Zitat
Original von Zarathustra
Leider kann ich den Artikel nicht öffnen..weil irgendwas mit meinen Adobe Reader nicht funktioniert...aber das ist wahrscheinlich auch besser so...Solche Prognosen ohne hyperinflationären Umfeld sind schlichtweg Schwachsinn..wer soll denn solche Preise nachfragen? Einfach nur Schwachsinn...
wie schon gesagt. sobald die nachfrage nach gold steigt um es als ZAHLUNGSMITTEL zu verwenden und nicht nur für schlechte zeiten zu horten, geht der inflationsbereinigte preis steil nach oben. aktuell wird meine nachfrage nach gold oder ein 100% gedecktes derivat dadurch begrenzt, dass es kursschwankungen gegenüber euro unterliegt und die preise für normale güter nun mal in € ausgedrückt werden. d.h. es besteht immer das risiko, dass der preis kurzfristig fällt und ich dann mehr gramm gold hin legen muss um z.b. einen neuen computer zu kaufen. wenn aber der preis des computers oder auch des autos oder sonstiger güter in gramm gold ausgedrückt würde der sich zumindest kurzfristig nicht ändert und ich ohne probleme in gold zahlen kann und auch meinen lohn in gold bekomme, dann hab ich absolut kein risiko wenn ich 100% meines cachs von euros in gold transferiere und damit dann später zahle. es wäre sogar sinnvoll: 1. weil gold keine inflation hat (es sei denn die goldförderung wäre so hoch, dass die goldmenge stärker steigt als das real BIP, ist aber eher unwahrscheinlich) und 2. weil dann das risiko im papiergeld läge. denn wenn ich für einen rechner genau 100 gramm gold zahlen soll dann ändert sich für einen papiergeldhalter ständig der preis. folglich strebt alles ins gold und damit fällt der preis des papiers gegenüber gold dramatisch. auch wenn sich die dollarmenge nicht erhöht.
zugegeben ist es etwas unpraktisch wieder goldunzen auf den tisch zu legen. aber goldgedecktes elektronisches geld sollte einen ähnlichen effekt haben.
man kann es sich auch so überlegen. angenommen jeder zahlt alles in gold. dann würde 1 unze 1/4.000.000.000 der gesamten kaufkraft entsprechen (da es ca. 4 mrd unzen gibt). aktuell entsprechen bei 80 bio $ papier 20.000 $ 1/4.000.000.000 der gesamten kaufkraft. schon von daher käme man auf einen 5-stelligen betrag je unze. geht man nun weiter und nimmt an, dass niemand mehr papier annimmt (weil es extremen kaufkraftschwankungen unterliegt), dann findet im papier dann doch wirklich die hyperinflation statt. d.h. es sinkt auf seinen inneren wert weil es von niemand mehr nachgefragt wird (< 1 cent). papier würde also kaufkraft verlieren, gold gewinnen.
ganz ausschließen kann man das nicht.