Drecks-TAAZ"Die Impfmüdigkeit ist nicht auf die kleine Gruppe ideologisch festgelegter Impfgegner beschränkt, die ohnehin mit Argumenten nicht zu erreichen sind. Sie ist breiter und sozial weit gefächert. Die Impfmüden setzen sich zusammen aus „Zweiflern, Ängstlichen, Übervorsichtigen, Unentschiedenen und Überinformierten, aus um ihre persönliche Autonomie Besorgten und aus Leuten, die schlicht zu faul sind, sich an einem Impfzentrum in die Schlage zu stellen", schreibt Ullrich Fichtner im aktuellen Spiegel (Ausgabe 29/2021). Sie bildeten zusammen „ein unkartiertes Corona-Krisengebiet, das den Namen Impflücke trägt".
Die politische Führungselite der Republik von Schwarz, Rot und Grün ignoriert dabei aber den Vertrauensverlust der Nichtgeimpften in die Legitimität und den legalen Ordnungsanspruch der Institutionen der Republik.
Konsequenter wäre es daher, eine mit Rechtsfolgen für jeden Einzelnen ausgestattete, generelle Corona-Impfpflicht einzuführen, die die notwendigen Einschränkungen der individuellen Freiheiten, verfassungsfest, aus der kollektiven Bedrohungssituation heraus begründet und gut organisiert umsetzt.
Eine solche Impfpflicht würde das Vertrauen in die demokratische Herrschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt massiv stärken."