Magellan , Währungshüter , LuckyFriday :
Zu den Versicheungen (Property Insurance) in Amiland kann ich auch noch was aus eigener
Erfahrung dazu beitragen. Ich selbst habe im Jahre 1993 ein Haus an einem See in Oklahoma
erworben und die ersten Jahre an meine Schwägerin, welche in den USA lebt, vermietet.
Die erste Zeit funktionierte das mit der Hausversicherung relativ problemlos, da das Haus ja
dauerhaft bewohnt war. Nachdem meine Schwägerin dann in einen anderen Bundeststaat zog,
wurde das Haus nur noch als Ferienhaus genutzt. Daraufhin wollte die Versicherungsgesell-
schaft plötzlich doppelt soviel Prämie, weil das Haus nach deren Angaben unbeaufsichtigt sei.
Ich habe dann die Vesicherungsgesellschaft gewechselt und nach konnte einen Nachweis
erbringen, daß ein Nachbar sich um das Haus regelmässig kümmert, Briefkasten leert und
Rasen mäht usw.
Die Prämie für die Versicherung und die Steuer für das Haus stieg jedes Jahr um ca. 5 bis 10 %
und war nach ca. 10 Jahren mehr als doppelt so teuer wie am Anfang. Dann gab es einige Un-
wetter in der Nähe, mit etlichen Schäden an den Gebäuden in der Gegend. Als Beispiel der
schlimme Tornado in JOPLIN, Missouri im Mai 2011.
Daraufhin wollte die Versicherung erneut erhöhen auf fast 3000 $ Prämie und gleichzeitig die
Selbstbeteiligung von 2000 auf 5000 $ erhöhen. Daraufhin habe ich dann die Versicherung
gekündigt, und das Haus im Jahre 2013 verkauft.
Im Nachhinein rechtzeitig vor dem Corona-Wahn, wo ich nicht zu meinem Haus hätte reisen
können.
