Beiträge von Etiamsiomnes98
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ZitatAlles anzeigen
Wenn die Börsenkurse fallen
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!”
Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht
Dieses Gedicht, angeblich aus dem Jahr 1930, wird fälschlicherweise immer Tucholsky zugeschrieben. In Wahrheit ist das titellose Werk nicht von ihm, sondern von einem gewissen Richard G. Kerschhofer aus dem Jahr 2008 (anlässlich der damaligen Finanzkrise). Wie und warum es dann als Tucholsky’s Werk ausgegeben wurde ist noch unklar, aber wahrscheinlich wäre der Inhalt in seinem Sinn gewesen.
Quelle: https://www.buechervielfalt.de…-boersenkurse-fallen.html
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ich glaube nicht, daß das in den nächsten 2 jahren kommt.
Die Frage ist, ob die noch so viel Zeit haben. Mächtiger als die Eliten ist die Mathematik, und die ist bekanntlich gnadenlos bei exponentiellem Wachstum im fortgeschrittenen Stadium. Die Aktienmärkte werden nur noch von sehr wenigen Werten getragen, die Realwirtschaft schmiert ab. Lange kann das nicht mehr gutgehen, auch wenn die Eliten das gerne wollten.
Eher wahrscheinlich ist m.E., daß die Blase doch langsam mal platzt, aber nicht schlagartig, sondern mittels eines lang anhaltenden Niedergangs, mit zunehmender Arbeitslosigkeit, Überschuldung der Mittelschicht, Insolvenzen usw. An dessen Ende steht dann, wenn die Leute glauben, daß es keine andere Möglichkeiten der Lösung mehr gibt, die von Webb erkannte Umverteilung. Das könnte in der Tat erst in 2 Jahren oder gar später sein.
Man könnte strategisch so vorgehen: Im Moment feiern und die Schäfchen im Trockenen halten, in 1-2 Jahren dann ein paar Sachwerte aus Zwangsversteigerungen kaufen und dann den letzten Knall abwarten.
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Hier noch mal ein Artikel um die Thesen von David Rogers Webb ("Die große Enteignung"). Kurzfassung: Der überfällige Bankrun aufgrund des Untergangs des Fiat-Systems wurde künstlich hinausgezögert, wird aber nun zeitnah durch die Eliten kontrolliert losgetreten, wobei die rechtlichen Bedingungen einen kompletten Bail-in vorsehen, mitsamt Aktiendepots und Hypotheken.
ZitatDer letzte Raubzug
Die allumfassende Blase des Weltfinanzsystems könnte demnächst platzen — die Vorbereitungen dazu laufen schon.
Foto: OPOLJA/Shutterstock.com
Die Finanzkrise 2008, ausgelöst von einer Immobilienblase, offenbarte, dass das Bretton-Woods-System am Ende ist. Ein Zombie. Doch der Kollaps blieb aus. Die „Protected Class“ — die „systemrelevanten“ Institutionen — war noch nicht bereit dafür. Jetzt sind wir mit der um ein Vielfaches größeren „Everything Bubble“ konfrontiert, einer allumfassenden Marktblase — und die Vorbereitungen für eine profitable Abwicklung des Weltfinanzsystems sind nahezu abgeschlossen. Der nächste Crash könnte daher nicht nur deutlich fataler, sondern auch der letzte sein. Das frei verfügbare Buch „Die große Enteignung“ von David Rogers Webb erklärt, warum.
ZitatAlles anzeigen*Der Ausschuss für die einheitliche Abwicklung hat die größten Banken angewiesen, sich auf eine solvente Abwicklung vorzubereiten. Das klingt erst einmal gut, aber angesichts der Dimensionen der Blase kann damit unmöglich die Solvenz des gesamten Bankensystems gemeint sein. Ich bin überzeugt, damit ist lediglich gemeint, dass bestimmte Teile der größten Banken solvent bleiben sollen.“ *
Ganz wie im Amerika des Jahres 1933.
„Wie es aussieht, kann die Vorstellung bald beginnen! (…) Dass es denen da oben sehr ernst ist, entnimmt man einer Pressemitteilung des SRB aus dem Jahr 2022. Titel: ‚Leiter der Finanzbehörden der USA, der Europäischen Bankenunion und der britischen Finanzbehörden treffen sich zu einer regelmäßigen Koordinationsübung zur grenzüberschreitenden Abwicklungsplanung‘“, so Webb.
Auch ein SRB-Memo vom November 2022 macht hellhörig:
*„Das Jahr 2023 wird das letzte in einer Übergangsperiode sein, während derer die wichtigsten Elemente des Rahmenvertrags für die Abwicklung innerhalb der Bankenunion festgelegt werden.“ *
„Die Machthaber haben ein ausgeklügeltes rechtliches Konstrukt geschaffen, um zu verhindern, dass einzelne Staaten ihre Zentralbanken anweisen, zum Schutz der Einleger mehr Geld zu schaffen. Wenn viele Billionen geschöpft werden können, um private Banken zu retten, ginge das sicherlich auch, um die Einlagen zu retten. (…) Dass genau dies verhindert werden soll, zeigt uns die wahre Absicht — Verarmung und Unterwerfung“, so Webb weiter.
Folgt man seiner argumentativ schlüssigen, gut belegten These, ist die von Ida Auken im Jahr 2016 ventilierte Phrase — „You’ll own nothing and be happy“ — keine irritierende Prophezeiung, sondern längst Realität. Wenn der erste Dominostein fällt, geht’s los.
Der letzte RaubzugDie Finanzkrise 2008, ausgelöst von einer Immobilienblase, offenbarte, dass das Bretton-Woods-System am Ende ist. Ein Zombie. Doch der Kollaps blieb aus. Die…www.manova.news -
Am link fehlt ein "ml":
Sep 29, 2024 Dollar, Oil, & Gold: Key Wave Counts captainewave 321gold ...inc ...s
Merci, ist korrigiert.
Edel
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Wer sich auch fragt, wieso der DAX bei der aktuellen Lage nicht nur steigt, sondern neue Allzeithochs erreicht, wird hier vielleicht fündig:
Dax steigt voller Kraft auf neues Allzeithoch - die GründeDer Dax ist heute kräftig gestiegen auf ein neues Allzeithoch. China-Stimulus, US-Chipaktien und Zinshoffnungen pushen.finanzmarktwelt.deMir ist die Erklärung aber zu dünn. Die Autobauer sind ja nun alle am Fallen, das paßt nicht zur Argumentation im Artikel. Steigt der DAX, weil der längst kein Eigenleben mehr hat sondern den US-Vorgaben folgt? Tut er das noch bis zur US-Wahl? Wer stützt die Kurse trotz aller Hiobsbotschaften und Gefahren weiltweit? Sind es auch im DAX nur 2-3 Aktien, die den Index beflügeln, ähnlich wie beim NASDAQ?
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Folgendes paßt insofern in diesen Thread, als das das Beispiel Brasilien zeigt, daß der Hegomon nicht ganz zu schnell verfällt, wie es sicherlich wünschenswert wäre.
ZitatAlles anzeigenWie Lula und Modi einen Splitter in das Herz des BRICS-Blocks trieben
Ohne einen starken, zusammenhängenden und harmonischen BRICS-Block ist eine organisierte, friedliche und kooperative multipolare Welt gefährdet.
Die Ankündigung des russischen Außenministers Sergej Lawrow, die Aufnahme neuer Mitglieder in den BRICS-Block vorübergehend auszusetzen, wurde von vielen mit Sorge und Bestürzung aufgenommen. Schon bald zogen dunkle Wolken über der multipolaren Welt auf, insbesondere als bekannt wurde, dass es eine Warteliste von 40 Ländern gibt, die dem Block beitreten wollen. Kam Lavrovs Ankündigung so unerwartet?
Ohne einen starken, zusammenhängenden und harmonischen BRICS-Block ist eine organisierte, friedliche und kooperative multipolare Welt gefährdet. Die Fähigkeit, die wirtschaftliche Zusammenarbeit (hauptsächlich) zum Hintergrund zu machen, vor dem Widersprüche zwischen Nationen, die einseitig und bilateral betrachtet werden, zugunsten eines größeren Gutes, von dem alle gleichermaßen profitieren, beiseite geschoben werden, ist meiner Meinung nach die große Stärke eines Blocks wie der BRICS.
Die Geschichte lehrt uns jedoch, dass Imperien nicht in Frieden sterben und ihre Ablösung durch neue – nicht immer fortschrittlichere – Regierungsformen fast nie ohne Rückschläge und Unebenheiten verläuft. Deshalb ist zu erwarten, dass die westliche Hegemonialmacht, angeführt von den USA, so lange fortbestehen wird, bis ihre Kraft, kollektive Verständigungen zu verhindern, die ihre Vorherrschaft schwächen, erschöpft ist. Die multipolare Welt ist selbst die Negation jeder hegemonialen Vorherrschaft.
Während also jeder Zeuge des Abdriftens von Präsident Lula da Silva werden konnte, der vom bolivarischen Venezuela das verlangte, was er von keinem anderen Land mit Wahlen verlangt – nämlich zu zeigen, dass seine Institutionen nicht nach dem jeweiligen nationalen Recht, sondern nach der regelbasierten Ordnung funktionieren -, ist es auch wahr, dass dieses Verhalten jeden erschreckte, der sich wie ich nach einer gerechteren Welt sehnt und dafür kämpft. Die Wahrheit ist, dass das Abgleiten des brasilianischen Präsidenten in die von den USA und ihrer „internationalen“ Ordnung auferlegte narrative Sphäre viele Fragen aufwirft, wenn es um die BRICS geht.
Wie steht es in Anbetracht dieser Tatsachen um den Beitritt Venezuelas zu den BRICS? Hat das Brasilien von Lula da Silva jetzt die moralischen Voraussetzungen, um den Beitritt Venezuelas zu den BRICS zu akzeptieren? Was bleibt von seinem Image übrig, wenn es den Beitritt ohne Auflagen und Bedingungen akzeptiert? Wird es zur Unterstützung eines souveränen Venezuela zurückkehren? Welche Brüche wird eine negative brasilianische Haltung gegenüber dem Beitritt des bolivarischen Venezuelas in den Block (von dem wir hier sprechen, das andere würde niemals beitreten) verursachen? War das nicht der eigentliche Coup von Lula da Silva? Um die politischen Bedingungen zu schaffen, die es rechtfertigen, den Beitritt Venezuelas zu den BRICS nicht zu akzeptieren? Und wer wird davon profitieren? Welches Land und welcher Block hat ein Interesse daran, dass die größten Ölreserven der Welt nicht in eine Sphäre der wirtschaftlichen Zusammenarbeit integriert werden, die weitgehend von Russland und China beeinflusst wird? Sicherlich nicht Brasilien.
Unabhängig davon, ob diese Fragen materiell begründet sind oder nicht, stellt die Haltung von Lula da Silva zu den venezolanischen Wahlen einen tiefen Einschnitt in die künftige Expansion der BRICS in Lateinamerika dar, denn nach Argentinien, das sich zurückgezogen hat, und Chile, dessen Präsident das Vertrauen des chilenischen Volkes missbraucht hat, wäre Venezuela der nächste Kandidat. Denn noch einmal: Wem würde es nützen, die Expansion der BRICS in Latein- und Mittelamerika zu blockieren?
Russland und China wird dieser Vorstoß sicherlich nicht gefallen haben, und obwohl sie es nicht sagen werden, wird es ihnen nicht entgangen sein, dass es sich um einen Versuch handelt, Venezuela einem politischen Prozess zu unterwerfen, der das Land in die Sphäre der „regelbasierten Ordnung“ der USA bringen wird. Damit wird das Land in die Vorhölle gestellt, in der sich alle anderen befinden, mit Ausnahme von Kuba und Nicaragua. Sie wollen zur multipolaren Welt gehören, dürfen es aber nicht; sie könnten aus der regelbasierten Ordnung austreten, wollen es aber nicht, oder sie haben nicht die Kraft und den Mut dazu.
Während diese Fragen zu den schwerwiegenden Widersprüchen gehören, mit denen der Block konfrontiert ist und die auf der für Oktober 2024 in Kasan geplanten Konferenz wahrscheinlich nicht gelöst werden können, gibt es einen anderen Prozess, der meiner Meinung nach viel schädlicher und gefährlicher für die Existenz des Blocks selbst ist. Ein BRICS mit seinen derzeitigen Merkmalen und unter Beibehaltung der Fähigkeit, politische Gruppen zu vereinen, die dem Multilateralismus verpflichtet sind. Hier geht es um die Situation in Indien und die Gründe für Modis Besuch in Kiew, seine Umarmung von Zelensky und die Misshandlungen, die der Präsident des bevölkerungsreichsten Landes erleiden musste und die der ehemalige Präsident des Landes, das in so kurzer Zeit die weltweit meisten Einwohner verloren hat, auf sich genommen hat. Jüngsten Zählungen zufolge hat die Ukraine 19 Millionen Einwohner. Im Jahr 1991 waren es noch über 50 Millionen!
Einige indische Analysten haben die Möglichkeit geäußert, dass Präsident Modi die Ukraine unter anderem deshalb besucht hat, weil er die seit 2009 laufende Modernisierung und Wartung der Antonow-Flotte (40 An-32 in der Ukraine und 65 in Indien) abschließen musste. Wie die Website The Print berichtet, weigern sich die Russen offenbar, Teile zu liefern, damit die Ukraine die Arbeiten an den fünf dort befindlichen Flugzeugen abschließen kann. Ein weiterer Grund für den Besuch war die Zusammenarbeit in der Marineindustrie, insbesondere im Hinblick auf Schiffsmotoren, die von Indien verwendet werden, dessen Fabrik Zorya-Mashproekt in Mykolaev 2022 von den russischen Streitkräften zerstört wurde. Nach Angaben der Website Indian Defense News hat Modi die Vorwürfe von Zelensky zugelassen, damit Bharat Forge 51 % von Zorya kauft und damit die Produktion von Schiffsgasturbinen garantiert. Auch Indien beteiligt sich an der Ausplünderung der Ukraine. Wie es scheint, hat Modi von Anfang an Tribut gezahlt, damit Indien einen Anteil am nationalen Reichtum der Ukraine erhält.
Wenn man die Karikatur sieht, die sich aus den Gründen ergibt, warum Modi zum „Handkuss“ nach Kiew gereist ist, um seine Marineflotte zu modernisieren, damit er seinem chinesischen Rivalen Paroli bieten kann, dann gibt es noch andere Situationen, die nicht nur die Interessen der Länder des Blocks in direkten Gegensatz zueinander stellen (wie im Fall Indien vs. China, in dem Indien gegen China hetzt). China, wo Indien militärisch zu China aufschließt und als Ziel für die Verlagerung von Unternehmen dient, die die USA aus der VR China abziehen wollen), sondern auch und vor allem solche, die die Interessen der Länder des Blocks gegen die direkten Interessen der Feinde der Multipolarität selbst ausspielen: die USA. Andererseits ist die Tatsache, dass Indien ukrainische Turbinen in Fregatten aus russischer Produktion einbaut (Fregatten des Projekts 11356, die in den nächsten zwei Jahren ausgeliefert werden sollen), in all dieser Komplexität absolut bedeutsam.
Indien ist derzeit ein wichtiger Exporteur von leichten Waffen, im Wesentlichen. Und wer ist sein größter Abnehmer? Die Vereinigten Staaten (und auch Frankreich und Israel). Ein Großteil dieser Waffen besteht aus Munition, insbesondere 155-mm-Munition, an der es in der Ukraine am meisten mangelt. Es ist gut zu sehen, dass die Ukraine jetzt ein Ziel für indische Munition ist, die indirekt, wenn nötig, von Neu-Delhi nach Washington und Paris gelangt und dort die Bestände auffüllt und andere – oder dieselben – frei macht, um sie auf den „strategischen“ russischen Freund und Partner zu werfen. Kann man sich einen größeren Widerspruch vorstellen als diesen? Indien kauft direkt und indirekt Militärtechnologie und liefert Waffen, die von der von der NATO angeheuerten Armee gegen Russland eingesetzt werden. Indien, inzwischen einer der größten Militärexporteure der Welt, hat ein direktes Interesse am Krieg im Donbass. Ein Krieg, der von der NATO gegen einen wichtigen Freund geführt wird.
Und wenn Indiens „Unterstützung“ für Kiew an sich schon alles sehr unethisch und durchschaubar erscheinen lässt und Heuchelei und Zynismus zu den wichtigsten Vermittlern bilateraler und multilateraler Beziehungen in den BRICS-Staaten macht, wie steht es dann mit der Lieferung von Brahmos-Raketen an die Philippinen, die ebenfalls von The Print angekündigt wurde? Brahmos-Raketen sind Überschall-Marschflugkörper (Mach 2,8) und wurden in einem gemeinsamen Projekt mit Russland entwickelt. Diese Raketen sind auch schiffsabwehrend und werden von den Philippinen gegen… China eingesetzt! Aber das ist noch nicht alles: Die Philippinen sind auf dem Weg, die Ukraine„ des Südchinesischen Meeres zu werden, die von den USA als monumentale Marinebasis für ihr Eindämmungsprojekt“ gegen den asiatischen Riesen genutzt wird. Schließlich haben die USA jetzt privilegierten Zugang zu einer der fortschrittlichsten Raketentechnologien Russlands. Die neue Version dieser Raketen (Brahmos II) ist hypersonisch und wurde aus der ersten Version weiterentwickelt.
(...)
Quelle: How Lula and Modi drove a splinter through the heart of the BRICS bloc
Quelle des deutschen Textes: https://uncutnews.ch/wie-lula-…des-brics-blocks-trieben/
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Milei stellt sich allein gegen die Vereinten Nationen
Javier Milei hat Unglaubliches für Argentinien geleistet. Er hat das Land aus der durch den Sozialismus verursachten Armut geführt und die Globalisten gewarnt, dass ihre Vision einer sozialistischen Gesellschaft nicht erfolgreich sein wird. Milei hielt vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen eine eindringliche Rede, in der er vor dem katastrophalen Versuch warnte, ein „supranationales Regierungsprogramm im sozialistischen Stil“ zu schaffen.
Die Vereinten Nationen diskutieren offen darüber, wie sie allen Mitgliedsländern die Souveränität nehmen wollen. Sie glauben, dass die Nationen ihre Souveränität für alles aufgeben sollten, was sie als Notfall betrachten, um ihr Ziel einer neuen Weltordnung durchzusetzen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die UN dabei unterstützt, die Souveränität der einzelnen Nationen zu untergraben, unter der Prämisse, dass dies nur zu utilitaristischen Zwecken geschieht.
Diese nichtstaatlichen, nicht gewählten Organisationen versuchen ganz offen, alle Menschenrechte abzuschaffen. Diese Gruppen werden von milliardenschweren Philanthropen wie Bill Gates unterstützt, die nur darauf warten, die nächste Pandemie auszulösen, um sie als Vorwand für die Abschaffung der nationalen Souveränität zu nutzen. Milei sagte, dass die Pläne für die Macht „eine giftige Beziehung zwischen globaler Regierungspolitik und internationalen Kreditagenturen“ fördern und dass die am stärksten regulierten Länder gezwungen sein werden, „ewige Schuldner“ zu werden, um „die Agenda der globalen Elite zu fördern“. Sie versuchen einen weltweiten Sozialismus, bei dem die wohlhabenden Nationen verteufelt werden sollen.
Ein Teil der Agenda 2030 schreibt eindeutig vor, dass Amerika nicht länger eine Supermacht sein kann; tatsächlich kann keine Nation eine Supermacht sein, da alle Macht in den Händen einiger weniger Eliten liegen wird.
Schwab 2030 Umsturz USA 1
Javier Milei kritisierte den gesamten Rat persönlich und sagte, die UNO sei zu einem „vielgliedrigen Leviathan geworden, der nicht nur entscheiden will, was jeder Nationalstaat tun soll, sondern auch, wie alle Bürger der Welt leben sollen“. Milei warnte vor den Gefahren der Agenda 2030 des Weltwirtschaftsforums und des Zukunftspakts. „Was diese Woche hier in New York auf dem Zukunftsgipfel diskutiert wird, ist nichts anderes als die Vertiefung des tragischen Kurses, den diese Institution eingeschlagen hat“, so Milei weiter.
Die Agenda 2030 gibt es schon seit vielen Jahren, aber sie wird von denen, die zu viel Angst haben, sie als Tatsache zu akzeptieren, als Verschwörung angesehen. Milei bezeichnete den globalistischen Plan als „nichts anderes als ein supranationales Regierungsprogramm mit sozialistischem Charakter, das die Probleme der Moderne mit Lösungen lösen will, die die Souveränität der Nationalstaaten verletzen und das Recht der Menschen auf Leben, Freiheit und Eigentum verletzen“.
Der Präsident erklärte stolz, dass er angesichts dieser eklatanten Korruption nicht länger neutral bleiben werde. Er hat beeindruckenden Mut bewiesen, indem er sich direkt gegen diese Agenturen ausgesprochen hat, während kein anderes Staatsoberhaupt der Welt bereit ist, dies zu tun. Die Welt braucht mehr Führungspersönlichkeiten wie Javier Milei, die das VOLK vertreten.
UN-Eine-Welt-Regierung
[Die Agenda 2030 „ist eine Agenda, die darauf abzielt, Armut, Ungleichheit und Diskriminierung mit einer Gesetzgebung zu lösen, die sie nur noch verschlimmert. Denn die Geschichte der Welt zeigt, dass der einzige Weg, Wohlstand zu garantieren, darin besteht, die Macht des Monarchen zu begrenzen, die Gleichheit vor dem Gesetz zu garantieren und das Recht auf Leben, Freiheit und Eigentum des Einzelnen zu verteidigen“, fügte er hinzu. Jeder einzelne Versuch des Sozialismus und Kommunismus ist kläglich gescheitert und hat zum Zerfall der Nationen geführt.
„Wenn die Agenda 2030 gescheitert ist - wie ihre eigenen Befürworter zugeben -, dann sollten wir uns fragen, ob sie nicht von Anfang an schlecht konzipiert war, diese Realität akzeptieren und den Kurs ändern. Man kann nicht so tun, als würde man an dem Fehler festhalten, indem man die Wette auf eine gescheiterte Agenda verdoppelt. Mit Ideen, die von links kommen, passiert immer das Gleiche: Sie entwerfen ein Modell, wie der Mensch sein sollte - nach ihren Vorstellungen - und wenn der Einzelne - aus freien Stücken - anders handelt, haben sie keine bessere Lösung, als seine Freiheit zu beschränken, zu unterdrücken und einzuschränken“, kritisierte Milei.
Wie können wir zulassen, dass diese globalistische Kabale unsere Freiheiten dezimiert? Es gäbe keine eigenständigen Verfassungen mehr. Die globalistische Kabale würde mehr Macht haben als alle Nationen zusammen. Die Neue Weltordnung ist keine Verschwörung, sondern ein klar umrissener Plan, den globale Agenturen ganz offen ausarbeiten, während die Menschen die Augen verschließen.
Quelle Armstrong
Mein Kommentar: Eier hat er. - Ich wünsche ihm ein langes und gesundes Leben!
LG Vatapitta
Es würde mich wundern, wenn Milei das wirklich ernst meinte. Für mich sieht das eher nach einem Ventil aus. Es könnte eher sein, daß er eine zeitlang als Sprachrohr der Globalisierungsgegner und verängstigen kleineren Staaten fungiert, sich aber rechtzeitig zurückzieht, sollte sein Auftreten anfangen, wirklich was bewegen zu können.
Die Entscheidung, die Agenda 2030 durchzuziehen, kann m.E. kein (gewählter) Politiker noch beeinflussen. Für mich ist Milei mehr ein weiterer Schauspieler auf der Bühne, der aktuell für die Antithese steht und den Rebellen vorspielt, um von dem im Hintergrund laufenden Fahrplan abzulenken.
Ich habe auf die Schnelle nicht rausfinden können, ob Milei Young Global Leader beim WEF ist. Unbekannt ist der dort auf jeden Fall nicht.
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Nach Festnahme: Telegram-Chef will Nutzerdaten an die Justiz weitergeben
Pawel Durow, der Gründer und Vorstandsvorsitzende des Onlinedienstes Telegram, hat nach seiner Festnahme in Frankreich eine engere Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden angekündigt. Auf Anfrage von Gerichten könnten künftig die Nutzerdaten an die Behörden weitergegeben werden, schrieb Durow am Montag auf Telegram. Nach seinen Angaben wurden in den vergangenen Wochen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz außerdem »problematische Inhalte« von der Plattform gelöscht.
Der gebürtige Russe teilte auf Telegram mit: »Um Kriminelle noch mehr davon abzuhalten, die Telegram-Suche zu missbrauchen, haben wir unsere Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien aktualisiert und sichergestellt, dass sie weltweit einheitlich sind. Wir haben klargestellt, dass die IP-Adressen und Telefonnummern derjenigen, die gegen unsere Regeln verstoßen, auf berechtigte Anfragen hin an die zuständigen Behörden weitergegeben werden können«
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Fünf Kriege in Einem
Auszüge aus Der Ukraine-Krieg als Urkatastrophe des 21. Jahrhundert
ZitatAlles anzeigenSusan Watkins von der britischen Leeds Becket University hat in der September-Oktober-Ausgabe 2022 des „New Left Review“ einen Artikel mit dem Titel „Five Wars in One“ geschrieben. Darin behandelt sie die Dimensionen des Ukraine-Krieges. Diese Überlegungen haben mich inspiriert, über die fünf Kriege in der Ukraine nachzudenken. Aber ich gliedere sie anders, als es Susan Watkins getan hat:
- Der ukrainische Bürgerkrieg nach dem Staatsstreich auf dem Maidan
- Der ukrainisch-russische Bruderkrieg
- Der geostrategische Krieg um die Vormachtstellung der USA
- Der globale Wirtschaftskrieg und der Selbstmord Europas
- Der Krieg gegen die Bevölkerung der westlichen Industrienationen
Der ukrainische Bürgerkrieg nach dem Staatsstreich auf dem Maidan
(...)
Wie stark die Unterstützung des Westens für die Putschisten auf dem Maidan war, belegt nicht nur das abgehörte und am 04.02.2014 veröffentliche Telefonat zwischen Victoria J. Nuland, Staatssekretärin für Europa und Eurasien im US-Außenministerium, und dem Botschafter der USA in der Ukraine Geoffrey R. Pyatt. Das Gespräch machte deutlich, dass Washington auf einen Umsturz hinarbeitete und den Oppositionsführer Jazenjuk an die Macht bringen wollte. Bereits am 13. Dezember 2013 erklärte Nuland vor der U.S.-Ukraine-Stiftung, die USA hätten mehr als 5 Mrd. Dollar in die Kräfte des Umsturzes investiert.
Nach russischen Angaben flossen dem Maidan wöchentlich allein an direkten Geldmitteln 20 Mio. Dollar zu. Dabei waren USA und EU kontinuierlich in Kontakt mit Rechtsextremisten und Faschisten auf dem Maidan.
(...)
Umgekehrt rüstete die NATO die Ukraine seit dem Putsch auf dem Maidan massiv auf. Durch gemeinsame Militärmanöver und US-Ausbildern sollte möglichst schnell „Inter-Operabilität“ erreicht werden. Zum Sinn dieser Maßnahmen hier ein paar Stimmen:
Pierre de Gaulle, Enkel des französischen Präsidenten General Charles de Gaulle: Der Krieg „wurde durch den Willen der Amerikaner und der NATO ausgelöst und er wird von der Europäischen Kommission weitgehend aufrechterhalten.“
Alain Juillet, Chef des französischen Auslandsgeheimdienstes DGSE unter Päsident Jacques Chirac, sagt, die Amerikaner hätten den krieg provoziert: „Ganz klar.“ Seit 2014 hätten sie alles dafür getan, dass Russland in den Krieg schlittert. Die NATO habe sich mit der Ukraine zusammengetan, „um Krieg gegen Russland zu führen. Ohne die NATO wäre die Ukraine tot.“
Günter Verheugen, langjähriger EU-Kommissar und 2004-2010 Vizepräsident der Europäischen Kommission: Im Ukraine-Krieg „geht es nicht darum, was für die Ukraine das Beste ist. Es geht vielmehr um die strategische Schwächung Russlands.“
Bruderkrieg: der ukrainisch-russische Krieg
(...)
Entscheidend für den russischen Einmarsch im Februar 2022, so der Politologe John J. Mearsheimer von der Universität Chicago, sind die USA und die NATO. Er schreibt, „dass die USA und ihre Verbündeten den Krieg provoziert haben. Damit soll natürlich nicht geleugnet werden, dass Russland in die Ukraine einmarschiert ist und den Krieg begonnen hat. Die Hauptursache des Konflikts ist jedoch die Entscheidung der NATO, die Ukraine in das Bündnis aufzunehmen, was praktisch von allen russischen politischen Führern als existenzielle Bedrohung angesehen wird, die beseitigt werden muss. Die NATO-Erweiterung ist jedoch Teil einer umfassenderen Strategie, die darauf abzielte, die Ukraine zu einem westlichen Bollwerk an der Grenze zu Russland zu machen… Um dieser Bedrohung zu begegnen, hat Russland am 24. Februar 2022 einen Präventivkrieg begonnen.“
Noch einmal der französische Historiker Emmanuel Todd: Die Ukraine „wurde aufgerüstet, um Russland anzugreifen. Putins Angriff war eine defensive Invasion… Wenn die NATO darauf verzichtet hätte, die Ukraine zu einem Teil ihres militärischen Dispositivs zu machen, hätte es diesen Krieg nicht gegeben.“ Wir haben es also zu tun mit einem Stellvertreter-Krieg, der geostrategische und ökonomische Ursachen hat.
Phönix im Sturzflug: der geostrategische Krieg um die Vormachtstellung der USA
(...)
Emmanuel Todd: „Falls Russland gewinnt, bricht das imperiale System der Vereinigten Staaten zusammen… Wenn Russland überlebt, den Donbass und die Krim behält, wenn seine Wirtschaft weiterhin funktioniert und es seine Handelsbeziehungen neu gestalten kann, mit China und Indien – dann hat Amerika den Krieg verloren. Und in der Folge wird es seine Alliierten verlieren. Deshalb werden Amerika und die NATO weitermachen… Seine hauptsächliche Ursache ist die Krise des Westens… Der Westen hat seine Werte verloren und befindet sich in einer Spirale der Selbstzerstörung… Russland ist im Begriff, sich als kulturell konservative, in technischer Hinsicht fortschrittliche Großmacht neu zu bestimmen.“
(...)
An anderer Stelle bekräftigt Emmanuel Todd seine Auffassung, dass Russland einen „defensiven und präventiven Krieg“ führt: „Dieser Krieg ist… für die Vereinigten Staaten existenziell geworden. Genauso wenig wie Russland können sie sich aus diesem Konflikt zurückziehen, sie können nicht loslassen. Deshalb befinden wir uns jetzt in einem endlosen Krieg, in einer Konfrontation, deren Ergebnis der Zusammenbruch des einen oder des anderen sein muss.“
Der globale Wirtschaftskrieg
(...)
Der stellvertretende Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dimitri Medwedew postete am 30.08.2024: „Nach frei zugänglichen Daten wird der Gesamtwert der ehemaligen ukrainischen Bodenschätze auf fast 14,8 Billionen Dollar geschätzt, aber 7,3 Billionen Dollar davon befinden sich jetzt in den Volksrepubliken Luhansk und Donezk. Das bedeutet, dass sich fast die Hälfte des nationalen Reichtums der ehemaligen Ukraine im Donbass befindet! Die Ressourcen der Regionen Krim, Saporoschschje und Cherson, die ebenfalls an Russland zurückgefallen sind, werden auf weitere 821 Milliarden Dollar geschätzt. All dies entspricht fast 63 % der Kohlevorkommen der ehemaligen Ukraine, 42 % der Metallvorkommen und 33 % der Seltenen Erden und anderer wichtiger Materialien, einschließlich Lithium. Um an die begehrten Bodenschätze zu gelangen, verlangen die westlichen Parasiten schamlos, dass ihre Schützlinge bis zum letzten Ukrainer Krieg führen.“
Hier liegen die eigentlichen Kriegsgründe. Emmanuel Todd geht davon aus, dass in dieser Hinsicht der dritte Weltkrieg bereits begonnen habe. Diese weltweite Auseinandersetzung verlaufe aber anders, als der Westen sich das wünsche. Er nennt zehn große Überraschungen dieses Krieges: „Die zehnte und letzte Überraschung materialisiert sich gerade. Es ist die Niederlage des Westens. Man mag sich über eine solche Aussage wundern, wenn der Krieg noch nicht vorbei ist. Aber diese Niederlage ist sicher, denn der Westen zerstört sich eher selbst, als dass er von Russland angegriffen wird.”
Der Krieg gegen die Bevölkerung
(...)
Wenn wir einmal die Corona-Krise mit in den Blick nehmen, kann man mit dem niederländischen Historiker Kees van der Pijl sagen: „Was sich vor unseren Augen abspielt, ist der schrittweise Austausch des westlichen Liberalismus gegen eine autoritäre Staats- und Gesellschaftsstruktur.“ Alles im Namen des Virus oder des Kampfes um westliche Werte gegen den Diktator Putin. „Der im Frühjahr 2020 ausgerufene Kriegszustand dient in Wirklichkeit der Sicherung der bestehenden Ordnung.“
(…)
Orwells Einschätzung des permanenten Krieges als Mittel zur Sicherung der bestehenden Gesellschaftsordnung hatte sich bewahrheitet.“
(...)
Dies bekommen die mittelständischen Unternehmen in besonderer Weise zu spüren. Anders verhält es sich bei den DAX-Konzernen: Die steuerliche Freistellung von Veräußerungsgewinnen 2002 unter Bundeskanzler Schröder hat dazu geführt, dass die deutschen Banken ihre Industriebeteiligungen abgegeben haben und in strukturierte Wertpapiere investiert haben. Dies hat den Weg in die Finanzkrise unterstützt. Die Industriebeteiligungen wurden v.a. von ausländischen, insbesondere US-amerikanischen Finanzinvestoren übernommen. US-Finanzinvestoren sind heute bei fast allen deutschen DAX-Konzernen beteiligt. Sie entscheiden mit über Management und Boni.
(...)
Ausblick: Keine Hoffnung auf Frieden
(...)
Der geostrategische Analyst der Asia Times, Pepe Escobar, schreibt: „In dieser Situation verhält sich die Hegemonialmacht wie ein Betrunkener in einer Bar, dem ein weiterer Drink verwehrt wird. Chaos und Gewalt sind unvermeidlich. Der amerikanische Narzissmus leugnet, dass die USA ein Imperium sind. Man zieht es vor so zu tun, als sei seine Macht gutmütig und immer großzügig. Lassen wir diese Eitelkeit beiseite. Die USA sind ein Imperium mit Militärstützpunkten auf der ganzen Welt, um ihre wirtschaftlichen und politischen Interessen mit der Waffe in der Hand durchzusetzen. Keine Nation hat in ihrer 248-jährigen Geschichte so viele Kriege geführt wie die Vereinigten Staaten. Die Ausbeutung ihrer Verbündeten und des Rests der Welt durch finanzielle Erpressung, die sich auf die willkürliche Definition des Dollars als primäre globale Reservewährung als finanzielles Druckmittel stützt, ist ein weiterer Mechanismus der Nötigung und neokolonialen Ausbeutung von Ressourcen. Doch die amerikanische Hybris und der Wahn der absoluten Macht werden ein böses Ende nehmen. Das Imperium zersplittert und scheitert. Dies führt in eine existenzielle Krise. Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten sind nicht mehr die Wirtschaftsmacht, die sie einst waren. Es entfaltet sich eine tektonische Verschiebung weg von der Kontrolle der Weltwirtschaft durch die westliche Minderheit hin zu einer gerechteren und friedlicheren internationalen Ordnung.“
Doch dieser Krieg wird noch lange anhalten. Es ist ein Tanz auf dem Vulkan.
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Das ist korrekt. Es gibt aber auch eine Zeit anch der Krise, auf die sich vieel Leute vorbereiten. Es ist eben interessnt, wie umfassend die Umverteilung von unten nach oben schon vorbereitet wurde und an was die alles gedacht haben.
Ich erlebe im Umfeld immer wieder Leute, die entweder den Weltuntergang kommen sehen oder aber solche, die den Crash als Chance sehen und sich gut aufgestellt fühlen für die Zeit danach. Da kommen Aktien sehr häufig vor, da das ja Sondervermögen sei und nicht in die Konkursmasse eingehe. Dieser Schluß ist laut Webb eben falsch.
Es zählt em Ende nur das, auf das man physisch Zugriff hat und was man auch zu schützen vermag, vor wem oder was auch immer. Das muß man sich immer wieder in letzter Konsequenz klar machen.
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Es ist sehr die Frage, ob Aktien besser sind als ETFs, denn es gibt auch die scheinbar nachgewiesene These von David Rogers Webb, der der Meinung ist, daß das, was man glaubt im Depot zu haben, ohnehin nur auf dem Papier bzw. auf dem Bildschirm ist. Die eigentlichen Wertpapiere werden bei Clearingstellen verwahrt, die im Falle einer Insolvenz einer solchen Clearingstelle frei über die Papiere verfügen dürfen, um Gläuber zu befriedigen (und wer die Gläubiger sind, muß man nicht lange erraten).
Es gibt eine Webseite dazu, auf der man das Buch von Webb auch auf Deutsch herunterladen kann (https://thegreattaking.com/german), . Das Thema wurde auch hier im Forum schon ventiliert (siehe zB diesen Beitrag)
Aus dem Prolog des Buches (Hervorhebung durch mich):
ZitatAlles anzeigenIch hatte mit weit verbreiteten Insolvenzen von Finanzinstituten ge-
rechnet und genau auf frühe Anzeichen geachtet. Im Jahr 2008 wurde
ich auf den Konkurs eines kleinen Aktienhändlers in Florida aufmerk-
sam. Ich war schockiert, als ich erfuhr, dass die Vermögenswerte seiner
Kunden an den Konkursverwalter übertragen und der Konkursmasse
zugeschlagen worden waren, obwohl sie sich im direkten Besitz dieser
Kunden befunden hatten und durch keinerlei Kredite belastet gewesen
waren. Ich wollte unbedingt verstehen, wie es dazu hatte kommen kön-
nen. Schließlich fand ich heraus, dass das persönliche Eigentumsrecht
an Wertpapieren, das seit vier Jahrhunderten Bestand gehabt hatte,
irgendwie untergraben worden war. Dies sollte sich bei den Konkursen
von Lehman Brothers und MF Global bestätigen.
Seit 2003 hatte ich schwedische Staatsanleihen besessen. Jedoch
hielt ich diese Wertpapiere in den USA, wo eine Depotbank sie in
Verwahrung hatte; sie waren also dem Risiko des Ausfalls dieses Ver-
wahrers ausgesetzt. Ich wollte eine Möglichkeit finden, diese Papiere in
Schweden unmittelbar und mit direkten Eigentumsrechten zu besitzen.
Aus diesem Grund flog ich im März 2009 nach Stockholm. Da ich keine
schwedische Personennummer hatte, musste ich eine Wohnung kaufen,
um ein Bankkonto eröffnen zu können. Danach konnte ich dann auch
ein spezielles Wertpapierkonto eröffnen, auf das ich meine schwedi-
schen Staatsanleihen übertrug. Nun besaß ich sie direkt; sie konnten
also nicht verloren gehen, wenn ein Verwahrer insolvent wurde. Aber
mittlerweile ist auch diese Möglichkeit untergraben worden.
Und ab Seite 12f:
ZitatAlles anzeigenEs kann jetzt als sicher gelten, dass es bei der Implosion der „Every-
thing Bubble“ – der allumfassenden Marktblase – zu einer Enteignung
von Sicherheiten, d. h. von Kundenvermögen in großem Stil kommen
wird. Die rechtlichen Grundlagen für eine solche generelle Beschlagnah-
mung, ohne gerichtliche Einzelfallprüfung, wurden bereits geschaffen.
Die dazu berechtigten juristischen Personen werden in Gerichtsdo-
kumenten als „die geschützte Klasse“ bezeichnet. Selbst erfahrene
professionelle Anleger, denen versichert wurde, dass ihre Wertpapiere
„isoliert“ seien, werden von dieser Enteignung nicht ausgenommen sein.
Um die Eigentumsrechte an Wertpapieren auf eben diese Weise zu
untergraben, wurde ein enormer Aufwand getrieben. Ausgeklügelte
Pläne sind über Jahrzehnte hinweg verfolgt und umgesetzt worden.
Dies begann in den Vereinigten Staaten mit der Änderung des Einheitli-
chen Handelsgesetzbuches (Universal Commercial Code, UCC). Dabei
erfolgten diese Gesetzesänderungen separat in allen 50 Bundesstaaten.
Dies erforderte zwar jahrelange Bemühungen, konnte dafür aber im
13
3. „Anspruch“ auf Wertpapiere
Stillen geschehen, ohne ein Bundesgesetz durch den Kongress bringen
zu müssen. Hier sind die wichtigsten Fakten:
• Das traditionelle Eigentumsrecht wurde durch das neu erfundene
Rechtskonzept des security entitlement ersetzt. Bei diesem „An-
spruch“ auf Wertpapiere handelt es sich um eine vertragliche Verein-
barung, die im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Verwahrers dem
Inhaber nur eine sehr schwache Position garantiert.
• Alle Wertpapiere werden in ungetrennten Pools gehalten; ein „An-
spruch“ besteht immer nur auf Anteile eines Pools, nicht aber auf
individuelle Zertifikate. Wertpapiere, die als Sicherheiten eingesetzt
werden, und solche, für die eine solche Verwendung nicht zulässig
ist, werden im selben Pool gehalten.
• Allen Kontoinhabern, einschließlich derjenigen, welche die Verwen-
dung ihrer Wertpapiere als Sicherheiten untersagt haben, steht im
Konkursfall von Gesetzes wegen nur ein proportionaler Teil des
Restes der Konkursmasse zu.
Ein Herausgabeanspruch von Wertpapier-Eignern im Falle einer Insol-
venz des Verwahrers ist strikt ausgeschlossen. Depotkonto-Verwalter
können rechtmäßig die von ihnen verwahrten Wertpapiere ausleihen,
um sie als Sicherheiten zur Finanzierung ihrer eigenen Geschäfte zu
verwenden. Es gibt eine „Safe Harbor“-Regelung, 1 die den Ansprüchen
von gesicherten Gläubigern auf gepoolte Wertpapiere Vorrang gibt
vor denen ihrer eigentlichen Besitzer. Dieser absolute Vorrang des
Anspruchs gesicherter Gläubiger auf gepoolte Kundenwertpapiere ist
gerichtlich bestätigt worden. Um es noch einmal klar zu sagen: Die An-
bieter von Wertpapier-Konten sind rechtlich befugt, die von ihnen nur
verwalteten gepoolten Wertpapiere ohne Einschränkung „auszuleihen“.
Wie wir noch sehen werden, besteht das Ziel darin, alle Wertpapiere als
Sicherheiten zu verwenden.
Empfehlenswerte Lektüre für Leute, die entweder kein Geld bei Banken liegen haben oder aber auch nach Horrorfilmen noch gut schlafen können.
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Ich habe das "Original" ohne Google Adds (also LineageOS) installiert und dann über die OpenGApps die Minimalversion verwendet. In Micro sind mir zu viele Googleanwendungen (z.B. G-Mail) enthalten, die ich abgrundtief verabscheue und überhaupt nicht verwende. Die Nano- besser noch die Pico-Version reicht hier völlig aus!
Da das Thema sehr OT ist ... Vielleicht kann Edel Man oder LuckyFriday die entsprechenden Beiträge in den IT-Faden verschieben, wenn es nicht zu viel Aufwand ist
. Danke ![smilie_blume [smilie_blume]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif)
Kommt aus dem "Was ist eigentlich in Deutschland los" ( Schatzhauser): Ich schrieb, daß ich mein Telefon mit lineageos und microG betreiben würde, wobei microG nicht die Mikro-OpenGApps-Version ist. Vielmehr handelt es sich um ein Projekt, welches die Google-Schnittstellen nachbaut, damit man Apps installieren kann, die google auf dem Telefon erwarten, ohne aber gleich Google-Closed-Source Pakete installiert haben zu müssen. Selbst pico-OpenGApp hat noch genug google drin, um sich je anch Sensibilität Sorgen machen zu können bzgl. Überwachung und Kontrolle.
Wer wirklich google-frei sein will, dem würde ich das hier mal ans Herz legen:
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Wer den Banken traut, hat auf Sand gebaut
Prof. Dr. Eberhard Hamer mit einem Beitrag, der inhaltlich wohl für die meisten nichts Neues bietet, aber der das Ganze mal sehr schön zusammenfaßt und vielleicht dazu anregen kann, mal wieder zu prüfen, wie man selbst so aufgestellt ist.
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Telegram: Alternative zu Big Tech oder Trojanisches Pferd? Link
Hochinteressanter Artikel. Ich wußte nicht, daß dieser Pawel ein Young Global Leader beim WEF ist. Aber berücksichtigt man dies und noch einige andere in dem Artikel genannten Punkte, dann könnte das mit dem trojanischen Pferd hinkommen und die Elite hätte ein wunderbares Persikop, mit dem sie sämtliche oppositionell denkende Menschen erkennen und beobachten könnte, wie sie sich - unbeoachtet glaubend - austoben.
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Der Hegomon verfällt vielleicht nicht so schnell, wie manche denken:
Zum Thema Verschduldung des Hegomons in der Welt und die Welt beim Hegomon: Sorgen die BRICS dafür, dass die USA sich nicht verschulden können?
Und eine interessante Sichtweise auf die Vorgänge in Afrika: Umsturz in Niger: Frankreich raus – USA rein?
Die steuernden Kräfte in den USA nehmen sich den südlichen Teil des Kontinents vor: Transnationale Konzerne verstärken neoliberale Offensive gegen Staaten Lateinamerikas
Die Artikel sehe ich als weitere Mosaiksteine zu der Frage, ob der Hegomon schon verfällt oder vielmehr kurz vor seinem Zenit steht.
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Ich finde solche Artikel aus dem Mainstream hier im Forum ganz gut, denn diese erlauben den Wissenden, die Artikel zu zerlegen, was den Unbedarften hilft, immer wieder den kritischen Blick zu schärfen.
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Also unbürokratisch wäre es, wenn die Energieversorger die Rechnung von jedem Kunden im Dezember direkt an den Staat ausstellen, anstatt dieser Schwachsinn dass jeder selbst die Rechnung einreichen soll und dann das Geld überwiesen wird. Da ist doch Chaos und Papierflut und damit Überlastung vorprogrammiert (und wohl auch so gewollt).
Das hätte die Regierung sicher auch lieber unbürokratisch gelöst, aber man ist mit der Digitalen ID für jeden Bürger noch nicht so weit...
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Hoffe, daß das auch schneller geht....
Scheint so, daß da recht interessante Beiträge dabei sind...Es ging schneller! Bin jetzt stolzes +Mitglied!

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Plus-Mitgliedschaft klappt, sofern Du Glück hast, in einem Jahr.
Hoffe, daß das auch schneller geht....
Scheint so, daß da recht interessante Beiträge dabei sind...