Interessanter Beitrag ![smilie_blume [smilie_blume]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif)
Ich kann da ein ähnliches Lied singen:
In meinem Bekanntenkreis, rede ich über physisches EM, seit mehr als 7 Jahren.
Keiner will hören , keiner will investieren .
Da geht man lieber noch aufs Tagesgeldkonto oder zig Versicherungen.
Den Abschuss leistete sich dann jemand mit folgender Aussage : ach Gold , nur so eine Moderscheinung 
Was willste da noch machen
Anfang des Jahres hat dann doch ein Kumpel bei mir ,,angeklopft,,
Dem habe ich ne 1/2 oz besorgt.
Als ich ihm vor 2 Wochen für einen Nachkauf ansprach, erhielt ich seine Antwort:
Ja habe ich vor, aber irgendwie muss man ja auch leben. 
Ich sags ja: der Mehrzahl fehlt es am Geld
Da braucht mir hier keiner andere Dinge erzählen
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Solch Aussagen sind eindeutig zweideutig, denn zwischen "ich kann es mir ob diverser Rechnungen essentieller Dinge nicht leisten" und "ich will in Urlaub fahren, Klamotten kaufen, essen gehen, regelmäßig mit meinen Freunden einen heben" liegt ein himmelweiter Unterschied.
Bleibt am Ende des Geldes zu viel Monat übrig, oder hat man nur keine Lust hie und da auf etwas zu verzichten, damit man am Monatsende ein paar Unzen oder sogar 500g Silber kaufen kann?
Eine schiere Masse setzt ihre Prioritäten falsch, sie kann mit Geld schlicht nicht vernünftig umgehen, wobei sie es vielmals überhaupt nicht realisiert. Nicht selten beeinflusst von Werbung und dem Gewäsch und Getue Dritter. Anstatt sich auf sich selbst zu konzentrieren, wird nur gegafft was der Nachbar hat oder andere ungeliebte Menschen besitzen bzw. sich leisten. Demut ist ihnen fremd.
Wie primitiv kann man eigentlich sein?!
Manche haben 10.000€ Haushaltseinkommen zur Verfügung, leben aber dennoch von Gehalt zu Gehalt, die Kohle geht raus wie sie rein kommt, nichts ist genug. Andere dagegen haben nicht annähernd die Hälfte und können dennoch etwas zurücklegen, verzichten durchaus auf etwas, behaupten jedoch nicht ihnen würde es an etwas mangeln.
Warum?
Kognitive Dissonanz!
Die einen würden sich nicht einmal einen Porsche 911 leisten, selbst wenn sie ihn bar bezahlen könnten, weil ihnen der Spaß es nicht wert ist, denn die Unterhaltskosten sind exorbitant. Sie fahren einen Nissan Quasqai.
Die anderen leasen sich einen Mercedes AMG, zahlen noch 30 Jahre ihr Reihenmittelhaus ab und fliegen auf Pump in der Weltgeschichte umher.
Wer von den beiden kauft am Ende des Monats oder mit dem Urlaubs-/Weihnachtsgeld einen Silberbarren?
Genau!
(Relative) Armut beginnt in dieser Zeit, in diesem Land und unter diesen Voraussetzungen einzig und allein nur im Kopf! Und das seit mittlerweile 3 Generationen.
Wer sich mit nichts zufrieden gibt, der hat am Ende auch nichts, obwohl er rein statistisch zu den 10% der reichten Erdenbürger gehört.
Es gibt auch noch eine dritte, absolut bemerkenswerte Klientel, denen Materialismus ziemlich fremd ist. Sie brauchen nicht viel, legen keinen Wert auf Geld als solches, leben, helfen gern anderen, aber sind mit wenig zufrieden bis glücklich. Werden aber oft ausgenutzt, kommen also zu nichts, selbst wenn sie es wollten. Gut, das ist auch ein Lebensstil, hat heutzutage jedoch auch nicht mehr viel Unterstützer. Man lacht sie eher aus als sie als glänzendes Beispiel hoch zu loben oder zumindest wertzuschätzen. Ich für meinen Teil liebe solche Leute! Sage es ihnen zwar eher nicht, aber sie haben meine Hochachtung.
Letzteren ist schwierig zu helfen, denn legt man ihnen einen Investitionsplan vor, dann verdirbt man u.U. den guten Charakter. Normalvernünfitigen braucht man nicht viel zu erzählen, sie finden auch so allein ihren Weg, ein guter Tipp weißt höchtens temporär die richtige Richtung. Hirntoten dagegen kommt man mit keinem noch so genialen Argument bei, sie sind einfach lost. 1...2 gut gemeinte Ratschläge, und wenn sie nicht selbst darauf kommen was wirklich zählt, dann offen ins Messer laufen lassen, denn sie lernen nur durch Schmerzen. Klingt nicht nur hart sondern ist es auch, aber anders lernen sie es nicht. Sie müssen irgendwann die Gosse erleben, ehe sie begreifen, dass sie von dort heraus wollen.