Beiträge von goldcore

    Sieht fast aus - mit Ausnahme von Barrick - wie ein typisches goldseiten.de-Musterdepot. Und damit macht man Milliarden Miese?


    "In an interview with Mineweb, Pan American Silver Chairman Ross Beaty said Amaranth held 80 million Pan American shares for two years. Beaty said he held Amaranth “in exceptionally high regard,” adding that the hedge fund was “very big in the mining sector.”


    Among the mining stocks held by Amaranth are Anglo American, AngloGold Ashanti, Arch Coal, Barrick Gold, CVRD, Freeport-McMoRan, Glamis, Gold Fields, Goldcorp, Harmony, Inco, International Coal, Kinross, Massey Energy, Newmont, Pan American Silver, Peabody Energy, Phelps Dodge, Randgold Resources, Royal Gold, Silver Wheaton, Southern Copper, and Yamana Gold. "

    Zitat v. Marcher: "Da stellt sich mir folgende Frage:
    Wenn der Fond 6 Mrd. verloren hat, dann muss die ja jemand verdient haben."


    Ist die Frage dein Ernst? Wenn du mit Erdgasfutures long gehst, der Kontraktpreis aber in den Keller rutscht, dann verdient einfach die Gegenseite, die Shortseller. Für jede Longposition am Terminmarkt existiert auch eine Shortposition.

    Etwa 75% der weltweiten Dollarbestände befinden sich in ausländischen Händen. Der Dollar ist nicht einfach die US-Währung und spiegelt damit eben viel mehr als nur die Verfassung einer Binnenökonomie wider. Er ist auch, z.B. im Falle der an den US-Dollar gekoppelten chinesischen Währung, Weltproduktionswährung.


    Wäre dem nicht so, hätte es längst einen Monstercrash gegeben. Die USA bürden dem Rest der Welt mit ihrer nach herkömmlichem Masstab haarsträubend aus dem Ruder gelaufenen Ökonomie eher so etwas wie eine globale Steuer auf. Dies kann noch recht lange so weitergehen, in Zeiten von weiteren Kriegen und Terror, die ohne Zweifel anstehen, ohnehin.


    Was der Mann vom "Spiegel" aber gut heraushebt, so banal es auch sein mag, ist die treibende Funktion der Angst bei alledem. Es ist Angst, die die Leute in den Dollar treibt und (noch?) nicht wirklich zurück ins Gold, was sich so viele Goldbugs nicht recht erklären können.


    It´the fear, stupid!

    @ zarathustra


    Das von den Zentralbanken ausgegebene Geld ist natürlich zinsgebunden und kreditbasiert. Die hier in diesem Forum und bei den Goldbugs so vielzitierte Geldmengenausweitung "out of thin air" bezieht sich auf die absurd niedrigen Zinsen der vergangenen Jahre, weit unter der "realen" Inflationsrate, wie sie von offizieller Seite angegeben wird.
    Das japanische Experiment der Nullzinsgelpolitik, bei der Geld seit Jahren quasi verschenkt wurde, ist aber in der Tat einzigartig und ohne Vorbild. Ursprünglich ersonnen, um japanische Unternehmen zur Kreditaufnahme zu bewegen, ist daraus der möglicherweise verhängnisvolle weltweite Carry Trade -Wahnsinn hervorgegangen.
    Die Geldmenge M3 läßt sich durchaus ziemlich genau ermitteln, auch wenn sie für die USA seit März d.J. nicht mehr mitgeteilt wird. Ein Blick auf die letzten Seiten jeder Ausgabe des "Economist" zeigt, wo derzeit die größte Geldmengenausweitung stattfindet - nicht in den USA, sondern in der Eurozone und der sonstigen EU, z.B. im Falle von Dänemark gleich zweistellig.

    @emueq


    Der Feinheitsgrad in dem von dir angesprochenen Bereich spielt im Grunde keine Rolle und ist sogar auch regionalen und anderen Besonderheiten geschuldet, z.B. Kupferbeimischung bei einer so bekannten Münze wie Krügerrand wegen größerer Unempfindlichkeit.
    In Asien z.B. wird gern etwas Platin beigemischt aus ästhetischen Vorlieben heraus etc.


    Gruß


    goldcore

    Den Amerikanern wird es in diesem Jahr gelingen, zumindest ihr Budgetdefizit dramatisch zu verringern, voraussichtlich um über 100 Milliarden. Wie passt denn diese mächtige Veränderung um 30% in das Bild einer drohenden Rezession? Solche immensen Einnahmezuwächse innerhalb von nur einem Jahr wagt man sich in Deutschland ja nicht einmal in seinen kühnsten Träumen vorzustellen.


    "Das Haushaltsdefizit der USA liegt vermutlich deutlich unter den erwarteten Fehlbeträgen. Wie die Tageszeitung 'New York Times' in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, könnte das Defizit im US-Etat 100 Milliarden Dollar geringer ausfallen, als befürchtet. Grund hierfür ist ein deutlich gestiegenes Steueraufkommen. Nach Angaben der Zeitung will das Weiße Haus am Dienstag bekannt geben, dass der US-Fiskus in diesem Jahr 250 Milliarden Dollar mehr einnehmen wird, als im letzten Jahr. Bislang hatte die US-Regierung mit einem Haushaltsdefizit von etwa 423 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2006 gerechnet. "

    Wie es aussieht, entstehen derzeit auch recht originelle Anlageprodukte rund um die Edelmetalle. Inzwischen auch schon eine Kombination aus Lebensversicherung und Silber. Vielleicht interesanter als ein ETF ohne physische Hinterlegung:


    Herr Mag. Pitschmann, Geschäftsführer der Vienna-Life Lebensversicherung AG, einer 100 % igen Tochter des Wiener Städtischen Konzerns, einem der BigPlayer in Zentral- und Osteuropa, und J.P. Schumacher, Lion Capital Group, gaben silberinfo, der ersten deutschsprachigen Börsenbrief und Online-Plattform über Silber, folgendes Exklusiv-Interview.


    silberinfo: Herr Pitschmann seit einigen Wochen ist die Vienna-Life Police „ Silver“ auf dem Markt; welche Vision führte dazu, diese ins Leben zu rufen?


    Herr Pitschmann - Vienna Life: Ich bin selber seit 7 Jahren ein begeisteter und überzeugter Silberbulle. Ich habe fast jede Publikation von Ted Butler, David Morgan, Jason Hommel, etc. gelesen. Mich mit Silber, bzw. Edelmetallen zu beschäftigen, ist mein Hobby. Es ist doch einfach perfekt, sein Hobby im Beruf umsetzen zu können.


    silberinfo: Bitte erklären Sie unseren Lesern in wenigen Worten die „Funktionsweise“ des Silver Funds. Ferner, was macht diesen Fund so attraktiv?


    Herr Pitschmann - Vienna Life: Verwaltet wird der Silver Fund auf einem Treuhandkonto bei der Bank Frick & Co. AG, einer Liechtensteiner Privatbank, und es wird jede Woche ein NAV bewertet, also wie bei einem klassischen Fonds. Die Attraktiviät unseres Produktes ist sicherlich das fast ausschliessliche Investment in Silberanlagen (Aktien, Anleihen, phyisches Silber, etc.), aber natürlich auch unser Advisor, Jean Pierre Schumacher, von der Lion Capital Group in Zürich. Er wurde übrigens von Lippers im Jahr 2005 für den besten Goldfonds (TopGold) ausgezeichnet.


    Herr Pitschmann -Vienna Life: Wir stehen schon seit geraumer Zeit mit der Bank Frick & Co. aus Balzers in geschäftlicher Beziehung. Wir haben sogar vor kurzer Zeit eine 25 %ige Beteiligung an diesem Unternehmen erworben. Wir schätzen die Vorteile einer liecht. Privatbank.


    silberinfo: Nach Angaben der Vienna Life war die Erstausgabe am 10. Januar 2006, uns würde interessieren mit welcher Summe der Silver Funds ins Leben gerufen wurde.


    Herr Pitschmann -Vienna Life: Wir sind mit 2 Mio. CHF gestartet. Der NAV steht mittlerweile schon bei über 120.


    silberinfo: Jedes Produkt hat eine Zielgruppe, Herr Pitschmann - Vienna Life …Ihre Meinung dazu?


    Herr Pitschmann - Vienna Life: Zielgruppe ist für mich Jedermann/-frau. Wer will nicht ein Investment haben, dass eine Upside Chance von ein paar Hundert, ja vielleicht sogar 1000 % hat. Wenn man bedenkt, dass Silber 1980 zum heutigen Geldwert einen Kurs von ca. 125 US-Dollar hatte und ungeleveragte Minen oft einen 3er – 5er Hebel auf den Silberkurs haben, möchte ich die Rechnung nicht weiterspinnen, sonst würde man mich wahrscheinlich als unseriös bezeichnen. Allerdings sollte man durch das bestehende Risiko und die grosse Volatilität des Produktes nur 10 – 20 % der frei verfügbaren Eigenmittel in dieses Investment fliessen lassen. Ich persönlich habe allerdings einen wesentlich höheren Anteil, da ich überzeugt bin, mit diesem Investment einen idealen Hedge gegen Inflation sowie gegen die immer mehr aufkeimende politische und wirtschaftliche Unsicherheit habe.

    [quote]Original von Genesis
    Aber es ist doch wirklich zum Ko..en, wenn man quasi mit Ansage vorhersagen kann:
    "Hey, gleich kommt Shorty und wirft sein (nicht vorhandenes) EM wie blöd auf den Markt..."



    So sicher wie Shorty kommt auch Longy. Termingeschäfte funktionieren nur mit mindestens 2 Teilnehmern, Käufern und Verkäufern.
    Verdienen kannst du nur , wenn dir beide Positionen vertraut sind, zur jeweils rechten Zeit allerdings.

    @ wayne


    imho ( in my humble opinion)
    pm (precious metals)


    Die Frage nach Long-und Shortpositionen ist doch nicht dein Ernst, oder doch?


    Du setzt mit einer Longposition auf steigende Preise und umgekehrt verplichtest du dich beim Eingehen einer Shortposition zur Lieferung der Ware zu einem niedrigeren Preis - Termingeschäfte also.