und alle fragen sich immer und überall "wie konnte es bloss dazu kommen"...
Sieh es aus einer anderen Perspektive.
Wenn dich 1...2% deiner Rente ins Schleudern bringen (mental oder gar monetär), dann hast du ein ganz anderes Problem.
Es sind nicht die 25€ bzw. 600€ p.a., es ist in der Vergangenheit ein Fehler passiert, der erst gar nicht hätte in dieser Form geschehen sollen.
Wenn ich auf die VWL verzichte, dann ist das Geld nicht weg, sondern es verbleibt bei meinem AG anstatt zu einer Versicherung zu fließen.
Was macht eine Versicherung naturgemäß? Sie veruntreut die Gelder.
Was macht mein Arbeitgeber? Er veruntreut sie höchstwahrscheinlich auch, sprich enthält sie mir vor, evtl. sichert mir das jedoch den Arbeitsplatz.
Natürlich, es ist wie Lotto spielen, aber die Wahrscheinlichkeit noch etwas von dem Geld zu haben ist größer wenn es beim AG verbleibt, als dass es in den Kanälen der Versicherer versickert. Im zweitbesten Fall habe zwar nicht ich etwas davon, aber vielleicht ein Kollege, was aus meiner Sicht immer noch die bessere Option darstellt. Ja, ich weiß, das ist sozialistisch gedacht, aber immer noch besser als einen absolut leistungslosen Dritten damit zu füttern.
Das Kind ist in den Brunnen gefallen, so ist es eben. Wer damit nicht klar kommt und aus Prinzip Feuer legen möchte, der verfährt eben nach der 9A-Regel (Anfallende Arbeiten auf andere abschieben, anschließend anscheißen, aber anständig; ergo in dem Fall die Versicherung).
Macht aber, wie in meinem zweiten Beitrag erwähnt, nur Sinn, wenn irgendwie ein Einmalbetrag erzwungen werden kann, denn 25€ monatlich machen in ein paar Jahren den Kohl nicht mehr fett.
Manchmal zahlt man eben Lehrgeld. Ich auch. Passiert jedem irgendwie, irgendwo, irgendwann.