Da die ersten 3 Kondratieff Jahreszeiten wie aus dem Lehrbuch abgelaufen sind, wird der jetzige Kondratieff Winter auch wie aus dem Lehrbuch ablaufen.
Der Kreditzyklus geht etwa alle 2 Generationen zu Ende, genau dann, wenn der letzte mexikanische Erdbeerpflücker seinen 400.000 Dollar Kredit für's Eigenheim bekommen hat und sich ganz überraschend herausstellt, dass er ja gar nicht in der Lage ist, seinen Kredit zurückzuzahlen.
Wie schon oben erwähnt, werden jetzt 80-90% der Vermögenswerte ( = Schulden ) abgebaut. Dann beginnt der Zyklus von vorne.
Bis jetzt ist noch gar nichts passiert. Das dicke Ende kommt erst noch.
Der Kondratieff Zyklus ist keine vage Theorie, er ist genau das, was jetzt passiert.
Viele kennen eben nur den Frühling, Sommer und Spätsommer. Sie wundern sich, daß es nach der reichhaltigen Erntezeit und der feuchtfröhlichen Kirmes immer kälter und dunkler wird. Vom Winter haben sie höchstens aus Erzählungen ihrer Großeltern gehört und Prophezeiungen über eine Wiederholung der Abläufe ins Reich der Phantasie verbannt.
So erging es auch diesem Querschuß-Leser:
ZitatAlles anzeigenAch ja,
wie ich das Wort "überraschend" liebe. Nicht weil Steffen es benutzt. Sondern weil ich dieses Wort (und ähnliche) so oft in den Wirtschaftsnachrichten gehört und gelesen habe. Es verging die letzten Jahre praktisch kaum ein Tag ohne solche "Überraschungen".
Das Wort fiel mir schon auf, als ich mich noch gar nicht für Wirtschaft interessierte, sondern, als ich auf dem Weg zur Arbeit im Autoradio beiläufig die Wirtschaftsnachrichten hörte. Und anschießend fiel es mir in den Wirtschaftsteilen der Zeitungen auf. Da stand es auch so oft.
"Überraschend". Da bezahlt man für viel Geld eine Heerschar von akademisch hochgebildeten Menschen, nur damit sie permanent nachträglich "überraschende" Entwicklungen festhalten müssen. Analysten, die "überrascht" feststellen, dass ihre Analysen nicht zutreffen.
Wie gesagt, nichts gegen Steffen. Denn seine Analysen und Vorraussagen sind anders. Aber hier bezieht er sich - charakteristischer Weise - auf die glaskugelartig vorgebrachten Vorhersagen von Analysten, deren Analysen mal wieder - diesmal leicht nach oben korrigiert - nicht stimmen.
Damals - als mir das auffiel - begann ich mich für Wirtschaft zu interessieren und ich fragte mich, was ist das eigentlich für eine Wissenschaft (im Gegensatz dazu konnte ich mir eine solche Anzahl falscher Voraussagen nicht leisten) ist, die soviel Unzutreffendes produziert und die doch so hoch angesehen wird.
Bis ich nach jahrelangem Beobachten und Studieren feststellte: Das ist keine, das kann keine Wissenschaft sein. Auch wenn sie sich so nennt.
Das ist Religion. Mit Lehren, Dogmen, Päpsten, Priestern und vielen Gläubigen.
Nur ich, ich hatte meinen Glauben an diese Wissenschaft verloren.
Peter
1. September 2010 20:46
Der nächste Schritt wäre die Erkenntnis, daß dieses ganze Lügengebäude ja nicht vom Himmel gefallen, sondern von cleveren Betrügern zur gigantischen Abzocke der Systemgläubigen errichtet wurde.
Die Anleihen können meist jederzeit verkauft bzw. in Liquidität gewandelt werden.
Da wird dir jeder Bankarbeiter aushelfen. Und spätestens nach 2J. sind die generell liquide
Die Summe dieser AnleihenSchulden ist aber viel höher als M1 (Zentralbankgeld und Zentralbankgeldguthaben). Demzufolge ist deine Aussage falsch. Die Schulden sind in Summe nicht in Geld umwandelbar. Außerdem hätte dann ein anderer diese Schuldforderungen an der Backe. Ob er sein Geld überhaupt für irgendwelche niedrigverzinsliche ausfallgefährdete Schuldscheine rausrücken will?
Dein Problem ist, daß du zwischen Geld und Kredit (manche nennen es Kreditgeld, was zu der Verwirrung beiträgt) nicht unterscheiden kannst.
Elli dazu:
ZitatWas für ein gequirlter Mist!
Der "Papiergeld-Berg" besteht aus Schulden, und mit (bestehenden) Schulden kauft man nicht.
So ist es: Mit Geld kann man kaufen, mit Schuldverschreibungen nicht.
Selbstverständlich ist nur CASH richtiges Geld
Das ist doch mal ein ermutigender Schritt in die richtige Richtung (ich gebe die Hoffnung nicht auf ;)), aber: CASH ist legales Falschgeld, da beliebig vermehrbar, z.B. zum Zwecke des Ankaufs von Schuldverschreibungen (wie z.B. in M3 enthalten), die niemand mehr haben will.