Beiträge von HIghtekki

    ich zahle lieber ein paar euros mehr und kann mir das was ich kaufe dann vorher ansehen...1. ob es das ist was ich will, 2. ob es ok ist und nicht beschädigt. 3. kann ich es sofort mitnehmen und muss nicht tage hoffen, dass ich endlich was zugestellt bekomme und 4. hab ich keine versandkosten ;)

    Zitat

    Original von mesodor39
    Ich gehe sogar soweit und behaupte, daß sich so denkende Investoren im Fall eines gewaltigen Deflationscrashes vor der finalen Hyperinflation eine Edelmetallanlage gleich "sparen" und eigentlich direkt Staatsanleihen kaufen hätten können. Einen Unterschied zwischen Ex-Edelmetalleignern und Anleihenbesitzern wird es nach dem durch Hunger und Zahlungsnotstand erzwungenen Notverkauf des Edelmetalles nicht mehr geben. Knapp daneben ist eben auch vorbei.


    naja das KANN so kommen, muss aber nicht. dass die leute gezwngen sind in der deflation ihr edelmetall zu veräußern setzt voraus, dass man nicht mit dem edelmetall bezahlen kann und daher gezwungen ist es in euro o.ä. umzuwandeln. was aber wenn münzen doch mehr und mehr angenommen werden? dann IST gold = geld und dann ist es nur wichtig, dass man kleine stückelungen hat. wenn gold geld IST und der 'wert' des geldes steigt, dann steigt auch die kaufkraft des goldes. dann kann ich nämlich zu einem späteren zeitpunkt mit einem gramm gold mehr kaufen als zu einem früheren.


    wenn man mal annimmt, dass sehr viele leute schulden auf eine immobilie aufgenommen haben und diese dann im zweifel verkauft werden MUSS um die schulden zu zahlen, dies bei gold aber weniger der fall ist, dann würde das doch bedeuten, dass der wert eines hauses im vergleich zum gold fällt. insofern würde jemand der liquide ist und sich so durchschlägt in der lage sein am ende der deflation mit wenig gold viel haus zu kaufen.

    man muss eigentlich gar nicht wissen, was nun genau wann in welcher reihenfolge kommt. das kann eh keiner. es reicht eigentlich schon alle oder zumindest fast alle MÖGLICHEN szenarien zu kennen. dann kann man für die wahrscheinlichsten eventualitäten vorsorgen: von allem etwas. ein paar aktien, falls die papiergeldblase weiter geht. ein paar goldunzen für den fall einer hyperinflation, ein paar banknoten im safe für den fall dass die banken pleite gehen und man an sein geld will...ein paar silberlinge wenn man beides möchte. also etwas was in beiden fällen noch was wert wäre...natürlich nehmen silberlinge viel platz weg. daher ein teil in banknoten, vielleicht auch in schweizer franken für den fall dass der euro irgendwie kollabiert. damit kann man zumindest in der schweiz noch überall einkaufen. wer dann alles goldmünzen nimmt auf die er nicht rausgeben kann, ist die frage. franken sind dann möglicherweise temporär doch etwas besser geeignet für den täglichen bedarf. oder halt die silberlinge...sofern man sie in großen mengen rum schleppen möchte. dann gibts noch reine silbermünzen wo man nur den materialwert zahlt für den fall dass in einer hyperinflation das gold/silber-verhältnis wieder auf den historischen wert von 10-15 fällt...man muss nur zusehen, dass nicht ALLES weg ist und dass man liquide bleibt. sonst droht die schuldenfalle. auch in der hyperinflation.

    rechnest du 3,4424109 / 3,4908960
    kriegst du 0,986111. damit stimmt 23 2/3 karat :D



    wobei ich die grammangaben für ein gerücht halte, denn ich glaube kaum, dass man die münzen so prägen kann, dass der feingehalt auf 1/10.000.000 gramm genau stimmt.


    aus 986 1/9 von 1000 aber einfach 986/1000 zu machen finde ich etwas unehrlich. da geht ja immerhin 1/9000 verschütt.

    ja hab ich schon gesehen. es kann ja sein, dass sie beim 4-fach dukat gespart haben bzw. man - da bereits 'guter kunde' - einfach mehr 'zugabe' in form von nicht-edelmetallen bekommt oder so :D


    (aber sogar die dame in frankfurt die ich immer für sehr kompetent hielt, hat es (wahrscheinlich) nicht korrekt wiedergegeben: sie sagte nämlich 986 2/3 von 1000. es sind aber 23 2/3 karat also 986 1/9 von 1000. das ist auch plausibler denn das wären 1 - 1/72. 72 = 12 * 6. 12 und 6 sind eher zahlen von bedeutung als 15 und 5 oder so (15 * 5 = 75 und 986 2/3 von 1000 wären genau 1 - 1/75).


    986,6/1000 wie bei dem 1-dukat-stück steht wäre damit auch nicht ganz korrekt. es müssten 986,1/1000 sein...oder es gibt auch leichte differenzen...aber 23 2/3 karat kommt mir wie gesagt plausibler vor als 23,68 karat...das ist doch eine recht krumme zahl.


    ergänzung: das hier las ich grad noch
    http://www.beyars.com/lexikon/lexikon_331.html


    die 23 2/3 entstammen offensichtlich der reichsmünzordnung. 23,68 karat wären definitiv MEHR als 23 2/3 und ich halte es für eher abwegig dass jemand mehr feingehalt in die münze tut. eher weniger...daher schwankte er wohl auch zwischen 23,50 und 23,66.

    zu 1: ich würde es mischen also große und kleine. große haben den vorteil, dass sie billiger sind je gewichtseinheit, kleinere kann man im zweifel einzeln los werden und muss dann nicht gleich eine größere menge gold 'versilbern' ich hab aktuell ca. 3/4 in ganzen unzen, 1/8 in halben und das letzte 1/8 in noch kleineren. neben 1/10 krügerrand kann man auch solche kaufen die wirklich mal im umlauf waren wie den französischen napoleon oder den englischen george etc. halt je nachdem ob einem das motiv gefällt ;)


    zu 2: das kommt dran auf...grundsätzlich haben banken einen höheren spread als münzhändler. man kann also die münzhändler vergleichen allerdings würde ich NICHT bei jedem händler einfach nur DESSEN spread betrachten sondern den spread zwischen dem besten ankäufer und dem besten verkäufer. d.h. kaufe da wo man am wenigsten fiat je gramm gold zahlen muss und verkaufe da wo man am meisten bekommt. manche händler sind gut zum kaufen, andere gut zum verkaufen. wenn die menge kleiner ist muss man natürlich noch den versand berücksichtigen. d.h. wenn du keinen händler vor der nase sitzen hast dann lohnt sich 1/10 je monat schon deshalb nicht, weil der versand den preis nochmal ordentlich erhöht. wenn man irgendwo hin fährt und persönlich abholt sollte man auf fahrtkosten achten. kann man sich alles ausrechnen denke ich.


    zu 3: kommt drauf an. wenn du nur den materialwert zahlst (plus spread) dann korrelliert es nahezu mit 1. wenn du einen sammlerwert noch drauf zahlst dann korrelliert es weniger. d.h. z.b: wenn du für eine unze 500 € materialwert plus 200 € sammlerwert zahlst also 700, dann sollte wenn der sammlerwert gleich bleibt die münze in % weniger steigen als eine wo man keinen sammlerwert zahlt. denn würde sich der goldpreis auf 1000 verdoppeln würde sich der wert dieser münze dann von 700 auf 1200 erhöhen. das ist weniger als 100%. den sammlerwert zahlt dir auch in der krise niemand. also davon finger weg.


    zu 4: kommt auf den ankäufer an. und auf die münze. münzen die um umlauf waren haben eh kratzer. solche die 'prägefrisch' sind und eingeschweißt etc. sollte man lieber so lassen. sonst könnte es sein dass es 3-5% weniger gibt.


    zu 5: am besten dort wo sie drin sind wenn man sie kauft. nicht übereinander stampeln wenn sie vorher irgendwo drin waren. gibt kratzer.


    zu 6: kommt drauf an. münzen haben gegenüber z.b. einem endlosschein den 'nachteil' dass der spread höher ist. auf der anderen seite hat man dann aber echtes gold. selbst so ein goldschein ist nichts anderes als eine anleihe die die bank rausgibt und deren kurs sich am metallpreis orientieren KANN (muss das auch nicht, wenn es zu stark schwankt oder aus ähnlichen gründen kein kurs zustande kommen kann). man ist hier also gläubiger des emittenten. man leiht ihm geld und dieser arbeitet damit. auf sicht von 2-3 wochen oder so kann man das sicher machen. wenn du gold als altersvorsorge sparst würde ich dir abraten. gibt es den krach sind die banken platt und das papiergold ist futsch.


    zu 7: naja schaden tuts nix aber wenn der händler seriös ist halte ich es für eher unwahrscheinlich dass er dir falschmünzen andreht. kann er sich auch eh nicht leisten sonst macht er ziemlich schnell zu. läden die schon jahre existieren und wo es nie eine meldung gab dass man betrogen wird (die würd es definitiv im netz geben, wäre es so) sollte man aufsuchen können. außerdem steht auf der münze was es für eine ist und dann könnte man sich auch beim 2-euro-stück fragen ob das wohl echt ist...


    zu 8: entweder steht es drauf wie z.b. beim krügerrand oder du schaust bei pro aurum auf der webseite. da steht zu jeder münze das gewicht bzw der feingehalt. dann multiplizierst du das (die gramm feingold) mit dem aktuellen goldpreis je unze und teilst es durch 31,10. oder du guckst in einer preistabele nach.


    zu 9: dafür gibts die kleinen münzen. oder münzen aus silber. oder halt die 10 euro gedenkmünzen. der materialwert beträgt dort aktuell ca. 5 €. in einem crash mit hyperinflation sollte der silberpreis gegenüber gold sogar noch ansteigen und dann könnte es sogar sein dass die münze ihre kaufkraft noch steigert. ich könnte mir vorstellen dass es dann einen 'schwarzmarkt' mit gedenkmünzen gibt ;) apropos: aufpassen dass irgendwo 10 euro und bundesrepublik D steht. es gibt gedenkmünzen wo dies nicht der fall ist. diese sind damit auch KEIN gesetzliches zahlungsmittel und sind daher nur 5 euro wert (materialwert silber), man zahlt aber 10 dafür. sowas ist nepp.

    moin,


    bei pro aurum gibts das 4-dukatenstück mit einem angeblichen feingehalt von 900/1000. meines wissens haben die dukaten aber immer schon 23 2/3 karat gehabt also 986 1/9 von 1000 teilen gold. ist das nur ein tippfehler von denen auf der webseite oder haben dukaten neuerdings weniger feingehalt? (was ich für unwahrscheinlich halte). ich hab heute anderswo ein 4-dukatenstück erworben und das wäre (wie erwartet) 986/1000 fein.

    das hessische i.e.S. bergland liegt meines wissens in NORDhessen. die RHÖN aber eher in osthessen und erstreckt sich noch nach thüringen und bayern. auf der anderen seite kann hessisches bergland auch allgemein irgendein mittelgebirge in hessen sein ... ist auslegungssache.


    aber auf alle fälle schreibt man RHÖN erst mit h dann mit ö. so viel zur orthographie :D

    ich hab zu dem thema eine ganz einfache meinung:
    vorschriften/anweisungen/verbote etc. vom staat sind dann sinnvoll wenn ich durch mein handeln andere bzw. die allgemeinheit und deren sicherheit/gesundheit/gelder etc. beeinflusse/beeinträchtige. sie sind NICHT ok wenn es ausschließlich um MEIN leben geht und sonst niemand bzw. niemand sonst tangiert wird.
    da man ohne warnwesten durchaus andere teilnehmer des straßenverkehrs gefährden kann (z.b. auto 1 bremst scharf, auto 2 rast rein und der fahrer wird verletzt) hab ich dagegen nichts. wohl aber z.b. gegen parkverbote die an völlig sinnlosen orten existieren wo also niemand wäre der davon profitiert dass ich dort nicht parke, niemand aus dem hof raus will usw und man nur darauf aus ist knöllchen zu produzieren und abzukassieren.
    die leute zu gewissen dingen wie z.b. versicherungen zu zwingen kann man durchaus dann als sinnvoll ansehen, wenn ansonsten sich zu viele nicht versichern und dann am ende der allgemeinheit auf der tasche liegen würden. den zwang in gewissen verbänden/gruppierungen mitglied sein zu müssen damit die gesamtheit der beiträge steigt, kann ich allerdings nicht nachvollziehen.


    im zweifel sollte man die zahl der vorschriften so gering wie möglich halten. und vor allem: man sollte nicht ständig meinen anderen leuten zu erzählen, wie sie am besten zu leben haben so nach dem motto: du sollst/du musst dies und jenes tun, weil das besser für dich ist, weil blabla. in den meisten fällen wird die andere person ihre gründe haben wieso sie dies und jenes tut die man gar nicht kennt und wo man also gar nicht mitreden kann.

    wer definiert denn welches verhalten moralisch ist und welches nicht (von mord o.ä. mal abgesehen)?


    es ist ja ok, dass man gewisse dinge/einstellungen als tugend ansieht und sich danach richtet. man sollte es sich aber nicht vorschreiben lassen, wie man zu leben hat (von wegen taschengeld usw).


    nessal nebierhcsrov sthcin hcis etllos nam!

    noch was was mir dazu einfällt: die tatsache, dass aktien und gold zumindest ein kleines bisschen 'paralleler' laufen (auch wenn die korrelation nach wie vor niedrig ist) heißt nicht vornehmlich, dass man mit gold weniger diversifizieren kann, sondern die wichtige schlussfolgerung daraus ist denke ich, dass die spekulation aktuell weder in den aktien noch im gold sondern eher im papier selbst statt findet. der wert des fiat ändert sich ständig je nachdem ob die leute lieber in cash 'flüchten' oder es wieder 'investieren'. gerechnet in gold ist die vola von aktien seit 2003 gar nicht sonderlich hoch. teilweise gab es da sogar regelrechte seitwärtsphasen...


    ich denke auch der vergleich mit dem kartenhaus ist nicht so dumm. angenommen man baut jedes jahr ein stockwerk obendrauf. klar wenn der bauer gut ist dann stürzt es nciht so schell ein. ab dem 5. stock gibt es vll. die ersten die warnen das haus würde zu hoch. aber natürlich ist das noch kein problem. beim 8. stock gibts die nächsten stimmen, es hält da der bauer halt gut ist. dann wird beim 12. und 15. nochmal gewarnt. wieder nichts. ab dem 20. stock geht man langsam dazu über zu sagen: das stürzt nie ein. denn schon beim 12. und 15. wurde gewarnt und nichts ist passieren. also wird in zukunft auch nichts passieren. unterdessen kommt ein stock nach dem andern hinzu.


    jetzt kann man sich selbst überlegen ob das haus bis in alle ewigkeit weiter wächst oder ob sich nicht doch irgendwann die gravitation bemerkbar macht egal wie gut der erbauer ist...das argument: das haus kann 1000 stockerke hoch werden weil es ja auch mit 100 noch hielt ist ein ziemlich dummes da man aus einer geänderten ausgangslage nicht die selben folgen ableiten kann.

    das mit der zeitangabe kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. ist mir aber auch egal. mein zeithorizont sind 40 jahre. ich halte die wahrscheinlichkeit schon für sehr hoch, dass es in dieser zeitspanne irgendwann kracht. und dann ist die 'rente' weg die man nicht selbst in edelmetall o.ä. angespart hat. bzw. alles was aus papier ist, sollte in dieser zeit mindestens 1 mal wertlos geworden sein. egal ob das in 5, 15 oder 25 jahren kommt.

    er meint sicher dass die hochfinanz bestrebt ist es geheim zu halten. zum glück sind wir hier schlauer und drängeln uns schon vor frauen und kindern in die boote. noch sind genug plätze frei. solange bis die masse angestürmt kommt. dann werden die schwachen/dummen/naiven tot getrampelt oder schaffen es nicht mehr bis die boote abfahren.

    also ist bei einer ganzen unze die stückelung beim KR wesentlich größer als bei den anderen (britannia, usw) währen sie bei halber und kleiner in etwa genauso groß ist wie bei britannia, philharmoniker etc.?

    danke sehr ;) hab aber auch lang gesucht.


    so ein buffalo in echt gold. das wärs...zahlt man aber sicher viel auf den materialwert drauf.


    beim münzkabinett ist der unterschied zum KR übrigens nur 7 € statt 11 und der spread ist sogar nur 5 € größer...der spread bei 1/2 unter kleiner ist aber genauso groß wie bei allen anderen...