Also was mein Leben angeht, merke ich da noch nichts. Noch schränke ich mich nicht ein. Vor etwa 2 Jahren habe ich damit begonnen, eine Vorratskammer anzulegen. Nach anfänglichen Widerständen meiner Frau brauche ich mich darum kaum mehr zu kümmern. Wenn auch nicht alles optimal sortiert ist (Aufwand ist sehr hoch, Frau kauft Vorräte nur dann ein, bzw. ersetzt diese wenn sie gerade billig sind) sind doch unter dem Strich aber stets genügend Nahrungsmittel vorhanden, um ein paar Wochen durchzuhalten....
.....Aufgrund des Informationsvorsprunges (bezüglich Bankenkrise) und zwischenzeitlich eingetretener Preissteigerungen (z.B. beim Mehl) akzeptiert meine Frau nunmehr langsam auch alternative Geldanlagen.
Selbst die Kids (11 und 13) tauschen (obgleich kein numismatisches Interesse vorhanden) Gelder, die sie übrig haben und auf absehbare Zeit nicht benötigen mittlerweile in richtiges Geld um. Ausschlagebend dafür waren weniger meine Anregungen, sondern Zeitungsartikel und Diskussionen im Unterreicht über Inflation. Und natürlich die unterschiedliche Wertentwicklung von Spareinlagen und Metall speziell in den letzten drei bis vier Jahren.
Das Arbeitsklima ist OK. Die Löhne sind natürlich besch...eiden. Auch wenn es bei mir zum Leben gut ausreicht, für Metall bleibt siginfikant weniger überig, d.h. noch vor zwei Jahren hätte ich deutlich mehr Metall zurücklegen können.
Informelle Aufklärungsarbeit? Das hat keinen Zweck. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Geht man zu weit, schadet man sich damit nur selbst. Selbst innerhalb meiner Familie (Eltern, Schwester, Schwiegermutter) ist es mir nicht gelungen, daß auch nur eine Person auch nur ein einzuges lausiges Gramm gekauft hat. Diskutiert hat man darüber sehr ausführlich. Die Hirne der Menschen sind von der Propaganda dermaßen vergiftet, dagegen kommt man nicht an. Erst wenn sie alles verloren haben, kriegen sie den Kopf frei und dann erst werden sie klug. In Diskussionen mit Kollegen gehe ich nur so weit, daß ich sage, daß unsere Generation erstens keine Rente bekommen wird, die mit denen der jetzigen Rentner vergleichbar sein wird und daß auch sämtliche gesetzlich geförderten privaten Vorsorgen wertmäßig nahezu komplett verfallen werden, weswegen es keinen Sinn macht, die Verfügungsgewalt und die Kontrolle über sein Geld an Dritte abzugeben, die es verheizen, um selbst gut davon zu leben. Stichworte: Bankenkris eund Bankenrettungen mit Steuergeldern als Ursache für Preissteigerungen (das leuchtet denen ein, weil sie einen Sündenbock haben und mit ihren Steuergroschen anderen Provisionen und Boni gezahlt haben...). Es ist absolut sinnlos seine "Grundsicherung" selbst durch Verzicht zu finanzieren. Am Ende kriegt man real ohnehin nicht mehr heraus, als ein Hartzer ohnehin kriegt..... ...weil ja alles angerechnet wird.
Soweit können viele das zumindest nachvollziehen. Einige geben spontan zu, daß sie genau das auch schon vorher befürchtet haben. Lösungen und Gegenstrategien aber hat keiner......
Ein letzter Tiefschlag: greifbares Vermögen (Bankkonten, Anleihen- und Aktiendepots usw.) über das Maß hinaus, das man selber behalten darf ohne seine Ansprüche nicht einzubüßen ist speziell kurz vor dem Rentenfall nur schädlich, weil es einem zum Sparen zwingt. Man lebt dann praktisch schlechter als der "Sozialadel", aus Angst, alles zu verlieren....
Weiter gehe ich aber nicht. Spätestens an dem Punkt werden viele dann figgerig..... ..die meisten sind ohnehin verschuldet (Immobilie). Und die, die keine Immobilie haben, die haben ein Festgeld / Geldmarktkonto und freuen sich über die "schönen" / "hohen" Zinsen. Mit negativen Realrenditen kommt man denen besser nicht. Das verstehen die nicht bzw. sie wollen es nicht verstehen und schalten auf Durchzug.... Von der für viele nur "theoretischen" Möglichkeit durch kriminelle Machenschaften Grundschuld und Darlehnsforderung zu trennen und getrennt, d.h. doppelt zu verwerten..... darf man auch nicht anfangen. Es wird einem einfach nicht mehr geglaubt.
Fängt man hingegen von Edelmetall an.... verliert man sofort jede Glaubwürdigkeit, weil alle Leute durch Fernsehn un dPresse total brainwashed sind und nur auf den Kurs schauen und weil Verluste viel stärker wiegen als Gewinne..... ...und fast alle die Hosen voll haben....
da ist die Zeit noch nicht reif für, weil die Menschen einfach nicht bereit sind selbst kleine Risiken und Bewertungs-Schwankungen in Kauf zu nehmen. nd nicht erkennen, daß es Sicherheit nur nahe der Nullinie (gemeint sind absolute Gesamtvermögenswerte) gibt:
Nur Null ist Null, macht Null und bleibt auch Null.
Das gegenwärtige System ist nichts anderes, als ein Abbild der Wünsche und Erwartungen der Mehrheit. Und zwar völlig unabhängig davon, wieso und warum die Mehrheit unvernünftige Wünsche / Erwartungen hat und wie es dazu gekommen ist (Schuldfrage). Sind diese unvernünftig / überzogen, so kommt in der Gesamtheit auch nur unvernünftiges dabei heraus. Weil ja auch nur von Unvernünftigen gewählt wird, wer ihnen nach dem Munde redet.
Es ist im Großen so und auch meist im Kleinen (Beruf / Kariere). Aber irgendwann wird jede Unvernunft bestraft. Zum Schluss siegt immer nur die Wirklichkeit und niemals das Wunschdenken.