Beiträge von Wayne Schlegel

    Folgende Vermutungen dazu:


    ...was würde die NATO wohl tun, bei einem Einmarsch russischer Streitkräfte in Polen?


    - würde die USA einen Nuklearschlag auf die USA riskieren und Russland direkt angreifen (A-Schlag auf Moskau)???
    NEIN


    - würde die NATO die russischen Streitkräfte in Polen mit einem Atomschlag stoppen?
    JA


    - würden die europäischen NATO-Staaaten kollektiven Selbstmord begehen damit sich die Amis und die Chinesen die Welt und ihre Resourcen untereinander aufteilen können?
    JA


    Ich halte alle 3 Szenarien für sehr unwahrscheinlich!
    "EINMARSCH" IN DER TAT UNWAHRSCHEINLICH, damit entfallen obige Denk-Szenarien komplett

    Ja, es wird doch immer wieder erklärt, die Russen wären materiell und personell deutlich überlegen. Hätten außerdem weit weniger Verluste.Oder vielleicht stimmt etwas mit diesem Kräfteverhältnis nicht?

    Immer wieder erklärt? Also in der Tagesschau wird das nicht immer wieder so erklärt. Propagandaecke?


    Tja Lupus, was da denn nun vielleicht stimmt oder nicht? Irgendwie, irgendwo, irgendwan

    Wenn es unter den immer wieder behaupteten Kräfteverhältnissen überhaupt zu einem "Angriff überlegener ukrainischer Streitkräfte" kommen kann, hat die militärische Führung grob versagt.

    Umgekehrt natürlich auch. Wenn die UA gegen überlegene RUS-Kräfte anrennen, hat die militärische Führung der UA grob versagt. Oder siehst Du das dann anders?

    Zustimmung txlfan, ich denke auch, dass "die Leute anderswo keinen Deut besser sind" - Wie auch anders, die manipulative Medienwirkung und die resultierende Einstellung ist enorm.


    Hierzulande hat man halt fast täglich die Gelegenheit, die Dissonanz zwischen Verbaläußerung und Indoktrinierungseinstellung der Leute festzustellen.


    "Glaubst Du den Medien?" - "Nein, die lügen ständig"


    "Was denkst Du über RUS und P.?" - "Verbrecher, die bestraft werden müssen"


    Das dürfte in anderen Ländern vermutlich nicht anders sein, mir persönlich fehlt da allerdings der ständige Kontakt zu anderen Staatsbürgern, um mehr als nur Vermutungen zu äußern.

    (...)


    Bei den Polen und bei den Yankees ist das was anderes. Da stürmen dann tausende Idioten in die Rekrutierungsbüros und wollen unbedingt zu den Marines, damit sie auch auf jeden Fall ganz vorne im Fleischwolf sind.


    Aber der Großteil der Michels ist zu eierlosen Arschlöchern mutiert. Stahl wird im Feuer geschmiedet und Charakter auch.

    Kann man auch ganz anders sehen:
    Selbst ein Michel mit nur noch einem halben Spatzenhirn hält doch nicht den Hintern hin für das Imperium und Goldstücke. Sollen die hübsch mal selber machen.

    (...)


    Im Übrigen:
    Mit Menschenleben spielt man nicht (auch nicht im Krieg) und einen Krieg in die Länge zu ziehen (möglicherweise über Jahre hinweg) wäre ein Verbrechen am eigenen Volk, dessen Leben die politische Führungsriege einsetzen würde.

    Klingt naiv, aber ich gehe davon aus, dass es aus reinstem Herzen gutmenschlich gemeint ist.


    Wusstest du aber, dass so die Auslöschung der zivilen Städte von Hiroshima und Nagasaki gerechtfertigt wurde?


    So dicht kann in der Geschichte der Zivilisation Gutmenschlichkeit und Grausamkeit zusammen liegen. Muss man meiner Meinung nach sehr sehr vorsichtig sein, wenn es um Argumentation und Wortverwendung von "Verbrechen am eigenen Volk" bzw. "Kriegsverbrechen" geht.

    Wenn das wirklich die Strategie Russlands sein soll, frage ich mich, ob den russischen Soldaten und ihren Familien bewusst ist, dass sie nur die Bauern(opfer) im russischen Spiel sind und dafür über Jahre hinweg viele von ihnen noch ihr Leben lassen müssen.

    Vergiss nicht, dass es unter obigen Annahmen genauso ein US-Spiel ist. Die setzen zum Sterben zunächst ihre Vasallentruppen ein. Zuerst die "Billigsten", die UA ... Der Kreml hat nicht vergleichbar viele Vasallentruppen, muss also mehr "eigene" in den Tod schicken.


    Binsenweisheit: Es gehören zum Spielen und zum Bekriegen/Unterwerfen immer mind. 2 dazu.
    Wie in Vietnam, Korea ..... da gab es auch Vasallentruppen und eigene.


    Wenn die Annahme stimmen sollte (vielleicht ist sie total verkehrt), hat der Kreml wie mir scheint (auch das ist nur eine Vermutung) zur Zeit bessere Karten bzw. die bessern Schachbrettfiguren und -Positonen (erkämpft).


    Die Osterweiterung ist doch darauf angelegt, genau das zu bewirken. Entweder einseitiges Unterwerfen oder beidseitiges kämpfen und beidseitige Opfer.


    Es wäre das erste Mal in der Menschheitsgeschichte, wenn es anders laufen sollte. Man kann genausogut die Frage stellen, ob es dem Michal oder dem Michel bewusst ist, dass er ein Bauern(opfer) (aka Schlachtvieh) im Spiel sein kann und, wenn es nach den hiesigen Machthabern geht, auch sein wird. Wie den Großvätern, so den Enkeln, auch hierzulande?

    Das soll "den Westen" auslaugen - soooooooooooo lange bis keiner mehr meint, er könne sich in 2 oder 4 Jahren einen noch größeren Konflikt mit RU leisten!

    Das könnte vermutlich tatsächlich die RUS-Strategie sein, denn sonst gehorcht das taktische und operative Verhalten (bzw. das Geschehenlassen des Nachschubzustroms) keiner nachvollziehbaren Logik. (Wenn man ausschliessen will, dass im höheren Offiziersbereich und Generalstab durchgängig nur Versager/Militärlaien am Werk sind. Aber auch hierzu kann man hin und her diskutieren. Wie im westlichen Politbereich übrigens auch.).


    Ob die Strategie von RUS allerdings aufgeht, wird sich zeigen.


    Ein kurzer Krieg/Waffenstillstand ohne mindestens massivste Verluste der NATO-Volkswirtschaften, aus RUS-Sicht idealerweise ein Auseinanderbrechen der NATO mit inneren Unruhen in den Staaten (->Frankreich), dürfte nur dazu führen, dass in ein paar Jahren nach Erstarkung und militärindustrieller Vorbereitung trotz aller selbstgeschaffenen, stark hemmenden Fachkraft-, Rohstoff- und Energieproblematik die Osterweiterung doch wieder in Angriff genommen wird. Entweder als überraschender Erstschlag oder eingangs als konventioneller Breitfrontangriff mit Eskalation parallel oder im Nachgang zu gesteuerten Putschversuchen im Kreml. Auch verdeckte biologische, geotektionische, geoklimatische, impaktgesteuerte zermürbende Vorbereitungen würden zum Einsatz kommen, wenn dies technologisch (kontinental) machbar ist (keine Ahnung, wie weit man da ist und wieweit das den Stäben und Think Tanks "steuerbar" erscheint).


    Unter Annahme dieser RUS-Strategie (ist nur eine Vermutung), dürften die sich auf keinen Waffenstillstand in 2023 und auch nicht in 2024 einlassen, auch wenn denen die Krim und der Donbas "völkerrechtlich angeboten" wird. Egal, ob das Angebot zum Schein oder ernsthaft gemacht wird, egal, ob ein Plebiszit in diesen Gebieten unter wessen "Propagandaaufsicht" damit einher geht oder nicht.
    Insofern spielt den RUS die hartnäckigen Krim-und-Donbas-Rückeroberungsfantasien des Westens und ihres Lakaien in Kiew absolut in die Karten. In der vermuteten Strategie kann den RUS nichts besseres passieren. Ob das von Russen-Think-Tanks im Hauptstrang oder in einer Planvariante geplant war oder zufällig so läuft, ist da auch egal.


    Nach der hier vermuteten Strategie werden sie nicht und dürfen sie auch nicht größere Teile der UA überrollen. Bloss nicht die UA und den West-Nachschub zusammenbrechen lassen. Kiew ungeschoren lassen, Washington, London auch. Baerbocks, Blinkens und Bidens genau da lassen, wo sie sind. Lustigerweise wäre ein Trump derzeit für RUS kontraproduktiv.
    Notfalls sogar eine innere Unruhe/Putschversuch/Erkrankung im Kreml simulieren, um den Nachschubwillen und damit den Aderlass des Gegners zu animieren. Oder sich hier und da mal zurück drängen lassen, 42 m oder 42 km, stärkt auch die Opferbereitschaft das Gegners. Das Spice muss fliessen.


    Schachspielen auf höchstem Niveau halt oder grandiose Zufälle ... Ob die RUS damit spielen können und vorallem auch durchhalten, kann ich nicht einschätzen.

    die polacken haben anscheinend noch weniger als die deutschen aus ihrer geschichte gelernt.
    na dann ab in den fleischwolf und das baltikum gleich mit....
    (...)

    Die Macht (und damit das Verhängnis) geht immer von den Machthabern aus, egal, ob der Michal oder der Michel was gelernt haben sollte oder nicht.


    Und erstere denken meist in einer Art Hybris, dass sie nicht betroffen sein werden, imun sind oder, wenn es schief geht, an einen Paradiesstrand zu ihren Residenzen ausgeflogen werden.

    Und die offensichtlich bei Dir vorherrschende Meinung ist , dass Towarisch Putin einfach zu dumm ist um zu schnallen, welche militärstrategischen Optionen vorliegen. [smilie_love]

    Man muss unseren Forums-Kaiser Marcus A. verstehen, er kann einfach nicht anders, weil das sein Art ist.
    Da wird sich nie was ändern. Macht aber rein gar nix.

    Wohin, in den Keller ?Mal ohne Mist, ob die Dinger arbeiten oder nicht ist bei einem direkten Treffer eher unerheblich.
    Dann strahlt das Zeug unkontolliert durch die Gegend.

    Ein Oberst hat mal erzählt, es mache einen gewaltigen Unterschied.


    Heruntergefahrene AKWs muss kein Dritter mehr gewaltsam vom Netz nehmen, was ziemlich unschön wäre. Ergo Schonung von paar Millionen Zivilisten pro Einheit, denn Einsammeln, Dekontamination und nen Sarkophag wie bei Tschernobyl drüber macht im V-Fall keiner mehr.


    Gibt es da evtl. internationale Abkommen auf Gegenseitigkeit? So analog Haager Landkriegsordnung?
    Schließlich hätte keiner was von kontinentalen, irreparablen Mega-Schäden auf Jahrhunderte hinaus.


    Wenn ich in den Krieg ziehe und gewinnen will....baue ich keine Verteidigungsanlagen....oder :wall: :wall: :wall:

    Auch dann nicht, wenn man langfristig planen sollte, das Territorium auf Dauer bis genau dahin halten (sich einverleiben) zu wollen?


    Einen Krieg zu gewinnen, also die Gegenseite überhaupt zur Kapitualtion/Kapitulationsverhandlung zu zwingen, ist was anderes, als sich gegnerische Territorien als Ergebnis von Verhandlungen/Kapitulationsverträgen/Friedensverträgen einzuverleiben.

    Schwer vorstellbar, aber genau so ist es.
    Das sind eindeutig Urteilsschwächen. Er als Ex-Geheimdienstler müsste das und die sich daraus ergebenden Konsequenzen wissen.


    (...)

    Warum dem Zaren und seiner Bande unermüdlich geistige Schwäche andichten? Clever gemacht, mit oscarreifen Haupt- und Nebendarstellern. Der Pate im großen Stil. Alle, die ihn für schwach hielten, sind erneut reingefallen, die letzten sind immer noch perplex und raffen immer noch nichts.


    Wer Schach spielt weiß, was eine Rochade ist. Unsere Polit-Darsteller spielen mit Murmeln. Die sind hoffnungslos unterlegen. Keine Ahnung, ob das gut oder schlecht für uns ist.

    (...) Und wenn der Effekt nicht verpuffen soll, müßte der Angriff von Norden auf Kiew, den viele hineininterpretieren, auch langsam in die Pötte kommen, Sieht aber nicht danach aus.


    (...)

    Warum sollte Kiew mit Bodentruppen angegriffen werden? Vielleicht reicht's RUS, im Norden nur (weitere) UA-Schutztruppen zu binden, die dann bei Odessa oder sonstwo fehlen.


    Schach dem König - oder Sun Tzu: im Westen lärmen und im Osten angreiffen


    Kiew-Angriff um es einzunehmen (zu besetzen) gäbe viele eigene Verluste. Wozu? Kiew würde bei irgendwelchen Verhandlungen irgendwann sowieso zurückmüssen, wahrscheinlich wollen, weil Pflegefall wie West-UA für die EU. Jeder zivile Aufbaucent der da reingesteckt werden muss, fehlt beim künftigen Wettrüsten. Das lässte man dann doch lieber dem "Partner". Die Russen haben im Donbas selbst genug zivile Rubel zu versenken.


    Nur um K. platt zu machen braucht es keine Bodentruppen mit unsäglichen Verlusten (und damit imensen Kosten). Aber auch das halte ich für eher unwahrscheinlich: RUS hat (bisher) auch nicht ala NATO mit Flächenbmbardements, Napalm und U-Munition gearbeitet.


    Rein spekulativ, dass dem Bären Odessa besser schmecken würde als Kiew.

    Es ist doch klar, was läuft. Hinter den Kulissen (...)


    (...)


    Also, mit Verlaub gesagt: der "Bär" ist gerade sowas von mit sich selbst beschäftigt, dass er unfähig ist, erfolgreich Krieg zu führen. Den Krieg gegen die Ukraine kann er nicht gewinnen. Sieht er das nicht ein, ist ein Bürgerkrieg in Russland unausweichlich.

    Wow, Hut ab vor einem, der Zugang zu hinter den Kulissen hat, und der weiß, was läuft.


    Ist dann die UA u. NATO nicht noch viel unfähiger, wenn ihnen nichts gegen einen unfähigen, mit sich selbst Beschäftigen gelingt?

    Entweder ist die Freundschaft flöten gegangen oder es wurde gemeinsam ein grandioser Streich "Coup" ala Sun Tzu durchgeführt. Selbst wenn Sch. nun in Rente gehen sollte, belegt diese nicht zwingend ersteres.


    Es könnte dann nämlich auch ein Freundschaftsdienst unter Opferung des Sterneprestiges gewesen sein - am Freund und am Land.


    Cui bono?


    Vom Ergebnis her:


    - UA + NATO haben Stand Meldungslage jetzt in diesen 2 Tagen + Wochenvorlauf angeblicher Dienstevorinformation nichts Sichtbares gerissen
    - RUS steht militärisch jetzt 100 km vor Kiev und nicht Angreifer 200 km vor Moskau
    - Kiew muss die Defence zu Minsk nun mehrfach verstärken, sodass die fehlenden Musiker an der HKL nicht ins Gewicht fallen
    - Minsk ist alsbald robuster in Hinblick auf Warschau


    - das Mediengesabbere ist dermaßen einfältig lächerlich, dass es allen außerhalb des eingehegten Lämmchen-Medienhoheitsgebiets am A... vorbei geht