Beiträge von trenntWände

    Die Umlaufrendite fällt auf 2,13%. Die Eichelburgsche (und Sonstige) Hyperinflation hat sich als Nonsens herausgestellt:


    http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sSym=ULR.SON

    Da sieht man wieder einmal, wie manch oberflächlicher Betrachter der jetzigen Entwicklung die charakteristischen Auflösungserscheinungen eines todkranken Systems als Gesundung desselben fehlinterpretieren kann.


    2003 sind alle "Investoren" (=Deppen) aus Aktien in Geldmarktfonds gerannt.
    2008 sind alle "Investoren" (=Deppen) aus Geldmarkt- und offenen Immofonds in Staatsanleihen gerannt.
    2010 rennen alle "Investoren" (=Deppen) aus kleinen überschuldeten Ländern in die großen verbliebenen überschuldeten Länder.
    Danach kommt nix mehr. Finito. Papiergeld adé!


    Frank Meyer hat heute auf n-tv die Entwicklung des Bund-Future als hirnrissig charakterisiert. Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Hallo nodollar,


    da du dich für die Probleme des Geldsystems interessierst, empfehle ich dir unbedingt, im Archiv des Elli-Forums zu wühlen (parsimony.net, Foren-Hitliste, dort immer fast zuoberst). Dort user 'dottore'. Klarname ist allen bekannt, P.C. Martin, Wirtschaftshistoriker. Er hat m.E. die Knacknuss gelöst, nur glauben es ihm wenige. Im Prinzip, dass Geld als Abgabe an die Obrigkeit entstanden ist, die immer ein Vorfinanzierungsproblem hat. Wenn dieses intern (Abgaben) nicht mehr lösbar gewesen war, wurde externalisiert (Eroberungskriege). Wenn das nicht mehr ging, banca rotta und Neuanfang, oft nach einer sehr langen 'dunklen Periode'. Immer derselbe Film.

    Kann LF nur zustimmen! PCM hat auch auf den GS gute Beiträge hinterlassen!

    guten morgen.


    eigentlich sollte der titel dieses threads nicht "pigs-euro in gefahr" heißen,


    sondern : P.I.G.S. = ERSPARNISSE IN GEFAHR :!:

    Ist doch Wurscht:
    'gehen viele Banken pleite, gibt es entweder kein Geld oder es gibt Geld; und beides hat für den Sparer ein und dasselbe Ergebnis: Der Sparer bekommt real nichts oder so gut wie nichts von seinen Guthaben zurück.


    Im Falle von "Kein Geld" ist das klar.


    Im Falle, daß alle Guthaben vieler bankrotter Banken ausgezahlt werden, vervielfacht sich die Geldmenge dadurch und das Geld ist dann infolge Inflationierung wertlos.'


    Ersetze bankrotte Banken durch bankrotte Staaten, was im Prinzip dasselbe ist.

    Kreditforderungen, Sparguthaben, Anleihen und Aktien, die können auch beim Goldstandard völlig verfallen und wert- und kraftlos werden!.


    Allein das Vertrauen in stabile Währungsverhältnisse und damit in eine stetigere wirtschaftliche Entwicklung als bei ungehemmter Geldschöpfung macht den Vorteil des Goldstandards aus.


    Gefahren gibt es auch dort genügend.

    In dem Zusammenhang kann ich das Buch "Das Geld" von Emile Zola empfehlen.

    Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat vor einer Wiederholung der Fehler gewarnt, die entscheidend zur aktuellen Finanzkrise beigetragen haben. "Wir sollten verhindern, dass eine Politik des billigen Geldes wieder eine neue kreditfinanzierte Wachstumsblase entstehen lässt", sagte Steinbrück mit Blick auf die starken Zinssenkungen in den USA. Das gelte auch für die Zinspolitik in Europa. Er sehe diesen "problematischen Punkt" mit Sorge, sagte Steinbrück.

    Ach Gottchen, mit Sorge sieht er diesen Punkt, dabei ist dieser Punkt Voraussetzung für seinen Posten! Ohne Geldbetrug keine Demokratie!

    @Mesodor: deine Ausführungen zum Sparen sollten sich alle an die Wand hängen.
    Das gescheiteste, was ich seit langem hier las.


    Aber die Ware Klugheit ist extrem ungleichmässig verteilt......naja die gute alte Gauss`sche Normalverteilung....

    Und heute zittern und zagen die Sparer und wissen nicht mehr ein noch aus... :wall:

    Die Normalbürger brauchten bloß auf ihren vielen Reisen die herumstehenden Immos und Fabriken zu zählen, deren Wert grob abzuschätzen und dies mit dem Vermögen der Deutschen zu vergleichen, um festzustellen, daß da ein unglaubliches Mißverhältnis besteht. Und die herunstehenden Sachwerte sind ja auch nicht zu 100 % dem Fremdkapital zuzurechnen...

    wenn ich das richtig verstanden habe, sinken in einer Deflation die Waren z.B. Immobilien im Wert. das heiß aber nicht zwangsweise, daß sie auch im Bezug auf das noch gültige Geld sinken. Wenn wir Geld und Wert trennen und für Wert z.B. eine bestimmte Menge an Gold ensetzen, dann kann die Immobilie in EURO betrachtet zwar teurer werden (Inflation), aber in Gold (werthaltig) an Wert verlieren (Deflation)...

    Nicht nur "kann", 1923 ist es exakt so passiert!

    Richtig ja, sinnvoll nein.

    Diese Politiker haben schon lange den Bezug zur Realität verloren. Im Fernsehen und in fast allen Tageszeitungen werden nur Lügen und Manipulationsversuche aufgetischt. Auch Internetportale wie Spiegel, faz usw. sind durch und durch korrumpiert. Überall Schmiergelder, Propaganda und Werbung - wann wird es endlich Ende haben. Fast alle Politiker sind ungebildet und haben überhaupt keinen Bezug zur Volkswirtschaftslehre, Mathematik oder Finanzwirtschaft. Stichwort: Lehrer als Finanzminister


    Das Volk hat die Aufgabe über die Regierung zu Urteilen und Sie bei der nächsten Wahl entsprechend zu belohnen oder zu bestrafen. Doch der durchschnittliche Wähler ist dazu nicht im Stande. Gründe dafür sind mangelnde Geschichts-, Finanz- und Wirtschafts- Kenntnisse. Das allgemeine Wahlrecht ist unser Untergang - ein Wählerführerschein vielleicht eine Lösung. Am besten als Pflicht für jeden Schulabgänger.


    Meiner Meinung nach kann dieser Kreis nur durch eine Revolution oder Bürgerkrieg aufgelöst werden. Und dann entscheidet die Faust, zumindest für ein Paar Jahre.

    Sehr weitsichtig und treffend!


    Die EZB kann neues Geld drucken und dieses in der Bevölkerung verteilen, indem sie ihr etwas abkauft, z.B. Staatsanleihen oder ausländische Währungen. Das sind vermutlich gleich die zwei schlimmsten Beispiele. Wenn das passiert, heißt es rennen. Ich habe keine Ahnung, wo da die Grenzen liegen und wo/wie man das als Außenstehender erfahren kann. Wer kann uns da weiterhelfen?

    Trichet? Oder vielleicht ein Blick in die Tageszeitung? ;)

    Daher bin ich nicht für einen Rauswurf der Griechen aus dem Euro sondern für einen Austritt Deutschlands aus der Währungsunion. Der Preis, den die deutschen Steuerzahler für den Erhalt des Euros zahlen müssten, wäre der noch schnellere Staatsbankrott Deutschlands (der sowieso irgendwann kommen wird).


    Deswegen: raus aus der EU und Wiedereinführung der Deutschen Mark!

    Die Dinge beschleunigen sich:
    Aktuelle Diskussion im DGF, die sich hierauf bezieht:
    '... Statt des Euro soll ab dem 1. 1. 2011 wieder die DM eingeführt werden - so sieht es der Plan des Finanzministeriums vor. „Die DM hat sich fünf Jahrzehnte bewährt, warum sollen wir sie nicht wieder unter der alten Bezeichnung einführen“, so die Einschätzung eines Bundesbankers. ...'

    Die sind ja auch gesetzliches Zahlungsmittel - könnten die auch bei einem Goldverbot so ohne weiteres verboten werden?

    In der US.-amerikanischen Verfassung sind m.W. Münzen als alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel festgelegt.
    Trotzdem wurde m.W. von Präsident Roosevelt der Besitz von Goldmünzen über 100 $ Wert (dauerte ca. 40 Jahre) unter Strafe gestellt. Mal im Forum oder Web nach Goldverbot suchen.

    Die meisten Menschen haben halt wenig Ahnung vom Geld.

    Insbesondere solche, die Geld und in Geld ausgedrückte Guthaben bzw. Forderungen nicht voneinander unterscheiden, kommen zu völlig unsinnigen Schlußfolgerungen. Z.B. zu der Annahme, daß trotz immer mehr erzeugtem Papiergeld (siehe EZB-Daten über vorsorglich gedruckte Scheine) dieses an Kaufkraft gewönne!
    Und das trotz der hundertfach gemachten Erfahrungen aller bisherigen Papierwährungen!
    So dumm kann man doch gar nicht sein, oder?
    Doch, es geht, wie man sieht.

    Ob den Herrschaften bewusst ist, was sie da eben beschlossen haben...?


    Naja, rein rhetorische Frage.
    Mal sehen, was die Märkte draus machen

    Dazu PCM:
    'Ich habe ca. 5000 Politiker und 4 Bundeskanzler sowie Dutzende von Ministern gut kennen gelernt. Der Idiotismus ist grenzenlos.'

    Das Argument mit der monetären Eigenschaft des Goldes zieht hier nicht. Wenn es 1:1 diese Eigenschaft hätte, müsste ja niemand auf einen Kurs zum Euro oder USD schauen.

    Euro oder US$ sind Pseudowährungen, legales Falschgeld, das von den Zentralbanken in unbegrenzer Menge gegen Zinsen verliehen wird.
    Da die meisten das Papiergeld bzw. den damit bewirkten Betrug an den Wertschöpfenden dieser Welt nicht verstehen, kommen dann solche Aussagen wie deine obige zustande.
    Das heutige "Geld" ist vergleichbar den Ablaßbriefen früherer Tage. Da man ja durch das Verkaufen dieser Zettel ohne Arbeit leben konnte, machte es irgendwann jeder Clevere so, so daß sich das Verhältnis von Betrügern und Betrogenen unerträglich verschlechterte und sie für wertlos erklärt/erkannt wurden.


    Zum prophezeiten Defla-Kollaps ein Beitrag aus dem DGF von heute früh.

    Hi all
    Sorry wegen des sehr emotionalen Tons, aber ich habe derzeit echt die Schnauze voll von der sozialen Marktwirtschaft!!!

    Wenn man erst einmal das ganze Reden der Spitzen unserer Gesellschaft als Verschleierung der wahren Absichten und Handlungen begriffen hat, ergibt alles wieder Sinn: Es geht nur um Evolutionserfolg, also in Konkurrenz zu anderen besser durchzukommen. Moral, Religion, Kirche, Staat, Macht, Bildung, Reichtum, Sport, Gier, Geiz, Altruismus usw. dienen nur diesem Zweck. Bei "niederen" Organismen sind die Strategien nicht ganz so ausgefeilt, aber Betrug gibt es dort auch schon reichlich.
    Und es wird immer so weitergehen (bis der Erlöser kommt...;) ) :(


    Kurz gesagt: Du sollst nicht stehlen! Die Regierung duldet keine Konkurrenz!