Beiträge von trenntWände

    Da schlummern noch mal 17 - 25 ( 000 000 000 000 ) ? Finanzgiftmüll in Europa. Hoffentlich stimmen die NULLEN!

    Die Nullen stimmen.
    Aber es schläft kein Finanzgiftmüll, sondern die Gläubiger (KLV- und Riesterzahler usw.) dieser Verbindlichkeiten. Sie sind nichts weiter als fiktives Kapital, Buchwerte, Ansprüche, Forderungen. Nix Handfestes.
    Die Währung ist ja auch nicht besser.
    Da braucht man sich nicht zu wundern, daß die Politik nur damit zu tun hat, das Kartenhaus rhetorisch und per Umschuldung zu stützen.
    Alles durch und durch marode, und das seit Anfang an. :evil:


    Gold hui, Lebensversicherungen pfui

    ...
    In eigener Sache ein kleiner Hinweis: Am Faschingsdienstag (dem 24. Februar) werde ich von Frank Meyer auf n-tv um 11.45 Uhr zu meinem aktuellen Buch "Die 382 dümmsten Sprüche der Banker" interviewt.
    © Manfred Gburek

    Zitiere: 'Zahlreiche Experten warnen Anleger aber trotz der jüngst satten Gewinne bei Gold vor der uralten verführerischen Menschheitshoffnung auf Reichtum ohne Mühsal und Risiko.'
    Dieser Gehirnamputierte wird bestimmt bald Garantiezertifikateverkäufer. :thumbdown:

    Realgüter bieten keine Garantie auf Werthaltigkeit, sie ist genauso abhängig von der Einschätzung der Marktteilnehmer. Jede Investition in Realgüter über die Erstellungs- und Vermarktungskosten hinaus ist Spekulation, egal ob es ein Haus oder eine Goldmünze ist. Deswegen sind Investitionen in solche realen Güter genauso mit spekulativen Risiken verbunden. Wenn ich ein Haus kaufe, soll der Preis nicht viel mehr als die Erstellungskosten ausmachen, wenn ich wenig Spekulationsrisiko eingehen will. Genauso sieht es bei einer Goldmünze aus.

    Da man als Goldbug auf einen Währungskollaps "spekuliert" (besser: sich dagegen absichern will), sieht man Gold als das zukünftige Zahlungsmittel (ob direkt oder indirekt, wird vom Ausmaß der Umwälzungen abhängen).
    Von daher ist der Preis in jetziger Währung auf längere Sicht zweitrangig.
    Hinter den Währungen stehen zunehmend leere Versprechungen in Form von Staatsanleihen, ABS-Papieren u.ä. So etwas ist keine dauerhafte Basis, um Realgüter bewerten zu können.
    Über Gold zu streiten bringt nichts, solange man sich über die künftige Währungsentwicklung uneins ist.

    ist doch ein wichtiger Schiffsfinanzierer.
    Da Flowers dort auch mit seiner Sperrminorität eine Kapitalerhöhung durch den SoFFin o.ä. verhindern kann, gibt es Überlegungen, die Bude abzuwickeln.
    Noch ein Sargnagel für den Schiffbau (Hauptgrund für den Niedergang ist natürlich die bisherige Überproduktion).

    Du stellst immer wieder Vermutungen an, und bastelst Dir hier etwas zurecht, was total falsch ist, bleibe bitte bei den Fakten. Ich bin ebenfalls ein redlicher Mensch, der die Aufgabe hat, den Leuten, die zu mir kommen, dazu zu verhelfen, netto und nach Inflation (die ich auch bei 8-11% sehe) einen Vermögenszuwachs zu bescheren, mindestens mal einen Kapitalerhalt rein kaufkraftmässig, und ich sehe mit den Produkten, die die Banken und Versicherungen anbieten, keine Chance, das zu erreichen. Auch ist dies bei den derzeitigen Blasen weder mit Aktien noch mit Immobilien möglich, siehe hierzu hartgeld.com

    Abgesehen vom fürchterlichen Deutsch, was ich etwas korrigiert habe, erzähltest du hier nur Lügen.


    Hier ist auch mal wieder so ein "Verhelfer":
    ...würden Renditen in Höhe von 8 bis 17 Prozent fließen.


    Vollzitat (@ Mods: bitte bei Bedarf kürzen, aber bitte bedenken, bei der FP werden die Artikel am nächsten Tag unzugänglich gemacht!):


    'Falscher Graf trickst mit Häusern in Sachsen


    Saarländische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Millionenbetrüger - Anwalt aus Zwickau vertritt einen Teil der Opfer


    Zwickau. Es war eine beachtliche Razzia gegen einen einzelnen Mann. Die Behörden rückten mit Abschleppwagen, Möbelautos und 40 Polizisten an, um Wolfgang Graf Spens, Baron von Einem, samt Bentley, Porsche, mehreren S-Klasse-Mercedes, Antiquitäten und dem Goldschmuck seiner Gemahlin abzuholen. Ein Auflauf, von dem die 350-Seelen-Gemeinde Mettlach-Faha im Saarland noch in vielen Jahren reden wird.


    Der 61-Jährige soll nicht nur ein falscher Blaublüter sein, sondern überdies ein Betrüger, der sich mal eben 50 Millionen Euro ergaunert hat. Und seine Spuren führen auch nach Sachsen. Weil das Verfahren bei weitem nicht abgeschlossen ist, will die Staatsanwaltschaft Saarbrücken nicht allzu viele Details bekannt geben. Doch so viel zumindest lässt sich sagen: Der Graf warb bei Investoren 50 Millionen Euro ein, mit dem Versprechen, das Geld in eine Firma zu stecken und diese an die Börse zu bringen. Sei es einmal soweit, würden Renditen in Höhe von 8 bis 17 Prozent fließen. Als Sicherheit sollte das Immobilienvermögen der Firma dienen.


    Ein Fall vom grauen Markt


    Alles gelogen. Die Immobilien, die zum überwiegenden Teil in Sachsen stehen, sind nur einen Bruchteil dessen wert, was der Graf bei seinen gutgläubigen Investoren eingesammelt hatte, die Firma ging nie an die Börse, es floss keine Rendite. Eine typische Geschichte vom grauen Kapitalmarkt, der außerhalb der Finanzaufsicht agiert und auf dem jährlich horrende Summen versickern.


    "Zumindest bis zur Finanzkrise lagen Ost-Immobilien bei Ausländern im Trend. Wer Geld hatte und mitmischen wollte, machte Geschäfte mit Häusern in Ostdeutschland", sagt Albert Schlichter, Rechtsanwalt für Wirtschaftsrecht in Zwickau. Der ehemalige Banker ist dem falschen Grafen unabhängig von der Staatsanwaltschaft auf die Schliche gekommen. Heute vertritt er eine Gruppe geschädigter Investoren aus Belgien, der Schweiz und der Türkei.


    Der Grund für die Beliebtheit ostdeutscher Immobilien: die hohe Zahl von Zwangsversteigerungen hier zu Lande, bei denen die Gebäude für einen Bruchteil ihres Wertes zu haben sind. Ost-Immobilien galten - und gelten noch immer - als gute Geldanlage. Ein Ruf, den sich der falsche Graf zu Nutze gemacht hat.


    Von den 50 Millionen Euro, so die Ermittlungen des saarländischen Landeskriminalamtes, nahm der Betrüger fünf, um die Häuser zu kaufen. Weitere fünf steckte er in Fassadenanstriche und Teilrenovierungen. Im Hochglanzprospekt sah das großartig aus. 40 Millionen Euro wirtschaftete Graf Spens in die eigene Tasche.


    So einfach geht das? Nicht ganz, meint Albert Schlichter. Um Investoren zu täuschen, müssen die Immobilien erst noch eine Wandlung durchmachen. "Man kauft ein Haus zum Schnäppchenpreis von 30.000 Euro. Dann verkauft man es zum Verkehrswert von - sagen wir 100.000 Euro an seine Tochterfirma. Diese belastet es mit 300.000 Euro. In der Bilanz hat sich der Wert des Gebäudes damit verzehnfacht."
    Versteck im Firmengeflecht


    Der Graf hatte ein Geflecht von etwa 25 Firmen geschaffen, in dem die Immobilien von einem Unternehmen zum anderen geschoben wurden. Die Firma, in welche die Investoren ihr Geld gesteckt hatten, besaß am Ende keines der Häuser. Die Gebäude existieren zwar, doch die Anleger haben keinen Zugriff auf sie. Auch sind die Objekte weniger wert als es ihnen vorgaukelt wurde.


    All das fand Schlichter heraus, nachdem Investoren ihn um Hilfe gebeten hatten. "Die Broschüre des Grafen listete viele Immobilien in Sachsen auf", sagt er. "Aber die Adressen fehlten. Ich sollte herausfinden, wo sie stehen und welche wirtschaftlichen Strukturen dahinter stecken." Der Finanzfachmann merkte, dass der angebliche Eigentümer nicht der tatsächliche Eigentümer war. So kam eins zum anderen. Als er zur Staatsanwaltschaft ging, lief dort bereits ein Ermittlungsverfahren gegen den falschen Grafen.


    Durch seinen Wissensvorsprung gelang es Schlichter, die Grundschulden von etwa zwei Dutzend der gräflichen Immobilien in Westsachsen zu pfänden. Wert: etwa neun Millionen Euro. Seine Mandanten hatten in das Geschäft des Betrügers zuvor 8,5 Millionen Euro investiert. Schlichter hofft, dass sie den Großteil zurückerhalten. Die meisten der etwa 130 betrogenen Anleger, die sich bislang bei der Staatsanwaltschaft gemeldet haben, dürften jedoch wenig bekommen.


    Von Mario Ulbrich
    Erschienen am 21.02.2009'

    Das Kreditgeldsystem ist nur durch stetigem Wirtschaftswachstum aufrecht zu erhalten. Steigenden Schulden muss eine steigende Wirtschaft gegenüberstehen, um die Zinsen schaffen zu können. Aus diesem Grund soll diese überproduktive Realwirtschaft aufrecht erhalten werden, damit die Zinsen auf die Schulden eben bedient werden können. Daß das schlußendlich nicht dauerhaft - insbesondere bei dem heutigen Schuldenstand - klappt, ist aber klar.

    Das nennt man dann GEC ;)
    Aber diese Bereinigung dauert und dauert (unnötigerweise) ;(
    Die Goldblase kann aus logistischen Gründen (schon jetzt am Beginn von Phase II ist der Markt illiquide) nicht starten, nur eine Papiergoldblase ist vorstellbar.
    Das Gold wird bei den starken Händen bleiben bzw. zwischen diesen wechseln (z.B. Notenbankgold -> ETF-Gold)

    Aus der daraus resultierenden totalen Unsicherheit erfolgte eine "Flucht" nicht nur ins Gold, mit dem keiner Realwirtschaft geholfen ist, sondern in vermeintlich "sichere" Staatspapiere, womit nur die nächste Blase geschaffen wurde, die selbstverständlich ebenso platzen wird wie alle anderen "bubbles" bisher schon.

    Wenigstens nennt Dottore Gold keine Blase, hätte ich ihm glatt übelgenommen. ;)
    Warum man aber der über-produktiven Realwirtschaft helfen solle, ist mir schleierhaft. Ist doch gut, wenn dieser aufgeblähte Wahnsinn zurückgefahren wird. Und die Flucht ins Gold ist doch reine Umverteilung, schließlich tauscht ja nur der bisherige Goldbesitzer mit dem bisherigen Geldbesitzer. Ein Nullsummenspiel wie die Börse, nur mit weniger Transaktionskosten.

    Exakt so läuft es immer wieder nicht nur an der Börse ab. Dass die Mehrheit im Volk immer wieder denkt, wir werden gerettet oder vorgewarnt, ist mir unbegreiflich! :boese: :boese: :boese: Wenn das möglich wäre, gäbe es keine Krise, oder?? :hae:
    Der Gedanke, daß wir gerettet werden, ist weit verbreitet in der Bevölkerung (mind.95 % denkt so ) und dennoch total krank!! Uns sagt also z. B. jemand Bescheid: "Nehme Dein Geld vom Konto, denn morgen gibt es einen Währungsschnitt??" 8)
    Und was soll denn dann am nächsten Tag geschnitten werden??!!?? ;( Luft ?? :wacko: Rasen ??? :D meine Haare ??
    Abgesehen vom ausgelösten, totalen Chaos an den Banken, wo nur 5% Bargeld erhalten! :cursing: :wall: :boese: :boese: :boese: :boese: :boese:
    Das ist doch eine völlig alberne, naive, verblödete Denkweise!

    Wären die Menschen klüger und weniger gierig, sähe die Welt ganz anders aus als in den letzten tausenden Jahren und wohl auch in der Zukunft...
    Die Macht und der Reichtum weniger basiert schließlich auf dieser Eigenschaft der Massen, sonst würden die Massen ja nicht ihr Leben lang für die Mächtigen und Reichen rabotten :!:

    Was soll DMR mit der Preispolitik von PA zu tun haben? :hae: Welche Erklärung soll er dazu wem auch immer "schulden"? Ich glaube, da liegt ein grundsätzliches Missverständnis vor.

    DMR ist doch seit einiger Zeit der Vertriebschef von PA, hat hier auch für die Silbergranulatbeutel geworben.

    Sicherlich ist Gold nicht billig. Für 1,5 Kubikzentimeter Gold bekommt man einen fetten LCD oder Plasma.


    Nur, in 3 Jahren ist der LCD oder Plasma im Eimer :(
    Fand ich bei "Um Himmels Willen" herrlich, wie der Wepper dreinschaute, als in der alten Truhe nur Schuldverschreibungen statt der erhofften Dukaten lagen!


    Es ist übrigens besser, das flaue Gefühl beim Einkauf als beim Verkauf zu haben, wie es jetzt z.B. Anleger bei Kaupting, Gebr. Lehmann & Co. oder auch bei diversen Fonds (wo leider momentan ein Verkauf gar nicht möglich ist, upsss) haben dürften.

    Momentan bekommt man für eine halbe Unze Au einen passablen LCD inclusive Versand. Und etwas Bargeld bleibt auch noch übrig. :D
    Die Nachfrage nach Au scheint derzeit wirklich extrem (im Vergleich zu vorher und im Vergleich zu LCD's) zu sein.

    'Wieso das funktionierte? Weil die neu Geworbenen sahen, dass die altgedienten Clubmitglieder das Geld tatsächlich erhielten. Denn auf jeder Versammlung des EKC rief Chefin Damara einige Mitglieder zur Bühne und drückte ihnen lächelnd einen Umschlag mit dem Geld in die Hand. Es ist einer der ältesten Tricks, derer sich die Initiatoren von Kettenbriefen und Pyramidensystemen bedienen. Aber er wirkt fast immer.'

    Auf die deutschen Sparer und ihre Bankeinlagen übersetzt: Wieso die Leute ihr Geld den Banken geben? Weil die Einzahler sehen, daß die Sparer bisher tatsächlich das eingezahlte Geld und die versprochenen Zinsen erhalten. Denn sie selbst sind schon lange Kunde und erhalten auf Wunsch ihr Guthaben mit einem Lächeln des Bankangestellten ausgezahlt. Und so geht es bis zum Bank-Run, zur Hyperinfla oder zur Währungsreform. Die deutschen Sparer werden in diesen Fällen noch einen Banken-Soli ins Leben rufen, um "ihrer" Bank zu helfen. :wall: