Der Westen kann sich auch siegessicher sein, zumindest wenn es ihm gelingt, den Konflikt als regionalen Konflikt weiterlaufen zu lassen. Bezahlt wird der Krieg mit gedruckten Dollars und Euros, was noch längere Zeit funktionieren wird. (....)
Hi Seeadler,
kann man so sehen - Du hast unter 22.744 sehr viele und auch sehr gute Argumente zur Stützung dieser Sichtweise gesammelt.
Kann man aber auch anders sehen:
Sold kann man drucken, Rohstoffe und Energie aber nicht, genausowenig wie Menschen (Kämpfer, Schwerindustriearbeiter, Ingenieure, "vaterlandsverbunde Malocher" ....). Es gilt "verbraucht ist verbraucht" bzw. "nicht mehr da, ist nicht mehr da". Das gilt für alle Seiten.
Überalterungsproblem geht der Westen mit Massenmigration vornehmlich in seine Sozialsysteme an, RUS mit Eigenkinderprämien. Die Bildungssysteme im Westen werden downgegradet, genauso die Infrastruktur. Über RUS-Bildungs-/Ausbildungspolitik weiß ich nichts, kann hier jemand Fundiertes beisteuern?
Das Macht- und Technologieimperium Rom ist zumindest auch am "Eigenkinderproblem" gescheitert, mega-attraktive Bezahlung von (Fremd-)Söldnern klappt irgendwann nicht mehr ausreichend. Abwechslungsreiche Tribut- und Bündnispolitik klappt auch nicht immer.
Inwieweit der Westen seine Risiken (Blackout, Bankenkrise, Lieferketten, Islamisierung) dauerhaft im Griff behält, bleibt auch abzuwarten.
Ob die Einschätzung bzgl. "stillhaltendem" China, Indien, Südamerika usw. zutrifft, wird sich zeigen. Weil China auf der US-Abschussliste steht, werden die nicht umhin kommen, mal was zu machen. Vielleicht warten sie nur den aus ihrer Sicht geeigneten Zeitpunkt ab, von einem total erschöpften RUS haben die nichts.