Beiträge von HIghtekki


    @mesodor und henry:
    ich muss da leider nochmal hinterfragen, wie man sich die 78 plausibel machen soll...wie weiter oben schon geschrieben würde das 72 oder 78fache des gesamten geförderten goldes ca. 200.000 milliarden $ entsprechen, also ca. das 20-fache des gesamten us-bruttoinlandsprodukts. kommt euch diese zahl nicht auch ein bisschen zu hoch vor? in dem fall müssten alle goldderivate ca. 1/3 bis die hälfte sämtlicher überhaupt existierender (finanz)derivate ausmachen was ich für absurd halte.


    in der quelle heißt es:
    "Die Statistik, die immer weiter in meinem Winzig Kleinen Mogambohirn (WKMh) pocht, sagt, dass es laut Berichten eine Knappheit für Gold gibt, die in zig Phantastillionen Unzen bemessen wird und dem 78fachen des gesamten Goldes der Welt entsprechen."


    das klingt für mich ehrlich gesagt wenig seriös. zudem im nächsten absatz von etwas völlig anderem die rede ist, nämlich:
    "Das heißt, dass wenn einer etwas Gold besitzt, gleichzeitig 78 andere Typen denken, dass sie Gold haben, was aber nicht stimmt."


    das kann schon eher sein, sagt aber absolut überhaupt nichts über das verhältnis zwischen dem 'wert' des papiergoldes und dem physischen gold aus. es sagt lediglich, dass die goldderivate (abgeblich) zu ca. 1/78 'gedeckt' sind, heißt also quasi dass 78 mal 'papier auf das ein und das selbe stück gold ausgegeben wurde'...es ist fraglich ob das nun heißt, dass auf 1000 unzen 78.000 'unzen' papiergold herausgegeben wurden oder auf 1 mio. unzen 78 mio. unzen papiergold.


    wenn man schon korrekt sein will muss man entweder das volumen der derivate nennen oder man muss wirklich ALLES gold berücksichtigen und das entspricht den schon genannten 150.000 (oder vll. auch nur 140.000) tonnen, was papiergold von über 200 BILLIONEN $ entspräche.

    Zitat

    Original von GoldVector
    EURJPY mit niedrigerem Kurs 161.08 (zu 161.975 am Freitag) was auf weitere Auflösung der YEN Kredite hinweisen könnte.


    wie siehst du das beim CHF? ähnlich?


    dann waren es im vorjahr aber weniger oder ist eine der zahlen falsch (also 23,7 oder 15,3 nehme ich an).

    Zitat

    Original von mesodor39


    Zur Erinnerung: Auf 1 kg GOLD, das irgendjeand physisch besitzt, kommen 72 weitere kg GOLD in Papierform, von denen die meisten "Besitzer" / "Eigentümer" oder "Inhaber" (die in Wirklichkeit nur "Anspruchsinhaber" sind) glauben, daß sie das GOLD besitzen.


    man muss hier noch differenzieren zwischen solchen leuten die einen anspruch auf das gold haben z.b. wenn sie das gold per termin gekauft haben und es dann ausgeliefert haben wollen, und solchen die z.b. zetifikate besitzen. die haben auf gar nichts einen anspruch. höchstens auf papiergeld aber dieses stellt selbst keinen anspruch auf überhaupt nichts dar (ausnahme: man kann damit steuer- und sonstige schulden begleichen wenn nichts anderes ausgemacht wurde, bei allem anderen ist man darauf angewiesen dass es irgendwen gibt der das papier (freiwillig) in ein realgut tauscht. wenn es diesen jemand nicht gibt hat man gelitten).

    Zitat

    Original von mesodor39


    Zur Erinnerung: Auf 1 kg GOLD, das irgendjeand physisch besitzt, kommen 72 weitere kg GOLD in Papierform, von denen die meisten "Besitzer" / "Eigentümer" oder "Inhaber" (die in Wirklichkeit nur "Anspruchsinhaber" sind) glauben, daß sie das GOLD besitzen.


    das kann ich mir nicht vorstellen. es gibt insgesamt ca. 150 000 tonnen gold auf der welt das bisher gefördert wurde. das entspricht ca. 4,8 Mrd. unzen oder zum aktuellen preis einem gegenwert von 3,2 billionen dollar. wenn wirklich auf jedes kilo 72 kilo gold in papier form kämen, hätte dieses papiergold einen wert von insgesamt ca. 230 billionen dollar (englisch trillion). das wäre fast so viel wie der wert aller weltweit ausstehenden finanzderivate aus dem jahr 2004 (http://www.solidaritaet.com/neuesol/2005/26/index.htm). und das allein beim gold? wo bleibt dann der rest?


    ergänzung: nachdem was hier steht:


    http://www.goldensextant.com/Charts.html


    muss man ca. 3 nullen streichen. also keine 230 billionen dollar, sondern 230 bzw. genauer 288 billions = 288 milliarden $ an goldderivaten. das entspricht ca. 180 tonnen. somit kommen auf jedes kilo physisches gold ca. 85 gramm papiergold.


    rohstoffe sehe ich eher durchwachsen...wenn man mal die preissteigerung abzieht dann gibt es da gewisse zyklen d.h. es geht zyklisch immer hoch und wieder runter (real). aktuell sind wir auch preisbereinigt eher am oberen rand angekommen zumindest bei einigen rohstoffen wie blei oder zwischendurch auch mal kupfer. edelmetall sehe ich da etwas anders da die nicht nur rohstoff sind sondern auch wertaufbewahrung.


    du hast aber keine turbozertifikate oder so ein zeug oder? ;)


    ob man bei gleichbleibender geldmenge dann ein sinkendes bip hätte darüber kann man gar keine aussage treffen da es keinen eindeutigen kausalen zusammenhang zwischen preisen, geldmenge, realem BIP etc. gibt. auch wenn manche meinen es gäbe ihn (in dem fall könnte man z.b. mit mehr geld zu einer höheren wirtschaftsleistung kommen).


    zudem ist es nicht korrekt, dass es unter einem gold/silberstandard eine konstante geldmenge gibt bzw. gab. erstens steigt auch diese geldmenge im laufe der zeit an. zweitens war das geld zu keiner zeit 100% gedeckt. es gab immer mehr oder weniger große mengen an 'kredit' den man aber in umlauf bringen konnte und mit dem man auch zahlen kann. dabei muss nur person A person B geld/gold/silber leihen und schon ist neues geld entstanden.


    der unterschied zum fiat ist dabei, dass man die schulden irgendwann in realgütern begleichen muss und es nicht möglich ist bis in alle ewigkeit schulden mit neuen schulden zu bezahlen (irgendwann ist kein EM mehr da das man sich leihen kann). und zwar genau dann wenn die gläubiger die realgüter in größerer menge zurückfordern. in diesem fall gibt es dann eine kontraktion der geld-/menge die vorher aufgeblasen wurde. wobei das problem bzw. der malus nicht darin besteht dass es eine bindung ans gold o.ä. gibt (wie z.b. die freigeldanhänger immer behaupten) sondern dass zu viele schulden aufgenommen wurden. wer schulden macht muss sie irgendwann halt begleichen. bzw. es leidet entweder der gläubiger (dafür kriegt er ja auch seine zinsen) wenn die schulden ausfallen oder der schuldner z.b. wenn er ein haus weg genommen kriegt. im fall des fiat money leidet allerdings die allgemeinheit darunter, d.h. die schulden werden zumindest teilweise dem steuerzahler auferlegt also sozialisiert. jetzt kann man natürlich drüber streiten ob das ok/sozial/gut/fair ist etc. aber ich find es eigentlich sehr unfair denjenigen gegenüber die mit der sache nichts zu tun haben.
    das trifft in gleichem maße auf länder zu. mit fiat ist es z.b. den usa möglich sich immer weiter zu verschulden und auf kosten der asiaten zu leben. einfach weil sie ihre schulden mit neuen schulden begleichen. das finde ich extrem unfair. hätten wir kein fiat wären die usa irgendwann gezwungen das defizit wieder auszugleichen einfach weil sonst das gesamte gold abfließen würde, was der wirtschaft nicht grade zuträglich wäre.


    insgesamt kann man festhalten: dann wenn es möglich ist schulden mit neuen schulden zu begleichen ist es sehr wahrscheinlich dass es einen wertetransfer weg von gläubigern und der allgemeinheit (steuerzahler) hin zu schuldnern gibt oder anders ausgedrückt: verschwendung wird extrem gefördert und sogar finanziell begünstigt. langfristig halte ich das für extrem negativ.

    Zitat

    Original von silverchiller
    Also was geht hier?
    US GDP 3.4% , dazu den Bericht der IMF den ich hier gestern auch gepostet hatte, na wird´s klarer ?.. Nehmt mal den Crash Kopf aus dem Sand und seht den Fakten ins Gesicht, ein Kollaps kommt so schnell nicht, denn dazu läuft die Weltwirtschaft einfach zu gut.


    irgendwann mal .. jaja irgendwann, aber bis 2010 ist der Turbo drin und der Dow sieht seine 25k, so wird´s kommen.


    in der vergangenheit hat ein crash oder eine depression oder was auch immer kommen mag relativ selten (bzw eigentlich noch nie) während einer stagnation begonnen sondern immer gegen ende eines länger anhaltenden wirtschaftsaufschwungs. i.d.R. fällt zuerst die börse und dann die gewinne der unternehmen hinterher.
    das bedeutet nicht zwangsläufig dass der crash wirklich bald kommt. man sollte aber auch nicht meinen nur weil die wirtschaft noch (scheinbar) gut läuft (sofern die zahlen stimmen) und die gewinnaussichten gut scheinen dass das noch jahre so weiter geht und die börsen nur noch steigen.
    es wäre schön einfach wenn man einfach einen einbruch bei der wirtschaft abwarten müsste die dann das zeichen zum ausstieg darstellen ;)

    sehe ich ähnlich. bevor hier die anleihen ausfallen werden erst einige steuern drastisch angehoben zur not vermögenssteuer und erschaftssteuer und reichensteuer etc.


    das problem bei den anleihen ist, dass dort die inflation nicht 'rein geht'. d.h. man kriegt am ende nominal immer 100% auch wenn sich das preisniveau verdoppelt hat. bei aktien kann man immerhin noch davon ausgehen dass bei sehr starker inflation die kurse entsprechend 'mit hoch gehen' (da mehr geld da ist was angelegt werden muss und weil die inflation natürlich auch in die umsätze und gewinne der unternehmen geht...auch bei der hyperinflation 1923 stieg der aktienindex nahezu parallel zum us-$ und zum konsumentenpreisindex). bei edelmetallen geht sie sowieso rein also allgemein bei vermögensgegenständen die nicht nur aus papier bestehen sondern etwas reales verbriefen oder sind.


    zudem müssen dann die nominalen zinsen auch noch versteuert werden d.h. je mehr inflation desto höher der reale verlust an substanz.


    anleihen sind dann gut wenn alle anderen anlageklassen im kurs fallen also z.b. bei einer depression.


    das 'sicher' war wohl so zu verstehen dass man relativ sicher davor ist, dass man von heute auf morgen sein geld los wird. zudem bedeutet AAA auch nichts weiter als eine bestimmte wahrscheinlichkeit für den ausfall und die ist knapp über 0. was ja nicht heißt, dass sie exakt 0 ist, aber halt knapp über 0 und irgendwie muss man das ja benennen.

    interessant sind nicht nur die bewegungen in den aktienindizes sondern mal wieder bei den währungen...


    wenn man sich z.b. NZD gegen yen ansieht, könnte man meinen dass das ein aktienindex ist:


    http://c.onvista.de/h_kl.html?…CURR_FROM=NZD&CURR_TO=JPY


    einbruch im februar sowie in den letzten tagen...


    noch krasser ist es bei der türkischen lira zum yen:


    http://c.onvista.de/h_kl.html?…CURR_FROM=TRY&CURR_TO=JPY


    über 5% an einem tag!!


    die blasen laufen weltwelt parallel...aktien und carry trade. aktuell scheint es mal wieder so als würden sie parallel platzen.

    TeeKay


    eher nicht. nicht ohne grund haben die leute früher als sie noch ihr gold zum goldschmied brachten und einen nachweisschein dafür bekamen, angefangen damit handel zu treiben statt mit dem gold. einfach weils bequemer ist.


    das liegt insgesamt daran, dass die meisten blind darauf vertrauen, dass ihr eigentum immer gesichert ist auch wenn sies andern anvertrauen bzw. ausleihen. (von einigen wenigen perioden mal abgesehen).

    eigentlich braucht man MINIMUM zwei 'nachweise'. der eine 'weist nach' dass es münzen gibt die die auf dem zertifikat beschriebenen eigenschaften besitzen und der zweite weist nach, dass es sich dabei um die münze handelt der das zertifikat beigelegt ist. der zweite nachweis ist schwierig.
    1. möglichkeit: man klebt das zerti untrennbar an die münze dran, z.b. mit einem siegel wie es früher üblich war. ist aber unschön.
    2. man nimmt sich einen dritten nachweis, der besagt, dass der zweite nachweis etwas über das verhältnis zwischen der münze und dem 1. nachweis aussagt :D


    man sieht hier schon: das wird mathematisch gesehen eine unendliche reihe an zertifikaten. da es aber nicht unendlich viel papier dafür gibt ist der nachweis durch lediglich unbefestigte papierchen UNMÖGLICH.

    Moin,


    ich wurde gefragt, ob ich die Preise von Euromünzen im ganzen Satz einschätzen könne, da ich das aber nicht so gut kann, gab ichs hier mal weiter:


    Es geht zum einen um einen kompletten Satz von Monacco 2001 'Sehr gut erhalten' und zum andern San Marino 2002.


    Für Monacco wurde schon gemeint, ob 300 € angemessen wären...? Weiß da jemand was?


    Hier:


    http://www.coins-shop.de/safed…e/euromuenzen_monaco.html


    hab ich scon einen Satz für 310 gefunden, insofern könnte das hin kommen. Aber vll. wird man hier ja auch bereits abgezockt?


    Danke.

    ihr müsst bedenken, dass faber - zumindest laut goldseiten - in hongkong und thailand lebt. und wenn man sich z.b. den hongkong dollar ansieht sieht man daass der sich in den letzten 5 jahren zum US-$ kaum bewegt hat, vll. 2-3% schwankung. ergo hat er kein wechselkursrisiko wenn er $ verdient und dann $ oder hongkong $ wieder ausgibt.


    zudem bewegen sich die kurzen anleihen wie hier zu sehen:


    http://www.forecasts.org/data/data/GS1.htm


    in der tat ähnlich wie die notenbankzinsen d.h. wenn sie wieder schnell von über 5 auf 2 oder so gesenkt werden sollten dürfte das den anleihen ziemliche kursgewinne bescheren. zuzüglich 5% zinsen.

    @mesodor


    was genau ist für dich überinvestiert? auf kredit gekauft? oder zu hoher anteil im depot?


    ich denke wenn man aus seinem laufenden einkommen oder cash was irgendwo rum liegt immer einen bestimmten teil investiert den man länger nicht braucht kann nicht viel passiern.


    wenn so ein trend gebrochen wird kann man also mal ein scheinchen nach unten kaufen. wenn es dann runter geht kriegt man cash auf die kralle um unten physisch nachzukaufen ;) (besser als mit dem physischen zeug hin und her zu zocken und jedes mal den händler zu beglücken).

    @freefly


    ich finde die argumentation mit dem einstandspreis nicht so schlüssig (btw: ich weiß meinen gar nicht, interessiert mich auch nicht, sondern nur wie viel es aktuell 'wert' ist).


    mal angenommen jemand hat 10000 € zu 200 € je kilo investiert und jetzt ist der preis bei 400 € je kilo und man hat weitere 10000. da kaufe ich lieber nochmal nach zu 400 als dass ich mein bares trocken halte und zusehe wie es immer mehr im wert verfällt oder?


    klar der durchschnittliche einkaufspreis steigt erst mal aber dafür ist auch die 'grundgesamtheit' für zukünftige gewinne höher so dass es sich vll. nicht relativ in %, dafür aber absolut in € rechnet. und das zweite finde ich ehrlich gesagt interessanter ;)

    bear stearns macht jetzt verstärkt werbung auf http://www.onvista.de. auf ihrer seite steht was von 'Best Risk Management für USA & Nord-Amerika' (auszeichnung) sowie '100% Kapitalgarantie zur Fälligkeit' für 'ISIS* eurozone alpha-zertifikate' (5 jahre laufzeit).


    ist das zufall? :D


    eichelburg spricht ja schon davon, dass in der szene rum ginge dass bear stearns möglicherweise die nächsten 5 jahre nicht überlebt (sondern mit seinen fonds untergeht). wie viel ist dann eigentlich noch auf die 100% garantie zu geben? null und nada oder? ;)

    glückwunsch


    ich hab mir auch gedacht dass weiter gedrückt wird und daher vll. der trend bricht...wenn man an einem ende der liste ist (in diesem fall am unteren) und es geht genau in diese richtung ist es relativ wahrscheinlich dass man unter den top 3 ist, selbst wenn es über das ziel hinaus schießt (wie in diesem fall und man noch 5% daneben liegt). liegt man dagegen genau in der mitte der liste und sind alle nah beieinander dann ist es schwerer weil man schon fast eine punktlandung machen muss ;)

    ich denke da an den satz: not macht erfinderisch.


    ich glaube kaum, dass die leute hierzulande in diesem fall einfach die hände in den schoß legen und sich ihrem schicksal ergeben.


    wenn es keine teile aus china gibt dann besorgt man sie sich woanders her.