wieso? wenn die verbraucherpreise fallen heißt das ja nicht, dass auch der aktienindex fällt. wir haben doch oben gelernt, dass er langfristig konstant bleibt, da zwar die preise der verkauften güter fallen, jedoch deren menge steigt, was sich gegenseitig in etwa aufhebt.
aber der index wird eher heftig schwanken je nachdem ob gerade die produzieRENDEN oder die produzierTEN güter verstörkt nachgefragt werden.
der FTSE ist übrigens in den letzten 300 jahren unter schwankungen gemessen in gold in etwa konstant geblieben. obwohl dessen menge doch gestiegen ist...gibt da wohl lokale unterschiede und hängt vll damit zusammen von wo das gold abfließt.
wenn man sich das dow / gold ratio ansieht so ist dieses seit beginn des charts (18xx) etwa 2% p.a. gestiegen. fraglich wäre nun um wie viel % genau die goldmenge jedes jahr steigt. meines wissens um ca. 1-2% p.a. sollten es 2% sein so wäre das aktuelle ratio schon in etwa gerechtfertigt da es auf der trendlinie liegt die die 2% p.a. entspricht. sind es nur 1,5% gewesen so könnte das ratio noch mal etwa dritteln. also auf 6-7 fallen.
man sieht: wo das ratio 'fair' ist (unter der annahme dass es 1800 auch fair war) hängt doch extem davon ab wie viel gold jedes jahr dazu kommt. 0,2%punkte können da schon viel ausmachen. zudem kommt als unbekannt wie gesagt hinzu ob es 1800 fair war und wenn nein wie viel es über oder unterbewertet war. zudem ist noch fraglich wie viel % des schon geförderten goldes überhaupt jeweils zum angebot bereit standen und wie viel nicht und zu guter letzt ist die berechnung des dow selbst sehr mit vorsicht zu genießen.
bei so vielen unbekannten halte ich es für sehr fraglich aus dem obigen chart irgendwas rauslesen zu können bis wohin wir noch fallen sollten und ab wann das gold dann im vergleich zu aktien zu teuer ist.