Das Robert Koch-Institut hat den Beginn der Grippewelle nun offiziell bestätigt.
Man könne sich jetzt noch mit einer Impfung "schützen". Für den Pieks sei es quasi nie zu spät. Sehr empfehlenswert angeblich vor allem für Menschen an 60. 
Schauen wir uns einen Artikel von vor Corona an, damals war man anscheinend ehrlicher:
Saison 2018/19 Wirksamkeit des Grippeimpfstoffs war mäßig
"In der vergangenen Grippe-Saison 2018/19, die relativ mild verlief, schützte die Impfung nur etwa jeden fünften Geimpften. Die adjustierte Impfeffektivität lag bei 21 Prozent, heißt es im aktuellen Influenza-Saisonbericht. Dabei zeichneten sich Unterschiede der Wirksamkeit in verschiedenen Altersgruppen ab, die aber nicht signifikant waren. Demnach lag die Effektivität bei den unter 15-Jährigen bei 71 Prozent, während sie bei den 15- bis 59-Jährigen 5 Prozent und den über 60-Jährigen 4 Prozent betrug.
Für die einzelnen Influenza-A-Virusstämme berechnete das RKI die Effektivität getrennt. Gegen eine Influenza-A(H1N1)-Infektion schützte die Impfung mit einer Effektivität von 61 Prozent recht gut. Dagegen bestand gegen eine Infektion mit Influenza-A(H3N2) gar kein Schutz. Die Effektivität fiel mit -28 Prozent sogar negativ aus, was ein tendenziell höheres Erkrankungsrisiko für Geimpfte vermuten lässt."
Oder sogar vom BMBF aus dem Jahr 2015:
Warum die Grippe-Impfung bei alten Menschen oft nicht wirkt
Warum wird diese "Impfung" jedes Jahr angeboten wie sauer Bier, obwohl bekannt ist, dass sie kaum was bzw. bei älteren Altersgruppen sogut wie nichts bringt? Rhetorische Frage natürlich, der Grund ist mir klar. Aber dass keiner diesen Grippe-Impffetisch entzaubert, finde ich schon seltsam. Die Zahlen sind doch eindeutig!