@ Minos]
Ich bezweifle ja nicht, dass das System bzw. die derzeitige Handhabung einen Fehler hat und damit irgendwann crashen muss, aber die o.g. mathematische Begründung ist kaum relevant: Denn wer viel Geld hat, egal ob Staat oder Mensch oder Organisation, wird permanent zumindest einen kleinen Teil diese Geldes für Konsum (Beamte oder Lebensmittel oder Energie/Rohstoffe/Mitarbeiter) ausgeben, da er sonst aufhört zu existieren, Oder? Das heißt: auf irgendeinem Niveau stellt sich ein Gleichgewicht ein.
Und noch eins ist mir aufgefallen: Würde jemand alles Geld der Welt besitzen, dann könnte dieser jemand gleichzeitig doch keine der Waren besitzen, die man mit diesem Geld kaufen kann. Auch das heißt: auf irgendeinem Niveau stellt sich ein neues Gleichgewicht ein.
Wenn eine Bank einem Kreditnehmer einen Kredit für dessen Konsum gewährt und sie keine Sicherheiten hat oder diese an Wert verlieren, dann ist der Kredit nur soviel wert, wie der Kreditnehmer tatsächlich leisten kann. Ob daraus die Insolvenz des Kreditnehmers und Totalverlust der Restforderung folgt (also Crash) oder eine Teilentschuldung/Stundung und damit Abwertung des Kredits auf seinen realen Wert (also u.U. langfristige Inflation) und langfristige Abhängigkeit des Kreditnehmers folgt, ist vom Geschick und den Intensionen der Handelnden, sowie der Gesetzeslage (Privatinsolvenz) abhängig.
So gesehen sehe ich also keinen Beweis, dass ein Crash kommen muß, glaube aber dennoch, dass er eines Tages auf die eine oder andere Weise kommen wird. Andernfalls hätte ich ja langfristig grenzenloses Vertrauen in alle Handelnden 
Gruß dshhn