Original von mesodor39
Gold-Baron:
sagen wir mal, daß das mit sehr hohem Risiko verdientes Geld war. Und daß diejenigen, die öfters so anlegen aufgrund von Extremverlusten immer weniger werden werden.
Die Zeit für Aktien- und Termingeschäfte ist definitiv vorbei, was nicht bedeutet, daß es hier und da nicht noch extreme Kursbewegungen gibt. Mag sein, daß solche Extrema sogar zunehmen werden.
Sie sind nur schlicht und einfach völlig unkalkulierbar.
Unkalkulierbar, weil es keine fundamental begründeten Anlässe für Kurssteigerungen mehr gibt.
Unkalkulierbar, weil aufgrund von Manipulationen selbst längst überfällige Kurseinbrüche nicht mehr ternminierbar sind (da kann man nur über Terminprodukte dran verdienen).
Problem / zusätzliches Risiko: Die Emittenten / Stillhalter der Terminprodukte dürften i.d.R. insolvenzgefährdet sein.
Nächster Pferdefuß: die Handelbarkeit der Derivate ist im Krisenfall (extreme Kurseinbrüche) oftmals nicht gegeben, weil gerade dann "Systeme gewartet" werden.
Fazit:
Es kommt sich, wie bei jeder Investition auf das Verhältnis Chance zu Risiko an.
Du glaubst doch wohl gewiss auch, daß der Kursanstieg in den USA sehr viele "Shorties" völlig unerwartet getroffen hat.
Oder mal so rum: ohne diese gierigen "Terminfritzen" hätte es diese Kursbewegung so niemals gegeben. Solche Bewegungen sind nämlich nur dann möglich, wenn irgend ein Gierhals oder ein Staat oder eione Notenbank die finanziert.
Was glaubst Du wohl wo der POG und der POS wäre, wenn Gold und Silber nicht auf Termin handelbar wären und die Edelmetallkäufer auf den Kauf von Papier verzichten würden und sich ihr Metall stets physisch aushändigen liessen?
Worauf ich hinaus will:
Es gibt derzeit keine bessere Investition als physisches Edelmetall.
Die Extremverlust-Risiken sind, im Vergleich zu Papieranlagen extrem niedrig, eigentlich sind si enicht vorhanden. Plus / minus 50 Prozent muss jeder Anleger einkalkulieren, das ist kein Extremverlustrisiko, sondern jangjährige Schwankungsbreite einer sicheren Anlage.
Und über die Chancen kann sich ja jeder selbst informieren, wenn er sich die Goldmengen und die Mengen an Goldforderungen / Goldansprüchen (= wahre Goldnachfrage) anschaut.
Wenn man dann noch die Goldoptionen inkl. Hebelprodukte und Futures hinzunimmt, die in groben Zügen die Nachfrage nach Vermögensversicherung / Kapitalversicherung (es sind nichts anderes, als "Versicherungsprodukte) anschaut, dann kann man abschätzen, daß, wenn es wirklich zur Sache geht, der POG explodieren wird.
Und im Umkehrschluss: daß es Banken und Emittenten regelrecht in der Luft zerreißen wird, zerreißen muss. Denn: aus diesen Nummern kommen sie unbeschadet niemals wieder heraus.
Selbst dann, wenn es "Notstandsgesetze" gibt, und sie nicht leisten zu brauchen, was sie nicht leisten können, wird denen keiner mehr vertrauen und alles wird Edelmetall haben wollen.
Fazit: 1.000 Prozent plus x-Chance bei max. 50 Prozent Verlustrisiko. Da gilt es zuzugreifen.