Beiträge von trenntWände

    Wirtschaftsweisen Peter Bofinger

    Dieser Mensch ist auch einer von denen, die keinerlei Ahnung von Geld und Kredit haben, sonst würde er es nicht andauernd durcheinanderwerfen.
    Der brillante Steve Saville kann den Scheixx auch nicht mehr hören: 'Die Ansicht, das US-Geldangebot würde sinken, sorgte für Beunruhigung und großes Hin und Her, was aber nur daran liegt, dass man sich immer auf fehlerhafte Maßstäbe für das Geldangebot konzentriert, bei denen Kreditinstrumente zusammen mit Geld aufgelistet werden. Unter Benutzung korrekter Maßstäbe (in dieser Hinsicht gibt es gute Argumente für TMS1 aber auch für TMS2) wird deutlich, dass das US-Geldangebot aktuell langsamer wächst als noch vor sechs Monaten - es ist aber weiterhin im Wachsen begriffen. Nicht nur das - mit Blick auf TMS2 wächst es immer noch im zweistelligen Bereich. '
    Bofinger ist wohl der Bruder der unsäglichen Borbély, denn einer allein kann nicht so blöd sein.

    Nach aktuellen Zahlen der amerikanischen Vereinigung der Hypothekenbanken war die Zahl der Zwangsversteigerungen im vierten Quartal 2006 so hoch wie seit 37 Jahren nicht mehr. Den betroffenen Haushalten droht ein Vermögensverlust von rund 164 Mrd. USD. "Das wird sich natürlich auf den privaten Konsum und somit auf die US-Konjunktur auswirken, zumal in der Vergangenheit den Haushalten aufgrund der stark gestiegenen Hauspreise im Prinzip ein zweites Einkommen zur Verfügung stand. Trotzdem gehen wir davon aus, dass die US-Wirtschaft so robust ist, dass sie diese kleine Krise relativ schadlos überstehen wird. Wir erwarten für 2007 insgesamt eine Wachstumsdelle, die von einer spürbaren Erholung im Jahr 2008 abgelöst wird", glaubt Wolfgang Kubatzki, Leiter Real Estate bei Feri Rating & Research.


    Keine Wirtschaftskrise - Preise bleiben stabil


    Auch Christine Schäfer ist sich sicher, dass die US-Wirtschaft zwar etwas gebremst, im Jahresverlauf jedoch wieder an Fahrt gewinnen wird. "Die aktuelle Krise wird bereits in der zweiten Jahreshälfte beendet sein, weil viele Banken recht schnell auf die stagnierenden Hauspreise reagiert und eine restriktivere Kreditvergabe eingeführt haben", argumentiert Schäfer. Was momentan stattfindet, bezeichnet Frank Lamby, Vorstandssprecher der Hypo Real Estate Bank International, als Marktbereinigung, die sich jedoch auf das Subprime-Segment beschränkt: "Die Anbieter werden kurzfristig entweder in die Insolvenz geraten oder übernommen. Auf jeden Fall wird sich dieser Teilmarkt in kurzer Zeit wieder konsolidieren."
    Starke Korrekturen der Häuserpreise erwarten die Marktbeobachter nicht. Lediglich einzelne Regionen, die ohnehin zu den schwächeren Märkten zählen, würden auch von leichten Preisrückgängen betroffen sein. Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln glaubt ebenfalls nicht an einen Verfall der Häuserpreise in den USA, sondern eher an eine Seitwärtsbewegung. Da bereits seit einigen Jahren über die hohen Immobilienpreise diskutiert und vor möglichen Risiken gewarnt wurde, seien die Marktteilnehmer auf die momentane Situation einigermaßen vorbereitet gewesen. Deshalb kann auch Voigtländer sich eine Ausweitung der Krise auf die gesamte US-Wirtschaft nicht vorstellen: "Um die amerikanische Wirtschaft ernsthaft ins Wanken zu bringen, bedarf es eines Massenphänomens. Die Schwäche auf einem Teil des Hypothekenmarkts reicht dafür bei weitem nicht aus", erläutert Voigtländer.

    Die HRE ist ja schon Zombie...

    Wer denn sonst?


    Da bleibt keiner mehr, außer den Nettozahlern / Ländern mit Handelsbilanzüberschüssen und hohen Sparquoten....


    Schließlich fallen Häuser weder vom Himmel, noch werden sie von Zaubererhand erschaffen....

    In den MSN heißt es immer, die nachfolgenden Generationen würden die Zahler sein... :wall:
    Wer's glaubt :sleeping:

    kurzfristige Prognosen, wie diese hier "Spanien diese Woche Pleite" sind unseriös, auch wenn sie nur etwas Staub aufwirbeln sollen bzw. "hinterfragen".
    Heute sind solche Vorhersagen im Finanz-/Wirtschaftsbereich nur Glückssache, falls sie wider Erwarten mal zutreffen.
    Egal ob sie von Dr. (?) Meyer, Dr.hc (Rennrad) Pandadler oder Dr.( hw) Eichelbug kommen :D


    Bloss meine Meinung, die müsste eigentlich zulässig sein (noch, kann sich ändern :D )

    Die Threadüberschrift ist natürlich reißerisch. Ich hatte als "Aufmacher" den ersten Beitrag des Threads, nicht nur die Überschrift, verstanden. Also war es wohl hauptsächlich ein Mißverständnis, dessentwegen ich so reagiert hatte. [smilie_blume]

    ... gerade auf FAZ.net gefunden.

    Erinnert mich an die Tage vor der GR-Pleite:

    Staatsanleihen fast Ramsch: EU-Hilfe für Athen steht
    Auszug: 'Die Regierung will trotz der stark gestiegenen Marktzinsen auf ihre Staatsanleihen die Hilfskredite bisher nicht in Anspruch nehmen. "Wir haben gesagt, dass Griechenland keine Absicht hat, diesen Mechanismus zu nutzen", erklärte Finanzminister Giorgos Papakonstantinou. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums betonte, es gebe keinen Handlungsbedarf. "Es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass Griechenland die Refinanzierung seiner Schulden gelingen wird", sagte er.'

    Eine merkwürdige Symbiose Amerika-China.
    Die einen verkaufen Waren, die niemand braucht, und die anderen zahlen mit Geld, das nichts wert ist.

    Das war in der menschlichen Entwicklung eigentlich immer so, daß die Handlungsweisen der Einzelnen aus deren Sicht logisch erschienen (sonst hätten sie ja nicht so gehandelt), aber aus Gesamtsicht bzw. Rückschau komplette Idiotie waren. Stichworte Mode, Sport, Weltkriege.
    Das ist nun mal unser Schicksal. :(

    Aber so wie oben mit DM2 beschrieben, funktioniert es einfach nicht...

    Da sich alle Parameter (Regierungsform, Gesetze, Wirtschaftsabläufe, individuelle Verhaltensweisen wie Auswanderung) ändern werden, ist von einem "Funktionieren" irgendwelcher Maßnahmen sowieso nicht auszugehen.
    Es wird chaotisch ablaufen und möglicherweise mehrere Währungsversuche geben, bis sich ein neues System etabliert hat.
    Das kann sich über viele Jahre hinziehen, nach dem Römischen Reich dauerte es Jahrhunderte.

    Die Inflation wird kommen, sagt uns heute in der FTD der ehemalige FED-Chef Alan Greenspan.


    http://www.ftd.de/meinung/komm…-Dummkopf/533320.html?p=1


    http://www.ftd.de/boersen_maer…rinnt-niemand/518532.html

    Die Notenbanken versuchen inzwischen ("fieberhaft", "verzweifelt"), den dadurch bedingten Zinsanstieg (Kursverfall der Anleihen) durch Gelddrucken zu verhindern, was zur Hyperinfla bzw. Zerstörung der Währungen führt.

    - Edelmetalle und Bonds erreichen z.Zt. einen Peak (Boden Edelmetalle ca. 2012)
    auch meine Meinung
    ...
    - es gibt derzeit bessere Gelegenheiten, als in Gold zu investieren
    auch meine Meinung - da Gold abstürzt

    Ja, Papiergeld lacht! :thumbup:
    Hattest du nicht prophezeit, daß Gold 2016 sein Tief erreicht und man die dazwischenliegende Zeit (Ich kann dir nicht sagen, was 2011 sein wird.) nicht einschätzen könne?


    So absurd komisch, daß man darüber schon lächeln kann. :)


    Was treibt Dich nur an? Das toppt die bisher gezeigte "Goldphobie", Prechteritis vielleicht? :D

    ich glaube, der Grund ist eher psychologischer Natur ("der Wunsch ist Vater des Gedankens", auch als kognitive Dissonanz bekannt)

    :thumbup:

    Ich halte auch nix davon Crashs durchzuschlafen und blind alles so zu lassen und zu ignorieren... Das ist dumm. Man sollte immer in Tiefs einkaufen und in Hochs verkaufen. Schlaftabletten-Investition taugt nur bei schönwetter-Lage (=HALTEN).


    Meiner Meinung sollte man investieren und halten - möglichst nie umschichten und halten. Aber kurz vor einem Crash alles abverkaufen was geht. Und dann auf neue Tiefs waten...

    Du sagst uns dann rechtzeitig Bescheid, gelle?

    Waage ist auf Null


    Würde man ungleich kastrieren (diese max. 2000 Euro),
    dann wäre die Verschuldung sogar noch höher als zuvor...

    1. Die Waage ist immer auf 0, weil Guthaben (Forderungen) und Schulden stets gleich hoch sind. Bei zu hohem Gewicht bricht aber die Waage auseinander.
    2. Die Schulden werden ja nicht für alle gleich umgestellt. Bei der Währungsreform 1948 ging die Reichsschuld komplett unter, private und gewerbliche Schulden nicht.

    Die Aufwertung betrug 0,42% und heute haben die Chinesen Dollar gekauft und ihre Währung wieder geschwächt. Druck :D Das war nix als PR.

    Abwarten.
    China will ja schließlich sein Gesicht wahren, da können die nicht gleich 5 % pro Tag aufwerten.


    Die U.S.A. werden wohl mit Importzöllen und vermehrtem Dollardrucken gedroht haben.

    Nehmen wir an...
    Links auf der Waage sind 10 Äpfel und rechts auch 10 Äpfel... (alle exakt gleich schwer)
    Nun gibts eine "Währungsreform"
    Statt Äpfel liegt dort 1 Banane rechts und 1 Banane links... (auch gleich schwer)
    WAS HAT ES GEBRACHT?

    Der Verschuldungsgrad hat sich verringert. Betrug er vor der Währungsreform z.B. für den Staat BRD 400 % des BIP (also Pensions- und andere außerhalb der kameralistischen Buchführung liegende Verpflichtungen eingerechnet), liegt er nun bei 80 % (bei 1 Banane = 2 Äpfel), wobei das BIP als konstant angenommen wird (was natürlich nicht passieren wird; es wird in Wirklichkeit drastisch fallen).
    Damit kann das Spielchen von Neuem losgehen, natürlich unter einer neuen Regierung(sform), wenn die tumbe Masse dieser neuen Regierung(sform) wieder vertraut.
    Der Währungsschnitt wird angesichts der Verwerfungen wohl mindestens 95 % der Kaufkraftillusion auflösen.


    P.S. "1. Klasse lesen" enthält einen Deutschfehler. :P

    Die Antwort auf diese Frage (warum sind die deutschen B&V eigentlich ausgeklammert? ) wäre noch viel interessanter! Aber werden wir vermutlich nie bekommen, höchstens mal in ein paar Jahren aus den Geschichtsbüchern...


    Ping

    In den Geschichtbüchern wird entweder stehen, daß die bösen Einleger/KLV-Kunden "unvorhersehbar und panikartig" den Zusammenbruch herbeiführten, oder aber, daß damals ein unbegreiflicher kollektiver Wahn vorgelegen haben muß, daß alle so blöd waren, in dieses Schneeballsystem zu "investieren".

    Die "gelockerten" Bilanzregeln wurden rückwirkend wirksam, so dass beispielsweise die Deutsche Bank nur dank dieser kreativen Buchführung im Zeitraum Juli bis September 2008 an die 414 Millionen Euro Gewinn ausweisen konnte - ansonsten hätte sie 900 Millionen Euro an Abschreibungen vornehmen müssen. Im Endeffekt legalisierte die EU-Kommission einen Straftatbestand, nämlich die Überbewertung von Aktivposten, der einstmals zur Nichtigkeit einer Unternehmensbilanz führte.


    Aus dieser Ad-hoc-Maßnahme, die ähnlich in den USA umgesetzt wurde, wird nun neues Bilanzrecht geformt. Bereits im April 2009 hob der amerikanische Bilanzierungsrat auf Drängen des Kongresses die fundamentale Bilanzregel auf, wonach ein Unternehmen nur das in die Bilanz hineinschreiben darf, was es am Markt erzielen kann.

    Da das alles nicht reichte, die Überschuldung zu verschleiern, mußte nun sogar die Notenbank den Ramsch in ihre Bücher nehmen, sprich: die Währungsillusion zerstören.