Beiträge von carokann
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Interessanter Artikel aus der Zeit, der das rechtliche Spannungsfeld der konzertierten Marktabsprache umreisst und mögliche Margininganforderugnen an Robinhood als Grund für das Aussetzen der Kauforders ins Spiel bringt.
https://www.zeit.de/wirtschaft…nleger-finanzkapitalismus
Ich freu mich schon auf den Film 'The big Short II'. Ist spannender als jeder Krimi, was da grade passiert.
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Kann man bei RH auf Margin zocken? Sicher, dass da auf dem Tief kein Margin-Call ausgelöst wurde?
Bei den Frischlingen könnte ich mir schon vorstellen, dass die so was nicht kannten und jetzt jammern!?
RH kenne ich nicht, bei IB könnte man es.
Die Position (4.500 Stück) zu einem Preis von 120 wären ne gute halbe Mio... Kann natürlich sein, das er vorher die Stücke für 1 Mio halb auf Pump gekauft hat, sieht mir aber angesichts der Summen eher wie eine Altposition aus, die zu deutlich niedrigere Kursen gekauft wurden.
Ich hielte es dann auch für sehr clever, wenn der Broker das dann auch explizit als Grund aufführt, wenn es denn so wäre.
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https://www.zerohedge.com/mark…removed-shuts-down-buying
ich kann mir gut vorstellen das dies stimmt.bg bh
Damit kann Robinhood die Schoten dicht machen. Die fütternden Hände nicht nur gebissen, sondern den ganzen Arm aufgefressen. Unternehmerisch für mich nicht zu erklären.
Das "Problem" ist, dass die Inhaber nicht nur massenweise die Aktien gekauft, sondern auch gleichzeitig die Permits zum Weiterverleihen zurückgezogen haben. Damit steht der Short-Position nichts mehr entgegen und sie kann faktisch überhaupt nicht mehr geschlossen werden. Auch nicht "at any Price". Irgendwo stand, dass die Shorts bis gestern 70bn $ verloren hatten.
Ich kann es mir nur so erklären, dass die Kernschmelze unmittelbar bevorstand und die Broker auf Geheiß und/ oder Banking der SEC o.ä. agiert haben. Oder um es mit Mark Baum zu sagen: "Booooom!!!"
Die Rechtfertigung wird im Übrigen sein, dass hier im großen Stil Märkte manipuliert wurden (und offenkundigere Beweise als den Reddit kann ja kaum geben...)
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um wohlstand für die evölkerung zu schaffen, mit einer florierenden wirtschaft, ist ein ein zu hoher binnenkonsum nicht gesund. eine hohe sparquote ist von nöten!
bg bh
Wo hast Du das denn her? Und was bedeutet in dem Zusammenhang "zu hoch"? Und was ist eine "hohe" Sparquote? Meinst Du wirklich Sparquote oder Investitionsquote? (Nein, das ist nicht das selbe...)
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Richtig und warum sollten sich China die Russen zum Feind machen?
Sie haben mittlerweile unzählige Handelsabkommen und Lieferverträge geschlossen.Beide gehen außerdem mit Gold in Deckung...
Wenn sie es clever anstellen können beide vom Zerfall des Hegemon profitieren...
Nein, werden sie nicht. Die Achse ist für den Kampf um die Vormachtstellung ggü. den USA für beide entscheidend. Ich würde sogar einen Schritt weiter gehen: Beide sind der Sargnagel für den Hegemonialen USA.
Nein, das war von beiden Seiten keine Zeitverschwendung und von "etwas weiter weg betrachtet" seid Ihr auch nicht so weit auseinander und die Diskussion hat mich in meinem Verständnis für das Thema "Gasversorgung" sehr viel weiter gebracht. Danke dafür an die "Diskutanten"

@Blue Horseshoe: Na guck! Hat Spaß gemacht. Auf das Anacott Steel immerwährend mit günstigem Gas versorgt sei.
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@Blue Horseshoe
Du hast immer noch nicht die Argumentation verstanden und postulierst eine "Marktwelt", die einfach faktisch nicht gegeben ist. Der Gipfel der Lächerlichkeit ist mit der Kernenergie als Marktsubstitut zu argumentieren. Hast Du eigentlich mitbekommen, in welchem Ordnungsrahmen wir in Deutschland leben? Kann man alles scheisse finden (ich im Übrigen auch) ist aber so.Ich nehme Dein Angebot es hierbei zu belassen daher gerne an.
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@Blue Horseshoe
Ich nehme wieder wahr, dass Du nicht auf das eingehst, was ich geschrieben habe, sondern auf das, was Du verstehen willst. Ich habe mit keinem Wort um Mitleid für Transitländer geworben, ich habe lediglich beschrieben, dass dies zu Lasten ("Lasten" als Differenz zum Status Quo zu verstehen) der Transitländer geht. Ist Fakt. Eine Wertung dessen habe ich nicht reingebracht, sondern sogar weiter geschrieben, dass ich Nordstream II ausdrücklich befürworte. Wenn ich über Überkapazitäten gesprochen habe, hat sich dies auf die Leitungen bezogen, die natürlich physikalisch den Bedarf in der Lage sind zu transportieren. Das heißt aber noch Lange nicht, dass vorne welches zu den Preisen reingeschickt wird, die Du Dir erhoffst.Deine Frage, warum Russland bislang nicht unterbrochen hat beantworte ich Dir gerne: Weil die bisherige Marktdynamik von einer wechselseitigen Abhängigkeit geprägt war. Russland war genau so auf unsere Nachfrage angewiesen. Das hat zu langjährigen, stabilen Gleichgewichten geführt. Warum die Argumentation mit der Vergangenheit nicht zielführend ist, habe ich bereits geschrieben. Du wiederholst sie erneut. Die Kernfrage, die ich Dir gestellt habe, warum Russland in künftig verbesserter Angebotssituation (Neuer Markt in China) unter gleichzeitig schlechterer Nachfragesituation Deutschlands (weniger Alternativen) die Kostenvorteile weiter geben sollte, hast Du nicht beantwortet.
Im Übrigen hat das, was ich schreibe auch in der von Dir präferierten Österreichischen Schule Platz und findet sich unter dem Stichwort "Wieserisches Kostengesetz". Vielleicht liest Du Dich mal ein.
Gerne diskutiere ich mit Dir weiter, ich würde mir allerdings wünschen, dass Du dann auch mal auf das eingehst, was ich aufgeworfen habe und vermeidet, mir irgendetwas in den Mund zu legen.
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wie oben erleutert, gibt es andere(ua. usa(fraglich), katar, norwegen). nur der preisgünstigste setzt sich eben durch, siehe oben. ich erkenne du gehörst zu denen die um angebliche energiesicherheit zu haben gerne den 3 fachen preis bezahlen und das wiederum über sozialsitische markteingriffe(zb. mit staatsgeldern lng terminals bauen, die ungenutzt in der gegen schimmeln). wenn die energiekosten weiter steigen, geht in der deutschen industrie großteils endgültig das licht aus. eine entwicklung die dich nicht im geringsten bei deinen spieltheorien stört.
Vielleicht nimmst Du mal die Polemik ("sozialistische Markteingriffe") raus. Die Zielrichtung, die wir verfolgen ist die gleiche: Möglichst niedrige Gaspreise. Haben eben eine unterschiedliche Auffassung darüber, wie diese nachhaltig zu erzielen sind.ja da sieht man es, du verstehst die problematiken der heutigen zeit(währungssystem) nicht, auch nicht wie wertvoll resourcen im sinne von kapital wirklich sind. was du möchtest ist wie ich oben bereits schrieb, keine investition in den freien markt, denn der markt tätigt diese investionion nicht, da sie nicht TRAGEND ist.deine Investitionen ist eben nur über umverteilung von steuermitteln möglich!
Schön, dass Du weisst, was ich verstehe und was nicht. Um klar zu sein: Markteingriffe haben nur äußerst restriktiv zu erfolgen (Negativ-Beispiel: EEG-Förderung). Allerdings gibt es Ausnahmen dazu. Es ist naiv und irrig anzunehmen, dass der freie Markt alles regelt. Wie gesagt, dass ist dann der Unterschied zwischen VWL I und den höheren Semestern. Mal ein paar Beispiele für sinnvolle, aber nicht privatwirtschaftlich tragfähige Investitionen: Verteidigung, Deichbau, Grundlagenforschung. Und meiner Meinung nach auch Versorgungssicherheit bzw. der Schutz vor einem Squeeze-Outs bei lebenswichtigen Gütern.
da vernebelt gar nichts den blick, russisches pipelinegas wird immer billiger bleiben als lng. alleine vom transportaufwand, kühlung/verflüssigen und wieder vergasen etc. die marktdynamik sagt hierrussland als partner das geht auch ohne monopolpreise - genauso wie BISHER.
nur ist dies halt strategisch eine uralte doktrin kein deutsches kapital und ingeneurwesen gepaart mit russischen rohstoffen. warum meinst du macht china die größten energiedeals der geschichte mit russland.
wenn lng auf den deutschan markt kommt, ist die wahrscheinlichkeit sehr groß das dies ebenfalls großteils russiches lng ist. niedriegerer aufwand = günstigster preis.Sorry, Du hast meinen Punkt immer noch nicht verstanden. Du verwechselst "Kosten" mit "Preis". Natürlich ist - was die Kosten angeht - russisches Erdgas über Piplines transportiert günstiger als LNG-Gas. Beantworte mir aber bitte die Frage: Warum zur Hölle sollte Russland diese Vorteile an uns weiter geben, wenn (a) klar ist, das keine Bezugsalternative verfügbar ist (Nochmal: Importquote in 2010 von Russland in 2010 etwa 45%, künftig eher 60-70%) und (b) sich Russland - wie Du selber richtigerweise schreibst - von Europa als Absatzmarkt emanzipiert? Der Verweis auf "War schon immer so" greift nicht, wenn sich die Marktdynamiken fundamental verschiebt.
dann teilen wir wenigstens diese ansicht.
hier ist wohl der ami die größte gefahr, siehe aktuell die unverfrorenen einmischungen in ns2. wenn jemand unsere politiker in der tasche hat dann der ami. dazu musst du nur einige geopolitische strategien verstehen, eben ua. auch die, die ich oben beschrieb.
bg bhDa stimme ich Dir zu. Die Einmischungen sind unerträglich und zielen lediglich darauf ab, die gaswirtschaftliche Abhängigkeit Russlands zu ersetzen durch eine Abhängigkeit von den USA
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du müsstest hier sagen "momentan". denn je weiter die sogenannten "regenerativen" gepusht werden, desto mehr gaskraftwerke werden als regelkraftwerke gebraucht.
hierzu gibt es sogar eine studie - German Study Proves Its Combined Wind & Solar Capacity Must be 100% Backed by Coal/Gas/Nuclear 100% of the Time - aus dem jahr 2017 die allerdings nicht kostenlos ist, daher kann ich sie hier nicht einstellen.carokann: Das ist richtig und habe das in meinem Text weiter unten als Treiber für den künftigen Markt aufgeführt
hinzu kommt das die holländische förderung in groningen im jahr 2022 komplett eingestellt wird und überschüssiges gas in die anderen eu länder weitergeleitet/verkauft werden kann.
carokann: Groningen steht bis 2026 als backup zur Verfügung. Richtig ist, dass die dortige Regionalpolitik das Feld eher früher als später komplett runter fahren will. Die exorbitant niedrigen Gaspreise der letzten 2-3 Jahre haben da ihr übriges getan. Was passiert, wenn die Gaspreise wieder auf ein Niveau von 20-30 Euro/ MWh steigen? Who knows. Ist im Übrigen auch irrelevant, da es meine Position - wir müssen der zunehmenden Abhängigkeit von russischem Gas gegensteuern - nur weiter stützt.
nicht umsonst gibt es den wiederstand, auch innherhalb der europäischen länder gegen nordstream2 - es muss verhindert werden das deutschland mehr einfluss(=macht) auf andere eu staaten bekommt. bei gleichzeitigem verlust des erpressungspotentials anderer staaten auf deutschland, deren staatsgebiete die pipelines bisher durchlaufen.
Genau. Was ich mit dem Text herausarbeiten wollte ist, dass wir grundsätzlich einen massiven strategischen Vorteil haben, den aber nicht aus der Hand geben dürfen. Dazu gehört (a) die Fertigstellung von Nordstream und (b) das Verhindern, dass die Vorteile daraus allein bei Russland liegen
auch spielt h2 eine rolle, denn das meiste h2 wird immer noch aus natgas raffiniert.
das ist kein argument, denn in freien märkten profitiert der konsument von billigeren preisen. du willst also bewusst höhere gaspreise für industrie und privat? energiekosten spielen eine erhebliche rolle in der wettbewerbsfähigkeit einer
nein, das habe ich damit nicht gesagt. Ich habe gesagt, das die Kosten der Überkapazität auf der Leitungsseite durch Nordstream i.W. zu Lasten der Transitländer gehen wird. Eine Wertung dessen habe ich nicht vorgenommen. In freien Märkten ist das so, was Du schreibst. Wir werden aber keine freien Märkte haben, sondern perspektivisch zu 60-70% von russischem Gas abhängig sein. Die Preisbildung dort funktioniert nicht nach VWL I, sondern nach VWL II oder VWL III spieltheoretisch.
1. groningen beendet 2022 die förderung, was seit einerhalb jahren bekannt ist, bei dir aber noch nicht
siehe oben
2. deutschland soll eben kein energie(gas) hub für andere eu länder werden(geopolitik)
Wir sollten aber alles daran setzen, um es zu werden, darum gehts mir.
3. speicherkapazitäten sind immer für kurzfristige schwankungen(saisonalitäten) diese alleine in einer diskussion um grundversorgung mit einzubeziehen is lachhaft.
Bitte den Text genau lesen, insbesondere wenn Du mit dieser Schärfe gegenargumentierst. Ich habe nie etwas von "Grundversorgung" geschrieben. Bei Speichern geht es um das Abfahren von Swings (periodischen und außerplanmäßigen). Hier habe ich Deutschland eine relativ gute Ausstattung attestiert. Um Versorgungssicherheit herzustellen ist beides notwendig: Erstmal muss die Gasmenge fließen ("Baseload"), dieses muss über Strukturierungskapazitäten zu einer Vollversorgung (Winterlastig mit i.W. wetterinduzierten Mehr- und Minderbedarfen) strukturiert werden[Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/avatars/avatar-default.svg]
totaler schwachsinn, denn angebot und nachfrage machen den preis. ist es also zwingend erforderlich markanteile auszubauen oder zu halten ist der preis einer der maßgeblichen entscheidungsfaktoren zum marktanteil eines anbieters. muss dieser gehalten oder soll ausgebaut werden muss das angebot am markt zu den günstigeren gehören, ergo profitiert der verbraucher.Ja, das lernt man in VWL I so. Der Gasmarkt ist deutlich komplexer und ich habe versucht darzulegen, warum wir uns künftig gerade nicht in dem von Dir postulierten freien Markt befinden. Oder anders formuliert: Zu den "Günstigsten" gehört Russland automatisch, wenn es keine anderen gibt.
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wir sollen deiner meinung nach also weitere lng terminals bauen mit kapital das wir nicht haben - also noch mehr kapital fehlallocieren - wobei die vorhanden lng terminals 2019/2020 gerade mal eine auslastung von 19% hatten.
wir könnten also grob noch das 5 fache an lng importieren. die nächste frage ist dann von welchem anbieter dieses in zukunft importiert wird. von gazprom in st. petersburg oder von novatek ? alles routentechnisch günstiger und damit immer billiger als us fracking lng(wo die produktion diese jahr um weitere 2,5millionen barrels pro tag einbrechen wird) oder lng aus quatar.Ja, sollten wir. Eine statische Sicht auf die aktuelle Kosten- und Auslastungssituation heute vernebelt den Blick auf künftige Marktdynamiken. Dass Kapital aktuell knapp ist, wäre mir im Übrigen neu. Vereinfacht gesagt geht es mir um eine Investition in den freien Markt zur Disziplinierung von drohenden russischen Monopolpreisen. Gekauft wird wahrscheinlich gar nicht, denn das Vorhanden sein der Kapazitäten baut genug potentiellen Wettbewerb auf, um die russischen Preise niedrig zu halten. Wenn der LNG-Weg notwendig werden sollte, dann vermutlich nicht aus den USA, sondern eher aus Katar oder Algerien.
Um es noch mal klar zu sagen: Ich bin ein starker Befürworter von Nordstream II (u.a. aus den von Dir oben beschriebenen Problematik der Transitländer). Und ich glaube auch nicht an den "Bösen Russen" an sich. Aber ich glaube an den strategischen Russen, der unsere Jungs und Mädels mal ganz locker geopolitisch ausguckt und in den Sack steckt, wenn es um Energiewirtschaft geht. -
Gazprom Germania ist eher eine Repräsentanz und tritt im Endkundenmarkt kaum auf. Der Import läuft im Wesentlichen über bilaterale Verträge zwischen St Petersburg und den Importeuren wie RWE, Uniper, VNG und Wingas.
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nicht nur das, auch für den abnehmer bieten sich nur vorteile. wie du schreibst keine zwischenparteien und die gesparten transitgelder kommen beim konsumenten an oder/und bleiben als marge hängen.
bg bgNicht ganz. Die bisher vorhandenen Transportkapazitäten nach und Speicherkapazitäten in Deutschland reichen grundsätzlich vollkommen aus, um Deutschland flächendeckend und unter Wahrung der Versorgungssicherheit mit Erdgas zu versorgen.
Mit Nordstream wird letztlich eine Überkapazität geschaffen, die am Ende zusätzlich finanziert werden muss. Die große Frage wird sein, zu wessen Lasten die Finanzierung geht. Relativ klar ist, wer die "Verlierer" von Nordstream sein werden: Das werden die bisherigen Transitländer sein, die weniger Durchleitungsentgelte bekommen.
Zudem steigt durch die mit Nordstream entstehende "Sternanordnung" des Leitungssystems die potentielle Möglichkeit, Russlands, einzelne Länder gezielt auszuknipsen. Dazu muss gesagt werden, dass Russland für Deutschland bislang immer ein verlässlicher Partner im Erdgasmarkt war. Für andere Länder sah das anders aus (ohne jetzt Ursachenforschung nach der jeweiligen Schuldfrage zu betreiben), hier wurde Erdgas bereits gezielt als politisches Instrument von Russland eingesetzt.
Ob Deutschland von Nordstream am Ende profitiert (und die Marge wirklich beim Konsumenten ankommt und nicht in Russland bleibt), wird maßgeblich davon geprägt sein, in wie weit Deutschland in Zukunft eine valide Wettbewerbssituation zum russischen Gas aufbauen kann. Hier haben wir gegenüber anderen Ländern gleich mehrere strategische Vorteile (a) wir beziehen unser Gas aus unterschiedlichen Quellen; der Bedarf wird aktuell sowohl aus dem Groningen-Feld (20%), aus Norwegen (25%), aus heimischer Produktion (10%) und eben aus Russland (45%) gedeckt. (b) Wir sitzen leitungstechnisch wie die Spinne im Netz. Gas fließt sowohl in Ost-West-Richtung als auch in Nord-Süd-Richtung über Kapazitäten nahezu ohne Engpässe. Wir nehmen damit eine Hub-Funktion ein, was strategisch sehr vorteilhaft ist (kennen wir von Flughäfen: Dort sind die Preise an den Drehscheiben auch regelmässig deutlich günstiger). (c) Wir verfügen relativ zum heimischen Bedarf über große Speicherkapazitäten - sowohl im Langfristbereich über Porenspeicher als auch für den Kurzfristbereich über diverse Kavernenspeicher.
Unser Problem wird sein, dass innerhalb der nächsten 5-10 Jahre sowohl das Groningen-Feld als auch die heimische Produktion ersetzt werden muss; der Anteil letzterer ist in den letzten 10 Jahren bereits um 10%-Punkte runtergegangen. Das Groningen-Feld wird bis Ende des Jahrzehnts ausgelutscht sein. Damit wird der Bedarf nach russischem Gas unter heutigen Bedingungen steigen. Die Klimapolitik tut ihr übriges, um auch die Nachfrageseite weiter anzukurbeln. Wir steuern damit auf eine signifikant stärker werdende Knappheitssituation und physischer Abhängigkeit von Russland zu.
Damit sind wir beim Thema: Wo bleibt die Marge hängen? Die Marge bleibt - volkswirtschaftlich gesehen - immer da hängen, wo die Knappheit ist. Das wird nach heutigem Stand klar bei Russland sein. Und sie wird sich immer weiter Richtung Monopolmarge verschieben, je größer die relative Knappheit wird. Unsere energiepolitische Strategie muss es also zwingend sein, zusätzlich zu Nordstream weitere Bezugsopportunitäten zu erschießen; das kann z.B. über eine LNG-Strategie und den Ausbau weiterer Terminals funktionieren. Dabei ist es uninteressant, ob diese Kapazitäten am Ende auch bespielt werden, Hauptsache sie sind da und lösen potentiellen Wettbewerb und damit Nachfragemomentum auf Russland aus.
Fazit: Zusätzlich zu Nordstream brauchen wir zwingend weitere Bezugsmöglichkeiten, die Amerikaner und die Russen über LNG vs. Leitung zukünftig gegeneinander auszuspielen und dabei die infrastrukturellen Vorteile Deutschlands zu nutzen, ist das Mittel der Wahl. Divide et Impera, wie der Grieche sagt. Nordstream allein bringt keinen Vorteil für Deutschland, unter heutigen Bedingungen wird eine evtl. Zusatzmarge in Russland bleiben.
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Hallo Gemeinde,
suche 50-100 Oz Silber Bullion (1 Oz-Stücke) in Tube.
Freue mich auf Konversation, am liebsten persönliche Übergabe in Essen und Umgebung.
Viele Grüße
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Kurzform heute:
Kumpel A wirft 10.000 Tonnen auf den Markt. Preis sinkt. Bei etlichen Hedgefonds, EM-Fonds, Privaten etc. triggern die StopLoss Marken - automatisch werfen die auch ihren Kram auf den Markt.
Kumpel B kauft nach Preisbildung die Ware, aber die Beiden werden gegenseitig nie auf Erfüllung dringen. Das Ganze passiert in Bruchteilen einer Sekunde, gut zu sehen an den aberwitzigen Spikes der Kurse.
. (Kumpel B der mit Kumpel A bei satanischen Ritualen gefilmt wurde und daher alles peinlichst so macht, wie die Ashkenazim das sagen)Funktioniert das eigentlich auch umgekehrt, also:
Kumpel A wirft für 10.000 Tonnen Geld auf den Markt. Preis steigt. Bei etlichen Hedgefonds, EM-Fonds, Privaten etc. triggern die StopBuy Marken - automatisch werfen die auch ihr Geld auf den Markt.
Kumpel B verkauft nach Preisbildung die Ware, aber die Beiden werden gegenseitig nie auf Erfüllung dringen.Ernst gemeinte Frage.
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Moin,
das wäre dann wirklich wenig
![smilie_happy [smilie_happy]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_happy_058.gif)
Grüße
Goldhutwie macht man ein kleines Vermögen? Man nimmt ein grosses, gibt es Serge und lässt ihn das in Edelmetalle investieren...
Nicht böse sein. den konnte ich nicht liegen. Ich kann Dich gut leiden, sirgey
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Die S-Klasse (S560) ging in den 80ern bei 150.000 Mark los (1 Mio Schilling), mit Extras dann vielleicht bei 1,3 Mio Schilling. Da wurde wohl schlicht eine Null vergessen.
Heute gehts ab knapp 100.000 Euro los, in gehobener Ausstattung dann 200.000 Euro. Sind 100 Prozent Preissteigerung. Die hat Gold locker reingeholt.
Was bei Milchmädchenrechnungen der oben genannten Art gerne vergessen wird: Du bekommst ja auch mehr, wenn Du heute kaufst. Ist ja nicht das gleiche drin, in der S-Klasse.
Dass es bessere Investments (Im Sinne der Rendite) gegeben hat, unbestritten. Aber auch (viele) schlechtere. Wenn man es nur vorher wüsste...
Dass telefonieren in den 80ern günstiger war bestreite ich mal ganz schlicht, auch in Österreich. Ein neuer Röhrenfarbfarbfernseher mit 69cm Bilddiagonale hat z.B. hat zwischen 2 und drei Tausend Mark gekostet. Was gibst Du heute für einen Farbfernseher mit 69er Bilddiagonale aus?
Gibt sicher auch Gründe gegen Gold; der von Dir angeführte, lieber Nixwisser, ist keiner.
Edith sacht: das mit der Null hat der goldmohr schneller gesichtet...
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Lass ihn sich selbst suchen oder soll er dumm sterben. Der Mainstreamtaugliche HW Sinn hat dazu vor Weihnachten was längeres gebracht.
jepp, habe ich auch gesehen. Sehr anschaulich und ohne Grundlagen zu verstehen
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Wenn ein Eigentumserwerb an gestohlenen Gegenständen "grundsätzlich" nicht möglich ist, dann gibt es Ausnahmen!
Wenn ich meine 30 KR an renommierte Goldhandelshäuser verkaufen möchte, habe ich eine Erklärung zu unterschreiben, daß ich rechtmäßiger Eigentümer bin. Sollte sich später herausstellen, daß dies nicht der Fall war, werden Adressen wie z. B. Degussa oder pro Aurum mit Sicherheit diese 30 KR nicht an den ursprünglichen Eigentümer zurückgeben müssen.Doch, genau so ist es. Die Unterschrift dient i.W. dazu zu belegen, dass der kaufmännischen Sorgfaltspflicht genüge getan wurde und um eine weitere Verteidigungslinie in einem Strafverfahren wegen Hehlerei zu haben. Für die Rechtsposition des gutgläubigen Erwerbs bringt das nichts.
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Ich habe seine Frage beantwortet. Wie könnte ich mehr beim Thema bleiben?
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Naja, die Art der Frage lässt darauf schließen, dass Du ein Urteil meinerseits unterstellst.
...dann beantworte ich mal Deine sanfte Gegenfrage: Ich glaube erstmal gar nichts, bevor ich mir nicht zumindest ein paar Informationen beschafft habe. Genau das habe ich mit meiner Frage versucht und eine vernünftige Antwort darauf erhalten.