Beiträge von Theo

    Hallo Kellergeist,

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    ch habe zwar nach meinem ersten Goldkauf auch immer etwas nervös die Kurse geprüft, aber das legt sich ja bekanntlich.

    Das habe ich ähnlich erlebt und stimme deiner Aussage vollendst zu. Allerdings kommt dieses unsichere Gefühl (ähnlich dem Lampenfieber) beim jedem Ankauf wieder hoch. Je länger der Kauf zurückliegt, um so schwächer wird das potientielle Verlustgefühl. Es sind nur Mittel umgesetzt worden, die zum Überleben nicht nötig waren. Daher würde ich Lebensabsicherungen nicht doppelt absichern. Ein wachsames Auge darauf haben, wenn Anlagen wegen fundamentaler Änderungen im Umfeld umgeschichtet werden sollten.


    Derzeit reib ich mir verwundert die Augen, weil eine lang schon abgeschriebene Aktienoption wieder gewinnträchtig wurde. Irgendwie sind mir diese leistungslosen Gewinne unheimlich und erzeugen fast ein schlechtes Gewissen.

    Hallo Kellergeist,

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    Der Tipp vom Doc, eine neugekaufte Unze abzusichern, ist gar nicht doof.

    Im Prinzip ist diese Absicherung doch eine Wette dagegen, daß der POG abstürzen sollte. Wenn du von einer langfristigen Anlage ausgehst (private Rentenbasis), dann nutzen dir doch solche Kurzzeitabsicherungen nicht allzuviel, als das sie deine Puddingknie psychosomatisch etwas stützen. Andersherum solltest du dann jede nicht EM konvertierte Bargeldreserve ebenso absichern. Wenn du nicht deine ganzen Lebensoptionen (BlueChips :whistling: ) auf EM gesetzt hast, dann können kurzfristige Schwankungen (Jahr) ausgessen werden.


    Meine EMs sind eine Antwort auf die Verhöhnung meinerseits als dummer Sparer. Als Sparer hast du Sichteinlagen (außer im Sparstrumpf), aber als EM Käufer kannst du die Anonymität suchen oder in der Langzeit als Verzehr bzw. Verlebt anzeigen/deklarieren. Die EM sind physisch im eigenen Zugriff (wenn selbst verwaltet), aber keinesfalls von neugieriger Seite direkt und bequem einsichtbar in Form von digitaler Ziffern.


    Du bist auch schon lang genug im Forum dabei, um alle Aspekte zu kennen.


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    ...die anhand eines mathematischen Musters zu erkennen meint

    Doc Meyer hat die Aussage doch schon weichgespült. Ich hoffe die Korrelationsfaktoren sind zu genüge erläutert. Von Wirtschaftsmathematik versteh ich nix.

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    Die Hypo Real Estate hat Milliarden verbrannt, wurde mit Staatshilfen gerettet - aber hat offenbar trotzdem keine wirtschaftliche Perspektive. Von der Bundesregierung beauftragte Gutachter fordern jetzt einen radikalen Schnitt: die Auflösung der Krisenbank.

    Ich dachte, die Pfandbriefgeschichtchen der HRE wären systemrelevant? Wahrscheinlich sind die namhaften Kreditnehmer aus der Schußlinie, nachdem der Steuerzahler geblecht hat. :hae:


    http://www.spiegel.de/wirtscha…men/0,1518,744551,00.html


    Die WestLB soll auch abgewrackt werden ... nach Expertenmeinung. Für diese Folgerung sind mehrere Jahre verbraucht worden.

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    ..., wenn die 2oz schon so hoch gehandelt werden

    Sammler sind ein recht merkwürdiges Völkchen. Meine zwei Unzen Zaubermaus habe ich eingekauft, weil der Gesamtbetrag von mir bis zur Grenze der Versandkostenpauschale gefüllt wurde. Die Dinger werden jetzt wirklich bis fast zum zehnfachen ihrer Erwerbkosten gehandelt ;( . Kann ich kaum glauben.

    Goldelephant im Prozellanladen,

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    Tue ich das, weil ich auf eine Wertsteigerung hoffe, um es dann gff. mit Profit wieder zu verkaufen, dann bin ich Spekulant und kein Sammler. Tue ich es hingegen aus idealistischen Gründen (mir gefällt das Motiv, die Münze ist von historischer oder gar persönlicher Bedeutung etc.), dann bin ich Sammler.

    Zwischen Schwarz und Weiß existieren viele Grauschattierungen. Meine Absicht beim Kauf von EM ist in allererster Linie die Konservierung des Wertes. Was selbstredend nichts gegen das Wohlgefallen einer Wertsteigerung spricht :whistling: .


    Zitat

    ... dann bin ich Sammler

    Holzauge sei wachsam, sammeln schließt spekulieren nicht aus.


    Wir sind alle lebenserfahren genug, um unsere geheimen Wünsche und Absichten nicht zu verleugnen. Oder!


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    ... gibt auch schönes Gold ...

    Gold ist kaltes Metall, aber doch nicht mit einer Eigenschaft wie schön zu beschreiben. Frauen sind hübsch und schön. Gold muß nicht schön sein, sondern seinen Wert behalten.


    AllseeingEye: Bei vier 100 Euro Goldmünzen sind wir bei 200 Euro mehr ohne Mehrwert, also fast der Wert eines Viertelunzers.

    Hallo Finn,

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    Ich habe damit aufgehört, ich bin so zu sagen ein trockener Alkoholiker Numismatiker.

    Ich mag deinen Humor.


    Mithras:

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    Ein Kaufmann würde sagen: "Aufwandsmarge = 12,32 % vom Materialwert"

    Danke für deine Abschätzung. Da ich alles bin, nur kein Beamter, merke ich mir gerne die 12% Aufwandsmarge für zukünftige Abschätzungen.


    Übrigens, mir fehlen noch Quedlinburg und WM in meiner Sammlung ;) .


    Hallo Tut,

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    Übrigens Unkosten, die Stellungnahme der VfS zu dem Ausgabeaufschlag und der Möglichkeit eines Kursrückgangs und eines Verlustrisikos beim Golde verspotet jeden halbwegs denkenden Bundesbürger.

    Bis jetzt wurde das, was bestellt wurde, auch abgenommen. Ich war immer ein verläßlicher Partner. Besonders bedenken sollte das BMF mein Risiko, denn ich bestelle vier Monate bevor der Preis bekannt ist. Habe dadurch schon ein paar Preisschnäpchen in der Zwischenzeit sausen lassen.


    Bei den Zwanzig Euro bin ich nachdenklich, da meine zweite Holzkasette zeitlich zu spät kam und ich nicht mehr veräußert wollte. Ich hatte schon kräftig geschluckt bei einem hochgerechneten Unzenpreis von 1200 Euro. Das BMF hat sich etwas dabei gedacht eine gegenüber den 1/2 Ünzern stückpreislich niedere Variante auf den Markt zu werfen. Aber den Hosenknopf nach der ersten Ausgabe derart zu verteuern, läßt mich zweifeln und denke über einen kalten Entzug aus der Numismatik nach :thumbup: .


    Nochmals zu den Befürwortern einer freien Marktwirtschaft, ich hatte mich trotz aller Nachteile der Bundesgoldmünzen an sie gewöhnt. Vielleicht bin ich schwerfällig in meinen Entscheidungen, aber so schnell wird bei einer Umorientierung nicht mehr zurückgewechselt. Ein Belegexemplar von jeder Sorte werde ich für diesmal sicherlich behalten, wenn denn der Preis mitspielt.

    Hallo Finn,


    warum stört dich die Angabe eines Nominals, daß ist doch nur eine der Eigenschaften als Münze. Was dich stören sollte, ist die fehlende Angabe zur Feinheit. Denn damit bestimmt sich aus den technischen Daten einer Münze das Feingewicht und somit der wahre Gegenwert zur aktuellen Währung.


    Nimm eine Bullion Goldmünze (Bullion := Münzbarren) wie KR oder Eagle, das sind verunreinigte Kleinbarren :rolleyes: .


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    ... sondern aus Protest in Rhein versenkt.

    Du läßt die Nibelungen wieder auferstehen? Wo, wo in Gottes Namen hast du deine Münzlein versenkt? Sowas darfst du nicht tun, sondern einfach mich bitten das Teufelszeug fachgerecht zu verklappen. Ich habe da richtige Kapazitäten zur Verfügung. Meine Mühen brauchst du nicht einmal entlohnen.


    Zitat

    Ich bevorzuge Goldbarren

    Aber nur die echten Tungsten mit der feinen Goldauflage.


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    Seit 2002 sind die Personalkosten, die Energiekosten und übrige Kosten gestiegen. Hinzu kommt, dass das BMF bei seiner Preiskalkulation nicht mehr eine stündige Steigerung des Goldpreises unterstellen darf, sondern die Möglichkeit einkalkulieren muss, dass der Marktpreis des Goldes fällt. Damit Verluste für den Bundeshaushalt auf jeden Fall vermieden werden, ...

    Ein recht schwache Begründung, denn damit wurden also die tatsächlichen Kosten vor 2010 nicht abgedeckt und die Verluste realisiert. :wall: Warum wurde die Kosten also nach 2002 nicht stetig angepaßt, dann wäre der Aufschrei nicht so heftig.

    Hallo Mithras,

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    Na eben Leute, die Angst haben, daß das so weiter geht und die weitere "Verluste" vermeiden wollen.

    Könnte eine mögliche Erklärung sein. Meine Mentalität ist eine andere, so daß ich wahrscheinlich Schwierigkeiten habe mich in derartige Gedankengänge einzufinden. Wer so denkt, sollte seine Finger aus diesen Verlustgeschäften lassen.


    Für mich sind die 100er Goldeuros eine 1/2 Unze Gold und sollten nicht unter dem aktuellen veräußert werden. Dient der Wertaufbewahrung und ich denke, du hast ein Näschen für ein Schnäppchen. Ich sollte ein paar Tage bei dir in die Lehre gehen. Bei Westgold gingen die meisten deutschen Goldmünzen nach dem Kursrückgang auf den Status ausverkauft. Ich bin etwas furchtsam, daß mir jemand falsches Gold andreht und hoffe durch Erstbestellung beim BMF auf einer halbwegs sicheren Seite zu sein :whistling: .


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    Die Balltreter-WM und Quedlinburg sind aber Anwärter auf den "Preis" Häßlichstes Gepräge der Menschheit.

    Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. Deinem ästethischen Empfinden schließe ich mich an, jedoch bekommst du die Quedlinburg beim Händler trotzdem nicht billiger als die übrigen der Serie. 1/2 Unze Gold bleibt bestehen und die verschiedenen 100er Goldeuros pendeln sich im Kaufpreis leicht über dem Spot ein, auf jeden Fall bei bisher steigendem POG.


    Hallo Marbod,

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    Was mich eben ankotzt ist die Gutsherrenmentalität mit welcher die Aufschläge mal nebenbei VERDOPPELT werden.

    Ich würde zwar moderate Worte wählen, die feine englische Art ist die des BMF nicht. Wobei das bei den Zwanzigern sehr stört, da der Materialwert in keinem guten Verhältnis zum Aufschlag steht. Deutlich überzogene Vorstellungen des BMF, wobei ich mich durch den ersten Kauf wie bei einem Dealer angefixt fühle.


    P.S.:Hallo Tut,

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    Eine jeweils nehme ich noch, sowohl das Mickerdings und die Halbunze, drüberhinaus bleibt der normale Markt, dürfte vermutlich bei dem Aufschlag im Schnitt billiger werden.

    Genau diese Gedankengänge hege ich auch und hoffe die Kraft zu diesem Handeln aufzubringen.

    Hallo Mithras,

    Zitat

    Mein letzter Kauf war gestern auf der WMF die BRD-Halbunze "Würzburg" für 480,- €

    Kannst du über deinen Einkauf ein wenig aus dem Nähkörbchen plaudern? Mich interessiert, wie jemand nach drei Monaten die Goldmünze für 30 Euro unter dem Einkaufspreis losschlägt. Ich bewundere Leute mit Geschäftssinn, da mir das nötige Talent abgeht. Aber nach drei Monaten verlustreich zu verkaufen, da wehrt sich in mir was.


    Über WMF habe ich gegrübelt und damit ist wohl die WorldMoneyFair in Berlin. Hast du bei einem Händler gekauft? Für den Preis hätte ich meine Sparbüchse mit dem Hämmerchen kaputtgeschlagen. Ich überlege, ob ein Kauf von älteren 100 Euro Goldmünzen nicht doch die günstigere Variante ist. Eine 1/2 Unze Krügerrand hat jedoch einen saftigen Aufpreis über dem Spot.


    Auch wenn es dir nicht gefällt, die 100 Euro Gold sind echte Münze, denn der Staat gibt sie als Kursmünze aus. Du ärgerst dich ja nur, weil du 480 Euro für ein 100 Euro Nominal bezahlt hast ;). Um dich zu trösten, ich mag die Sovereigns auch.

    Gute Frage Hegele

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    Ob das dort jemand interessiert?

    Meine Antwort lautet, das interessiert nicht nur keinen der Entscheidern, sondern hintern einer 100% Erhöhung des Prägeaufschlages steckt Absicht.


    Ein wahrscheinlicher Grund ist das Rausdrängen von Anlegern und Spekulanten aus dem Sammelbereich. Zum Beispiel denke oder weiß ich sogar, daß dir als Sammler, der auch gern auch die Zähne für eine vollständige Sammlung zusammenbeißt, ist diese Entwicklung recht. Interessant und spannend wird daher die Auflagenhöhe und speziell die abhängige Händlernachfrage sein. Wäre mal gut zu wissen, wie Händler ihre Absatzmöglichkeiten nach dieser saftigen Erhöhung einschätzen?


    Mir perönlich gefallen die am Spot gehandelten 100 Euro Goldmünzen sehr gut, aber nach der Verdopplung des Prägeaufschlages sind auch die 1/2 Unzen Goldbullions konkurrenzfähig. Bei den Zwanzigern war mir bewußt, im Sammelbereich zu sein. Den Hype verstehe ich bis jetzt nicht, aber eine vollständige Sammlung bedeutet jahrelange Geduld. Wenn der Prägeaufschlag um die 30% des Materialwertes beträgt, stimmt was nicht. Solange der Goldpreis in den heutigen Regionen schwebt, gelingt der "Squeeze out" bei mir nicht. Das werde ich bei den Hunderten abknappsen müssen. Wirksamer wäre nicht die Kürzung oder Kündigung des Abonnements, sondern die bestellte Menge nicht komplett abzunehmen.


    Ich behalte mir weitere, wirtschaftliche Kampfmaßnahmen vor :D .

    Zitat

    ...ist das ein Grund mehr für Immobilienbesitzer noch schnell eben von Haus und Grund in EM zugehen...

    Bei den US Farmern wurde das Gas für umsonst in der Wasserleitung geliefert. Da gab es diesen Filmbericht, indem gezeigt wurde wie eine Hausbesitzer das Gas aus dem Wasserhahn abfackeln konnte. Das Problem, wo bekomm ich sauberes Wasser her? :wall: Da eröffnen sich doch Marktchanchen für die Wasserversorger.

    http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,741161,00.html


    So als Resumee dieses alten Forentitels. Wenn's nicht so bitter wäre, könnte ich mich vor Lachen kringeln. Das hat sogar zwei positive Aspekte. Die vielen aus dem Markt geekelten, klitzekleinen Volksaktionäre werden keine Papierverluste in Aktien erleiden. Da waren die obersten Finanzbeamten zu gierig.


    Das zergeht wie Butter auf der warmen Zunge.

    Zitat

    Wie das Blatt unter Berufung auf Zahlen des Bundesfinanzministeriums schreibt, sank das Aufkommen 2010 im Vergleich zu 2009 um 3,7 Milliarden Euro.
    ...
    Für 2011 erwartet das Finanzministerium nach aktueller Steuerschätzung erneut ein Minus auf wenig mehr als acht Milliarden Euro. Zum Vergleich: Vor Einführung der Abgeltungsteuer von 25 Prozent hatte der Staat im Jahr 2008 noch 13,5 Milliarden Euro Steuern aus Kapitalerträgen eingenommen, rund fünf Milliarden mehr als jetzt.


    Edit:.

    Hallo Wayne,

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    Da die Zahlen hierzu aber auch unzuverläßlilch, mutmaßlich interessengeleitet gefälscht sind, gibt es keine beweisbare Antwort, ob Infla/Defla herrscht. Beobachtbar sind allerdings Preissteigerung von existenziellen Gütern und Preissenkungen/Stagnation in anderen wichtigen Sektoren (Lohnentwicklung Niedriglohnsektor; Lohnentwicklung der Masse (ohne die 10% der Spitzeneinkommen und 10% der untersten Einkommen)).


    Niemand weiss nix ungenaues nicht.

    ich habe nichts Substanzielles beizutragen, aber du schreibst mir aus dem Herzen. Wie drücken sich die "Experten" dazu aus: Das Zahlenwerk ist nicht belastbar.


    Meine Frage zum Niedriglohnsektor und der Lohnentwicklung bzgl. der Aussagen über die Steigerung der Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung? Stimmt das so order bin nur ich zu skeptisch angesichts der beschriebenen, positiven Einnahmesituation? Einen Midijob zu bekommen ist sehr schwierig, aber einen 400 Euro Job zu ergattern ist auch nicht mehr die Regel, geschweige denn das ältere Arbeitlose eine sozialversicherungspflichtigen Job erhalten ist äußerst selten.

    Zitat

    Das schlimmste is das viele die Sich jahrelang im Hamsterrad gedreht haben nix mehr mit sich anzufangne wissen ohne arbeiten.

    Die Jugend von heute, ich erahne Schlimmes für die weitere Zukunft.


    Es gibt Handwerker, die richtig für ihren Lohn "malochen" müssen, denn Handarbeit geht auf die Knochen.


    Zitat

    Ich geh jeden Tag 8 Std arbeiten und bekomm weniger Kohle am Monatsende!!! Mit 1500 Euro Rente kann man wohl heute noch hervorragend leben...

    Das mit den acht Stunden kommentiere ich mal nicht. Ja und Nein. Die meisten der Rentner sind keine Rabeneltern und unterstützen ihre Kinder bzw. dann die Enkel auch in den Rentenjahren. Mal schauen was passiert, wenn die "üppigen" Renten in den kommenden Jahren zusammenschrumpeln, und das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit passieren. Bioloigsch ist's normal, wenn dem eigenen Nachwuchs unter die Arme gegriffen wird. Anomal wird's, wenn der Staat den Banken hinten reinsteckt, damit es oben flüssig wieder rauskommt. Anomal ist es, wenn andere Volksgemeinschaften unterstützt werden und das eigene Volk bis auf's Blut ausgepresst wird. Sei froh das du bezahlte Arbeit hast und sei nicht neidisch auf die desillusionierten Menschen in prekären Lebensverhältnissen. Gib ein wenig ab, um in Ruhe und Frieden deiner Arbeit nachgehen zu dürfen.


    Zitat

    Unternehmer tun was ...

    Auf jeden Fall oftmals nicht das Richtige.


    Zitat

    Wers als Maurer nicht schafft seine Bude komplett auf eigenleistung hochzuziehen ...

    Ich kenne einige Maurer. Der Mauerer, der meinen Eltern den Klinker hochgezogen hat, war zu der Zeit 55 Jahre alt. Er ging mit verkrümmten Rücken und sah zehn Jahre älter aus. Von seiner Rente hatte er nicht viel gesehen. Aber das sind Einzelschicksale. Fakt ist, wir haben ein riesiges Arbeitslosenheer, trotzdem sollen noch billigere Fachkräfte andere Volksgemeinschaft die Arbeit verrichten. Die "Unternehmer" wollen heutzutage nicht nur Profit, sondern Sklavenarbeit. Das System ist vollständig aus der Balance geraten.


    Thomson: ich möchte nicht wissen, was du darüber denkst, wenn einer der Rentner oder Zeitarbeiter, für viel weniger Lohn deine Arbeit machen wird.


    Das Problem ist die quasi Leibeigenschaft der Arbeitslosen gegenüber der regierenden Schicht. Sie haben damit nicht mehr die Kraft gegenüber den Unternehmern, da die politisch Handelnden zu sehr über Lobbyarbeit mit den Wirtschaftsmächtigen verknüpft sind. Die Gewerkschaften als Korrektiv sind verkommen. Was schreib ich hier eigentlich?


    Edit:

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    Vorwärt immer, rückwärts nimmer! Den Sozialismus im seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf!

    Den sozialistischen Kapitalismus (Gewinne werden privatisiert und die Verluste sozialisiert) halten nicht einmal zehn Schimmel auf.


    Übrigens, eine Charaktereigenschaft einer feudfalen Gesellschaft ist die Naturalienwirtschaft. Eine Folge davon dann die Frondienste.

    Mein Vergleich hinkt zwar, aber wenn ich mir vorstelle, meinen direkten Wohnnachbarn Geld zu leihen und schaue dabei zu, daß sie mit diesem Geld weit über ihre Verhältnisse leben; mir anschließend erklären, sie haben Schulden und können das ausgeliehene Geld nur zurückgeben, wenn sie weiteren Kredit bekommen. Da brauch ich gar nicht drüber nachzudenken. Diese Situation wäre im privaten Umfeld viel zu bizarr, um überhaupt darüber zu reden. Das macht vielleicht jemand mit mir, den ich gern habe, ... aber auch nur dieses eine Mal.


    Was uns, den Einheimischen, die Politiker zumuten, ist der blanke Irrsinn.

    Zitat

    ....aber wenn ich sehe wer für was wohin fährt......da

    ;)
    Ich ärgere mich immer bei zuviel Verkehr zur nachtschlafenden Zeit. Ich bin unterwegs, aber müssen die Verkehrgegner zu dieser Zeit unterwegs sein :whistling: .


    O.k. alles für individuelle Mobilität oder Frei Fahrt für freie Bürger. Glaub mir, ich bin viel in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und kauf dir da einmal ein Einzelfahrausweis. Wenn ich durch die versteuerten Ökomittel bei Einreichung meines Tickets x Euros zurückbekomme, würde die Subventionen direkt beim Verbraucher ankommen. Anderseits halte ich Drive-Inns für ziemlich bescheuert. Besonders auffällig auf den Parkplätzen von Supermärkten. Wie oft seh ich die dicken SUVs in die Parkbucht von Schwerbehinderten einparken und wer steigt aus? Der nicht gehbehinderte Herr im Anzug oder die fein gestylte Dame im mittleren Alter. Am liebsten würden die Herrschaften mit dem Auto durch den Supermarkt fahren. Du machst das etwa auch?


    Nichtsdestotrotz halte ich Umweltgründe für vorgeschoben. Ist wie bei den Süchtigen, ist die Steuer erst einmal eingeführt ...

    Tja Patrone,

    Zitat

    Ein erheblicher Teil des Aufkommens aus der Mineralölsteuer wird für die Instandhaltung und den Straßenneubau verwendet. Es gibt aber keine generelle Zweckbindung bei den Einnahmen. So ist zum Beispiel auch ein erheblicher Teil für die Sanierung der gesetzlichen Rentenversicherung verwendet worden.

    Fahren für die Rentenversicherung ;) .


    Verdienst du nicht am Biokraftstoffquotengesetz mit? :D Das war jetzt ironisch gemeint.