Beiträge von HIghtekki

    ich mach es ja schon :D


    auf der anderen seite wird der silberpreis auch nciht innerhalb von 2 tagen sich verdoppeln...aber spätestens wenn er sich der 20 € marke nähert sollte man schon ordentlich gebunkert haben.


    die münzen sollten schon bei knapp unter 10 € materialwert steigen, denn eine münze wo 10 € drauf steht und 10 € drin ist, ist sowohl im vorteil gegenüber 10 € reinem silber ohne nominal als auch einem 10 € schein: sie kann nur gewinnen aber nicht verlieren (wenn der siberpreis fällt).


    die 10 DM stücke sind auch nicht ohne grund 8-9 € wert. denn dort wäre nominal ungefähr = innerer wert (um die 5 €).

    beides lässt sich kombinieren. unzen kaufen, warten bis der preis hoch ist, mini futures short kaufen, warten bis der preis tiefer ist, gewinne mit nehmen und damit billig weitere unzen zukaufen. ist doch ganz einfach :D

    ja es ist eine frage wie man geld definiert. ich denke es sollte folgende eigenschaften haben


    1. es sollte nicht gleichzeitig als konsumware dienen (sonst geht es ja nicht mehr umwenn es verbraucht wurde)
    2. es sollte möglichst unzerstörbar sein also nicht verderblich o.ä.
    3. es sollte in begrenzer menge vorhanden oder herstellbar sein
    4. es sollte standardisierbar sein also man sollte gleich große standardisierte stücke daraus herstellen können, bei denen jeder sofort weiß wie viel drauf steht oder drin ist.


    das gilt für edelmetall in münzform sicher eher als für zigaretten. für die aber auch mehr als für andere lebensmittel


    interessanterweise kann man die infos mit den bankpleiten aber auch auf der webseite der bafin abrufen...auch unseriös? achja man kennt den webmaster nicht...


    ich denke ich werde meine 10 € stücke sammlung noch aufstocken.

    http://www.ftd.de/unternehmen/…dienstleister/101489.html


    ein aufmerksamer leser hat hier korrekt angemerkt, dass es die letzte pleite nicht 1974 gab sondern dass es sie immer mal wieder gab.


    laut dieser seite hier


    http://www.banktip.de/rubrik2/…tzt+die+Bank+Ihr+Geld.htm


    waren es sogar über 100 in den letzten jahrzehnten. auch wenn da von aufschub die rede ist: wenn man nciht zahlen kann (und zwar rechtzeitig) ist man insolvent. punkt. und die 20.000 € sind auch nicht wirklich viel. wenn jemand grade ein haus verkauft hat und die bank ist platt dann sind 90% weg und nicht 90% übrig.


    ich denke wenn die große dominobahn erst mal umfällt, dann trifft es auch bald die großen. denn die banken sind ja so sehr verflochten und schulden sich gegenseitig, dass die eine die andere mitreißt (forderungen fallen aus, man geht selbst insolvent etc.)


    aber das zeigt mal wieder wie von solchen blättern gezielt desinformation betrieben wird. es kann mir keiner erzählen dass die so doof sind und nicht mal 3 min googeln können um herauszufinden dass es mehr als 1 pleite gab seit 1974. und wie groß die banken nun waren spielt nicht wirklich eine rolle...200 mio kundengelder sind 200 mio zu viel wenn sie weg sind.


    aber es entsteht der eindruck hier wären alle banken sicher...

    Zitat

    Original von Genesis
    Habe gerade diesen Link
    gefunden.


    Palladium (Barren) im Verkauf für 368 USD/oz = 287,5 Euro


    Keine Ahnung was da noch an Versand etc. dazu kommt.


    an USt wird nochmal 16% dazu kommen. sind wir bei 333,50 €.
    bei PA aktuell 329 €.

    Zitat

    Original von martin1ws


    Ich glaube, China hat noch viele Jahre ein Interesse daran, dass es den USA wirtschaftlich relativ gut geht (als Absatzmarkt). Noch ist (in USD) die chinesische Wirtschaft viel kleiner, das chinesische Militär viel schwächer als in den USA. Die Wachstumsraten sind in China aber viel höher.
    Jedes Jahr kommt China näher an die USA ran und wenn es Jahrzehnte so weitergeht, wird China die USA sicher überholen.
    Wenn es eine grosse Weltwirtschaftskrise gibt, ist das auch für China ein extremes Risiko. Wieso sollte also China absichtlich die Welt in eine wirtschaftliche Krise steuern?


    das muss nicht absicht sein. es kann auch einfach sein, dass sie im fall eines dramatischen dollarverfalls ihre $ verkaufen um noch zu retten was zu retten ist. in diesem fall wäre das völlig ökonomisch. wenn alle aber so denken oder viele und ihre werte retten wollen dann führt das zu weiteren verkäufen...der rest ergibtsich dann...OHNE dass da irgendeine zentrale instanz ist, die heute oder morgen entscheidet die USA in die krise zu stürzen.

    Zitat

    Original von linksanwalt
    Hallo!


    In solch einem falle ( paiergeld wird wertlos und EM schnellt in die höhe) wie du ja annimmst, warum willst du dann nicht mehr von EM haben.


    Das argument ist für dich kontraproduktiv!


    ich sprach davon dass 80-90% nicht NÖTIG sind. wenn ich reich werden will dann sollte ich natürlich nahezu 100% haben. denn ich kann mir dann mit 1 KR ein auto kaufen.


    natürlich können aber 90% auch schnell bedeuten dass man illiquide wird wenn man dringend bargeld braucht (weil der andere gold nicht nimmt) und dann ist man gezwungen das gold wieder zurückzutauschen. das kann leicht passieren wenn der crash erst in 5 jahren kommt. 90-100% gold ist also eher spekulation auf hohe rendite als erhalt der kaufkraft.

    daraus lässt vor allem denke ich ablesen, dass jemand der bauer ist und weizen herstellt und dafür öl braucht um seine maschinen zu betreiben wohl in der letzten zeit eher unter dem ölpreis gelitten hat.

    Zitat

    Original von musterknabe


    nachtrag:
    zins und grundrente sind im übrigen auch arbeitsfreies einkommen, und das ist jawohl des kapitalisten genau sein ding X(


    mfg


    jeder der zinsen bekommt geht aber auch ein risiko ein, das er sich einfach bezahlen lässt. das ist bei der grundrente nicht so.

    es gibt noch einen grund wieso 80-90% o.ä. nicht nötig sind...in dem fall, dass das papiergeld kaputt geht und wieder in EM bezahlt wird, muss dessen kaufkraft gezwungenermaßen aufgrund des zwangs der leute dieses EM zur zahlung zu halten und daher nachzufragen, nach oben schnellen. wenn also jemand z.b. 30% EM hat und 70% papier dann sollte die kaufkraft des EM selbst wenn alles papier wertlos würde höher liegen als die des gesamten depots vorher.


    sollte das gesamte papiergeld oder große teile davon durch EM (zur bezahlung) ersetzt werden so muss sich dessen kaufkraft logischerweise dem des papiers von vorher annähern. dazu müsste sie aber je gewichtseinheit um das vielfache ansteigen.

    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=2972


    dazu noch im anhang drei charts zur ergänzung: öl real, öl gemessen in goldunzen und öl gemessen in bushel weizen. die beiden letzteren zeigen noch mehr wie teuer öl aktuell ist...am oberen rand des seitwärtstrends während der letzten 150 jahre. beim weizen sogar schon drüber. da sollte man sich doch überlegen ob man nicht langfristig eher in gold investiert. denn solche preisverhältnisse zwischen rohstoffen (wo das fiat rausgekürzt wird) haben so die eigenschaft hin und her zu oszillieren...das öl wird gemessen in gold nicht einfach immer weiter steigen.

    eine mögliche vorgehensweise wäre auch noch, dass man sich (unternehmens)anleihen dazu holt und dann regelmäßig die zinsen in EM investiert. die anlage erfolgt dann regelmäßig aus einem laufenden einkommen.

    gestern war ich in mannheim am bahnhof und wollte mit nem 10er eine müllermilch zahlen. die kassiererin guckte erst mal doof und sagte das kenne sie nciht das könne sie nicht nehmen. ich sagte daraufhin das sei aber gesetzliches zahlungsmittel. zum glück kam dann grad die chefin von dem laden und klärte sie auf. sie könne die münze dann ihrem mann geben der würde sich drüber freuen...


    also wieder jemand aufgeklärt :D

    hallo


    ich denke man sollte grundsätzlich erst mal sagen ob man vom gesamten anlagevermögen redet oder von dem, welches man die nächsten jahre oder jahrzehnte nicht braucht.


    man könnte sich z.b. was fürs alter zusammensparen. das besteht aus aktien von sehr guten unternehmen (solche die wenig verschuldet sind undderen produkte immer gebraucht werden) sowie edelmetallen. mit diesen beiden anlageklassen kann man schon relativ gut diversifizieren.


    jetzt wäre die frage welche gewichtung man vor nimmt bzw. wie man sie ändert. es wurde weiter oben schon angesprochen dass es unsinnig ist 100% in EM zu haben, dass man aber in zukunft den EM anteil sukzessive vergrößern sollte je näher der mögliche crash heran rückt also je größer die schulden des staates werden etc.


    dabei hätte ich folgende überlegung: jemand der jetzt mitte 20 ist und sich was für die rente so im alter von sagen wir mitte 60 ansparen will, könnte mit 70:30 anfangen (70 aktien und 30 EM) und dann die nächsten 40 jahre sukzessive die EM anteil hoch fahren z.b. jedes jahr 1%. oder wenn er schon in 10 jahren mit dem kollaps rechnet entsprechend 3-4%. also z.b. aktuell 70:30, 2007 dann 67:33, 2008 64:36 usw.


    das wird natürlich nicht genau hin kommen da sich die preise unterschiedlich entwickeln aber wenn man regelmäßig was einzahlt könnte man immer dort einzahlen wo die gewichtung gerade gemäß dieser regel zu niedrig ist.


    dass es sinnvoll ist die gewichtung immer ab und zu wieder anzupassen zeigt eine rechnung die ich durchgeführt habe: wenn man 1973 regelmäßig in EM/aktien spart, dann ist es zunächst so, dass eine anlage zu gleichen teilen in aktien und EM ab 1973 gerechnet das risiko senkt (die vola): klar, diversifikation. aber wenn man zusätzlich noch jedes jahr (und nicht nur am anfang) die gewichtung wieder gleich ausrichtet, dann reduziert man die vola noch ein klein wenig, aber steigert gleichzeitig die rendite, was wohl daran liegt, dass es immer wieder phasen gibt wo das eine gut läuft und dann das andere...das was hinterher hinkt sollte man also entsprechen dann in der gewichtung hoch setzen.


    ich kann ja mal verraten, wie die gewichtung (ohne cash und ohne anlagen wo ich nicht jederzeit ran kann) bei mir aktuell so ist (ich hab auch noch eine telekom anleihe mit 8% coupon): aktien 57%, EM 29%, anleihe 14%.


    da ich keine beträge nenne und ein mitleser eh davon ausgeht dass jeder der hier schreibt potenzieller goldbesitzer ist, schadet die angabe denke ich nicht.


    beim EM sind 5/6 gold und 1/6 silber.