Beiträge von Ulfur

    Dr. Roffey:


    My idiot’s award of the week must go to the seller of Durban Deep in the US on Thursday who knocked the price from 86c down to 30c when bullion fell from $628 down to $622. When will these morons realize that the fate of Durban Deep is not a function of the dollar gold price but related to that of the Rand gold price from which the majority of its earnings are generated? As often detailed I am forecasting a Rand price of gold up to R3200 an ounce within the next six months that is well above the break even of R2920 for the Durban Deep group and at least break even for its Northwestern mines.
    Aus:
    http://news.goldseek.com/GoldAction/1113786008.php

    Das Amt für Wasser- und Forstwirtschaft hat also ein salomonisches Urteil gesprochen : Alle drei müssen blechen! HAR, Anglo und DRD.


    Nun gibt´s vermutlich leider keine Entscheidung des High Court von Joburg über den Eilantrag von Anglo : Durch die behördliche Anweisung gibt es keinen dringenden Handlungbedarf. Aus der Gerichtsentscheidung hätte man ev. ableiten können, wie gut DRD´s juristische Karten sind.


    Die Pumpkosten wurden zuerst mit ca 7 Mio Rand (0,88 € ) monatlich angegeben. Nach dieser Meldung betragen die Pumpkosten nur noch 4,3 Mio R ( 0,5 Mio € ).


    Für DRD bedeutet dies eine Belastung von 177.000 € im Monat, ein Fünftel des ursprünglich in den Medien angegebenen Betrags.


    Mit dieser Zwischenlösung ist Schweinchen Schlau[Blockierte Grafik: http://www.advansign.com/Images/Porky.jpg]
    zwar nicht ganz davongekommen, kann damit aber
    ganz gut leben.

    gogh,


    Du vermischst wieder BGML und DRD. BGML ist Eigner und Betreiber der NW-Gruben gewesen, DRD ist 100% Anteilseigner von BGML.


    So richtet sich eine Pflicht zur Betreibung eines Bergwerkes nur gegen BGML ,aber nicht gegen den BGMC-Anteilseigner. So hat ja auch noch niemand gefordert, daß DRD von den Behörden gezwungen werden soll, das Bergwerk fortzuführen. Bislang gehts nur um die Pumperei.


    DRD kann nur über die von Dir erwähnte Durchgriffshaftung, die schuldhaftes Handeln voraussetzt, zu weiteren Leistungen herangezogen werden. Denn Buffelsfontein ist eine Limited, d.h. die Haftung ist auf die Einlage beschränkt.


    Diese Sichtweise von DRD erscheint mir plausiber, als das, was ich bislang von der Gegenseite gehört habe. Wir werden hoffentlich bald vom Ausgang des Angloeilantrages hören. Sollte das Gericht eine einstweilige Verfügung gegen DRD erlassen, wäre dies natürlich ein schlechtes Vorzeichen für den Ausgang eines etwaigen Hauptverfahrens.

    Von Zwangsverwaltung kann doch gar keine Rede sein. Falls die Gerichte tatsächlich beschließen, daß DRD weiterhin für das Abpumpen verantwortlich sein soll, wird DRD die Rechnung zähneknirschend zahlen. Ein Anlaß für ´ne Zwangsverwaltung ist überhaupt nicht zu sehen.


    Vergessen wir nicht, daß der größte Teil der DRD Aktionäre in den USA sitzt. Südafrika muß zumindest den rechtsstaatlichen Anschein wahren und kann nicht wie Putin vorgehen.


    Sollten die Richter DRD zwingen, langfristig für die Pumpkosten zu zahlen, wird DRD sich vermutlich aus SA ganz zurückziehen.

    Tschonko,


    es waren vermutlich nicht Kleinaktionäre, die urplötzlich zur gleichen Zeit ihre Stücke rausgehauen haben. Sondern ein oder wenige Großorders sind plötzlich (unlimitiert ) in den Markt gekommen. Da dann auf der Geld-Seite die entsprechenden Großorders fehlen, stückeln die Computer die Großorder in unzählige Kleinstorders bei fallenden Kursen auf.


    Wenn es Stop-loss Marken von Kleinaktionären wären, würden solche Kurseinbrüche- wie heute von über 50% - häufiger vorkommen.

    @Eldo,


    aber wer verkauft 1-2 Mio Aktien runter bis zu 33 Cent in den Markt, kurz vor Börsenschluß?


    Da müßte ja schon eine Konkursmeldung ins Haus stehen. Dies ist aber sehr unwahrscheinlich mit der kürzlichen Kapitalerhöhung und der Investec-kreditlinie.


    Selbst wenn das nichts anderes als ein idiotischer Unfall war, macht es doch die Kursambitionen auf einige Zeit kaputt.

    Zinsen sind nicht der alleinige Faktor, aber eine wichtige Größe. Insbesondere ist Südafrika für internationale Zinsjäger wegen der dortigen hohen Zinsen interessant, das führt zu einer starken Randnachfrage.


    Hier ein Schnipsel :
    The reality is that South Africa has one of the highest real interest rates in the world, attracting “hot” money from global capital portfolio flows into domestic overnight accounts.


    Such transactions, known as “carry trades” can dry up in hours, never mind days or weeks. Despite similar, low rates of inflation in South Africa and the US, core interest rates are, respectively, 7.5%, against 2.75% in the US, where rates are rising. So far, it has been a no-brainer to borrow in dollars and invest in rands.
    Aus:
    http://www.mineweb.net/columns/curve_ball/428769.htm

    Positive Durchführbarkeitsstudie für das Mirador Kupfer-Gold Starterprojekt in Ecuador


    Vancouver, 14. April, 2005. Corriente Resources (TSX: CTQ, Frankfurt WKN 871464) gibt den Abschluss einer erfolgreichen Durchführbarkeitsstudie für das Mirador Projekt bekannt. Die Studie bestätigt die Wirtschaftlichkeit einer Tagebaumine mit einer Kapazität von 25.000 Tonnen pro Tag. Als beratende Ingenieurgesellschaft ist AMEC America Limited für die Durchführbarkeitsstudie verantwortlich. AMEC war sowohl an der Ressourcenschätzung, der Metallurgie und an der Modellierung der Mine beteiligt.


    Mirador ist eine der ganz wenigen neuen Kupfer-Goldprojekte in der Welt, die innerhalb der kommenden 12 Monate realisiert werden können. Das Projekt geht nun in die Finanzierungsphase, wobei Angebote von Kreditgebern sowie von möglichen Bergbaupartnern geprüft werden. Zusätzlich plant Corriente eine Ergänzung der vorliegenden Durchführbarkeitsstudie im Hinblick auf eine Erweiterung der Tageskapazität auf 75.000 Tonnen.


    Highlights der Durchführbarkeitsstudie


    - Das Projekt soll jährlich rund 128 Millionen Pfund Kupfer, 32.000 Unzen Gold und 395.000 Unzen Silber während der ersten fünf Jahre produzieren.


    - Die Modellierung der Mine ergibt eine Lebensdauer der Mine von 12 Jahren.


    - Bei einem langfristigen Kupferpreis von US$ 1,00 pro Pfund errechnet die Durchführbarkeitsstudie eine Internal Rate of Return (vor Steuern) von 15,5 Prozent und einen Net Present Value von US$ 78 Millionen.


    - Bei einem Kupferpreis von US$ 1,45, was dem heutigen Kupferpreis entspricht, berechnet die Studie eine Internal Rate of Return (vor Steuern) von 40 Prozent und einen Net Present Value von US$ 419 Millionen.


    - Die Kapitalkosten für das Projekt betragen US$ 204 Millionen.


    - Der Antrag für die umweltrechtliche Genehmigung soll Ende Mai gestellt werden.


    Der vollständige Text der Mitteilung steht unter http://www.corrienteresources.de in englischer Sprache zum Download bereit und wird in Kürze in deutscher Übersetzung ebenfalls auf dieser Seite veröffentlicht.


    Nach einer ersten oberflächlichen Sichtung: enttäuschend.
    Nett finde ich den Hinweis, daß das Projekt innerhalb von 12 Monaten realisiert werden könnte. Dabei hat Corriente schon den Zeitplan der Machbarkeitsstudie um ein 3/4 Jahr überzogen.

    S.Africa c.bank cuts repo rate unexpectedly
    Thu April 14, 2005 3:42 PM GMT+02:00


    PRETORIA (Reuters) - South Africa's central bank said on Thursday it was cutting its repo rate by half a percentage point to 7.0 percent, taking markets by surprise and saying the step took account of lower inflation expectations.


    Central bank governor Tito Mboweni also highlighted what he described as the need for a "competitive but stable exchange rate" as he unveiled the step in a televised address.


    "At current levels, the exchange rate seems to be creating some problems in the economy -- we need a competitive exchange rate which does not bring about imbalances in the economy," he told reporters.


    All 19 analysts polled by Reuters last week had predicted monetary policy would remain on hold, with all but one seeing interest rates held steady until early next year. Fifteen said the next move would be upwards.


    Interest rates were lowered by 6 percentage points between June 2003 and August 2004, driving commercial lending rates to a 24-year low of 11 percent.

    Also, wie gesagt, erst beim Market Maker nachfragen, wann die Aktie wieder handelbar ist.


    Wenn alle Stricke reissen, dann über den AIM (Alternative investment market ) in London verkaufen. Wird natürlich teurer und umständlicher.