Beiträge von HIghtekki

    Hallo,


    ich möchte euch auf die Seite


    http://www.goldsilber.faybl.de/


    hinweisen, die ich erstellt habe und in der es so wie bei den Goldseiten um das Thema Gold, Silber , Platin und Palladium gehen soll.


    Die Seite soll dieses Forum sinnvoll er gänzen und nicht in Konkurrenz stehen oder ähnliches.


    Auch wenn die Goldseiten und das Forum meiner Meinung nach die Webseite mit dem reichhaltigsten deutschsprachigen Angebot an Wissen rund ums Thema Edelmetall ist, hatte ich schon oft das Problem, bestimmte Dinge nciht mehr zu finden, z.B. Texte aus denen hervorgeht, ob nun Silber oder Gold seltener ist. Es gibt sie, aber ich weiß nicht mehr wo und die Suche hilft da auch nicht viel weiter. Zudem ist das Wissen hier teilweise ziemlich zersplittert und daher teilweise nicht leicht auffindbar.


    Ich dachte daher daran, dass man zu ein paar wichtigen Themen Fragen formuliert und dann gezielt Wissen, die diese Fragen betrifft, ordnet und sammelt und so für Interessierte vorhält, z.b. alles was der Frage dient wieso man Edelmetall kaufen sollte oder wieso die Inflation höher ist als 3% etc. Hat man eine solche Frage, muss man nur noch einmal klicken und hat sofort viele relevante Links und Informationen.


    Vielleicht ist es dann auch möglich, diese Sammlung in form eines Dokuments (pdf o.ä.) zusammenzufassen und so anderen zugänglich zu machen. Und einfach einen Link darauf anzubieten, wenn man gefragt wird wieso man auf Gold steht und der Verweis auf Goldseiten nur die Antwort gibt: 'Das ist aber zu viel ums alles zu lesen.'


    Wäre schön, wenn möglichst viele mitmachen. Ein paar Fragestellungen gibts schon. Weitere können natürlich vorgeschlagen werden. Die Empfehlungen können auch bewertet werden. Links direkt auf die Goldseiten sind natürlich angebracht :D


    wenn schnell viele beiträge kommen wird das ganze natürlich auch zum live chat.


    Gruß

    Zitat

    Original von DerAlchemist


    Aha, hast du dazu auch Quellen?


    den 'wert' kann man sowieso nicht feststellen oder berechnen. kommt ja darauf an, wie viel man dafür kriegt. wenn ich regelmäßig zum discount italiener gehe wo alles die hälfte kostet ist er doppelt so viel wert :D der wert hängt sowieso davon ab wo man ihn ausgibt und wie der eigene warenkorb aussieht. daher ist die frage nach dem wert eher sinnlos.


    noch eine anmerkung: was viele (auch in diesem forum) etwas vergessen, ist die tatsache, dass der 'wert' des geldes oder auch eines anderen gutes nicht nur vom angebot, sondern auch von der nachfrage danach abhängt. die frage wie schnell die geldmenge wächst berücksichtigt NUR das angebot, nicht aber die nachfrage nach geld. wenn diese sich ändert, können die preissteigerugsraten (assets eingeschlossen) auch vom geldmengenwachstum abzüglich reales BIP abweichen. daraus folgt, dass es auch zu einer hyperinflation kommen könnte bzw. dass diese weiter geht, wenn die geldmenge schon wieder fällt. die leute versuchen dann halt das geld immer schneller wieder loszuwerden. genauso könnte es theoretisch bei steigender geldmenge zu fallenden preisen kommen, wenn die leute das geld nicht ausgeben wollen. manchmal hab ich den eindruck, dass bestimmte verbraucherpreise wo es viel konkurrenz gibt nicht steigen KÖNNEN und daher das geld eher für assets wie aktien o.ä. ausgegeben wird. diese müsste man eigentlich bei der preissteigerungsrate mit rechnen und wenn man dies tut dann sind es keine 2% sondern dann kann man schon auf 5-10% kommen.


    allerdings: angenommen es wäre wirklich so, dass aktien p.a. um vll. 10% steigen und verbraucherpreise nur um 2-3%. dann würde das verhältnis jedes jahr um 7% auseinanderlaufen. das ist aber langfristig nicht drin. langfristig sollte das in etwa dem realen wachstum also 3% entsprechen. d.h. wenn aktien 10% steigen und die verbraucherpreise 2% dann heißt dass entweder dass die verbraucherpreise falsch sind oder dass die aktien ganz massiv korrigieren werden oder dass die verbraucherpreise ganz massiv ansteigen werden oder beides.


    ps: 4. möglichkeit: der dow chart ist falsch :D (siehe oben)

    in den letzten 100 jahren hat sich die geldmengen in den USA ca. ver-100-facht. das reale BIP ca. ver-20-facht. daraus ergibt sich eine inflation von ca. 4% p.a. da der dow jones seit 1907 ca. 5,5% p.a. nominal erwirtschaftet hat, ergibt sich hieraus ein realer anstieg (allerdings ohne dividende) von 1,5%. p.a. inkl. dividende dürfte es ca. dem realen BIP wachstum (3% p.a. seit 1907) entsprechen. mehr kann man auch von der logik her langfristig von (durchschnitts)aktien nicht erwarten (durchschnitt im sinne von ALLE ohne dass man sich ein pezielles wachstumssegment rausgreift).

    es gab im jahr 1979 und 1980 ca. 50 handelstage an denen der goldpreis höher stand als heute. die wahrscheinlichkeit, genau dort zu kaufen war also eher klein. daher sollte man nicht immer sagen: wenn man 1980 gekauft hätte, wäre man dick im minus...

    zumindest die juden musste es ab dem 21.2.1939 abgeben.
    quelle: dritte verordnung zur verordnung über die anmeldung des vermögens von juden, reichsgesetzblatt 1939, 1, S. 282. bzw. "Nazi Family Policy, 1933-1945", S. 165, von Lisa Pine, 1997.

    beim der britischen FTSE gab es in den letzten 300 jahren real keinerlei kursgewinne. wie erklärst du dir das? ist alles an dividenden ausgeschüttet worden?


    real hat man mit dem dow übrigens in den letzten 100 jahren p.a. 2,2% verdient. ok dividende ist da nicht drin. trotzdem ists dann noch ein stück bis zu deinen 10,7%.


    sehr langfristig können die aktienkurse real übrigens nicht schneller steigen als das reale BIP. zumindest im durchschnitt. wenn es über einen langen zeitraum anders war, dann bedeutet das entweder, dass sich das irgendwann wieder umdreht (aktien steigen weniger als BIP) oder dass die preissteigerungszahlen falsch waren.

    wie kommst du darauf, dass aktien bei kgv 14 10% p.a. steigen?


    ein kgv von 28 wäre nur knapp unter dem wert von 1929 ;)


    das kgv ist aber nicht wirklich aussagekräftig. von 1920 bis 1929 z.b. war das KGV der us steel von über 40 auf unter 20 gefallen. dann kam der crash und es ging 90% abwärts. die gewinne sanken schneller als der kurs.

    Zitat

    Original von PLEACE
    PS:
    Grundsätzlich ist die Grenze für anonymen Kauf m.E. 15.000 Euro


    dann kauft man eben 2 oder mehrmals für 8000 euro ;)


    meines wissens haben die 15000 weniger was mit dem gold oder dem silber zu tun das man kauft sondern damit dass man sich erdreistet mit 15000 € in bar rum zu laufen. man könnte ja geldwäsche damit betreiben wollen.

    Zitat

    Original von TrashCrash
    Laut diesem Link gab es in den USA auch ein Silberverbot.


    nö. lies mal die zweite seite. das silberverbot taucht nur im 1. entwurf auf. in der fassung vom april hat man wohl davon abgesehen.


    interessant finde ich, dass man immerhin gold im wert von 100$ haben durfte. das waren zu der zeit ca. 4 unzen. was war nun nachdem das gold auf 35$ aufgewertet wurde? da waren diese 4 unzen plötzlich 140$ wert. musste man dann nachträglich noch 1 oder 2 unzen abgeben?


    hab grad nochmal genauer nachgelesen. am 9.3.1933 hat roosevelt den 'emergency banking act' durch den congress geboxt, der ihm das recht gegeben hat, den export sowie das horten von gold und silber zu verbieten. damit war das verbot aber noch nicht ausgesprochen. das kam dann erst im april und bezog sich nur auf gold.


    das verbot stand im zusammenhang mit der geplanten abwertung des dollars gegen gold, angeblich um damit die deflation zu bekämpfen (was plausibel ist, denn durch die abwertung war es möglich mehr dollar im umlauf zu haben, wohingegen bei einem kurs von 20,67 wegen abfließendem gold aus den USA die dollarmenge begrenzt war bzw. sogar zurückging).


    das gesetz hat anscheinend aber nicht viel gebracht, da nur gold im wert von 400 mio. $ zum 'goldstock' hinzukamen also ca. 20 mio. unzen.


    hier noch ein kommentar von hoover:
    hoover claimed that abandonment of the convertible gold standard was the first step toward 'communism, fascism, socialism, statism, planned economy'. gold, he argued, is essential to prevent governments from 'confiscating the savings of the people by manipulation of inflation and deflation'. he goes on at length in his vein: in a footnote he quotes an old proverb: we have gold because we can not trust governments.


    quelle: The Power of Gold: A Story of an Obsession, 2000, Peter L. Bernstein, John Wiley and Sons, S. 320f.



    wenn man das so liest...notstandsgesetz...verbot von gold...faschismus (siehe hoover)....irgendwie kommt mir das bekannt vor...

    Zitat

    Original von Quentchen


    Oder der Dollar verliert an Wert und die anderen Währungen (inbesondere Euro) werten gegen ihn auf ...
    Resultat: Gold/Silber etc. steigen in Dollar-Nominalität steil gegen Norden, während der "Wert" in Euro gemessen nahezu gleichbleibt oder gar sinkt (!) ...


    Und gegen was - ausser Papier/Buchgeld - wollt ihr euer EM "eintauschen", wenn der Dollar "kollabiert"?
    Mein Tipp: Zigaretten und Schnaps ... oder für die Hardliner:
    Marihuana und Koks :D


    zu absatz 1: das kann schon sein, dass der preis von EM in euro gerechnet weniger stark steigt. aber 1. hat man das gold vor allem um die kaufkraft zu retten (zumindest einen teil davon) und da ist es egal ob der dollar nun auf 1000 oder 50000 $ je unze abwertet. 2. gibts für die spekulation ja auch noch silber. das steigt gemeinhin mehr als gold wenns mal richtig hoch geht. war schon 1980 so. d.h. selbst wenn der goldpreisanstieg durch den euroanstieg gegen $ kompensiert wird sollte man mit dem silber in € immer noch gewinn machen.


    zu 2: das EM hat man weniger für IN einer krise sondern für danach. wenn es nach einer währungsreform eine neue währung gibt die goldgedeckt ist oder auch nicht, dann wird man für sein gold etwas von diesem geld bekommen können, im idealfall ohne kaufkraftverlust. hat man jedoch $ papier noten, kriegt man NULL KOMMA NULL. so wie man nach dem krieg für papiermarkt nichts bekam aber für goldmark sehr wohl.

    aktuell zahlt man bei den maples ca. 11% 'drauf', bei den 5kg barren ca. 21-22%. das sind immerhin 10% differenz.


    bei 30 kg sind das immerhin 1000 € bzw. wenn man münzen nimmt würde man 33kg bekommen statt 30. da nehme ich in kauf, dass es sich etwas weniger gut stapeln lässt ;)

    ich hab mal ein wenig in der geschichte rum gewühlt und zwei nette parallelen gefunden zur laxen kreditvergabe.


    die erste findet sich in den 1830er jahren in england. objekt der begierde sind britische und deutsche eisenbahnaktien. der britische railway share price index stieg zwischen 1827 und 1836 von 100 auf 320 punkte, brach dann ein auf ca. 170 punkte um dann zu eine 'echobubble' anzusetzen, die ihn sogar auf ca. 420 punkte hoch trieb (um dann auf 150 abzustürzen) (bild im anhang). in so einer könnten wir uns aktuell befinden.


    eigentlich hatten zu dieser zeit viele kleinanleger nicht das geld um aktien zu kaufen, trotzdem ging es. und zwar weil zu dieser zeit die neu gegründeten banken wie pilze aus dem boden spossen und mit einer laxen kreditvergabe schnell kunden gewinnen wollten.


    "In England, for example, the development of joint-stock banking did not occure as a gradual process, but rather took place largely during two periods of aggressive bank creation. The first period occurred in the late 1820s and the first half of the 1830s, when the number of banks grew from three, in 1826, to 113, in 1837"
    quelle: PETTIS, M. (2001). The Volatility Machine: Emerging Economies and the Threat of Financial Collapse. — Oxford University Press., S. 39.


    zum teil mussten am anfang nur 5% des kaufpreises eingezahlt werden.
    quelle: ALASDAIR G. M. NAIRN, S. N. (2002). Engines That Move Markets: Investigating from Railroads to the Internet and Beyond. — John Wiley and Sons., S. 9.


    interessant ist auch die tatsache, dass zum ende er blase hin aktien von unternehmen ausgegeben wurden, die gar keine schienen verlegen sondern nur anlegergeld einsammeln wollten.
    quelle: ANDREW MAUNDER, G. M. (2004). Victorian Crime, Madness and Sensation. — Ashgate Publishing, Ltd., S. 137.


    last but not least schaute man zu dieser zeit auf die meilen an schienen die verlegt worden waren sie wie man es 2000 auf die kunden oder die kilometer an glasfaser schaute.


    "Während bis zum Jahr 1840 in Enland ca. 1100 Meilen verlegt worden waren, kamen bis 1843 ca. 530 Meilen dazu. Alleine 1844 erhöhte sich diese Zahl auf 797 und im Jahr 1845 sogar auf 2841 Meilen".
    quelle: DICKSON, W. E. (1854). Railways and locomotion. —., S. 117-118.


    übrigens wollte man in deutschland ebenso wie vor kurzem in china oder auch 2000 in den usa oder 1980 bei der comex 'die spekulation eindämmen' , was die blase schnell zum platzen brachte.



    weiteres beispiel ist japan ende der 1980er jahre. auch dort wurden ähnlich wie aktuell in den usa unternehmen gegründet, die kredite an leute vergaben, die sie sich eigentlich nicht leisten konnten.


    "Zu einem erhöhten Kreditvolumen trug vor allem die Bank of Japan bei, die die Geschäftsbanken anwies, mehr Kredit zu vergeben. Zudem wurden in den 1970er Jahren sieben sog. ‚jûsen companies’ erschaffen, die Kredite für den Erwerb oder die Erschließung von Gründstücken insbesondere auch für Spekulanten vergaben, die bei den Banken keine oder nicht ausreichend Kredite bekamen. Die auf diese Weise vergebenen Kredite versechsfachten sich 1985-1992"
    quelle: WOLFGANG DOROW, H. G. (2003). Personalwirtschaftlicher Wandel in Japan. — Gabler Verlag., S. 39.


    dass ein land einem anderen übermäßige kredite gibt damit dieses einkaufen gehen kann, hatten wir übrigens auch schomal. und zwar in den 1820er jahren. zu dieser zeit liehen die briten den südamerikanern enorme mengen an geld damit diese wiederum die britische baumwolle u.ä. importieren konnte, also die briten an den exporten verdienen konnten. ähnlich wie heute mit china und den usa.


    "Dank der steigenden Exporte nach Südamerika, bedingt durch sinkende Preise und steigende Qualität der britischen Produkte im Rahmen der fortschreitenden Industrialisierung, stieg der Wert der produzierten Baumwolle zwischen 1821 und 1825 von 129 auf 167 Millionen Pfund . Die Exporte nach Südamerika erhöhten sich in dieser Zeit von 2,9 auf 6,4 Millionen Pfund .
    Um Waren in steigendem Wert und steigender Menge aus England importieren zu können, war es notwendig, dass das Geld vorher von England nach Südamerika floss. Dies geschah durch die Emission südamerikanischer Staatsanleihen und Aktien, die in England verkauft wurden. Insgesamt betrug der Nennwert dieser Staatsanleihen zwischen 1822 und 1825 über 21 Millionen Pfund, davon allein 6,4 Millionen Pfund mexikanische Staatsanleihen. 46 Unternehmen mit einem genehmigten Kapital von 35 Millionen Pfund wurden 1824-1825 gegründet, die ihr Betätigungsfeld größtenteils oder ausschließlich in Lateinamerika hatten . Diese Betätigungsfelder waren u.a. Bergbau, Transport, Fischerei sowie Argrar."
    quelle: RIPPY, J. F. (2000). Evolution of International Business 1800-1945. — Routledge (UK).S. 17.



    man sieht also: alles schonmal da gewesen und es hat regelmäßig im desaster geendet. der ftse allshare z.b. fiel nach dem platzen der südamerikablase von knapp 80 auf 20 punkte zurück.


    als 2. bild im anhang: eine übersicht der begebenen anleihen.
    quelle: British Investments in Latin America, 1822-1949: Evolution of International Business 1800-1945 “ von J. Fred Rippy, S. 20.

    Zitat

    Original von Panzerknacker


    Ja, der Kauf/Verkauf von/an privat, z.B. hier im Forum.
    Gruß!


    da stellt sich aber die frage ob man so jemanden dann findet der einen ganzen 5kg barren haben will. ok könnte sein...aber genauso kann man dann jemand finden der einem die 1 unzen stücke abkauft. es gibt also ein mögliches szenraio indem man mit dem barren genauso gut fährt und eins wo man schlechter fährt. insofern ist die gesamtstrategie mit barren der mit münzen unterlegen.

    in frankfurt wurde mir gesagt die vrenelis hätten generell verschiedene helligkei wegen unterschiedlicher prägung...daran kann mans also nicht erkennen...


    was das kreuz angeht: wenn der händler dir anbietet dir das teil für 117 € statt 87 abzukaufen würde ich mir gedanken machen :D

    gibts hier irgendwen der sich silberbarren zugelegt hat? ich hab hisher nur münzen (usa und kanada) zu je 1 unze.


    beim gold spricht ja dafür, dass sie einen geringeren spread haben bei entsprechender größe. beim silber ist aber selbst beim 5 kg barren wegen der 19% der spread höher als bei den 1 unzen stücken (wegen nur 7%). zudem müsste man diesen in 1 stück wieder verkaufen...


    also: gibts überhaupt was was für silberbarren (gegenüber münzen) spricht? ;)

    silberverbote gab es auf alle fälle schon. z.b. ab 1356 in venedig.


    "In 1356, legislation was passed in the Senate which prohibited anyone from buying unstamped silver on behalf of someone else ..."


    Quelle: "Zecca: The Mint of Venice in the Middle Ages" von Alan M. Stahl aus dem Jahr 2000, S. 2.


    vermutlich hatte man angst, dass die leute aus dem silber eigene münzen herstellen...


    ...


    auf seite 126 steht dann noch, dass die mint den silbermarkt kontrolliert hat, damit eine ausreichende zahl von münzen hergestellt werden konnte.


    "an example of how the system of officials was used to to enforce regulations can be seen in an act of the senate in 1356 forbidding one person to act as a broker for anothr in the purchase of silver."


    Quelle: "Zecca: The Mint of Venice in the Middle Ages" von Alan M. Stahl aus dem Jahr 2000, S. 126.


    als strafe bei übertretung des verbots war die 1,5 fache menge des verkauften silbers fällig. bei bitte um 'pardon' (grazia) waren 1000 pfund strafe fällig.



    zudem gab es öfter mal export beschränkungn oder verbote. so z.b. 1671 für holland. die waren nämlich besonders schlau: sie kauften mit ihrem silber die japanischen goldmünzen (insgesamt 100.000 kobangs, die etwa so viel gold haben wie ein eagle, ok etwas weniger nur 124 statt 130 grains) auf und verschifften sie dann weiter zu den coromandel-inseln (ostindien) wo der relative wert des goldes höher war und sackten so ca. 1 mio. florin ein. aber das ging auch nicht ewig weiter ;)


    quelle: Japan and the Japanese, von Richard Hildreth, 1860. erstausgabe 1855.