Beiträge von HIghtekki

    naja aber die person die die aktie abgibt und eigentlich das geld bekommen sollte könnte sich auch damit zufrieden geben, dass die gegenseite es nicht sofort zahlt sondern sich quasi erst mal ausleiht...


    naja das dow gold ratio ist so eine sache...der dow macht ja leider keine aussage über die marktkapitalisierung aller aktien...ich denke auch dass der 'inflationsbereinigte' innere wert der unternehmen heute höher ist als vor 30 oder 60 jahren...von daher müsste der dow auch real und damit im verhältnis zum gold höher notieren...obwohl...vll. doch nicht...bei einem unterstellten höheren output würde eigentlich auch die kaufkraft des goldes sich erhöht haben. wenn sich das gegenseitig aufhebt dann wäre es in der tat so: bei konstanter geldmenge dürfte der nominale 'preis' von unternehmen aber auch aktien an sich gar nicht steigen. er würde aber real dadurch steigen, dass das geld/gold mehr wert wird (bei konstanter menge).

    was die stückelung angeht: man sollte da auch etwas auf den grammpreis achten. es ist nicht immer so, dass der grammpreis höher wird wenn die stückelung kleiner wird. das 1/2 unze britannia stück z.b. kostet aktuell bei PA 258 € das sind 16,59 € je gramm. das 10 peso stück kostet 123,50 das sind 16,46 € obwohl es kleiner ist...ok der spread ist etwas höher aber wenn man z.b. 10 peso mit 1/4 britannia vergleicht (etwa selbe größe) ist der spread geringer und der grammpeis ebenso.

    in einem system indem es eine wirklich absolut konstante geldmenge gibt, dürfte es eigentlich gar keine zinsen geben. bzw. sie wären auch nicht notwendig. geld würde in diesem fall nur wirklich geliehen damit der andere es investiert und damit einen ertrag erzielt. von diesem ertrag bekommt dann der verleiher seinen anteil + zinsen zurück. allerdings kann ertrag der ins system neu herein kommt NIE in form von geld existieren, da dieses ja konstant ist, sondern nur in form von realgütern z.b. mehr output einer maschine. man könnte sich also so behelfen, dass man sagt die gesamte gütermenge steigt, dadurch wird auch die kaufkraft des geldes höher und wenn ich heute 100 GE ausleihe und diese in 1 jahr genau wieder zurückbekomme dann sind sie mehr wert da ich damit mehr kaufen kann da mehr produziert wurde und dieser mehrwert ist dann mein 'zins' den ich fürs ausleihen bekommen hab. anders würde es von der logik her nicht gehen. oder sieht das jemand anders?


    beispiel hierzu: person A leiht person B 100 GE (das sind alle die existieren). B 'investiert' d.h. lässt sich von C eine maschine bauen, die 100 GE wandern also zu C. C kann nun die güter kaufen die B mit seiner maschine erstellt hat und gibt so die 100 GE an B zurück. B kann nun aber nur die 100 an a zurückgeben und keine zinsen weil mehr als 100 GE nicht vorhanden sind.


    aber wie wird nun eigentlich das ausfallrisiko bezahlt? vll. doch in naturalien?


    der dow könnte übrigens theoretisch doch beliebig hoch steigen. es reicht ja wenn eine einzige aktie an einem bestimmten tag zu einem beliebig hohen kurs den käufer wechselt. wenn nun also A B die GE zu 1 mrd. verkauft dann ist der kurs halt bei 1 mrd. der dow entsprechend bei ein paar mio.

    man muss es mit irgendwas auslegen so dass die münzen darin kein geräuch von sich geben vll. schalldicht machen oder so. dann wird er die lust verlieren.


    ja es ist sehr hässlich. es ist groß fett und grinst blöde und frech. mein bruder z.b. mag es nicht leiden. er hat schon abfällig über es geredet. aber es braucht noch einen namen...jemand ne idee? vll. frederick oder piggeldie (gab mal so ne serie)

    nach 7 fetten jahren kommen 7 weniger fette bis armselige. wer in der fetten zeit dinge konsumiert die er eigentlich nicht braucht der trauert in der dürren zeit dingen hinteher die er dringender bräuchte sich aber nicht (mehr) leisten kann.


    aber beide extrema sind unsinn: alles auszugeben und alles zu sparen. v ll. ist man morgen tot. vll. auch nicht und es kommen doch die 7 dürren jahre...

    man kann es auch noch anders sehen. angenommen ich hab aktuell 15% in gold und gold fällt 20%. dann habe ich 12% in gold (wenn das andere gleich bleibt). mal angenommen ich stocke den anteil nun wieder auf 15% auf....wenn der preis dann wieder so hoch steigt wie jetzt stelle ich mich besser als wenn er gleich geblieben wäre und ich hätte den anteil beim aktuellen kurs auf 18% aufgestockt.


    natürlich kann man auch annehmen dass der eurokurs bei gold 500 $ niedriger ist als aktuell...wenn er z.b. bei 1,20 steht dann ist der verlust in € gar nicht mehr so groß.

    fiel mir auch auf. man muss nur im chart oben rechts schauen wann NY anfängt zu handeln und schon ist es nicht unwahrscheinlich, dass geschüttet wird. ist ja oft so ;)


    (daher ist es nicht unsinnig nachmittags zum münzhändler zu gehen oder am frühen abend wenn er da noch auf hat und die preise sofort anpasst).

    das einzig sichere an prognosen, die etwas als angeblich (nahezu) sicher hinstellen, ist, dass sie selbst mit der selben unsicherheit behaftet sind, wie solche, die darauf verzichten.


    im übrigen: was ist so schlimm am heutigen goldpreis? er ist seit heute morgen 1% gefallen. na und? das hat er die letzten wochen doch auch ständig gemacht. das dreieck ist außerdem noch nicht nach unten verlassen...solang wir über 600 sind, ist da nix angebrannt.

    Fisiko


    dürfte man dann nach dieser logik als konservativer nicht auch nur die aktien kaufen, deren stimmrechte man ausüben und deren dividende man erhalten will? sonst zockt man ja nur rum und hat mit dem unternehmen nix zu schaffen.


    wenn man den den leuten schon sagen will was sie sollen und was nicht würde ich es darauf beschränken zu sagen: nur das verkaufen (auf termin) was man selbst besitzt. und nicht die 10-fache menge dessen was man ev. in den nächsten 12 monaten ranschaffen kann.

    danke


    aber es geht vor allem um die angesprochenen netzeffekte, weil das ein schwerpunktthema des fachgebiets ist und die alle darauf stehen. also daher die verbindung zur 'liquidität' im sinne davon, dass mehr oder weniger permanent 'umsatz' vorhanden ist. klar eine aktie ist im grunde auch jederzeit 'liquide' wenn ich bereit bin sie für 20% abschlag zum letzten kurs loszuschlagen und es irgendwen gibt der das sieht und sich drüber freut und die gegenposition eingeht. der umsatz ist dadurch aber trotzdem extrem gering...
    das meine ich damit aber nicht. ok vll. sollte man für liquide noch was anderes finden was mehr richtung zahl der umgestezten stücke geht.


    nein werde ich nicht. eigene schlussfolgerungen sind da gefährlich vor allem wenn man was anderes schreibt als die gern hören würden.


    ps: wenn die netzeffekte hoch sind, heißt dass, dass der 'nutzen' des betreffenden objekts um so höher ist je mehr leute dieses objekt 'verwenden', 'handeln', 'kaufen', 'verkaufen' usw. ein fondsmanager z.b. kauft eine aktie nur dann wenn das sehr viele andere auch tun damit er sich relativ sicher sein kann, sie zum aktuellen kurs loszukriegen und nicht den kurs extrem beeinflusst. das geht aber nur wenn alle anderen marktteilehmer dieselbenerwartungen haben und daher auch kaufen und so den umsatz erzeugen...


    pps: nein wenn der euro verweigert wird, ist er nicht mehr 'liquide' weil ich ihn nicht sofort wieder los kriege. in diesem fall wäre die wirkung der netzeffekte sehr beschränkt. eine andere währung wie z.b. gold hätte in diesem fall eine chance den platz einzunehmen. solang der euro noch angenommen wird, ist der sog. 'lock-in-effekt' so stark, dass er sich gegen die konkurrenz durchsetzt. auch gegen gold (mit ausnahme kleiner mengen) eben weil es nicht sinnvoll ist kurzfristig euro in gold zu tauschen um damit zu zahlenwenn ich auch euro nehmen kann...die nachteile der abwertung sind sehr kurzfristig kaum/nicht relevant bzw. der ausfall extrem unwahrscheinlich.


    ...


    ich denke übrigens nicht unbedingt dass er nicht an neuen denkweisen interessiert wäre und sich nicht überzeugen ließe...er meinte halt meistens das hätten sie so gelernt...manche leute haben vll. einfach keine zeit/lust sich mit anderem zu beschäftigen als das was sie aktuell grade (für ihre abeiten o.ä.) benötigen wenn sie dann z.b. auf einem anderen gebiet tätig sind. aber das wäre mir zu gewagt.

    hm ok ich hab grad noch etwas modifiziert. der titel könnten nun lauten:


    die auswirkung von netzeffekten auf asset-preise oder preise von assets o.ä.


    es gibt 2 stufen. die erste ist die auswirkung der netzeffekte auf die liquidität und die 2. die auswirkung der liquidität auf den preis. beispiel: wenn ich eine aktie habe, die ich sofort wieder los bekomme werde ich hierfür wohl tendenziell etwas mehr bezahlen als wenn ich 2 tage warten muss um einen käufer zu finden. ebenso werde ich z.b. eine palladiumunze eher kaufen, wenn ich weiß es gibt ebay und dort finde ich (meistens) jemand der mir fast den preis zahlt den ich selbst bezahlt habe (und nicht 25% abschlag beim händler).


    vll. gibts darüber schon irgendwelche studien?