Die Bundesnetzagentur ist sicher, die Kohlenkraftwerke müssen länger am Netz bleiben.
Der geplante Kohleausstieg bis 2030 ist damit so gut wie vom Tisch.
Schon blöd, so ohne Wind und Sonne.
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Begründung: Die Anlagen seien noch systemrelevant. Bedeutet: Die Kraftwerke sind unerlässlich für die reibungslose Stromversorgung in Deutschland.
Die Ampel-Koalition hatte vor allem auf Druck der Grünen und Robert Habeck (54, Grüne) vereinbart, den Kohleausstieg von 2038 „¡dealerweise auf 2030 vorzuziehen“. Ein Großteil des Stroms (80 Prozent) soll dann aus Sonne und Wind stammen.
Doch es gibt immer wieder Phasen (z.B. im Winter), in denen die Sonne nicht scheint und der Wind wenig oder gar nicht weht. Diese sogenannten Dunkelflauten will die Ampel mit Gaskraftwerken überbrücken.
Problem: Von den dafür benötigten rund 50 neuen Kraftwerken ist noch keines im Bau (Planungs- und Bauzeit: rund sechs Jahre). Deshalb jetzt: Rolle rückwärts beim Kohleausstieg!