im Vergleich zu anderen Assets 2022 gut gehalten hat, die Minen haben unter dem Inflationsdruck bei den Kosten gelitten. Doch das Bild ändert sich gerade: Der Goldpreis erholt sich und der Inflationsdruck lässt nach. Die Chancen, dass es 2023 zu einer Renaissance bei den Minenaktien kommt, stehen ausgezeichnet. Derzeit laufen wieder unsere Black Friday Deals. Goldfolio bekommen Sie dabei für 20 Prozent Rabatt. Nutzen Sie diese Chance. 2023 dürfte uns auch das Comeback des Explorationssektors bescheren. Und das bedeutet: Hohe Gewinne stehen vor der Tür. -
Tradingidee
Die nächste Tradingidee lässt sich einfach von obiger Idee ableiten. Wenn VIX Long dann eben S&P500 und/oder NASDAQ Short. Beim S&P500 kann man sich ja noch ein hochlaufen bis $4.150 vorstellen, was noch so ca. 3,5% wären. In dieser Thanksgiving Woche könnte wir in diese Region kommen und nutzen, um auch hier gegen Ende der Woche oder Anfang nächste Woche zu pyramidisieren. Auf der Abwärtsseite sieht man ja Ziele so um Rund $3.000, was in etwa 30% Abwärtspotential bedeuten könnte.
Mit welchen Produkte könnte man dies nun umsetzen?
- Einem gehebelten Short ETF z.B. WisdomTree S&P 500 3x Daily Short
- Oder mit einem Knock-Out-Zertifikat mit einer KO-Schwelle so über $4.350. Damit wäre ein Hebel von über 10~15% möglich. z.B. OPEN END TURBO OPTIONSSCHEIN SHORT AUF S&P 500Feedback und Meinungen zu dieser Tradingidee ganz klar erwünscht!
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Tradingidee
Der VIX kommt nun schön zurück in Richtung 20. Das könnte die Zeit seid, um auf VIX Long zu setzen. Dies hab ich bereits mehrmals mit diesem ETF umgesetzt und hat auch mehrmals recht gut funktioniert. Es könnte also Sinn ergeben, diesen ETF bald mal zu pyramidisieren, denn die Vola wird in wenigen Tagen/Wochen uns wieder recht ordentlich durchbeuteln. Damit könnte man dann recht rasch und einfach 30~50% an Gewinn einfahren. Da Vehikel ist nicht ideal aber dafür einfach für kurze Trades ... meiner Meinung nach.
VIXL WisdomTree S&P 500 VIX Short-Term Futures 2.25x Daily Leveraged
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Fundamental ist ja Dundee ein toller Wert, aber er will aktuell nicht in die Gänge kommen. Drück hier die 2023er Guideance so stark auf den Wert? Der Kursanstieg im November war ja enorm, welche dann aber gleich rasant vollständig zurückgenommen wurde. Sieht jedenfalls charttechnisch schrecklich aus und verschreckt dies die Anleger so oder ist da mehr?
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... Interessant finde ich eben sein Satzende bzgl. Gold Cycle Low ...
Video: 00:45 - 01:30
"... the 8-year cycle in Gold with the top in 2020 points to a cyclical low in 2024 ... but I think we will see the price low next year in 2023, early 2023 and then is all up to the late 20th"
Hier kann man reininterpretieren, dass wir das Low im Goldpreis also noch nicht endgültig gesehen haben.
Seine Prognose ist mit jener von @Caldera sehr vergleichbar, wie ich finde.
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Darunter ein neuer Artikel von Jonathan Mergott vom 15.11.2022 in dem er rät Gewinne nun mitzunehmen und er sieht den POG $1.450 Ende 2023 als mögliches finales Tief. Darunter nun nur ein paar Auszüge aus dem Artikel, sodass mir die Beschwerden erspart bleiben ...
"Einige von Ihnen werden sich vielleicht daran erinnern, dass die 1400er-Marke seit geraumer Zeit mein Ziel für ein endgültiges Tief war. In meinem Artikel "Kosten" vom Juli 2022 habe ich viele Gründe dafür dargelegt. Für die Leute, die meinen, er sei zu lang und habe nicht gelesen, ist die Antwort der Name des Artikels. Ich erwarte, dass sich Preis und Kosten in einem Bereich treffen, in dem die Gewinnmargen für die Produzenten hauchdünn sind, was historisch gesehen (wie beim Tief von 2015) ein unglaublicher Zeitpunkt war, um Minenunternehmen zu kaufen, die in den folgenden Jahren hohe Renditen abwarfen. Da Gold ein volatiler Markt ist, hatte ich erwartet, dass der Preis schneller fallen würde als die Kosten der großen Produzenten, aber das war bisher nicht der Fall. (Es ist nicht einfach, 2 sich bewegende Ziele mit einer Kugel zu treffen). Aber die Idee ist solide und hat sich (bis jetzt) ziemlich genau entwickelt. ABX und NEM meldeten im letzten Quartal AISC von etwa 1275/Unze, und da die Inflation immer noch über 0 liegt, steigt sie weiter an. Ein Preisrückgang innerhalb eines Zeitraums von etwa 12 Monaten in den Bereich von 1400 dürfte die Kosten mit Sicherheit in den Bereich von 1300 bringen, selbst wenn sie von hier aus "langsamer" steigen als bisher.
Interessanterweise könnte diese langfristige Grafik von Gold diese Ansicht unterstützen, da 1400 während des gesamten Bärenmarktes von 2013-2018 ein wichtiger Widerstand war und 1440 das Tief des Covid-Crashs von 2020 war. Dieser Bereich um 1450 ist auch ein Zusammenfluss von Fib-Levels. Am wichtigsten ist jedoch vielleicht eine große Aufwärtstrendlinie, die bei den Tiefs von 2006 begann und die Tiefs des Crashs von 2008, des Bärenmarktes von 2015 und des Tiefs von 2018 verbindet. Wenn wir diese Linie in etwa 1 Jahr verlängern, schneidet sie diesen Bereich Ende 2023 genau um 1450.
...
Abschließend möchte ich sagen, dass wir realistisch sein sollten. Ich weiß, dass die "bis zum Mond"-Leute wieder auf den Beinen sind und stolz ihren Sieg verkünden, weil sie diesen Tiefststand ausgerufen haben (nach meiner Zählung ist das der erste von 423 Rekorden) und für die kommenden Monate mehr als 3.000 Punkte für Gold voraussagen. Es ist sicherlich möglich, ich sage nicht, dass es nicht passieren wird, aber ich werde auch nicht meine Positionen darauf setzen. Ich kaufe und verkaufe auf der Grundlage dessen, was LOGISCH und PROBLEMATISCH ist. Ich behandle den Markt nicht wie ein Powerball-Los. Seit meinem Aufruf am 25. Januar haben Sie +8,5 % bei Gold, +15 % bei Silber und +18 % bei GDX und GDXJ erzielt. Seit den Tiefstständen nach dem FOMC sind es +10% bei Gold, +20% bei Silber und über 25% bei GDX & GDXJ. Das alles in 3 Wochen, wenn Sie auf meine Signale hin gekauft haben! Wir machen einen Gewinn, und das ist gut so!
Jetzt nehmen Sie etwas."
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Alles anzeigen
@Nebelparder Du bist im Forum einer der bzw der Elliott-Wave Experte. Im Forum werden die Elliott-Wave Analysen so gut wie ausschließlich auf den Preis also Y-Achse angewendet. Man kann aber die Fibonacci Projektion über die X-Achse also Zeit anwenden. Hier würde mich nun interessieren, wie nützlich diese aus Deiner Erfahrung sind.
Vielleicht kannst Du uns ja von Deinen Erfahrungen berichten und gegebenfalls auch gleich mal auf die aktuelle Situation anwenden, falls möglich und sinnvoll.
Vielen lieben Dank, Gerald
P.s.: Prinzipiell ist ja dieser Ansatz für Laien wie mich mit den Zyklen von @Caldera durchaus vergleichbar. In beiden Fällen spielt die Komponente Zeit eine wichtige Rolle.
@Nebelparder Wäre echt super, wenn du dazu deine Erfahrung und Sichtweise mit uns mal teilen könntest - Vielen lieben Dank!
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Zusatzanmerkung:
Gareth Soloway erwartet in 6~7 Monaten das Tief beim Bitcoin. Zeitlich würd dies exakt mit diesem Tief von Gold zusammenfallen ... interessant oder?Wie ist er nun darauf gekommen?
Er setzt den FTX-Kollaps mit dem Lehman-Event von 2008 gleich. Dazumals hat es scheinbar im S&P500 in etwa 6 weitere Monate gedauert von September 2008 bis März 2009 und der S&P500 hat in dieser Zeit fast 50% nachgegeben. Zudem gab es beim Bitcoin in 2018 eine ähnliche Seitwärtsbewegung, so wie die letzten Monate, mit einem anschließenenden und abschließenden 50% Drop. Misst man dann noch im Chart den Auswärtstrend (nur 2 Punkte), so kommt man ebenfalls auf das Niveau von ca. $8.000 so gegen Mai/Juni 2023.Interessant find ich nun eben, dass @Caldera das Tief zur selben Zeit sieht, wie Garth Soloway nun für Bitcoin ein Tief für genau denselbe Zeitraum/Zeitpunkt prognostiziert.
Zusatz: Gareth Soloway kann sich im schlimmsten Fall ein Tief von gar $3.500 vorstellen, wird aber schon so um $13.000 beginnen in 1/8 Tranchen zu pyramidisieren.
P.s.: Und jetzt gerade die Twitter Nachricht reingekommen mit dem Video, wo er seine Bitcoin These in einem Video genau erklärt.
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Fazit und Einschätzung von Hannes Huster
https://www.goldseiten.de/arti…hritt-in-die-Zukunft.html
"Resolute macht den "harten Zug" und will jetzt wachsen, anstatt in zwei oder drei Jahren. Wachstum war mit der hohen Schuldenlast nicht möglich, da der freie Cash-Flow zum größten Teil für den Kapitaldienst verwendet werden musste.
Mit dem Abbau der Netto-Verschuldung um rund 90 Millionen USD und der Eliminierung der Kreditrückzahlungen für das Jahr 2023 hat man den Weg geebnet, um Syama North in Produktion zu führen. Der Ausgabepreis ist der übliche Abschlag bei solchen "Neustarts", doch gut ist, dass die 140 Millionen AUD garantiert sind. Ich werde diese Kapitalmaßnahme nutzen und meine Position ein letztes Mal aufstocken."
Hannes Huster stockt scheinbar weiter auf und sieht in dem Wert Potential. Was ist die Meinung zu Resolute Mining hier im Forum. Würd mich interessieren, ob hier breit gekauft oder der Wert generell gemieden wird. Der Wert ist jedenfalls noch an der Bodenbildung und findet diesen vielleicht gerade.
Bitte um Eure Inputs - Danke!
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https://finance.yahoo.com/news…nounces-q3-130000670.html
Enttäuschende Q3-2022 Quartalszahlen seitens "Copper Mountain Mining". Die Aktie gibt aktuell über 22% nach.
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Gerade über ein altes Statement (20. August 2022) von Jordan Roy-Byrne zu Discovery Silver gefunden, welches ich mit Euch hier teilen möchte.
"Discovery Silver ist ein "Optionality Play". Es handelt sich um eine große und sehr niedriggradige Lagerstätte. Es handelt sich eigentlich um eine Basismetallvorkommen, da Silber nur einen geringen Prozentsatz des Mineralvorkommens ausmacht. Nach meinem meines Wissens keine Explorationsmöglichkeiten, und es handelt sich um einen Vermögenswert, der nicht bald erschlossen werden. Es handelt sich um eine Option, und sie ist zum jetzigen Zeitpunkt zu teuer. Ich bevorzuge kleinere Markt Marktkapitalisierungen, wenn ich nach Optionen Ausschau halte."
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Teil#3
Ich halte Weihnachten aus mehreren Gründen für einen wahrscheinlichen Zeitpunkt für eine Bodenbildung bei Metallen und Bergbauwerten. Ein Grund sind die steuerlichen Verkäufe, die in diesem Jahr nach einer so schlechten Performance zwangsläufig auftreten werden. Ein weiterer Grund ist, dass wir während des gesamten Bärenmarktes von 2013 bis 2018 jedes Jahr zwei große Tiefststände gesehen haben, die aus Sicht des Zyklus sehr konsistent waren. Ein großer Tiefpunkt kam jedes Jahr Anfang Juli und einer gegen Ende des Jahres. Letztes Jahr erreichte GDX am 15. Dezember ein Tief und testete es Ende Januar dieses Jahres erneut. Im Februar starteten wir durch. Außerdem gab es einen kleinen Tiefpunkt und eine Rallye, die Anfang Juli dieses Jahres stattfand. Beachten Sie den untenstehenden Gold-Zyklus-Chart von 2013 bis 2018 und wie eng die Tiefststände im Juli und um Weihnachten herum mit diesen Zeiträumen zusammenfielen. Beachten Sie auch die Tiefststände im Januar und Juli dieses Jahres im aktuellen Chart. Vielleicht reimt sich die Geschichte weiterhin, und dieser Tiefststand ist einer, den Gold gerne ausspielt, wenn es sich in einem Bärenmarkt befindet.
Ein letzter Punkt, und er könnte der wichtigste von allen sein. Vor zwei Wochen wurde der Dollar stark abverkauft, und alle Bären waren da, um den Sieg einzufordern und zum zehntausendsten Mal seinen Tod zu verkünden. Innerhalb weniger Tage stieg der Dollar wieder an, und dann waren die Bullen wieder selbstzufrieden mit dem Trend, auf den sie sich das ganze Jahr über verlassen haben: Der DXY steigt, alles andere sinkt. In so kurzer Zeit schien es, als ob jeder, egal ob Bulle oder Bär, eine große Überraschung erlebte. Die Chancen stehen gut, dass es eine weitere geben wird. Diesmal wieder für die Bullen.
DXY ist ein weiteres gutes Beispiel für einen Aufwärtstrend, der bei Einbrüchen den RSI 40 hält. Beachten Sie, dass es zwischen Herbst 2020 und Sommer 2021 keinen klaren Trend im DXY gab, sondern nur einen Seitwärtstrend. Gleichzeitig schwankte der RSI zwischen 70 und 30 und wieder zurück, auch hier gab es keine klaren Anzeichen für einen Trend, aber sobald der Dollar im Sommer 2021 höhere Tiefs und höhere Höchststände erreichte, sahen wir auch Dips, die den RSI bei 40 hielten und in der Spitze sehr überkaufte Niveaus erreichten. Das ist seit 18 Monaten so geblieben. Der Rückgang, der die Bären so in Aufregung versetzte, drückte weder unter 40 beim RSI, noch durchbrach er diese Aufwärtstrendlinie, aber die anschließende Rallye ließ bei mir die Alarmglocken läuten (und ist der Grund, warum ich schon früher gesagt habe, dass man auf die "Reaktion nach einer großen Bewegung" achten sollte).
Der RSI stoppte bei 60 und drehte nach unten.
Wir haben die Aufwärtstrendlinie noch nicht gebrochen, wir haben den RSI-Wert von 40 noch nicht nach unten durchbrochen, aber dieser Umschwung bei 60 könnte der Kanarienvogel in der Kohlenmine für DXY sein. Bedeutet dies nun neue Tiefststände für den DXY oder nur eine Konsolidierung im Aufwärtstrend oder eine Pause und Korrektur? Ich weiß es nicht und alle anderen auch nicht, auch wenn sie versuchen, Sie davon zu überzeugen. Was mir jedoch wichtig ist, ist, dass selbst wenn es sich nur um eine Pause und Konsolidierung handelt, diese genug Raum für Gold und Minenaktien bieten könnte, um in den kommenden Monaten einen sehr schönen Lauf zu haben. Dies ist ein weiterer Faktor, der neben all den anderen positiven Anzeichen für Metalle zu berücksichtigen ist. Und es könnte auch ein sehr wichtiger Faktor sein.
Eine kurze persönliche Anmerkung: Ich möchte mich bei allen für die freundlichen Worte und guten Wünsche bedanken, als ich vor etwa einem Monat erwähnte, dass ich im Krankenhaus liege und einige erhebliche gesundheitliche Probleme habe. Die letzten Monate waren eine sehr schwierige Zeit in meinem Leben und sind es immer noch, aber es wird besser. Normalerweise erzähle ich nichts Persönliches, und wenn ich es tue, dann ist es meist von großer Bedeutung. Auch wenn es oft sarkastisch gemeint ist, weiß ich die "Gedanken und Gebete" aller wirklich zu schätzen, und es ist großartig, wieder über den Goldmarkt zu schreiben, vor allem, weil es jetzt so aussieht, als würde es richtig Spaß machen!
Abschließend möchte ich sagen, dass mir jeder immer wieder die gleiche Frage stellt, also werde ich sie noch einmal stellen. Ist dies DER Tiefpunkt? Ich weiß es nicht und alle anderen auch nicht, egal wie sehr sie sich als Guru bezeichnen oder wie viele Twitter-Follower sie haben. Niemand hat eine Kristallkugel, auch ich nicht. Wird diese Rallye Gold auf 2.000, 3.000 oder vielleicht nur auf 1750 treiben? Das ist nicht so wichtig. Wir alle haben unsere Gedanken und Gründe dafür, aber meiner Erfahrung nach ist es reine Zeitverschwendung, zu viel über die Frage "Wie hoch ist oben?" zu schwadronieren. Wenn wir Kaufsignale erhalten, dann tun wir das auch. Wenn wir die Anzeichen für Gewinnmitnahmen bekommen, tun wir das auch. Wenn wir Hinweise bekommen, dass wir aus dem Weg gehen sollen, tun wir das. So haben wir es gemacht, und es hat ganz gut funktioniert. Die Moral ist, dass sich das Blatt wendet, also positionieren wir uns, um die Welle zu erwischen und auf ihr zu reiten, so lange sie uns trägt. Das sind die Signale, die wir HEUTE bekommen. Machen wir uns über morgen Gedanken, wenn es soweit ist. Bis dahin: Bleiben Sie sicher und halten Sie sich von Fremdkapital fern. Dieser Marktsturm ist vielleicht noch nicht vorbei, wir befinden uns vielleicht nur im Auge des Sturms.
-Jonathan Mergott
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Teil#2
Nehmen Sie also all diese Punkte und addieren Sie sie zusammen. Das ist genau das, was das Modell tut, das ich in den letzten 10 Jahren entwickelt habe. Es analysiert all diese Punkte (und noch einige mehr) und gewichtet sie entsprechend ihrer Bedeutung für die Vorhersage eines Tiefpunkts oder einer Trendwende bei Gold und Bergbauwerten. Dann wird ein Wert zwischen 0 und 100 angegeben. Wenn dieser Wert eine Zeit lang unter 50 lag und dann kontinuierlich Werte über 60 anzeigt, dann ist das ein erstes Anzeichen dafür, dass sich ein Boden bildet. Zum Vergleich: Vor 2 Wochen zeigte er zum ersten Mal seit 6 Monaten mehrfach Werte über 60 an. Am Freitag sprang er auf 76. DAS ist signifikant.
Wenn Sie die letzten Jahre verfolgt und gelesen haben, war das Modell bemerkenswert genau im Timing der großen Tiefs und ziemlich gut im Signalisieren, dass man aus dem Weg gehen sollte, wenn die Dinge sich nach unten drehen. Wir erhielten Kaufsignale am 30. November 2020, 2. März 2021, 1. Oktober 2021 und 27. Januar 2022. Wir haben gewarnt, dass nicht alles gut ist, und haben Ende Juni 2021, Anfang Dezember 2021 und Mai 2022 Baissesignale gegeben. (All dies ist in Tweets, Artikeln und Interviews dokumentiert und mit Zeitangaben versehen, die Sie selbst überprüfen können). Das Modell ist nicht darauf ausgelegt, Höchststände "vorherzusagen", und das ist ihm auch nicht gelungen, aber es ist darauf ausgelegt, logische Gewinnmitnahmen zu ermöglichen.
Ein solcher Zeitpunkt war zum Beispiel der 10. März 2022. Als Gold und Minenaktien sehr stark anstiegen, zeigte das Modell sehr hohe Werte an, die plötzlich "abrutschten", was ein deutliches Zeichen für Gewinnmitnahmen ist. Das war 2 Tage nach dem Höchststand von Gold. GDX lag bei 38. In den nächsten 6 Wochen stieg GDX weiter an, aber die Werte im Modell erreichten nie wieder ihren Höchststand. GDX erreichte seinen Höchststand bei 41 und brach dann ein. Es gab eine Zeit der Stärke, in die man weiterhin regelmäßig verkaufen konnte, aber im Hinblick auf "logische Gewinnmitnahmechancen" im Gegensatz zum "Ausrufen eines Tops" war das so gut wie möglich. (Außerdem erreichten die DSI-Werte für Gold und Silber 93 und 95. Wenn man das berücksichtigt, kann man sich ziemlich sicher fühlen, dass man zu diesen Zeitpunkten verkaufen sollte).
Es gibt noch ein paar andere Punkte, die ich erwähnen möchte. Zunächst zurück zum Gold-Silber-Verhältnis. Nachdem es in der vergangenen Woche das Oktobertief durchbrochen hat, liegt es jetzt wieder auf einem Niveau, das zuletzt im April bei 80 gesehen wurde. Noch wichtiger ist für mich, dass sich die gleitenden Durchschnitte hier auf dem Wochenchart nach unten kreuzen, was das erste Mal seit Juli 2020 der Fall ist. Damals lag das GSR ungefähr auf demselben Niveau wie jetzt, bei 80. In den folgenden 7 Monaten fiel es auf 62. Ein Blick auf das Tagesdiagramm zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass die Märkte in einem Aufwärtstrend liegen und der RSI über 40 bleibt. Dies war der Fall, als der Markt von März bis September aufwärts tendierte. Dann brach er drastisch unter 40 ein. Die gleitenden Durchschnitte auf dem Tages-Chart kreuzten nach unten, die Kurse erreichten tiefere Tiefststände, und bei der letzten Aufwärtsbewegung Mitte Oktober (eine Aufwärtsbewegung, die ein höheres Hoch erreichte als die Aufwärtsbewegung Ende September) stieg der RSI auf 60, stoppte, kehrte um und liegt nun wieder unter 40. Dies deutet auf einen Aufwärtstrend hin, der seinen Höhepunkt erreicht hat und nun nach unten drehen wird. Und der sich nach unten bewegende GSR weist eine nahezu perfekte Korrelation mit einem allgemeinen Aufwärtstrend bei Gold, Silber und Minen auf.
Apropos Verhältnis: Es gibt auch das GDX/GLD-Verhältnis. Dieses konsolidiert derzeit auf einem Niveau, das bisher nur zweimal unterschritten wurde: beim Tiefpunkt des Bärenmarktes 2015 und beim Covid-Crash im März 2020. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir diese Niveaus nicht noch einmal testen oder sogar durchbrechen könnten, aber es MUSS Sie dazu bringen, sich zu fragen, wo das höhere Risiko und die höhere Belohnung liegen. Hier zu kaufen oder hier zu verkaufen?" Auf dem Wochenchart sehen wir, dass sich der Kurs am 78%-Fib-Retrace zwischen dem Tief im März 2020 und dem Hoch im August 2020 konsolidiert. Darüber hinaus können wir eine WESENTLICHE "Lücke" zwischen den 2 gleitenden Durchschnitten erkennen. In 7 Jahren war die Abweichung zwischen diesen beiden gleitenden Durchschnitten nur 2 Mal so groß. Beim Covid-Crash im März 2020 und beim Tiefpunkt des Bärenmarktes 2015. Betrachtet man den RSI, so erholen wir uns von überverkauften Niveaus und steigen langsam an, während sich der Preis konsolidiert, ganz ähnlich wie beim Tiefpunkt des Bärenmarktes 2015. In der Tat wurden diese "überverkauften" Niveaus auf dem RSI nur drei Mal zuvor erreicht, nämlich beim Tief von 2015, beim Tief von 2018 und beim Crash des Covid 2020.
Wenn wir zum Tages-Chart wechseln, gibt es noch einige andere interessante Punkte. Erstens sehen wir beim RSI die gleiche Entwicklung wie bei GDX und GDXJ. Wir haben die 40er-Marke seit Ende September gehalten. Er wurde bei Erholungen zurückgehalten, wenn er 60 erreichte, aber das Durchbrechen der 60 ist Schritt 2. Schritt 1 ist, dass wir uns bei Pullbacks über 40 halten, was seit einiger Zeit nicht mehr der Fall war. Ein weiterer Hinweis, den uns das Verhältnis geben könnte, ist die Tatsache, dass wir den ersten gleitenden Durchschnittswert seit Februar nach oben gekreuzt haben. Nach der Kreuzung gab es einen starken Rückgang, aber auch eine starke Erholung am Freitag, die den Preis wieder über beide gleitenden Durchschnittswerte brachte, was ihren Aufwärtstrend beibehalten wird. (Es sollte auch erwähnt werden, dass ABX und NEM nach der Bekanntgabe der Gewinne in der letzten Woche erbärmlich abgeschnitten haben, was den GDX stark behindert hat, so dass die Underperformance für ein paar Tage, wenn man den GDX-Chart oder den GDX vs. GLD-Chart betrachtet, mit Vorsicht zu genießen ist, da diese beiden Aktien 23 % des GDX ausmachen).
Betrachtet man die orangefarbene Box auf dem Tages-Chart des GDX/GLD-Verhältnisses, können wir einige Ähnlichkeiten zu jetzt erkennen. Wir haben uns am 50%-Fib-Retracement vom Tief im März 2020 zum Hoch im August 2020 konsolidiert. Heute konsolidieren wir am 78%-Retracement. Ende Oktober wurde der gleitende Durchschnitt gekreuzt (wie in diesem Jahr), dann ging es wieder nach unten, um die Tiefststände erneut zu testen und sich weiter zu konsolidieren. Der ohnehin schon ruhige Markt wurde noch ruhiger und wurde während der Ferienzeit ignoriert, als er hin und her schwankte, und dann ging es los. Wenn sich die Geschichte hier reimt, sind wir vielleicht etwas zu früh für eine Hausse, aber ich bin lieber ein paar Monate zu früh als ein paar Wochen zu spät. Es könnte sein, dass die Tiefststände erneut getestet werden und dieser ruhige, ignorierte Markt noch etwas länger ruhig bleibt, aber was ruhige Konsolidierungen angeht, ist dies genau die Art, die man bei großen Tiefstständen sieht.
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Darunter ein neuer Artikel von Jonathan M. Mergott, erschienen am Sonntag, 6. November 2022
Teil#1
BUMM!
Die letzten Monate waren auf dem Goldmarkt langweilig, bis vor kurzem. Eigentlich waren es für die meisten Märkte ein paar langweilige Monate. Das Grundthema war: Dollar rauf, alles andere runter. Wenn der Dollar korrigiert, haben alle anderen eine nette kleine Rallye, und dann geht der "Alles-Bär-Markt" wieder los. Aber es gab in letzter Zeit einige Lebenszeichen, und wie die meisten wissen, sind die Lebenszeichen, denen ich am meisten Aufmerksamkeit schenke, natürlich Gold.
Während Gold selbst in letzter Zeit etwas wackelig war und nach der Zinserhöhung der US-Notenbank am Donnerstag seine Tiefststände erreichte und sogar kurzzeitig überschritt, haben wir bei Silber seit dem 1. September, also seit über zwei Monaten, kein neues Tief mehr gesehen. Die Minenwerte entwickelten sich jedoch noch einige Wochen lang unterdurchschnittlich, wobei GDX, GDXJ und SILJ am 26. September Tiefststände erreichten. Danach erholten sich alle 3 ziemlich gut, nur um dann wieder zu fallen, aber wie Silber erreichten sie KEINE neuen Tiefststände.
Dies war bis zu einem gewissen Grad auch zu erwarten. Schließlich hatten sich Silber und Minenwerte in den letzten anderthalb Jahren drastisch schlechter entwickelt als Gold. Das Gold-Silber-Verhältnis erreichte seinen Tiefpunkt im Januar 2021 bei 62 und lag im Juni 2021, als ich erstmals bearish wurde und Warnungen aussprach, immer noch bei ~68. Vor zwei Monaten, Anfang September, erreichte es 96. Das einzige andere Mal in fast 25 Jahren, dass er höher war, war die Covid-Panik im März 2020, als er 125 erreichte, aber nur drei Monate lang über 100 blieb.
Es ist erwähnenswert, dass dies zwar der höchste Wert war, den das GSR jemals erreicht hat, dass es aber auch 1991 und 1941 fast 100 erreicht hat, so dass dies das vierte Mal in über 100 Jahren ist, dass es jemals in diesen luftigen Höhen nahe bei 100:1 lag. (Man muss nicht zwangsläufig sehr bullish auf Silber eingestellt sein, um die Vorteile einer Bevorzugung von Silber gegenüber Gold hier zu erkennen. Außerdem müssen Sie nicht erleben, dass das Verhältnis auf 20:1 fällt, um davon zu profitieren. Für 1 Unze Gold kann man heute fast 100 Unzen Silber kaufen. Bei einem Verhältnis von 65:1, wo wir noch vor 18 Monaten standen, könnten Sie 65 Unzen Silber für Ihre 1 Unze Gold zurücktauschen und 35 Unzen Silber kostenlos behalten. Meine Website heißt "Alchemy Financial", weil ich die Idee mag, "Papier" in Gold zu verwandeln. Das Einzige, was für mich noch reizvoller ist, als Papiergeld in Gold zu verwandeln, ist, kostenloses Metall aus dem Nichts zu zaubern).
Es war also überfällig, dass Gold eine Aufholjagd startete und eine Zeit lang eine Underperformance gegenüber Silber zeigte. Aus dieser Sicht ist das doch nichts Ungewöhnliches, oder? Nein, nichts Ungewöhnliches, außer dass es historisch gesehen viel häufiger vorkommt, dass Silber besser abschneidet als Gold, weil sich die Gezeiten ändern, als dass Gold einfach nur die Schwäche von Silber und Minen aufholt. Das war die erste Glocke, die für mich läutete.
Die nächste Glocke läutete, als wir uns die technischen Daten von Gold genauer ansahen. Als wir um den 20. Oktober herum begannen, einen doppelten Boden bei Gold zu bilden, war der RSI dieses Mal deutlich höher als beim ersten Tief bei 1620 fast einen Monat zuvor (36 gegenüber 26, und beim dritten Test am Donnerstag wieder höher und hielt 40). Tatsächlich lag der RSI seit Anfang Oktober über 40 und sank nur an zwei Tagen, am 19. und 20. Oktober, unter diese Marke, um dann am 21. Oktober wieder deutlich darüber zu steigen. Nichts ist in der technischen Analyse jemals perfekt, aber das ist nahe genug für mich, um es als "Halten über RSI=40" zu betrachten.
Wenn der kurzzeitige Rückgang unter den RSI-Wert von 40, der sich schnell wieder erholte, noch nicht überzeugend genug war, dann half ein Blick auf Silber, diese "nahe genug"-Ansicht zu festigen. Während Silber konsolidierte und wiederholt einen Tiefststand von 18 erreichte, hielt sich der RSI, der Anfang September bei 28 lag, bei Korrekturen seither über 40 - doppelt so lange wie bei Gold. Sowohl GDX als auch GDXJ verzeichneten eine schwache Kursentwicklung und erreichten fast wieder ihre Tiefststände vom September, aber in beiden Fällen stoppte der RSI bei Korrekturen TOT bei 40 und stieg dann wieder an, wobei er sich seit diesen Tiefstständen über diesem Niveau hielt. SILJ schnitt besser ab als Silber, GDX oder GDXJ. Der RSI hielt sich in den letzten Wochen bei Kurseinbrüchen näher bei 45, und auch beim RSI war eine positive Divergenz erkennbar, die bis in den Mai zurückreicht. Auch der MACD von Gold, Silber, GDX, GDXJ und SILJ weist seit Monaten höhere Tiefststände auf, die bis zur 0-Linie reichen und dann wieder abfallen.
Neben der positiven Divergenz des MACD bei Silber und Bergwerken und dem Halten des RSI über 40 können wir bei Silber zwei "Fake-Out"-Crossover des gleitenden Durchschnitts feststellen, einen im August, der wieder nach unten fiel, einen weiteren im Oktober, der ebenfalls zusammenbrach, und einen dritten jetzt. Abgesehen von diesen 2 früheren Fake-Outs ist dies der erste gleitende Durchschnittsübergang nach oben seit Februar. In den darauf folgenden 5 Wochen hat Silber 4 $ zugelegt. Wir können auch sehen, dass sich diese gleitenden Durchschnitte bei GDX, GDXJ und SILJ getroffen haben, die alle ebenfalls nach oben kreuzen wollen. Auch dies ist das erste Mal bei allen Minen-ETFs seit Februar. Nachdem diese Überkreuzung stattgefunden hatte, stieg GDX um 30 %, GDXJ um 27 % und SILJ um 25 %.
Ich möchte mich bei langjährigen Lesern und Anhängern für einige Redundanzen entschuldigen, aber ich möchte ein paar Dinge für diejenigen wiederholen und erklären, die mich vielleicht noch nie darüber sprechen gehört haben, oder für alle, die mit ein paar wichtigen Dingen, die ich betrachte, und einigen der technischen Analysejargons nicht vertraut sind.
Erstens habe ich bei meinen Beobachtungen von Gold in den letzten 14 Jahren und in der Geschichte seiner Marktentwicklung, die ich über meine eigene Erfahrung hinaus studiert habe, eine Formel gefunden, die typischerweise immer dann gilt, wenn Edelmetalle nach oben tendieren. In der Regel ist es so, dass Silber besser abschneidet als Gold, Goldminen besser als Silber und Jr Goldminen besser als die Majors. (Silberminen sollten sich in der Regel im Einklang mit Junior-Gold entwickeln, und qualitativ hochwertige Junior-Silberaktien neigen dazu, alle diese Werte zu übertreffen). Die Formel lautet also:
Gold<Silber<Major Gold Miners<Jr Gold Miners
Wenn Sie auf die meisten Zeiten zurückblicken, in denen Gold nach oben tendierte, werden Sie feststellen, dass dies der Fall ist. Umgekehrt ist es in Zeiten, in denen die Metalle schlecht abschneiden, in der Regel genau umgekehrt. Aktienwerte schneiden am schlechtesten ab, Majors, insbesondere solche, die Dividenden zahlen, schneiden etwas besser ab, Silber übertrifft die Minengesellschaften, die von den Metallpreisen abhängig sind, und Gold schneidet am besten ab, da es der "sichere Hafen" ist. Wenn sich diese Formel in die eine oder andere Richtung zu verändern beginnt, ist es wahrscheinlich, dass sich auch der Trend ändert. Aus diesem Grund ist die Outperformance der letzten Wochen bei Minenwerten und Silber gegenüber Gold für mich von großer Bedeutung, nachdem es über viele Monate hinweg einen so schrecklichen Rückgang gab.
Eine andere Sache, die ich erwähnt habe, ist der RSI, der sich über 40 hält". Bei Vermögenswerten, die sich in einem Bullenmarkt befinden oder allgemein einen Aufwärtstrend aufweisen, ist es typisch, dass der RSI bei Korrekturen über oder unter der Marke von 40 bleibt. An extremen Punkten kann er sehr überkauft sein. In Bärenmärkten hält er sich unterhalb von 60 oder erreicht einen Höchststand von 60 und kann für eine gewisse Zeit sehr überverkauft sein. Hier sind 2 Beispiele aus der Vergangenheit, die ich bereits gezeigt habe: ein Bullenmarkt (Macy's) und ein Bärenmarkt (Ford).
Ein weiterer Hinweis ist der MACD. Während sich viele gerne auf die MACD-Signallinie konzentrieren, die den gleitenden Durchschnitt als Kaufsignal kreuzt (oder als Verkaufssignal, wenn sie darunter kreuzt), ist die Kreuzung über oder unter der 0-Linie das, was die besten Long-Trend-Einstiege bietet. Beachten Sie auf diesem GDX-Chart, der bis ins Jahr 2020 zurückreicht, ob Sie einfach kaufen oder verkaufen würden, wenn der MACD die 0-Linie über- oder unterschreitet. Schauen Sie sich an, wie lange und konsistent der Trend höher oder niedriger war im Vergleich zu dem Versuch, in jedes Mal, wenn in einem gleitenden Durchschnitt Kreuz gemacht zu springen. Kaufen Sie beim Überschreiten der 0-Linie und halten Sie den Kurs so lange, wie er darüber bleibt. Verkaufen Sie beim Kreuzen unter der 0-Linie und halten Sie den Kurs so lange, wie er darunter liegt. Nehmen Sie bei extremen Ausschlägen und Rückgängen Gewinne mit.
Zusätzlich zu den Kauf- und Verkaufssignalen des MACD beim Kreuzen der 0-Linie kann er uns auch Hinweise auf Trendänderungen in Form von "Divergenzen" geben, d. h. wenn der Kurs ein höheres Hoch erreicht, der MACD aber nicht, oder wenn der Kurs ein niedrigeres Tief erreicht, der MACD aber nicht. Der MACD weist hier zwei negative Divergenzen (rote Linien) auf, die signalisieren, dass der Aufwärtstrend abbricht, was auch beide Male geschah. Es gibt auch 2 positive Divergenzen im MACD (grüne Linien), die signalisieren, dass der Abwärtstrend kurz vor einer Wende steht und sich eine Erholung anbahnt. Beide Male ist genau das passiert. Im Moment bauen wir eine viel größere positive Divergenz im MACD auf als die beiden letzten, die bis in den Mai dieses Jahres zurückreicht, nachdem der Kurs innerhalb von 6 Monaten fast 50 % verloren hatte.
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@Nebelparder Du bist im Forum einer der bzw der Elliott-Wave Experte. Im Forum werden die Elliott-Wave Analysen so gut wie ausschließlich auf den Preis also Y-Achse angewendet. Man kann aber die Fibonacci Projektion über die X-Achse also Zeit anwenden. Hier würde mich nun interessieren, wie nützlich diese aus Deiner Erfahrung sind.
Vielleicht kannst Du uns ja von Deinen Erfahrungen berichten und gegebenfalls auch gleich mal auf die aktuelle Situation anwenden, falls möglich und sinnvoll.
Vielen lieben Dank, Gerald
P.s.: Prinzipiell ist ja dieser Ansatz für Laien wie mich mit den Zyklen von @Caldera durchaus vergleichbar. In beiden Fällen spielt die Komponente Zeit eine wichtige Rolle.
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Liebe Kollegen!
Ich bitte um Verlagerung dieser Diskussion in den/die passenden Thread(s) und die Rückkehr zum Thema Charttechnik für Gold- und Silberbugs.
Dies wär vermutlich im Sinne des Threads-Owners @woernie und anderen Foristen - Vielen Dank!