Beiträge von goldcore

    Zitat

    quote='Edel Man',
    Nicht so oft auf dieses Gehampele gucken!


    Wahrlich, der distinguierte Goldfreund hat sich längst vom schnöden Blick auf die Tagescharts verabschiedet und sucht inzwischen das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. So gelingt es trefflich, den gebotenen pekuniären Weg ins Ästhetische zu wenden. Der lästige Alltag verschwindet, der lebenserhaltende Spieltrieb darf sich in goldenen Kreisen ausleben.


    mfG Goldcore

    Die Türken, von Schulden geplagt, tragen ihre Goldvorräte vermehrt zum Schmelzofen:


    Türkei: Die Liebe der Türken zum Gold schmilzt dahin


    17.03.2009 | 18:29 | Von unserem Korrespondenten JAN KEETMAN (Die Presse)


    In der Krise wird der Not-Groschen eingelöst: Die traditionelle Mitgift landet im Schmelzofen.


    In dem jahrzehntelang von hoher Inflation geplagten Land gilt Gold als eine sichere Anlage, die zudem auch religiös nicht tabu ist, weil man dafür keine Zinsen kassiert. Was man so in Gold angelegt hat, das hebt man meistens lange auf für den Fall, dass einmal wirklich schlimme Zeiten kommen.


    Nun scheinen sie da zu sein. Während die Türkei früher jedes Monat zwischen zehn und 15 Tonnen Gold einführte, sind die Importe seit Jahresanfang zum Erliegen gekommen. Stattdessen fließt ein Goldstrom von ein bis eineinhalb Tonnen täglich aus Anatolien nach Istanbul. Dort schmelzen zwei Öfen Goldstücke und Schmuck zu Barren für den Export ein. Der Goldexport, die Tonne für knapp 29 Mio. Dollar, hilft die schwächelnde Türkische Lira etwas zu stabilisieren.


    Es ist möglich, dass einige der Verkäufe auch durch den hohen Goldpreis bestimmt sind. Aber angesichts der Rolle des Goldes als Notgroschen kann man davon ausgehen, dass die meisten Verkäufe aus schierer Not erfolgen.



    http://diepresse.com/home/wirt…/home/wirtschaft/index.do


    mfG Goldcore

    Es hat ja ziemlich lange gedauert, bis die Mainstream-Wirtschaftspresse sich endlich bereit findet, die derzeit laufende Steueroasen-Manie als politisches Ablenkungsmanöver zu erkennen.
    Erst wenn auch der letze Lohnschreiber mit Praktikumsplatz kapiert, daß die OTC-Derivate, für die nun die Steuerzahler einspringen müssen, obwohl sie im Grunde nur monströse, ungedeckte Wetten sind, die Wurzel des Desasters darstellen, darf auf etwas mehr Klarsicht gehofft werden.


    Jetzt hat´s auch der Münchau kapiert:


    Wolfgang Münchau - Die Zeitbombe tickt


    von Wolfgang Münchau
    Die G20 sollten sich nicht um Hedge-Fonds und Steueroasen kümmern, sondern vor allem um Kreditderivate. Es ist völlig unverständlich, dass die Zockerei mit Credit Default Swaps weitergehen kann.


    Durch Kreditderivate versichertes Vermögen galt als bombensicher. Bilanztechnisch wurde es anders behandelt als nicht abgesichertes Vermögen.


    Das Problem ist nur, dass die Versicherung selbst nichts wert ist, wenn die Versicherungsgesellschaft pleite ist. Der amerikanische Autor Nassim Taleb beschrieb die Logik dieser Produkte wie folgt: "Es ist so, als würde man eine Versicherung für die ,Titanic‘ kaufen von jemandem auf der ,Titanic‘." So gab es sogar Banken, die Versicherungsleistungen auf ihre eigene Insolvenz lieferten. Dass solche Produkte gekauft wurden, lag nicht nur daran, dass der Käufer die Absurdität dieser Produkte nicht verstand. Noch wichtiger war, dass sie die Möglichkeit boten, das risikogewichtete Kapital in der Bankbilanz zu frisieren.


    http://www.ftd.de/meinung/leit…itbombe-tickt/488621.html


    mfG Goldcore

    Reich werden mit Citigroup & Co -- und zwar nach oben hin. Es bleibt dabei: alles eine Sache des richtigen Timings, der Rest ist Nebensache. Wen interessiert schon, ob die Aktienmärkte ihre Tiefs ausgebildet haben, wenn man einfach den kurzfristigen psychologischen Stimmungen folgen müsste, die sich um die Bankwerte gebildet haben, um dann mit einer zerrupften Bank of America ganz ohne Hebel 80% in einer einzigen Woche einzufahren. Oder: seit etlichen Tagen ist bekannt, dass die Deutsche Bank Abermillarden von AIG überwiesen bekommen hat. Und heute, da es nun endlich gross und offiziell in allen Zeitungen steht, geht es eben dann nochmals nach oben. Auf die Woche gesehen kommen so bei der DeuBa 40% zusammen. Und dann hau weg den Scheiss...Bodenbildung hin oder her.


    "Gleichwohl sei dies noch nicht der Auftakt zu einer nachhaltigen Rally.Zu verdanken hat der Dax die Aufwärtsbewegung ausgerechnet den Banken. In der vergangenen Woche hatten unter anderem die US-Banken Citigroup, Bank of America und JP Morgan sowie hierzulande die Deutsche Bank ebenfalls von einem positiven Verlauf des Geschäfts in den ersten Monaten des Jahres gesprochen. Die Aktie der Citigroup legte in der vergangenen Woche mehr als 60 Prozent zu. Die Anteilsscheine der Bank of America gewannen auf Wochensicht sogar 80 Prozent. Fast schon bescheiden ging es dagegen im Dax zu: die Deutsche Bank kletterte um knapp 40 Prozent. Die Papiere der Commerzbank legten fast 15 Prozent zu."


    http://www.handelsblatt.com/fi…trendwende-im-dax;2203698


    AIG heute + 80%, Citigroup heute + 40%


    mfG Goldcore

    Wie sieht in der Krise das russische "Beschäftigungspaket" aus ? Schaufel und Spitzhacke in die Hand und runter zum Fluss, wo die Nuggets warten:


    Arbeitslose sollen nach Gold graben


    Einfallsreich: Russlands Präsident will Arbeitslose Gold schürfen lassen
    Russland greift angesichts der desolaten Wirtschaftslage zu ungewöhnlichen Mitteln und will seinen Bürgern das Goldschürfen erlauben. Im Gebiet Magadan sollen Arbeitslose und Rentner kleine Parzellen nach dem Edelmetall absuchen.


    http://www.stern.de/panorama/:…old/657990.html?id=657990

    . Schau Dir mal den Crashkurs von Andreas Clauss an, den Skully weiter oben 16123 eingestellt hat. Wenn ich wüsste, wie das geht, würde ich den Link hier noch einmal setzen. Das Ding ist wirklich sehenswert.


    Gruß von Tom


    Wenn´s weiter nichts ist:


    http://www.videogold.de/vortra…und-recht-andreas-clauss/


    Hier werden zwar hochtheologische Dispute und das mögliche Ende der gegenwärtigen Weltordnung verhandelt, aber das Kopieren eines Links lässt sich durchaus auch noch rechtzeitig vor dem globalen Kollaps erlernen: Adresse im Browserfenster aktivieren, Umschalttaste (Strg) drücken + Copytaste (c) und dann eben wieder wie gewünscht einsetzen per Umschalttaste und Buchstaben v.


    mfG Goldcore

    Nach der Krise ist vor dem Aufschwung. Wird Deutschland dann zu den grossen Gewinnern zählen, weil ja (noch) eine leistungsfähige Industrieinfrastruktur und technische Kompetenz vorhanden ist?


    Deutschland kann gestärkt aus Wirtschaftskrise hervorgehen


    Deutschland kann dem Berliner Forschungsinstituts DIW zufolge wegen seiner Spezialisierung auf hochwertige Technologien gestärkt aus der Weltwirtschaftskrise hervorgehen. "Kein anderes Industrieland ist in so vielen forschungs-und wissensintensiven Branchen führend wie Deutschland", hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie.


    Der weltweite Konjunktureinbruch treffe den Exportweltmeister zwar besonders hart. "Aus der Krise könnte das Land aber dank der Breite seines Produktionsportfolios gestärkt hervorgehen."


    Große Wettbewerbsvorteile besäßen deutsche Unternehmen etwa im Fahrzeugbau, in der Chemie, dem Maschinenbau, der Elektrotechnik, in der Medizin- und Messtechnik sowie bei unternehmensorientierten Dienstleistungen. "Es gibt nur ganz wenige Lücken, wo Deutschland nicht mit zu den Weltmarktführern oder zumindest zur oberen Liga gehört", sagte der Experte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Martin Gornig.


    http://www.wirtschaftsblatt.at…tspolitik/365665/index.do


    mfG Goldcore

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    quote='Goldregen',
    Fleisch (Pute oder Huhn) war auch schon billiger, Schwein viel billiger


    Vor allem Rindfleisch wird wohl kaum wesentlich billiger werden, denn jetzt wird die schon seit Jahren hermumgeisternde Furzsteuer wieder ernsthaft in Brüssel diskutiert.
    Von dort dürfte es dann nicht mehr weit sein bis zu einer prozentual entsprechenden Flatulenzsteuer für Schweine . Ob Geflügel hinten auch massgebliche Mengen an schädlichen Klimagasen emittiert, vermag ich leider nicht zu sagen. Bei meinem Bürokollegen hingegen ist die Sache klar, und ich werde ihm morgen diesen Artikel aus der Times auf den Schreibtisch legen und eine entsprechende Abgabe für die Kaffeekasse nahelegen. Wir alle sind in diesen Krisenzeiten gefordert und können etwas für das Klima tun, und sei es nur durch intestinale Zurückhaltung. Das Tier hingegen kann nichts dafür, dass es seit Jahrtausenden den Planeten furzend zerstört. Doch Brüssel ist gewappnet:


    From The TimesMarch 10, 2009


    What do cars and cows have in common? No, not horns


    Proposals to tax the flatulence of cows and other livestock have been denounced by farming groups in the Irish Republic and Denmark.


    A cow tax of €13 per animal has been mooted in Ireland, while Denmark is discussing a levy as high as €80 per cow to offset the potential penalties each country faces from European Union legislation aimed at combating global warming.


    http://www.timesonline.co.uk/t…onment/article5877416.ece


    mfG Goldcore

    Tapfere Entscheidung der heimischen Justiz: Nach dem staatstragenden Urteil von neulich, als eine Kassiererin wg. einiger Pfennige geschasst wurde, hat nun Justitia nach langem Abwägen diesmal für die zuerst brandgefährlich scheinenden Arbeitnehmer entschieden, obwohl die beiden Bäcker in dem schweren Verdacht standen, sich einen würzigen Brotaufstrich widerrechtlich aufs Brötchen geschmiert zu haben.


    Mir tut das, trotz seit jeher schwach ausgebildeten patriotischen Gefühlen, immer noch weh, wenn ich so etwas lese und dann hoffe, dass sich solche Meldungen möglichst nicht bis ins Ausland verbreiten. Wie schauderhaft kaputt muss ein Land sein, dass sich tagelang mit einem solchen Scheiss beschäftigen kann:


    Arbeitsgericht hebt Kündigungen gegen Bäcker auf


    Urteil wider den Kleingeist: Zwei Bäcker aus Westfalen, die bei der Arbeit unerlaubt einen Brotaufstrich zu sich genommen hatten, dürfen ihre Stelle behalten. Das Arbeitsgericht Dortmund verwarf die fristlosen Kündigungen.


    Die strittige Frage, ob der Mann sich den Brotaufstrich widerrechtlich angeeignet hatte oder den zuvor zubereiteten würzigen Aufstrich nur auf seinen Geschmack prüfen wollte, klärte das Gericht dagegen nicht.


    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,612515,00.html


    mfG Goldcore

    Starke Worte, klare Aussage: Tim Geithner hat seinen Posten nur, um die Bail Out-Geldströme an den Bankensektor so lange wie möglich aufrechtzuerhalten.
    Chris Whelan glaubt, dass er nach dem offensichtlichen Scheitern der bisherigen Praxis, die die Steuerzahler ausnimmt, um Aktionäre und Bondhalter der Finanzinstitute herauszuhauen, gehen wird müssen:


    Tim Geithner is a Disaster and Will Be Out by June

    "Tim Geithner has no financial skills. The only reason he is there [the Treasury Secretary] is to protect Goldman Sachs."


    http://link.brightcove.com/ser…79049304/bctid14954864001


    mfG Goldcore

    Warren Buffet mit ungewohnt selbstkritischem Tonfall angesichts der desaströsen Performance seiner Investments: 5 Milliarden Wertverlust in einem Jahr.


    Buffett Accepts Blame and Faults Others


    Published: February 28, 2009
    The renowned investor Warren E. Buffett was uncharacteristically critical of himself and the business world at large in his annual letter to the shareholders of his holding company on Saturday, as he sifted through the wreckage of his worst year in four decades.


    Mr. Buffett’s company, Berkshire Hathaway, reported a 62 percent drop in net income for 2008 and posted negative results for only the second time since he took control in 1965.


    Mr. Buffett was unsparing about his own mistakes. For example, he bought a block of ConocoPhillips shares just as oil and gas prices were reaching their highest levels. The move was timed so poorly, he wrote, that even with a rebound in prices, the cost to Berkshire will probably be several billion dollars.


    He also bought shares of two Irish banks for $244 million, which subsequently have decreased more than 89 percent. “The tennis crowd,” he wrote, “would call my mistakes ’unforced errors.’ ”


    http://www.nytimes.com/2009/03…tt.html?_r=1&ref=business


    mfG


    Goldcore

    Zitat

    quote='Tollar',Die Bankenrettungspakete fuellen nur das Vakuum. Da bleibt kein Geld ueber, und das charakteristische dieser Finanzkrise ist, dass es mit einem Rettungspaket nicht getan ist, neues Vakuum entsteht immer wieder.


    Wirkung der Bankenrettungspakete anschaulich demonstriert:


    Shortly after class, an economics student approaches his economics professor and says, "I don't understand this stimulus bill. Can you explain it to me?"


    The professor replied, "I don't have any time to explain it at my office, but if you come over to my house on Saturday and help me with my weekend project, I'll be glad to explain it to you."


    The student agreed. At the agreed-upon time, the student showed up at the professor’s house.


    The professor stated that the weekend project involved his backyard pool. They both went out back to the pool, and the professor handed the student a bucket.


    Demonstrating with his own bucket, the professor said, "First, go over to the deep end, and fill your bucket with as much water as you can." The student did as he was instructed.


    The professor then continued, "Follow me over to the shallow end, and then dump all the water from your bucket into it."


    The student was naturally confused, but did as he was told. The professor then explained they were going to do this many more times, and began walking back to the deep end of the pool.


    The confused student asked, "Excuse me, but why are we doing this?" The professor matter-of-factly stated that he was trying to make the shallow end much deeper. The student didn't think the economics professor was serious, but figured that he would find out the real story soon enough.


    However, after the 6th trip between the shallow end and the deep end, the student began to become worried that his economics professor had gone mad.


    The student finally replied, "All we're doing is wasting valuable time and effort on unproductive pursuits. Even worse, when this process is all over, eything will be at the same level it was before, so all you'll really have accomplished is the destruction of what could have been truly productive action!"


    The professor put down his bucket and replied with a smile, "Congratulations. You now understand the stimulus bill."


    mfG Goldcore

    In Japan erwägt man wohl schon direkte Aktienkäufe durch den Staat, um die Aktienmärkte zu stützen. Gewissermaßen ein Bailout für die Aktienmärkte - Zumindest habe ich das heute früh im Radio (BBC World) gehört...
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    Offenkundig will man nicht nur Aktien, sondern auch andere Anlagevehikel wie Wertschriften erwerben. Das Volumen kann sich sehen lassen, die Steuerzahler in Fernost werden sich freuen:


    NEW YORK, Feb 24 (Reuters) - The Japanese government and ruling coalition are considering a plan to use taxpayer funds to buy stocks and other assets directly from the market to help prop up prices, the Nikkei financial daily reported.


    Legislation that would allow the agency to resume stock purchases and tap a total of 20 trillion yen ($207 billion) in government guarantees has already been submitted to parliament.


    http://in.reuters.com/article/…ews/idINN2441721220090224


    mfg Goldcore

    Elliott-Guru Bob Prechter, der vor einigen Monaten geraten hatte, die Aktienmärkte zu shorten, glaubt nun an eine Bodenbildung, der eine heftige Erholungsrally folgen wird. Deshalb empfiehlt er nun, Short-Positionen zu schliessen und die Gewinne aus der letzten Abwärtsbewegung zu sichern, um nicht von der erwarteten technischen Erholungsbewegung auf dem falschen Fuss erwischt zu werden. Langfristig , auf Jahre hin gesehen, sieht Prechter die Aktienmärkte bekanntlich auf weiterer Talfahrt.


    Feb. 24 (Bloomberg) -- Elliott Wave International Inc.’s Robert Prechter, who advised shorting U.S. stocks three months before the bear market began, said investors should end that bet after the Standard & Poor’s 500 Index tumbled to a 12-year low.


    He warned of a “sharp and scary” for anyone still wagering on a retreat, according to this month’s “Elliott Wave Theorist.” Short selling is the sale of borrowed stock in the hope of profiting by buying the securities later at a lower price and returning them to the shareholder.


    “The market is compressed,” Prechter said in the note published yesterday. “When it finds a bottom and rallies, it will be sharp and scary for anyone who is short. I would rather be early than late.”


    http://www.bloomberg.com/apps/…aPCwImB7U3Kg&refer=stocks


    mfG Goldcore

    Passt zum derzeitigen Ösi-Bashing, doch diesmal als Nestbeschmutzung:


    Österreich ist pleite!


    Was Generationen aufgebaut, wurde im Welt-Casino verspielt
    von Friedrich Romig


    Hyperinflation – Logik der Ausweitung des Kreditvolumens


    Österreich ist pleite! Ganz offensichtlich bleibt als Ausweg aus den Casino-Spielen nur noch die gigantische Ausweitung des Kreditvolumens mit nachfolgender Hyperinflation, die alle Sparer weiter enteignet. Der Euro wird seinem Ruf als «Teuro» treu bleiben, und wir alle werden ärmer, nicht zuletzt durch die Steuerwalze, welche die neue Koalitionsregierung von Feymann und Pröll planmässig in Bewegung setzen wird. Die Politiker haben im Verein mit der Bankenmafia und den mediokren «Global player» in staatsnahen Betrieben und Holdings das Volksvermögen in wenigen Jahren verschleudert, welches Generationen mühsam geschaffen haben. Sie betrachten ihren «Desaster-Kapitalismus» (Naomi Klein) wohl als Voraussetzung für die «neue Weltordnung», in der die einfachen und geduldigen Bürger samt ihren Erben endgültig zu Opfern des «globalen Schafe-Scherens» (H. Wohlmeyer) werden. •


    http://www.zeit-fragen.ch/ausg…8/oesterreich-ist-pleite/


    mfG Goldcore

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    quote='StefKram',


    Ein weiterer Schwachpunkt ist sein absoluter Glaube an offizielle Statistiken. Darum sieht er auch überall das Deflationsgespenst und Verbraucher die nichts mehr kaufen, weil es ja morgen billiger ist.


    Die Preise lebensnotwendiger Güter werden weiterhin ansteigen, während die Deflation bei den meisten Anlage-Assets anhält. Die bisherigen leichten Preisrückgänge bei nur wenigen Lebensmitteln sind lachhaft, wenn es sich um eine "echte" Deflation handeln würde.


    So steigen z.B. die Mieten (und sogar die Taxitarife) in einer von Arbeitslosigkeit extrem gebeutelten Stadt wie Berlin an, obwohl die Hauspreise merklich zurückgehen. Wohnen muss jeder, ein Haus besitzen freilich nicht.


    Mieten steigen trotz leerer Wohnungen


    21.2.2009 0:00 Uhr


    Die Immobilienpreise sinken, aber die Mieten steigen. Häuser verlieren dramatisch an Wert, in einfachen Lagen bis zu 50 Prozent. Wohnungsunternehmen werfen dem Senat vor, indirekt Leerstand zu fördern.



    Denn nach Angaben des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) steigen die Mieten unaufhaltsam: um 2,5 Prozent im vergangenen Jahr. Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Berlin betrage 5,75 Euro je Quadratmeter im Monat – fast einen Euro mehr als im Jahr 2001.


    Wegen der stark steigenden Mieten in der Innenstadt werden oft auch junge Familien aus ihren Vierteln verdrängt: „Selbst wenn sie gut verdienen, können sich viele die Wohnungen nicht mehr leisten“, sagt Werner Oehlert.


    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Mietpreise;art270,2735553


    mfG Goldcore

    Der Milliardär George Soros macht sich stark für Eurobonds. Er glaubt, nur durch die Ausgabe solcher einheitlicher Bonds könnten die Geburtsfehler des € behoben werden und die drohende Krise der osteuropäischen Länder abgewehrt werden. Zahlmeister einer solchen Konstruktion wäre natürlich wieder einmal Deutschland. Dafür müsste dann aber die Struktur der EU verändert werden, weil es dann nicht weiter angeht, dass sich der Zahlmeister vom Empfänger überstimmen lässen muss aufgrund irgendwelcher Zwergstaateneitelkeiten.


    The eurozone needs a government bond market
    By George Soros


    Published: February 18 2009 19:32 | Last updated: February 18 2009 19:32


    The euro suffers from certain structural deficiencies; it has a central bank but it does not have a central treasury and the supervision of the banking system is left to national authorities. These defects are increasingly making their influence felt, aggravating the financial crisis.


    http://www.ft.com/cms/s/0/9e79…dd-932e-000077b07658.html


    mfG Goldcore

    Zitat

    quote='Königswasser'
    Bei QE (quantitative easing) sieht die Sache schon anders aus. Beim Anleiheverkauf an die eigene Notenbank per Dekret sowieso. (Hyper-)Infla kommt nur, wenn der Staat es versäumt, die eingeschossene Liquidität wieder herauszunehmen, nachdem sie ihren Zweck (Konsumankurbelung, Kreditmarktbelebung) erfüllt hat. Wir werden sehen, ob und wie Obama/Geithner/Bernanke die (noch gar nicht ausgegebenen!) Milliarden ihres Konjunkturprogrammes wieder einsammeln wollen.


    Das ist ungefähr das gleiche Problem, wie wenn man die Zahnpasta wieder zurück in die Tube bringen wollte. Das Geld wird nicht wieder eingesammelt werden. Wo, um Himmels willen, würden dann die Zinsen sein?

    Jetzt habe ich leider aus Versehen mein vorvoriges Posting gelöscht.


    Es ging darum, dass aus dem gestrigen Verdacht gegen Sir Allen Stanford, auf Antigua ein Schneeballsystem betrieben zu haben, heute bereits eine saftige Anklageerhebung geworden ist:


    SEC charges Stanford with fraud


    By Stacy-Marie Ishmael in New York and Joanna Chung in Washington


    Published: February 17 2009 17:02 | Last updated: February 17 2009 19:11


    US securities regulators on Tuesday charged Sir Robert Allen Stanford, the billionaire Texan businessman, with a “massive, ongoing fraud” through his Antigua-based


    The US Securities and Exchange Commission alleged that Stanford International Bank, in St John’s, Antigua, and one of several companies run by Mr Stanford, sold about $8bn in “certificates of deposits” by promising “improbable and unsubstantiated high interest rates”.


    http://www.ft.com/cms/s/7b159f…m%2Fhome%2Feuropeoffshore bank


    mfG Goldcore