deflation kann es durchaus geben...bei gewissen gütern. z.b. der menschlichen arbeit, wenn der lohn nicht so schnell steigt wie die verbraucherpreise o.ä.
gewöhnlich ist auch ein anzeichen von inflation, dass sich preise auseinanderentwickeln und manche leute davon profitieren und andere drauf zahlen. nämlich die, wo das neue geld zuletzt ankommt.
Beiträge von HIghtekki
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Original von Ritterwacht
Natürlich - Wenn das Geld nix mehr wert ist (weil dahininflationiert) wird konkrete Kaufkraft natürlich knapp - und in konkreter Kaufkraft entwickeln sich deflationäre Erscheinungen.
Aber was soll man mit dieser Erkenntnis anfangen??? Das Hauptproblem der Deflation ist ja ein Volkswirtschaftliches... und konkret nicht mehr als Ausdruck der Tatsache dass Krise immer etwas ist das nicht mal so über nacht kommt und übermorgen wieder erledigt ist.die kaufkraft eines dollars oder euros wird weniger. dafür gibt es aber auch mehr davon
so gleicht sich das erst mal aus.problem ist, dass die kaufkraft verschoben wird i.d.R von den sparern/gläubigern hin zu den konsumenten/schuldnern.
grundsätzlich ist die gesamte kaufkraft NICHT davon abhängig, wie viel geld gerade so kursiert, sondern davon, wie viel zuvor hergestellt wurde. denn nur wer etwas (reales) anbietet kann etwas nachfragen. denn wieso sollte jemand - nur weil es mehr geld gibt - mehr seiner selbst hergestellten güter abgeben, wenn er weiß, dass er damit auch nicht mehr kaufen kann? er wird im gegenzuug eher die preise erhöhen womit das 'mehr' an kaufkraft sich wieder ins nichts verflüchtigt. -
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Original von germoney
... re Wochenschlusskurs ... yup, richtig, 835 am Freitag dem 18.01.90Gruss
Germoney
naja 10 jahre vorher wars schon

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Original von Uri Geller
"Reichtum hilft nicht am Tage des Zorns; aber Gerechtigkeit errettet vom Tode."
- Die Bibel: Die Sprüche Salomos, 11,4
welche familien haben denn 500 bio $?
ich schätze da sind eine oder mehrere nullen zu viel

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der unterschied zwischen heute und 1980:
heute steigt der preis im 10-$-takt und es gibt keine gaps.
1980 stieg er im 100-$-takt (also 50-100 $ je tag) und es waren auf dem candle stick chart jede menge riesige gaps zu sehen. das sah schon nach katenhaus aus das zusammenfällt.
davon sind wir denke ich noch weit weg. wenn wir in eine blase laufen dann müsste der preis in etwa diese werte haben (jeweils im abstand von 1 tag):
1820, 1890, 1960, 2100, 2450...)
wenn wir da sind dann könnte es gefährlich werden. vorher eher nicht. zudem müsste erst das gold silberverhältnis auf maximal 10-15 zusammen schmelzen. d.h. silber hätten wir dann vll. bei 150-200 $.
alles ohne berücksichtigung weiterer geldmengenausweitung. diese entsprechend aufschlagen.
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für den höchsten wochenschlusskurs leider nicht. der war nämich am freitag vor dem 21.1.1980. und lag deutlich über 800. aber der rest stimmt. schon fast unheimlich
aber bei platin z.b. ist das ja schon eine weile so dass wir auf allzeithoch sind. -
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Original von ALEXIS
Trotzdem bleibt Gold nur ein Teil der VERMÖGENSSICHERUNG, wenn auch aus meiner Erkenntnis für die nähere Zukunft ein immer wesentlicherer.
ALEXISstimmt, nur ein teil. der andere teil ist silber

alles andere dient dem vermögensauf- oder abbau. aber nicht unbedingt der sicherung.
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die frage wäre ja auch: selbst wenn dieser fonds genug geld hätte: was wäre beim nächsten zusammenbruch? dann würde er nämlich bei 0 stehen.
irgendwie finde ich dass der name northern rock es innerhalb von einer woche geschafft hat zum synonym für böse bankenzusammenbrüche zu werden. er hat schon genauso was negatives an sich wie damals eschede mit dem ice unglück...geht das jemand auch so?
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der kredit an sich ist ja eigentlich nicht das übel. den muss es geben sonst kann man nicht richtig wirtschaften. die banken muss es auch geben, sie sollten aber eigentlich eher als vermittler dienen, damit die die kredit brauchen, ihn auch finden bzw. die die kredit geben sollen einen abnehmer erlangen.
'eigentlich' sollte es auch so sein, dass ich mein geld zur bank trage, diese vergibt es an jemand anders der einen kredit benötigt, dieser investiert das geld. im zweifelsfalle wenn er ihn nicht zurückzahlen kann ist ja immer noch das gekaufte gut vorhanden, das man zu geld machen kann so dass ich das geld von der bank zurück bekomme.
eigentlich...
problematisch wird es u.a. dann, wenn die kreditsumme nicht im richtigen verhältnis zu dem steht, auf das der kredit aufgenommen wurde. entweder wenn das zugrunde liegende gut extrem im preis abwartet oder wenn es sogar auf 0 abwertet da es sich lediglich um konsum handelt. oder um wertlos CDOs.
da wird die eigentliche aufgabe der kreditvergabe pervertiert und das geht irgendwann schief. kredit für konsum ist leider in den USA weit verbreitet...
das problem an der mehrfachvergabe ist u.a. dass so viele kredite vergeben werden können, dass die kerdit- und dadurch auch die geldmenge wesentlich schneller ansteigen kann als die zinszahlungen an den bankkunden liegen. also z.b. 14% gegenüber 3%. hierdurch wird nicht nur die zinsdifferenz verdient, sondern das was der sparer (gläubiger) dadurch an verlust hat, dass die geldmenge steigt, das haben die bank und diverse schuldner als gewinn.
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mir gefällts
wenn man es verteufelt muss man auch 'opel unser' verteufeln und ähnliche gedichte. das macht aber finde ich keinen sinn da die verbindung zum katholischen vater unser nur indirekt hergestellt wird und man zwsichen den zeilen lesen muss um drauf zu kommen dass man hier versmaß u.ä. geklaut hat. aber ich finde es spricht eher für das gebet dass andere sich anleihen daraus nehmen

wandelt man das gebet in das hier geschriebene um, ist man schnell von 'in god we trust' hin zu 'in gold we trust' übergewechselt. tja und da sind wir aber ganz schnell dort wo wir laut bibel nicht hin sollen: beim goldenen kalb. bzw. beim gold als 'ersatzgott' wenn wir es als das 'absolute' hochstilisieren. das verstößt dann leider gegen das 1. gebot. tja was tun sprach einer der vielen götter zeus?
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Zitat
Original von S 04
http://www.finanztreff.de/ftre…ektion,marktberichte.htmlNur zur info - Einlagesicherungsfond.
dort steht u.a.:
Fristentransformation ist ein Fachbegriff für eine Grundaufgabe der Banken: Sie nehmen kurzfristige Einlagen von Kunden auf und verleihen das Kapital langfristig. Aus der Zinsdifferenz schöpfen sie ihren Gewinn.
haha.
da wird mal wieder info vorenthalten. richtig muss es heißen: aus der um einen faktor X vervielfachten zinsdifferenz schöpfen sie ihren gewinn. -
das hier ist auch lustig:
http://de.today.reuters.com/ne…OCK-ZF.xml&archived=False
die wollen eine dividende zahlen. aha.
die south sea company wollte im august 1720 nachdem der kurs schon gestürzt war, auch eine dividende zahlen. von 50%!! der kurs ist trotzdem weiter gestürzt und lag ein paar wochen später über 90% unter seinem hoch. einige jahre später war das unternehmen platt.
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ZitatAlles anzeigen
Original von simonson
Konsumenten müssen bald bis zu
10 Prozent mehr für
Brot, Kaffee und Bier ausgeben.
Sogar die Milch wird teurer.Schuld am Preisanstieg sind hauptsächlich gestiegene Kosten bei
Agrar-Rohstoffen sowie steigende Lohn- und Stromkosten...soso...

Schuld am Preisanstieg ist die verantwortungslose / kriminelle
Politik der Zentralbanken weltweit.
korrekterweise müsste es heißen: die sind schuld dran, dass die preise hoch bleiben und nicht im nächsten zyklus wieder sinken.
auch im 19. jh. gabs in den USA zweimal starke preisanstiege mit um die 20% p.a. allerdings sind sie dann ein paar jahre später wieder aufs ausgangsniveau zurückgefallen.
der langfristige preisanstieg der die zyklen ablöste begann in der tat zu beginn des 20. jh. mit einführung der zentralbanken. -
ja gute idee. ich nehme dann eine videokamera mit

und um aufzufallen gebe ich an etwas einzahlen zu wollen. da reichen denke ich schon 10 € die man halt unter spesen verbucht. man ist aber sicher der einzige der sich den spaß macht

nun könnte es natürlich sein, dass es nachahmer gibt und es plötzlich cool ist geld zu einer bankrotten bank zu bringen...und vll. ist sie dann plötzlich gar nicht mehr so bankrott wie sie mal war?
ok ist unwahrscheinlich aber einen versuch wärs doch wert? ich bin sicher man könnte dann mal in die kameras dieser welt winken.
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tja warum z.b. schwankt der ölpreis so stark? oder metallpreise? weil spekulanten drin sind. und warum sind sie drin? weil sie im papier schwimmen und damit die preise hoch und runter treiben. damit wären wir wieder bei unserm lieben papiergeld angelangt
die wurzel allen übels: ein überbleibsel des 1. weltkrieges, den völkern der erde von der obrigkeit aufgezwungen, geeignet zur massenenteignung durch spekulation und hyperinflation...daher schon hunderte male zur enteignung beiter bevölkerungsschichten beigetragen. und: im grundsatz vollkommen sozialistisch. vll. sollte man an der stelle ansetzen. und genau das ist ein ziel des forums.anscheinend leider nicht das de SPD. die bekennt sich ja neuerdings wieder zum sozialismus. eine sehr bedenkliche entwicklung, auch wenn ich denke dass das rein dazu dient der linken stimmen abzugreifen. die nächste wahl ist ja nun nicht mehr so weit weg.
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das problem des system ist denke ich dass der staat meint an stellen steuern zu müssen wo er es besser sein ließe. das fängt beim sozialistischen monopolgeld an.
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dummerweise ist die ökosteuer noch unsozialer als die umsatzsteuer die schon nicht gerade sozial ist...da gleicher prozentatz für alle.
bei der ökosteuer müssen die wenig verdienenden einen größeren prozentsatz ihres einkommens an den staat abführen als die besser verdienenden. -
was wäre denn besser als die marktwirtschaftlich organisierte welt?
übrigens: ein benzinpreis der doch steuern absichtlich hoch getrieben wird, ist gerade NICHT marktwirtschaftlich...und daher unsozial...
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ich dachte immer der preis wird von denen gemacht die ein gut anbieten und denen die es nachfragen. worauf die sich einigen, das ist der preis. und fertig. wie hoch der preis eigentlich sein müsste kann man nciht objektiv sagen sondern das hängt von dem ab der schätzt. und der verfolgt normalerweise ein bestimmtes interesse.