Beiträge von trenntWände

    Hier im GS (u. auf fast allen anderen einschlägigen Seiten) schaltet ein Händler ständig Annoncen; die leidvollen Erfahrungen über "diesen" mussten leider auf anwaltlichen Druck vom "Forums-Direktor" gelöscht werden ! :wall:
    Er hat seinen Laden, soweit ich das sehen kann, in Deiner Heimatstadt!

    Ich glaube, Blaubronco bezog sich nicht auf die Google-AdSense-Einblendungen, sondern auf die Bannerwerbungen.
    Hamburg stimmt nicht, aber sehr weit weg davon ist es auch nicht.
    Rechtanwälte sind übrigens keine Vertreter des Rechts, sondern ausschließlich Interessenvertreter ihrer Mandanten. Insofern ist Bluffen an der Tagesordnung, was ja hier auch prima verfing.

    ...
    Die Vielzahl der Rubriken fördert den Austausch der insbesondere an Gold und Silber interessierten Mitbürger. Die Bandbreite an Rubriken und die dort behandelten Themen zeigen doch deutlich, dass Gold und Silber in sehr vielen Bereichen des Lebens, Wirtschaft, Politik, Geschichte, usw. immer eine wichtige Rolle gespielt hat und noch spielen wird.


    Lasst daher das Forum in seiner Vielfalt bestehen, damit wir hier interessante und lebhafte Diskussionen führen können.


    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

    Man erkennt dich ja kaum wieder...
    Sollte wolfinvest doch recht gehabt haben? [smilie_happy]

    Diese Intention ist:


    - Den Kreis der Diskutanten relativ übersichtlich zu halten und
    - etwas zu verernsthaften.

    Man kann nicht alles haben: Einen hohen POG und eine GSF-Schreiberstruktur wie vor 4 oder 6 Jahren. ;)

    Eine *funktionierende* Gemeinschaftswährung ist kein Fehler, sondern ein Vorteil. Insbesondere für die deutsche Exportwirtschaft.

    Eine Papierwährung kann erfahrungsgemäß nie funktionieren. Die Papier-Gemeinschaftwährung namens "Euro" schon gar nicht, weil sie aus politischen Gründen (die Südländer standen wegen ihrer Überschuldung und damit hohen Zinsen sowie drohender Zahlungsunfähigkeit vor dem sicheren Aus, was die deutschen Exporte in diese Länder auf 0 gebracht hätte) eingeführt wurde. Die deutsche Überproduktion sollte beibehalten werden, um Arbeitslosigkeit und nationale Verarmung zu vermeiden.
    Die Maastricht-Kriterien waren ausschließlich zur Beruhigung des deutschen Michels und des BVerfG aufgenommen worden, im Wissen, daß sie bei Notwendigkeit sowieso in die Tonne gekloppt würden.
    Alles Verarsche, um die Bereinigung der Ungleichgewichte auf später zu verschieben.


    Nun haben wir später. ;)


    Aus einem umfangreichen GSF-Posting von vor 5 Jahren:
    ' Wir Bürger unterschätzen die Bedrohung. Auf die Frage: "Welche politischen Aufgaben halten Sie für besonders wichtig?" werden Arbeitslosigkeit, Renten, Gesundheitswesen und andere Themen angesprochen. Das Schuldenproblem taucht unter den ersten 10 nicht auf (Meinungsumfrage SPIEGEL 2001, Heft 19). Dabei können die unmäßigen Schulden allein es dem Staat unmöglich machen, all die genannten Problembereiche anzupacken.


    Wir vertrauen blind den Experten wie z.B. dem Prof. Kromphardt, Sachverständiger der Bundesregierung. Dieser äußert im Sommer 2001: "Die Regierung darf es mit dem Konsolidierungsprozess nicht übertreiben. ... Sie sollte es gelassen hinnehmen, wenn sie in diesem Jahr mehr Schulden aufnimmt als ursprünglich geplant. Am Ziel, im Jahr 2006 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, würde sich dadurch nichts ändern."


    So geht es seit Jahrzehnten. Die Experten haben den Wagen gegen die Wand gefahren.


    Spiralwirkung


    Auffällig oft werden im Zusammenhang mit der Staatsverschuldung bildhafte Ausdrücke gebraucht: Es ist die Rede von der Schuldenfalle, einem Schneeballsystem, einer Schuldenlawine, dem alles verschlingenden Moloch Schulden, von einer Spirale, die sich immer schneller dreht usw. Selbst die Deutsche Bundesbank greift in ihrem Monatsbericht März 1997 zu einer Metapher: "Die Verschuldung nährt sich aus sich selbst heraus."
    ...
    Auf den ersten Blick erscheint der 1997 geschlossene Europäische Stabilitätspakt geeignet, das Problem der Staatsverschuldung zu entschärfen: Mit Hilfe von Obergrenzen wird festgelegt, wie das Schuldenwachstum begrenzt wird. Aber der Schein trügt. Es fehlt insbesondere an wirksamen Sanktionen. Letztlich entscheidet der Europäische Rat, ob Sanktionen ergriffen werden. Dieser wird aber von den Regierungen gebildet. Doch diese sind es ja selbst, die die Staatsverschuldung erzeugt haben!


    Zudem wurde 2005 der Stabilitätspakt verwässert: Ausgerechnet Deutschland, das 1997 den Stabilitätspakt durchgesetzt hatte, lag mehrere Jahre lang über den Grenzen und drängte nun auf eine Abschwächung. Jetzt darf die Neuverschuldung bis zu drei Jahre über 3% liegen. Außerdem ist eine höhere Neuverschuldung zulässig "zur Reform von Rentensystemen, wegen der Kosten für Europas Vereinigung, wegen Beiträgen für die internationale Solidarität und zum Erreichen europäischer Politikziele". Das sind wolkige Formulierungen, die eine effektive Kontrolle unmöglich machen.
    ...
    Eine Währung wird weich durch Inflation und mangelnde Haushaltsdisziplin.


    Inflation tritt auf, wenn die umlaufende Geldmenge (Münzen, Scheine, Bankguthaben) größer ist als die Menge der Güter und Dienstleistungen, die man dafür kaufen kann. Um Inflation zu verhindern, wurde die Europäische Zentralbank (Frankfurt) geschaffen, die unabhängig von den Wünschen der Regierungen die Geldmenge steuern soll.
    Mangelnde Haushaltsdisziplin liegt vor, wenn die Staaten über Jahre hinweg mehr ausgeben als sie einnehmen. Die europäische Länder haben alle in Jahrzehnten riesige Schuldenberge angehäuft. Bei noch höherer Verschuldung droht die Gefahr, dass die Gläubiger (insbesondere Banken) das Vertrauen verlieren, ihr Geld in voller Höhe zurückzuerhalten. Sie investieren lieber in andere Währungen. Angebot und Nachfrage bestimmen den Wechselkurs. Wegen verringerter Nachfrage sinkt daher in einer solchen Lage der Euro-Wechselkurs. Die Währung wird weich.'

    Die jüngsten EU-weiten Stresstests im Kreditgewerbe stehen nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) kurz vor dem Abschluss.

    Hattu Streß mit Junk-Anleihen -> ab zur EZB!
    -> Streß vorbei.
    Hattu Streß mit Bankrun? Gibt unbegrenzte Tender mit unbegrenter Verlängerung von der EZB!
    -> Streß vorbei.
    Hattu Streß mit EK-Quote? Muttu Vati Staat fragen, der leiht sich bei dir Geld und gibt's dir als EK.
    -> Streß vorbei.
    Hat EZB Streß mit Euro-Verfall? Einfach bei FED, BoE und SNB anrufen, kaufen dann viele, viele Euros.
    -> Streß vorbei.
    Hat Staat Streß mit Rating? Gibbet Merkelsche Rettungsschirme, dankend finanziert von Riester-, Rürup- und Raffelhüschen-Jüngern.
    -> Streß vorbei.


    Worüber die sich Sorgen machen ?)

    ... - verstehst du das noch nicht?


    warum sonst geistert wochenlang die Summe von 750 MRD Euro?
    Das soll doch Angst machen!

    Am 7.5.2010 standen europäische Staatsanleihen über 1.000.000.000 € zum Verkauf, selbst französische Staatsanleihen fanden keinen Käufer.
    Am 8.5. vormittags begann der Krisengipfel in Brüssel, am 10.5. früh um 5 Uhr stand das 720/750 Mrd.-Paket incl. unbegrenzter EZB-Monetisierungszusage.


    Für dich besteht da natürlich kein Zusammenhang, die Politiker wollten ja nur mal ein bißchen die Inflationserwartungen pushen... :wall:

    Genau die gleichen Erfahrungen!
    Vergiss es, andere "aufzuklären" oder "missionieren" zu wollen; wer nicht selber sein Gehirn anschalten kann und nachdenkt, dem kann man nicht helfen.


    Im Gegenteil, man wird noch als "Spinner" oder "Extremist" hingestellt.

    Oder, wie mir passiert, von einer (mittlerweile arbeitslosen) Innenarchitektin, der ich das Eintreten der von mir prophezeiten Szenarien mailte, als einer, der sich wie "Rumpelstilzchen" aufführt, abqualifiziert und diffamiert zu werden.
    Ist aber eine ganz normale menschliche Reaktion, sich gravierende eigene Fehlentscheidungen wider besseren Wissens nicht eingestehen zu müssen.

    Die derzeitigen Mittel werden schnell erschoepft sein, um die erwarteten Bankenpleiten auffangen zu koennen. $10 Mrd sind noch im Topf, $70 Mrd werden aber fuer erwartete Bankenpleiten benoetigt.
    ...

    Von den 45 Mrd., die seitdem von den Banken dem FDIC per Vorauszahlung auf die nächsten 3 Jahre kreditiert wurden, sollen lt. DGF 35 Mrd. schon verballert sein.
    Also, lieber Zombie FDIC, frohes Schaffen weiterhin!

    Dass die Bundesbanker vor Wut schnauben, ist ein offenes Geheimnis.


    Die Transferunion nimmt schon wenige Tage nach dem Brüsseler Ereignis ganz handfeste Züge an. Erstaunlich ist das nicht bzw. nur für manche treuherzige deutsche Steuerzahler, die sich noch verwundert die Augen reiben, während der Franzmann die Gunst der Stunde nutzt und sofort Nägel mit Köpfen macht.

    Schon 1990 hat Kohl gegen den Willen der Bundesbank und jeglichen ökönomischen Sachverstand die Ostmark 2:1 statt 10:1 "umstellen" lassen, um Wählerstimmen zu kaufen.
    Trichet, Sarkozy usw. sind da nicht besser.
    Was man im Sack hat, hat man sicher.
    Soll die EZB doch sehen, wo sie bleibt.
    Ist eh alles nur Papier.
    Zur Not geht Frankreich, wie schon angedroht, eigene Währungswege und sagt: "LMAA"


    Wenn es Krieg in Europa wegen dieser Egoisten gibt, bin ich schon lange weg.

    :hae: Verstehe ich nicht ganz.. wo und wie wird es vernichtet? Meinst Du wenn eine Blase platzt?

    Da unser Farbtopf von Fakten unbeirrt munter Geld mit Geldforderungen (die ja den größten Teil von M3 ausmachen, Bezeichnung lautet "nichtmonetäre Komponenten") gleichsetzt, kommt er immer wieder zu diesem hirnrissigen Schluß.
    Er ist m.E. unheilbar dumm, da kann man nichts machen.

    Was passiert eigentlich, wenn sagen wir ein Drittel oder die Hälfte der weißichwieviel Billionen Fragezeichen an "Ersparnissen" aus dem Banken- und Versicherungssystem abgezogen und versucht wird, das in Real- oder Konsumgüter umzuschichten?


    Geht an der Rechnung überhaupt irgend etwas auf?

    Aus einem Schneeballsystem kann niemals netto etwas abgezogen werden, da es ein Umverteilsystem von dumm (häuft Forderungen an) zu clever (schreibt Schuldscheine statt zu arbeiten) ist.
    Das ist ja sein einziger Zweck, sonst hätten wir schließlich einen Goldstandard.

    Da werde ich mich sofort um einen Job bemühen, denn da gibt´s dann ja nur AAA. :thumbup:

    Für Länder, deren offizielle Verschuldung (also exclusive sämtlicher Schattenhaushalte, Stabilisierungsfonds, Kassenkredite, Pensionszusagen und implizite Sozialverbindlichkeiten) unter der Japans liegt, gibt es dann ein AAAAsupertruperdoppelplusgut mit Bienchen und I-Tüpfelchen! :whistling:

    i thought the killing was done in order to infect europe with the crisis-virus.

    Genau. Und WaMu, Countrywide Financial, Fannie Mae, Freddy Mac usw. usf. hat man auch alle absichtlch gekillt, diese Vorbilder soliden Bankwesens. :wall:
    Ja, so steckt man Europa mit dem Krisen-Virus an, auch wenn das nebenher Millionen Arbeitsplätze in den U.S.A. und die Republikaner die Regierungsmacht kostet.
    Die Amis gehen also auch nach dem Motto vor: Wir sabotieren Europa, koste es, was es wolle! :thumbup:

    ein paar monate bevor der amerikanische subprime markt die Krise lostrat, die mit dem Lehman desaster endete, gab es eine seltsame schwäche an der chinesischen Börse.
    ich habe nie verstanden, ob das Zufall oder ein frühindikator war,
    aber die aktuelle schwäche der chinesischen Börse könnte ein Warnhinweis sein.

    Laut Spica lag es damals an den Sternen...
    Klingt jedenfalls glaubwürdiger.
    Der eindeutigste Frühindikator war aber der umgefallene Sack Reis damals. 8)

    gruenundblau
    Stimmt wo Du es jetzt sagst, wird es mir auch klar.
    Natürlich kann man mit vierzehn Druckmaschinen keine neue Währung drucken und die alten sind natürlich nur für Euro-Drucke geeignet und müßten natürlich komplett verschrottet werden - schade um die 500 5er-, 200 10er-, 100 20er-, 75 50er-, 50 100er-, 25 200er- und 10 500er-Euro-Druckanlagen - alles Schrott - naja vielleicht kann man sie später noch als Konfetti-Grundmaterialdrucker benutzen.


    Desweiteren ist es natürlich klar, daß die großen Druckmaschinenhersteller selbsatverständlich nie und nimmer in der Lage wären, innerhalb von fast drei Jahren (solange ist es doch schon her, daß die ersten Fonds Probleme hatten) dringend erforderliche Anlagen herzustellen - die arbeiten doch gewiß auch nach Prioritätenlisten und da stehen zuallererst einige hundert DeflationsEuro-Druckmaschinen für 2-?, 1?, 0.50 0.20, 0.10 Euro (die Münzen werden ja dann nicht mehr ausreichen und im Deflationsfall aus dem Verkehr gezogen und in 0.1, 0.2, 0.5, 1, 2 und 5 Cent-Münzen umgepresst) obenan.


    Weiterhin ist es uns, der neuen, verweichlichten dt. (Nachkriegs-) Generation niemals möglich auch nur annähernd das nachzumachen, was die in den zwanziger Jahren mit guter alter dt. Technik vollbrachten - die Somalier sind eben noch vom alten Schlag und haben das unschlagbare Wissen einer alten Druckernation - hatten unter Einbeziehung der gesamten Bevölkerung Scheingeld en masse gezaubert.

    You made my day!
    Allerdings ist es so, daß in Somalia die härteste Währung der Welt bestehtbestand, weil in den Kriegswirren die Druckplatten verschütt gegangen waren. Das Land, was du sicherlich meinst, fängt auch mit "S" an...

    Doch, er schreibt es kann etwas kommen, was er so nicht vorhersieht. Die Krise ist unberechenbar. Auch Prechter kann die Zukunft nich vorhersehen.

    Hm, wenn das so ist, warum schreibst du dann am laufenden Band irgendwelche kruden Kursziele und diverse Jahreszahlen, bei denen dieser Tiefpunkt und jene Umkehr erfolgen soll?

    Ich glaube der Goldpreis wird über Monate etwas ansteigen und dann über viele Jahre langsam wieder fallen...
    ...
    Das Schlimmste an der Finanzkriese ist zwar nicht vorbei - doch ich denke das wird nicht so schlimm ausfallen wie einige glauben... Doch später in 10+ Jahren könnte da was knallen...
    ...
    Darum ist meine Entscheidung so: EM kaufen - je mehr der Preis fällt, desto mehr kaufen...
    ...

    Wenn ich glauben würde, daß der POG über viele Jahre langsam fiele, würde ich ganz bestimmt auch fleißßig den sinkenden Kursen hinterherkaufen... :wall: :wall: :wall: