Beiträge von GOLD_Baron

    Kribbelige Zeiten


    Von Karsten Stumm, Düsseldorf


    Deutschlands Investoren haben mit Aktieninvestments seit dem Jahr 2003 gewaltige Gewinne einstreichen können. Der Dax steht heute dreimal so hoch wie damals. Doch jetzt warnen Experten vor einem Ende der Aufwärtsphase - und einer heftigen Korrektur.


    Düsseldorf - Wie lange soll das noch gut gehen? Seit vier Jahren ist Deutschlands Aktienleitindex Dax im Steigflug. Hat in dieser Zeit einen Sprung von damals rund 2200 Indexpunkten auf 7300 Zähler geschafft. Und scheint Kurs auf sein historisches Hoch von rund 8100 Punkten zu nehmen. Selbst die "Tagesschau" räumt ihren Börsenberichterstattern mittlerweile wieder Raum ein. Aber genau deswegen halten die ersten Investoren inne.


    [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,479918,00.html]http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,479918,00.html[/URL]



    GB: Die Warnungen erreichen immer mehr den Mainstream! Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Wer mit LEAP/2020 vergleicht wird feststellen, dass wir den Krümmungspunkt der Aufprallphase der Very Great Depression genau diese Tage treffen!

    US-Wirtschaft erleidet Schwächeanfall


    Die US-Konjunktur hat sich merklich abgekühlt: Die Wachstumsrate ist auf den niedrigsten Wert seit vier Jahren zurückgefallen. Die Nachricht zieht auch die Frankfurter Börse nach unten.


    Washington - Das Wachstum im ersten Quartal lag bei 1,3 Prozent, weniger als erwartet. Hauptgrund für den Schwächeanfall ist die Krise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt.


    [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,479908,00.html]http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,479908,00.html[/URL]


    ?(


    Dein Weltbild kann ich überhaupt nicht verstehen. Du tust gerade so, als wären die aktuellen Handlungen der Akteure total ungeplant.


    Hier wird eine neue Weltreservewährung - kurzfristig - versucht aufzubauen und zu etablieren. Geschafft wurde dies bereits. Jetzt muss der Euro noch weiter gestärkt werden! Die Belastung auf die europäische Wirtschaft, respektive den Export, korreliert mit überdurschschnittlich guten Meldungen zur Lage in Europa (Mainstreampresse).

    Ist es wirklich so schwer? Wenn sie den Dollar schon aufgeben müssen, dann können sie die FIAT-Welt nur erhalten, wenn sie eine Währung aufbauen. DAS IST DOCH DIE IDEE HINTER DEM EURO!


    Über Meinungen zu meiner Aussage wäre ich sehr dankbar.


    [Blockierte Grafik: http://www.spiegel.de/img/0,1020,857337,00.jpg]

    [Blockierte Grafik: http://www.weblinks247.com/indexes/idx24_usd_en_2.gif]


    Da wird sich Walter ab freuen! ;)


    Euro erreicht historischen Höchststand


    Der Euro hat im Vergleich zum Dollar den höchsten Wert seiner Geschichte erreicht. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte bei 1,3673 Dollar und lag damit über dem bisherigen Rekordstand von 1,3666 Dollar vom Dezember 2004.


    Der Dollar ist damit für Deutsche so günstig wie zuletzt vor mehr als elf Jahren. Analysten machen vor allem die unterschiedlichen Konjunkturentwicklung in den USA und in Europa für den Kursanstieg verantwortlich: Während in Europa die Konjunktur brummt, schwächt sie sich in den USA seit Monaten ab.


    [Blockierte Grafik: http://www.spiegel.de/img/0,1020,857382,00.jpg]


    [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,479889,00.html]http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,479889,00.html[/URL]

    Hedgefonds-Gerüchte treiben Post-Aktie nach oben


    Gerüchte, dass der berüchtigte Hedgefonds TCI bei der Post einsteigen könnte, treiben die Post-Aktie in Frankfurt kräftig in die Höhe. Die Spekulationen über einen Verkauf der Postbank werden neu angeheizt.


    [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,479831,00.html]http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,479831,00.html[/URL]



    GB: Jetzt nehmen die Hedgefonds den deutschen Bankensektor ins Visir!

    Bertelsmann macht, was Würzburg nicht schafft


    In England steuert Bertelsmann schon einen ganzen Landkreis - nun ist dem Konzern auch in Deutschland der Einstieg in den Markt mit Verwaltungsbehörden gelungen. In Würzburg soll er die Kommunalverwaltung modernisieren. Ein bundesweit einzigartiges Projekt.


    Gütersloh - Die Bertelsmann-Tochter Arvato soll künftig alle Abläufe in der Würzburger Kommunalverwaltung über eine zentrale Internet-Plattform steuern. Ziel sei es, Bürgern, Unternehmen und Partnern alle Dienstleistungen der Stadt über nur eine Anlaufstelle anzubieten. Arvato und die Stadt gaben die Partnerschaft heute gemeinsam bekannt.


    [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,479847,00.html]http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,479847,00.html[/URL]



    GB: Die Neue Weltordnung hautnah: das Verschmelzen von Staat und Konzernen.


    Die Jungs von GEAP haben in ihrem letzten Bulletin (LEAP/2020) den bevorstehenden Handelskonflikt (Eskalation) konkret angesprochen.


    Den passenden Thread findest du im Politik-Bereich!

    Zitat

    Original von Ijon
    Gütiger, vielleicht hat er auch nur mit seiner Sekretärin verbotenerweise rumgemacht. Weiß der Geier.


    China macht Bush-Freund zum Außenminister


    China hat überraschend seinen Außenminister Li Zhaoxing durch einen seiner Stellvertreter ersetzt. Einem Agenturbericht zufolge übernimmt der frühere Botschafter in den USA und Freund von US-Präsident Bush, Yang Jiechi, den Posten.


    [URL=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,479762,00.html]http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,479762,00.html[/URL]

    Zitat

    Original von Trollkönig
    Chinas Außenminister Li Zhaoxing überraschend abgesetzt.


    Chinas Dollarreserven/T-Bonds. Evtl lassen sich hier noch Hintergründe finden.....verschärft sich die Lage?


    http://www.freenet.de/freenet/…b579fcaf9dcb&cmt_feed=dpa


    Zitat

    Der neue Außenminister Yang Jiechi hat seit den 80er Jahren insgesamt 13 Jahre an Chinas Botschaft in Washington gearbeitet, zuletzt von 2001 bis 2005 als Botschafter. Der heute 56-Jährige spricht ausgezeichnet Englisch. Von 1973 bis 1975 hatte Yang Jiechi an der London School of Economics studiert und danach eine steile Karriere im Außenministerium gemacht.


    Der scheint mir etwas USApro zu sein. Schwer zu sagen, wer das veranlasst hat.


    Mit dem Alter hängt es nicht zusammen, da muss ich an Genscher, etc. denken - die schaffen das auch.


    Die prekäre Lage des US-Dollars spielt meiner Ansicht nach die Hauptrolle bei dieser Entscheidung.


    Ich musste gerade an den ersten Chinesisch-Amerikanischen Gipfel vor paar Monaten denken, als Ben Bernanke kreidebleich aus dem Sitzungssaal gekommen sein soll...

    Central Bank Gold 101


    [Blockierte Grafik: http://goldseek.com/news/GoldSeek/2007/beru%20final.JPG]


    It is our firm belief that the reason we have seen the gold market fail to take the $700 level over the past week is due to the continued increase in Central Bank gold sales, specifically those out of the European Central Bank (ECB) system.


    Central Banks around the globe can influence gold prices via two methods. CB's can make outright sales and purchases of gold, or CB's can loan/swap gold into the market or call those loans/swaps back into their reserves. For the sake of this explanation, we'll leave the loan/swap segment out because until the IMF changes are implemented in the market allowing for correct accounting of those loans/swaps, we would only be using guesstimates and dumb luck to quantify those levels.


    Before the Washington Agreement on Gold (now referred to as the Central Bank Gold Agreement - CBGA) was implemented in 1999, CB's were free to sell gold willy-nilly into the marketplace with no thresholds on volume or timing. Recognizing that the lack of oversight or control was destroying the value of their gold reserves, the CBGA changed that with signatories agreeing to only sell 400 tonnes annually from 1999-2004. Those levels were augmented in the 2nd Agreement to 500 tonnes annually for the 2004-2009 period. Starting in 1999, CBGA signatories were now restricted to only selling 12.8 million ounces and starting in 2004, 16 million ounces annually into the market. (1 tonne = 32,150 oz.)


    Annual supply usually floats around the 120 million ounce level, so CB sales, assuming they fill their allotment each year, represent roughly 10-13% of annual supply into the gold market.


    For the first time in the life of both agreements, signatories to the CBGA failed to reach their annual sales allotment coming up nearly 120 tonnes short in the 2006 calendar year. That 120 tonne shortfall in 2006, represented a decrease of about 3.2% in supply into the market.


    This 3.2% decrease in supply has come at the same time we've seen an 8% decrease in annual mine supply over the past five years, 80 million ounces of demand via dehedging in the gold market, 2nd and 3rd tier central banks adding to reserves and increased investor demand across the globe.


    ECB banks have sold over 76 tonnes of gold into the market over the past five weeks. This is in sharp contrast to the past 6 months when ECB banks had sold only 112 tonnes of gold into the market. We believe that we are still experiencing increased levels of sales this week, so we may yet revise the 76 tonne figure higher in the coming weeks. This huge influx of supply into the market has, in our opinion, been the one drag on the market, but it certainly has it's upside.


    So what's the upside?


    History has shown that pressure is certainly applied on top of the market during each period of elevated CB sales. This can be no clearer illustration than what happened after the Bank of England and Gordon Brown announced they would sell over 400 tonnes of gold reserves, causing prices to hit 20-year lows in what most traders now refer to as the Brown Bottom. In the last decade, we have also seen the Bank of Canada sell off all of it's gold holdings, the Banks of Switzerland, Australia, Denmark, Spain, Portugal, Norway, Sweden, and France, amongst others, also sell off a major percentages of their gold holdings into the market. The one thing that has held true is that the gold price has continued to bounce back and head higher as these sales have concluded.


    In the past, increased sale levels have had a significant impact on the market, most recently when 80 tonnes were sold into the market over 4 weeks in May of 2006, we saw prices fall from $730 per ounce and test the $575 level. To a lesser extent, we saw +50 tonnes of sales hit the market in September of 2006, sending prices from $605 to $565 per ounce. What we are seeing presently is that sales have increased considerably without the bottom falling out of the market as has been the case in the past. The market is experiencing some price weakness as it struggles to continue to digest these massive sales, but the price has continued to trend higher in the face of these increases. This is a watershed event for the market and investors need to understand what this means to them. The days of massive bank sale increases tanking the market are coming to a close for two reasons.


    1. The market has finally demonstrated the ability to gobble up these sales and continue trending higher, even if the increased supply is keeping us from the major price increases we have been expecting.


    2. Central banks have shown that they are simply running out of the gold they will part with via sales into the market. It is our belief that the Bank of France is the lone seller of any magnitude left out in the marketplace. Other ECB captive banks have completed their announced sales programs. The two others left with any sizeable gold reserves, Germany and Italy, have never sold gold of any significant amount under the CBGA agreements.


    When the Bank of France is finished selling which we believe is coming close to being a reality, the market will have potentially lost a large portion (10-13%) of it's annual supply. We do expect at some point in the future to see CB sales to increase, but not until the price has had another significant increase as well. The IMF gold sales have been trotted out lately to solve IMF funding issues. Without approval from Congress, which we believe is quite remote, these sales will never take place.


    While gold sales have increased over the past five weeks, levels should still be short of the annual allotment from the CBGA, the second time in two years. Look at these sales increases as a gift. They are allowing investors to add to metal holdings at lower prices while not tanking the market and causing investors to lose interest. When the banks are done selling, gold will be in the strongest hands, those of individual investors.


    And taking a page from history, the gold price will also be considerably higher.


    Blanchard and Company, Inc. is the largest and most respected retailer of American rare coins and precious metals in the United States, serving more than 450,000 people with expert consultation and assistance in the acquisition of American numismatic rarities and gold, silver and platinum bullion. The Blanchard Economic Research Unit is a key source of precious metals market analysis and continues to be an important resource for financial and consumer media throughout the United States. Blanchard and its predecessor companies have called the New Orleans area home for more than 30 years. For more information about the company, visit BlanchardGold.com or call the company toll free at 1-800-880-4653.


    http://news.goldseek.com/GoldSeek/1177686060.php

    Zitat

    Original von Saccard
    Warte doch ab ob wir eine Hyperinflation erleben werden. Dann müßten ja die Zinsen in Euroland steigen, der Euro weiter steigen und Gold vs. Euro fallen. Jedenfalls gemäß der Logik der Nominalzinspervertierten.


    Gruß
    S.


    In einer Hyperinflation sinkt Gold gegen den Euro? ?( ?( ?(


    Natürlich ist grenzenloser Hochmut und Euphorie. Nach einer schweren Korrektur geht es dort aber defintiv weiter. Asien ist der Markt der Zukunft. Heftige Korrekturen wird es auch dort geben. Das viele Kleininvestoren in den Markt strömen ist ein großes Problem, was sich bei der nächsten Korrektur gelöst haben sollte.


    Gold und Silber heute stark nach unten. Derartige Drückungen vor 16.00 Uhr sind äußerst ungewöhnlich - da könnte was kommen...


    Behaltet einen klaren Kopf und zockt nicht zuviel mit Derivaten!

    BlackRock, Goldman, Waddell Sell U.S. Stocks, Buy Europe, Asia


    Mutual-fund managers at BlackRock Inc., Goldman Sachs Group Inc. and Waddell & Reed Financial Inc. are investing everywhere except in the U.S.


    Dennis Stattman is holding the lowest amount of U.S. and Canadian stocks in his $18.1 billion BlackRock Global Allocation Fund since 1998. Katinka Domotorffy, manager of the $2.3 billion Goldman Sachs Growth Strategy Portfolio, prefers Germany, Switzerland and Austria to the U.S...


    Ryan Caldwell, who helps oversee the $2.1 billion Waddell Advisors Asset Strategy Fund, has 25 percent of his holdings in U.S. equities, half that of foreign companies. Investors are increasingly concerned about a housing recession in the U.S., the falling dollar and deteriorating consumer confidence.


    http://www.bloomberg.com/apps/…d=aFiB1mT6fdU8&refer=news

    [Blockierte Grafik: http://www.leap2020.eu/docs/europe2020tr_-_100.gif]


    Platzen der Immobilienblase in Europa:
    Zuerst in Spanien, dann Frankreich und Großbritannien (minus 10% im Durchschnitt für 2007)


    - Auszug GEAB N°11 (18. Januar 2007) -


    Spanien - Wie bereits in der Novemberausgabe des GEAB von LEAP/E2020 (vgl. GEAB Nr. 9) angekündigt, bringt der Januar 2007 die Wende auf dem Immobilienmarkt in den europäischen Ländern, die in den letzten Jahren Preissteigerungen im jährlich zweistelligen Bereich verzeichnen konnten. Spanien eröffnet den Tanz sehr publikumswirksam mit der Ankündigung von RE/Max (größte Immobilienagentur-Franchisekette der Welt), dass sie diesen Monat für Tausende von Immobilien in Spanien einen Ausverkauf mit Preisnachlässen von mindestens 5% starten (was es auf dem Immobilienmarkt noch nie gegeben hat); gleichzeitig sagt Re/Max voraus, dass spätestens in 2 bis 3 Jahren die Hälfte der 30.000 spanischen Immobilienagenturen wegen des Platzens der Immobilienblase in Spanien gezwungen sein würden, ihre Geschäftstätigkeit einzustellen (1). Javier Serra, der Vorstandsvorsitzende von Re/Max rechtfertigt das Vorgehen mit der Aussage, dass die Tendenz auf dem spanischen Immobilienmarkt sich umzukehren beginne, und dass ihre Kette lieber heute billiger verkaufe als in einigen Monaten auf einem Berg unverkaufter Immobilien zu sitzen, wie dies zur Zeit in den USA der Fall sei.


    Frankreich - Vergleichbares ereignet sich in Frankreich, wo das Angebot an Immobilien schnell wächst, wohingegen die Preise mit Ende 2006 nun allmählich nachzugeben begannen.



    [Blockierte Grafik: http://www.leap2020.eu/photo/619772-756439.jpg]
    Preisentwicklung - Source Immonot



    Diese Tendenz wird gut veranschaulicht durch die Tatsache, dass es kaum mehr Käufer aus der der sozialen und beruflichen Schicht gibt, die für den Immobilienmarkt die besten Kunden sind, nämlich die Leitenden Angestellten und die Freien Berufe. Denn nach einer Studie von Century21 (2), einer großen Immobilienagenturenkette, machte die Zahl der Immobilienkäufe, die von dieser Käuferschicht getätigt wurden, 2004 noch 17,4 Prozent der Gesamttransaktionen aus, 2005 noch 16,9 Prozent, und stürzte 2005 auf nur 9,7 Prozent ab. Damit ging die Zahl der Kaufinteressenten aus der Käuferschicht, die Immobilien des gehobenen Standards kauft, um beinahe 50% zurück. Da auch die amerikanischen und britischen Investoren, die 25% der Immobilienachfrage in Paris stellten, am Platzen der US-Immobilienblase in den USA zu knabbern haben, ist festzuhalten, dass die Wende auch auf dem französischen Immobilienmarkt eingetreten ist.


    Auch wird nach Angaben von BIPE (3) das Immobilieneigentum der Franzosen zum ersten Mal seit vielen Jahren an Wert verlieren, weil die Immobilienpreise ingesamt zurückgegangen sind, insbesondere bei Altbauten um 4%. Und nach den Angaben des Instituts Xerfi, das bestätigt, das der Immobilienkrach unmittelbar bevorstehe, sei in den nächsten drei Jahren mit einem Rückgang der Immobilienpreise um 25% zu rechnen (4).


    Für LEAP/E2020 zeichnen diese Studien bei weitem noch kein realistisches Bild der tatsächlichen Lage des französischen Immobilienmarkts, insbesondere nicht in Paris. Sie unterschätzen den Umfang und die Schnelligkeit der aktuellen Entwicklung. Hier wiederholt sich das Szenario von Februar 2006, als unsere Forschungsgruppe zu einem Zeitpunkt, als die pessimistischsten Aussagen zur Entwicklung des US-Immobilienmarktes noch von einer "sanften Landung" sprachen, einen Absturz des Immobilienmarktes vorhersagte: wir gehen davon aus, dass die Situation in Europa sich schlimmer als angekündigt entwickeln wird: das Platzen der Immobilienblase in Europa (Spanien, Frankreich, Großbritannien) und den USA und die US-Wirtschaftsdepression und ihren globalen Folgen machen sich hier gleichzeitig und sich gegenseitig verstärkend bemerkbar. Nach unseren Studien müssen die Eigentümer, Investoren und Käufer sich schon 2007 auf Preissenkungen um die 15% auf dem Immobilienmarkt einstellen, ganz besonders in Paris.



    [Blockierte Grafik: http://www.leap2020.eu/photo/619772-756441.jpg]
    Entwicklung der getätigten Transaktionen



    Großbritannien: Bezüglich des britischen Immobilienmarkts bestätigen sich die Untersuchungen und Voraussagen der vorhergehenden Ausgaben des GEAB. Halifax hat bekannt gegeben (5), dass die Immobilienpreise im Dezember 2006 um 1% nachgegeben hätten, was sich dadurch erklärt, dass die steigenden Zinsen in Großbritannien nunmehr auf die Nachfrage durchschlagen. Deren gerade beschlossene Anstieg hat die Investoren und Händler an den Finanzmärkten und den Börsen überrascht, und wird die Tendenz der sinkenden Immobilienpreise in Großbritannien verstärken (6), wobei diese Tendenz auch noch durch die nachlassende amerikanische Wirtschaft verstärkt werden wird.


    Der Wertverlust des Dollars hat übrigens schon dazu geführt, die britischen Exporte nach den USA (7) zu verringern und trägt damit dazu bei, das Außenhandelsgleichgewicht zu destabilisieren, was sich kurzfristig auf die britischen Exportindustrien auswirken wird. Jedoch wird erst das Platzen der Kreditblase im Laufe des ersten Quartals 2007 den britischen Immobilienmarkt brutal zusammenbrechen lassen, wenn die Bonuszahlungen der Banker und Händler der City of London, die die Luxusimmobilien Londons und des englischen Südwestens finanzierten, nicht mehr ausgeschüttet werden,. Wie auch in sonstigen Regionen der Welt zeigt der rasche Anstieg der Privatkonkurse (plus 55,4% in einem Jahr) und der Stundungsvereinbarung für private Schulden (plus 117% in einem Jahr), welche Tendenz eingesetzt hat.


    Es bleibt damit folgendes Paradox zu verzeichnen: Um den durch die steigenden Immobilienpreise entstandenden Inflationsdruck entgegen zu wirken, muss die Bank von England die Leitzinsen erhöhen, wodurch das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar an Wert zulegt, was wiederum zu einer Verschlechterung der britischen Wettbewerbsfähigkeit auf dem US-Markt führt. Genau das selbe Szenario lief bereits in den USA Anfang 2006 ab und die meisten Analysen gehen davon aus, dass diese Entwicklung sich dieses Jahr fortsetzen wird. Da aber die Wende am Immobilienmarkt so schnell und brutal eingetreten ist, wie niemand geglaubt hätte, geht die überwiegende Zahl der Anlaysten seit dem Sommer 2006 davon aus, dass die abstürzenden Immobilienpreise die amerikanische Zentralbank zwingen werden, ihre Leitzinsen zu senken. LEAP/E2020 geht davon aus, dass das Szenario in Großbritannien identisch sein wird.


    [URL=http://www.leap2020.eu/Platzen-der-Immobilienblase-in-Europa-Zuerst-in-Spanien,-dann-Frankreich-und-Grosbritannien-minus-10-im-Durchschnitt-f%FCr_a593.html]http://www.leap2020.eu/Platzen…chschnitt-f%FCr_a593.html[/URL]

    Global economic governance: Germany on safari


    The fact that the German Finance Minister Peer Steinbrück did not attend last week's G7 meeting in Washington has given rise to hash – and very much justified – criticism. The French daily Le Monde, the Financial Times, and other papers attacked Steinbrück for preferring a safari with his family over arguably difficult discussions on global economic issues.


    Eight years ago, another German Finance Minister surprised Europe with a comparable decision to place private priorties over professional duties. When the historic launch of the European Monetary Union on January 1, 1999 was celebrated in Brussels, Oskar Lafontaine decided not to interrupt his holidays to show up even for a couple of hours. Lafontaine was then presiding over the Ecofin, like Steinbrück today. But throughout 2007 Germany is also chairing the G8 – so Steinbrück was not only supposed to attend, but to host last week's meeting....


    http://www.newropeans-magazine…sk=view&id=5611&Itemid=87



    Chinese mainland becomes Japan's top trade partner


    The Chinese mainland has surpassed the United States as Japan's top trading partner despite strained ties between the Asian giants.


    Japan's total trade with the Chinese mainland came to 25.43 trillion yen (US$214.8 billion) in the year ended March, against 25.16 trillion yen with the United States, the Japanese finance ministry said in a statement.


    "This reflects the gradual shift of production by Japanese firms to China. I think the trend of growing trade with China will continue," said finance ministry official Koichi Nose.


    The United States is still Japan's largest export destination but Japanese exports to the Chinese mainland have been growing in recent years, while imports are strong...


    http://www.chinadaily.com.cn/c…-04/25/content_860000.htm



    GB: ...und bitte diskutiert jetzt nicht Steinbrücks Safari!