Hauptsache sie hat die Haare schön.
Mit Zahlen hat sie es nicht.
Die LKW Branche habe "deutlich damit begonnen ", alternative Antriebe zu benutzen.
Die Vorstellung der Bundesregierung für die sogenannte Antriebswende beim LKW entspricht bei näherer Betrachtung nicht ansatzweise der Realität auf deutschen Straßen.
173 mautbefreite Elektro/Wasserstoff LKW sind ungefähr 0,02%.
https://www.focus.de/auto/news…antasie_id_190277052.html
Zitat
Doch was bedeutet „deutlich damit begonnen“ in der Praxis? Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) teilt FOCUS online dazu auf Anfrage mit: „Toll-Collect meldete uns Ende Januar 173 mautbefreite Elektro/Wasserstoff-Lkw. Das wären bezogen auf die rund 800.000 Lkw, die täglich in Deutschland unterwegs sind, etwa 0,02 %.“ Bis 2025, so die Schätzungen des Verbandes, werde der Anteil mautbefreiter Elektro-LKW bei einem Prozent liegen - je nachdem, wie schnell der Ladenetz-Ausbau vonstatten gehe und wieviele Elektro-LKW die Branche überhaupt produzieren könne. Mit anderen Worten: Auch Mitte des Jahrzehnts dürften fast alle schweren LKW auf deutschen Straßen weiter mit Dieselmotor oder anderen nicht-elektrischen Antrieben unterwegs sein. Da die neue LKW-Maut aber im Januar 2024 greift, wird also auch für fast alle LKW-Transporte die CO2-Strafsteuer fällig.
Spediteurs-Verband sieht Milliardenlast für Verbraucher
Für BGL-Vorstandssprecher Professor Dirk Engelhardt ist damit sicher, wer die Mauterhöhung unterm Strich bezahlen wird: „Ideologische Politik fernab jeglicher Realität führt dazu, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland zusätzlich zur bereits bestehenden Inflation auch noch die Milliardenlast der CO2-Maut aufgeschultert bekommen“, so Engelhardt zu FOCUS online. Er geht zudem davon aus, dass auch die Umstellung auf neue Antriebe beim Steuerzahler „hängenbleibt“ , weil Elektro-LKW noch erheblich teurer seien als ihre Diesel-Pendants und wegen der schweren Batterien auch weniger Nutzlast hätten: „Finanzielle Unterstützung für Betreiber von Lkw mit alternativen Antrieben ist für deren Wettbewerbsfähigkeit elementar, da diese viel teureren Fahrzeuge über eine ganze Reihe von Jahren zeitlich parallel zu den weniger kostenintensiven Diesel-Lkw am Markt bestehen müssen", so Engelhardt.