Beiträge von HIghtekki

    @PM Chris


    man sollte nicht unbedingt das oktoberfest als maß!!-stab nehmen ;)


    nach den zahlen der wiesn ist der bierpreis zwischen 1995 und 2004 um jährlich ca. 3,5% gestiegen.


    laut dieser quelle hier:
    http://www.occstrategy.de/uplo…utschen_Biermarkt_Web.pdf


    (folie 12)


    waren es für das 'normale bier' (nicht beim oktoberfest) aber nur ca. 1-1,2% p.a. vielleicht haben die gaststätten einfach extrem aufgeschlagen ohne dass der bierpreis an sich daran schuld ist. wenn so ein arbeiter sein bier beim oktoberfest holt statt beim discounter: selbst schuld :D

    ich finde ganz so genau sollte man die wahre inflation auch nicht nehmen. die frage ist ja was diese zahl eigentlich aussagt. sie sagt mitnichten etwas über den anstieg der verbraucherpreise aus. sondern wenn dann etwas über 'alle preise', aktien, renten, immobilien usw. alles mitgerechnet. außerdem gilt dies unter der annahme dass die umlaufgeschwindigkeit konstant bleibt.
    nun geht aber aus der wahren inflation nicht hervor welche assets nun steigen und welche nicht. es könnte theoretisch durchaus sein, dass die verbraucherpreise nur 2-3% steigen (auch wenn es mir anders vorkommt) und dafür steigen halt die aktien jedes jahr 30%.
    wichtig ist, dass dieses 'missverhältnis' nicht bis in alle ewigkeit weiter gehen kann. aktuell sehen wir dass sich die preise für die produzierenden objekte (aktien bzw. unternehmen) wesentlich schneller im preis nach oben bewegen als die produzierten güter (waren). der preis für produzierende güter gemessen in produzierten gütern steigt aktuell also sehr schnell. langfristig kann dieses verhältnis aber nicht schneller steigen als das BIP. wenn also über jahre hinweg das verhältnis jedes jahr 10, 20 oder 30% steigt muss es irgendwann wieder massiv fallen. in diesem fall entweder durch einen aktiencrash und/oder durch dann wirklich sehr stark steigende verbraucherpreise.

    Zitat

    Original von tankist


    Ja von der Bodenreform hab ich gehört aber auch net verstanden.
    Sparen ist auch net so das dollste. :rolleyes:


    OFFTOPIC: [...] und daher kann man sich es auch geich sparen. MbG DMR


    das mit der bodenreform ist doch plausibel. wenn die leute wissen dass ihr geld ständig an wert verliert werden sie versuchen auf andere güter auszuweichen, möglichst welche die man nicht beliebig vermehren kann. hier wären grundstücke eine gute wahl. um zu verhindern dass reiche der geldentwertung entgehen indem sie land kaufen muss man ihnen diesen besitz halt verbieten.


    ein system das nur mit zwängen funktioniert halte ich grundsätzlich für schlecht.

    Zitat

    Original von tankist


    ROFLMAO! Mir gings genauso als ich das mit den 4 Wochen gelesen habe. Aber ich hab noch keine ernsthafte Kritik zu Freiwirtschaft gehört bin für alles offen. ^^


    einer der hauptkritikpunkte ist die tatsache, dass der staat oder eine sonstige instanz sich herausnimmt noch wesentlich größeren einfluss auf MEIN geld und damit MEIN eigentum zu nehmen als das aktuell eh schon der fall ist. da verliert geld geplant vom staat an wert das ich selbst erarbeitet habe. und das nur weil ich mich erdreiste es zu sparen und nicht rechtzeitig auszugeben. das ist konsumzwang par excellance. und das ist mir extrem zuwider!! dir nicht?


    zudem: hast du z.b. gewusst dass das freigeld nur funktioniert wenn sämtliche grundstücksbesitzer enteigenet werden? das erinnert mich doch sehr an vergangene zeiten die ich für überwunden hielt.

    spätestens als es um die drei gutscheine ging, von denen einer nach vier wochen abläuft, war mir klar: hier ist wieder mal jemand den freigeld-anhängern auf den leim gegangen :D ich hab das buch von hannich auch gelesen und muss zugeben dass ich ca. 1/2 tag lang ebenfalls davon 'angesteckt' war bis ich anfing wieder selbst zu denken. (das ganze ist aber schon 2 jahre her).


    ich weiß dass herr hannich gold hasst und dies auch verbreitet.


    hier mal ein paar anmerkungen:
    1.: länder die kein gold haben sind dann arm. naja wieso? niemand zwingt ein land eine goldwährung einzuführen. das kann doch jedes land tun wie es will. die frage ist halt ob die 'eigene währung' dann vom ausland angenommen wird. außerdem kann das land dann in andere länger mit gold exportieren und bekommt dafür ja das gold als gegenleistung mit dem es wiederum einkaufen kann. alles andere: geld drucken und im ausland zahlen, anpassung der wechselkurse etc. ist sozialistisch und ungerecht gegenüber den ländern, die besser sind als andere. außerdem: wenn ein land viel produziert dann wird es auch viel exortiere. somit wird es viel gold importieren, die geldmenge und damit die preise steigen. damit wird es wiederm fürs ausland unattraktiver und das wirkt sich dann negativ aus. damit haben wir schon ausgleich genug. aber einer den der markt regelt.


    2.: wie kommst du darauf, dass die geldmenge unbedingt immer wachsen muss? auch noch möglichst so schnell wie die wirtschaft?


    3.: wer sagt dass es keine inflation gibt? meines wissens liegt sie bei 7% und ist am steigen.


    4.: wer sagt dass nur die deflation schlimm ist und die hyperinflation nicht? auch 1923 ist die wirtschaft mehr oder weniger zsuammen bebrochen da niemand mehr das geld annahm und infolgedessen der handel extrem gestört war. man hat sogar große wanduhren zu landwirten gebracht um sie gegen eier zu tauschen. die deflation war 1929-1932 übrigens nicht deshalb so schlimm weil es damals noch zumindest einen teilgoldstandard gab, sondern weil die politik total falsch reagiert und alles noch verschlimmert hat.

    nicht der goldstandard war schuld an 1929 sondern die immense verschuldung aufgrund der aufhebung des eigentlichen goldstandards vor dem 1. weltkrieg. zu einer solchen depression kommt es nciht wenn die geld(gold)menge langsam steigt oder stagniert, sondern nur wenn sie massiv sinkt. und das tat sie weil sie zuvor extrem angestiegen war (bzw. der kredit). je mehr krediter ausfielen desto weiter sank die geldmenge und je weiter sie sank desto mehr weitere kredite konnten nicht mehr zurückgezahlt werden. wie ein kartenhaus das man aufbaut und das dann wieder zusammen bricht.


    man kann jetzt natürlich die schwerkraft als übeltäter für das zusammenbrechen des kartenhauses erkennen und dafür sein sie zu verbieten ;)


    anzumerken ist noch, dass man ohne goldstandard vielleicht die wirtschafts kurzfristig stimulieren kann wenn man die geldmenge ausweitet. das führt jedoch dazu dass immer mehr unsinnige investitionen getätigt werden da die zinsen sinken, was wiederum zu extremer überproduktion/verschuldung und zu einem nachfolgenden preisverfall und einer kontraktion der wirtschaft führt.


    durch eine steigerung des geldmengenwachstums kann man das für eine gewisse zeit kompensieren (ohne jegliche goldbidung sogar möglicherweise sehr lang). es ist in diesem fall aber nötig dass die verschuldung sowie die geldmenge immer schneller steigen und die zinsen künstich unten gehalten werden. bis in alle ewigkeit geht sowas nicht. auch diesmal nicht.

    den letzten abschnitt finde ich interessant:


    Zitat

    Der Wirtschaftswissenschaftler und führender Denker der Demokraten Lyndon LaRouche erklärte dazu am 22. April: „Die einzige Lösung ist, die problematischen Hypotheken einzufrieren und die Zwangsvollstreckungen einzustellen. Wir müssen verhindern, daß massenhaft Menschen auf die Straße gesetzt werden. Wenn das, was ich vorschlage, nicht umgesetzt wird, dann werden wir in eine Situation geraten, in der das ganze Finanzsystem durchbrennen wird.“ LaRouche fügte hinzu, selbst Hunderte von Milliarden würden nicht ausreichen, mit dem gesamten Ausmaß des Problems fertigzuwerden.


    -> Hyperinflation.

    das mit butler sehe ich ähnlich. wenn die das neu gefördete gold liefern dann haben sie halt umsatzausfall in höhe der differenz. das ist ja auch normal. sofern die förderkosten unterhalb dieses preises liegen...schlimm wird es erst wenn sie eine menge liefern müssten die sie die nächsten jahre nicht aufbringen können und die förderkosten steigen. dann müssten sie das gold bei der zentralbank o.ä. ankaufen um es dann zum festgelegten preis wieder abzugeben. das kommt dann aber sehr auf die menge an.

    naja real wird er sich nicht ver-100-fachen. dann hätte silber eine kaufkraft die alles was in den letzten 5000 jahren da war vollkommen in den schatten stellt ;)


    wenn man annimmt, dass sich gold real nochmal verdreifachen kann und silber von 1:50 auf 1:15 aufschließt oder so wäre es real ca. eine verzehnfachung und damit wäre die kaufkraft am oberen bereich der bandbreite die wir seit dem mittelalter gesehen haben.


    so viel kann das aber doch nciht ausmachen. oder nimmst du an dass in deinem teuren kopfhörerschluss 1 kg silber verarbeitet wurde der dann den preis um 400 € hoch treibt? ;) wenn es 10 gramm sind macht das grad mal 4 euro aus.

    der film fing recht vielversprechend an, aber das letzte drittel ließ dann doch etwas zu wünschen übrig...


    ich dachte ständig jeden moment preisen sie das freigeld und bieten es als die optimale lösung aller probleme an...wo sie schon mit dem zins als die wurzel allen übels anfingen...was natürlich ausgemachter unsinn ist. nicht der zins an sich ist das problem sondern die tatsache, dass man zinsen 'zurückzahlen' kann indem man neue schulden aufnimmt. wäre das nicht so, dann würde auch die schuld nicht ewig ansteigen. entweder sie würde zurückgezahlt. oder sie würde ausfallen. in beiden fällen würde die geldmenge nicht ewig weiter steigen. der zins an sich wäre dann wie in dem film richtig gesagt wurde eine art risikoausgleich, dass es zu einem ausfall kommt.


    dass früher zinsen verpöhnt oder verboten waren stimmt auch nur teilweise bzw. blendet einfach teile der wahrheit aus. in der bibel z.b. gibt es zwar ein zinsverbot. das gilt aber nur für die eigenen leute also die brüder. für fremde darf und soll man sehr wohl zinsen nehmen, da es dort ja ein risiko gibt dass das geld nicht zurück kommt.


    dass der staat die geldmenge regulieren soll und sich das geld selbst erzeugt ist natürlich totaler schwachsinn.


    1. wird er diese macht natürlich für sich nutzen und ist quasi unbeschränkt in der möglichkeit umzuverteilen, die eigenen leute zu bedienen und den politikern pensionen etc. zu zahlen.


    2. die geldmenge zu kontollieren ist 1. unmöglich und 2. auch gar nicht sinn der sache. unmöglich deshalb da die leute ja weiterhin geld durch kredit schaffen und wieder vernichten können. das können sie auch wenn es eine goldwährung gäbe. da reicht es aus wenn man einen schuldschein austellt. schwups ist neues geld entstanden. zudem ist es unsinnig zu meinen es wäre gut die geldmenge konstant zu halten (wobei ich annehme der staat würde sie eher hoch treiben). denn es kommt ja nicht auf die absolute geldmenge an, sondern auf die steigerung je zeiteinheit.


    wenn nun also beispielsweise die geldmenge in einem jahr 20% steigt und der staat meint er müsse diese 20% wieder zurückstutzen, dann passiert genau das was in den 1930er jahren in den usa passiert ist. deflation und depression. eine drastische reduktion der geldmenge bei vielen krediten schadet massiv egal ob die geldmenge vorher vll. angestiegen ist. insofern ginge das wenn überhaupt nur dann wenn sofort reagiert wird. das ist aber extrem schwer da man die geldmenge dazu gut abschätzen müsste. zudem müsste man noch die konsum/spargewohnheiten bzw. deren änderungen exakt abschätzen können was ebenfalls ein ding der unmöglichkeit sein sollte. der staat würde zur not immer falsch/zu spät reagieren. natürlich wären in so einem fall auch marktwirtschaftliche mechanismen vollkommen ausgeschaltet und das geld wäre sozialistischer als es aktuell schon ist.


    wer würde das wirklich wollen? über gold wird übrigens durch die blume abgelästert falls es keinem aufgefallen ist. mir riecht das ganze nach freigeld auch wenns nicht explizit gesagt wird.


    danke für die info. gibts dazu auch irgendwo zahlen also wie viele tonnen das ausmacht etc? könnte ja sein dass es da anwendungsgebiete gibt wo silber unverzichtbar ist, wo aber nur ein paar kg benötigt werden die insgesamt wohl keine auswirkung auf den preis haben o.ä.

    hm ich hab kurse von deutschen aktien ab 1870 bis 1935 gefunden (leider ohne den zeitraum 1913-1925). außerdem bonds von 1921 bis 1925 (stell ich nachher hier rein). interessant ist natürlich der absturz 1923. es gibt einmal im oktober nen absturz von 2.100.000% aud 1603%, ein weiteres ansteigen auf 305.000% und dann der eigentliche absturz auf 3,9 und dann nochmal auf 2%. damit wäre das teil nahezu wertlos.


    bei den aktien hab ich wie gesagt leider dort ne lücke. es lässt sich aber feststellen, dss die kurse anfang 1924 erst um 10% stiegen, sich dann aber bis mitte 1924 mehr als halbierten. man traute dem braten wohl nicht. danach liefen die kurse ähnlich wie in den usa und stürzten 1928/1929 ab.


    der teil während des kriegs fehlt hier leider auch. vll. finde ich da noch was.

    danke für die info


    frage dazu:
    - woher kommen die daten?
    - wieso liegt der DAX 1954 nicht genau auf der linie? :D wenn er das täte wäre er aktuell maßlos drüber und nicht nur ein bisschen.

    hm also der nennwert ist 1 mio. c$. also ca. 700.000 €. das doppelte hiervon wären 1,4 mio. €. aber allein der materialwert liegt schon bei ca. 1,6 mio. €. wie viel macht nun genau die seltenhait aus? oder bezieht sich das 'doppelt' auf den materialwert und nicht auf den nennwert?

    @ gutso


    ich denke hier sind wir an dem punkt angelangt wo die 'umlaufgeschwindigkeit' eine rolle spielt. anders ausgedrückt: es kommt natürlich nicht nur darauf an, wie hoch das angebot von aktien und gold ist, sondern auch auf die nachfrage. steigt die nachfrage z.b. aus asien nach gold und wird dieses dort gehortet, so sinkt das goldangebot anderswo.


    um bei dem beispiel mit dem weizen zu bleiben: wenn ein teil der weizenkörner die ein feld abwirft, woanders hin gelangt wo sie nicht mehr dazu verwendet werden können um eine nachfrage nach dem feld zu erzeugen, sinkt der preis des feldes gemessen in weizenkörnern. anders könnte man auch sagen, dass der preis des weizens gemessen in weizenfeldern steigt. analog würde bei abfluss des goldes nach asien der preis der aktien gemessen in gold fallen und damit auch das dow/gold ratio. es sei denn in asien wird analog zum gold mehr dax und dow nachgefragt das halte ich aber für unwahrscheinlich.


    herr lips hat in seinem buch darauf hingewiesen, dass in den 1970ern gold u.a. deshalb so stark stieg da die investoren im nahen osten mit ihren $ vowiegend edelmetall und keine aktien kauften da sie davon mehr verstanden.

    was mich in dem zusammenhang mal interessieren würde: angenommen silber steigt so stark im preis (auf 50 $ oder mehr), dass es sich lohnen würde silber teilweise durch andere elemente/metalle zu ersetzen die billiger sind: würde das gemacht? ab welchem preis würde es gemacht? kann es überaupt gemacht werden (d.h. gibts metalle die da überhaupt in frage kommen)?


    darüber liest man leider selten was. meines wissens gibts keine metalle die man statt dessen nehmen könnte aber ist das wirklich so? oder nur weil es sich bei dem silberpreis bisher nicht lohnte?


    dann müsstest du konsequenterweise bargeld horten oder zumindest das geld zu einem niedrigen zins anlegen. leider wächst die geldmenge aktuell drei mal so schnell wie dein angelegtes geld bei 3-4% zinsen...


    dass der $ besser war als gold liegt daran dass der goldpreis seit mai 2006 gefallen ist. ist aber auch kein wunder wenn du als referenz genau das lokale hoch bei 730 nimmst. wenn du den zeitraum etwas verschiebst sieht es schnell ganz anders aus.