Beiträge von goldcore

    ........bei meinem intellektuellen Tiefgang war ich einfach nicht im Stande Zahlen und Fakten zu finden!? ;(
    Bei der Comex gekuckt, fand alles außer die Silberbestände. ?)


    Wer kann da denn Abhilfe schaffen!? [smilie_blume]


    http://www.silverseek.com/arti…te-513511950-ounces-11731


    COMEX SILVER INVENTORIES


    SEPT 2012 = 138 million oz (approx)


    MAY 2013 = 165 million oz


    In the past nine months the COMEX has increased its Registered and Eligible silver inventories 20% at approximately 27 million ounces.


    http://srsroccoreport.com/the-…rading-like-a-base-metal/

    :
    die aktuellen unzenpreise decken doch die kosten vieler minen garnicht mehr


    Ja und ? Dann muss die Mine, wie jedes andere unrentabel gewordene Unternehmen, eben zumachen. Genau das ist doch schon vielfach geschehen vor der Renaissance des Rohstoffsektors. Das durch Minenproduktion ständig hinzukommende Gold ist nur einer unter vielen Faktoren, die den Goldpreis ausmachen. 95% des je geförderten Goldes sind vorhanden zum Kauf oder Verkauf.

    ---COT-Report--Silber u. Gold extrem bullisch


    Wenn auch nur annähernd die Hälfte zutrifft,ginge es uns ja gut.


    Die COT-Analysen sind doch reine Auslegungssache nahe an der Glaskugel. Schreibt er auch davon, dass die Silberbestände in den Comex-Warenhäusern zur Zeit auf einem Rekordstand sind ? Noch nie lag soviel physisches Silber, das bei Fälligkeit abgeholt werden kann, dort. Für die gegenwärtige Lage jedenfalls kann man an den Terminmärkten eher von einer Silberschwemme reden, gemessen an den sonst üblichen Einlagerungsquoten. Wer will, stellt seinen Long-Kontrakt fällig und holt sich die Ware ohne Probleme.

    .


    „...Today Egon von Greyerz told King World News that delays from Swiss gold refiners have expanded to a stunning 5 weeks. KWN readers need to remember that the Swiss refiners refine over 75% of the world’s gold supply. ...“


    Ich hatte einmal vor mehreren Jahren mit einem Mitarbeiter der Münze Österreich gesprochen. Der sagte damals, daß die ganzen Goldverarbeitungsskapazitäten sehr unelastisch seien. Wenn es einmal für eine Zeit einen größeren Bedarf gibt, kann man deshalb nicht gleich irgendwo ein neues Werk aufstellen und außerdem sei die Auslastung schon bei normaler Nachfrage hoch. Auf ein Massenprodukt wie so manches deutsche Auto muß man manchmal auch viele Wochen warten. Ich glaube, man sollte das mit den derzeitigen Lieferfristen nicht zu hoch hängen, das sind eben einige mittelständische Betriebe in der Schweiz, die in diesem Metier traditionsgemäß den allergrößten Bedarf auf sich vereinigen und eben nicht mehr als soundsoviel Schichten fahren können.

    Ist das nun alles falsch, gelogen, was über die Daten aus USA geschrieben wird ? Ist es falsch oder richtig, dass sich die USA langsam erholen, während die EU immer tiefer im Sumpf versinkt ?


    Amerika lässt die Euro-Zone richtig alt aussehen


    Die USA haben wieder die wettbewerbsfähigste Wirtschaft – Europas Staaten steigen ab. Alarmierend: Nicht nur Südeuropas Krisenländer fallen zurück, auch Staaten wie die Niederlande oder Finnland.


    Von Anja Ettel, Tobias Kaiser und Holger Zschäpitz


    Die Vereinigten Staaten sind als unangefochtene Supermacht zurück: Die Ökonomie erholt sich von der Wirtschaftskrise weit besser als andere Regionen der Welt, der Dollar gewinnt wieder weltweit an Ansehen, die Wall Street notiert auf Rekordhoch, und die Förderung neuer Energievorkommen machen das Land unabhängiger vom Rest der Welt.


    http://www.welt.de/wirtschaft/…richtig-alt-aussehen.html

    Hier wird Klartext gesprochen, nachdem der sog. europäische Fiskalpakt gescheitert ist, bevor er überhaupt in Kraft treten konnte. Es wird keine Schuldenbremsen oder ähnliches geben, mit denen Merkel & Co noch bis vor kurzem versucht haben, dem im Hamsterrad sich abstrampelnden deutschen Wahlvolk Sand in die Augen zu streuen.


    Der Fiskalpakt ist tot: Das Ende der EU hat begonnen


    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 30.05.13, 02:51


    Das Scheitern der EU-Kommission mit dem Spar-Programm für Europa markiert das Ende der EU, wie wir sie kennen. Darüber können sich jedoch auch die Euro-Gegner nicht freuen. Denn nun geht es ans Zahlen: Schulden, Derivate, überforderte Rentenkassen werden ihren Tribut fordern. Die Deutschen haben in diesem Endspiel keine guten Karten.


    http://deutsche-wirtschafts-na…ende-der-eu-hat-begonnen/




    http://deutsche-wirtschafts-na…ende-der-eu-hat-begonnen/

    Der eine sagt so, der andere so. Jede Seite hat ihre Argumente. Für gewöhnlich bleibt ein Währungstrend aber für etliche Zeit intakt. Über 60% der internationalen Währungsreserven bestehen immer noch aus Dollares.
    Comeback des Greenback – Der Dollar ist wieder wer


    Viereinhalb Jahre nach dem Lehman-Debakel ist vom Niedergang der US-Währung keine Rede mehr. Experten rechnen mit dem Wiederaufstieg des Dollar. Sogar eine Parität zum Euro scheint möglich. Von Daniel Eckert


    Die Bedeutung des Dollars als Reserve-Währung ist zuletzt zwar etwas zurückgegangen. Dennoch bleibt die US-Devise das dominierende Wertaufbewahrungsmittel. Die letzte Erhebung des Internationalen Währungsfonds (IWF), die sich auf das vierte Quartal 2012 bezieht, gibt den Dollar-Anteil mit 61,8 Prozent an. Zum Vergleich: Der Euro brachte es nur auf 23,9 Prozent aller bekannten Bestände. Die noch 2008 weit verbreitete Erwartung, der Greenback könne seinen Status als Leitwährung verlieren, hat sich damit als verfehlt erwiesen. Verloren hat eher der Euro, der es vor fünf Jahren auf 25,5 Prozent der Devisenreserven brachte. Die Schuldenkrise hat ihn einiges an Ansehen gekostet.


    "Der Dollar ist nicht ohne Fehl und Tadel, die Frage ist nur: Was ist die Alternative?" fragt Raiffeisen-Experte Mayr.


    Es gibt noch einen anderen Grund, weshalb der Dollar auch gegenüber dem asiatischen Rivalen wieder Zähne zeigt. Während die Konjunkturzahlen aus China zuletzt enttäuschten, findet in den USA eine Reindustrialisierung statt. "Anders als wir in Europa haben die Amerikaner weitgehend darauf verzichtet, Strukturreformen durchzuführen. Dafür setzen sie jetzt mit Nachdruck auf die Karte billige Energie, zum Beispiel indem sie im großen Stil Fracking erlauben", sagt Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank.
    http://www.welt.de/finanzen/ge…ollar-ist-wieder-wer.html


    Dass das Jobwachstum in USA unzureichend ist, bestreitet doch auch dort niemand. Auch entstehen, ähnlich wie in Deutschland, noch vor allem Billigjobs, von denen allein man nicht mehr leben kann. Deshalb der Anstieg der Food Stamp-Bezieher. Analog dazu der Anstieg von prekären Jobs, Zeit- und Leiharbeit usw. in Deutschland und immer mehr Aufstocker mit Zusatzleistungen vom Amt. Ob man das nun den Tatsachen entsprechend hart als Essensbeihilfe oder im geschönten Beamtendeutsch gnädig als Aufstockung bezeichnet, ist doch eigentlich egal. Es geht letzlich bei all diesen Ratings und Bonitätseinschätzungen um die Zukunftsaussichten, also ob die USA mit ihren extrem niedrigen Gaspreisen auf längere Sicht wieder deutlich mehr Industriearbeitsplätze schaffen und Investitionen anlocken können oder nicht, während hierzulande die Energiekosten explodieren.


    Zitat

    Und die Aktienmärkte jubilieren und täuschen heile Welt vor....


    Das kann man so sehen, andererseits herrscht totaler Anlagenotstand mit Negativzinsen bei anhaltender Flutung mit billigem Geld. Und die Unternehmen an den großen Börsen machen noch gute Gewinne, rationalisieren und drücken die Löhne und entlassen viele Leute. Klingt zynisch und ist es auch aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive.
    Es gibt aber keinen direkten Zusammenhang von Vollbeschäftigung und hohen Aktienkursen.


    "Wer aber 1955 in deutsche Aktien investierte und Ende 1973 wieder ausstieg, erzielte nur eine jährliche Rendite von 6 Prozent. Das war zwar kein schlechtes Ergebnis, doch im Deutschland nach dem 2. Weltkrieg vergleichsweise schwach. Nur wer zwischen 1959 und 1964 - also mitten in der Vollbeschäftigungszeit - in den Aktienmarkt einstieg, verdiente noch weniger. Das bedeutet letztlich: Die Kurse stiegen am langsamsten, als die Beschäftigung besonders hoch war."


    http://www.faz.net/aktuell/wir…n-die-hoehe-12168040.html

    Zitat

    quote='Desertfighter','index.php?page=Thread&postID=855631#post855631'] Foodstamps bei 89 Mrd. Dollar




    Im Schnitt erhält eine anspruchsberechtigte US-Familie ca. 230 Dollar monatlich über das Food Stamp-Programm. Kindergeld gibt es keines, welches in D schon allein mit 70 Milliarden Euro pro Jahr zu Buche steht, also jener Summe, die das immer als Superkrisenindikator herausgestellte US-Food Stamp-Programm insgesamt ausmacht. Hinzukommen in D noch zahllose andere Sozialleistungen wie Wohngeld und dergleichen, von denen eine einkommensschwache US-Familie nur träumen kann.


    Man hat hierzuzlande nur eine weichere Namensgebung als die aus der Depressionszeit stammende Bezeichnung Food Stamp (Essensmarke). Beim Food Stamp-Programm werden die Zahlungen inzwischen mehrheitlich digital abgewickelt über Handy.
    Kurzum, im Vergleich zu den Sozialzahlungen in Deutschland ist das Food Stamp-Programm auch in seiner jetzigen Höhe nur ein laues Lüftchen. Wenn das ein verlässlicher Anlasspunkt für weitere Entwicklungen sein sollte, wäre Deutschland schon seit 40 Jahren am Ende, weil hier eben die Sozialzahlungen in der Summe ständig stark angestiegen sind.

    "4. Die Affinität der Türken zum Golde läßt bei steigendem Wohlstand
    sicher nicht nach. Der "Goldexporteur" wird demnächst und ausgleichend
    gewaltig importieren müssen."


    Edit: Zur Größenordnung der Story und deren Einordnung sei ergänzend folgender Hinweis gestattet. Bei einer Weltgoldförderung von ca. etwas mehr als 200 Tonnen im Monat, hätte damit der vormalige Goldexporteur fast 10% der Weltgeldmenge im Zeitraum absorbiert. Selbstverständlich vorausgesetzt, die verlinkten Zahlen sind stimmig und geben den Handelsbilanzsaldo wieder.


    Die Goldimporte der Türkei sagen weniger über den Bedarf im eigenen Land aus. Ob der nun so sprunghaft angestiegen ist, darf bezweifelt werden. Die Türkei ist vielmehr ein Gold-Transitland, wobei vor allem der Iran sich seit einiger Zeit schon unter Umgehung der Handelssanktionen sein Gas von den Türken in Gold bezahlen läßt. Ein Teil wird auch über die Vereinigten Arabischen Emirate abgewickelt:


    "Nach In-Kraft-Treten der Sanktionen im letzten Jahr sind die türkischen Goldexporte in den Iran deutlich gestiegen; und der Großteil des türkischen Edelmetalls wurde vom Iran gekauft. Offiziellen Daten aus der Türkei zufolge stieg die Menge an Gold, die in die Vereinigten Arabischen Emirate versandt wurde, gegenüber dem Vorjahr um 753,8%. "


    http://goldnews.bullionvault.d…sanktionen_gegen_den_iran

    Ohne nun Chartechniker zu sein, aber so viel Bauchgefühl und Beobachtungsgabe kann eigentlich jeder haben ... Wenn sich der Goldpreis beim nächsten Anlauf nicht über mindestens 1580 oder besser noch 1620 halten kann, würde es ganz brenzlig werden. Die jetzt überall beschriebenen massigen physischen Nachkäufe hatte es bei früheren Preiseinbrüchen auch gegeben. Aber irgendwann haben dann mal alle Privaten, die in der gegenwärtigen Lage bereit sind, bei über Dollar 1000/Oz physisch einzusteigen, das auch getan. Die Papiermärkte interessiert das Ganze erst wieder richtig, wenn sich nochmals eine größere Bewegung nach unten anzetteln ließe. Dazu muss es aber vorher eine Erholungsbewegung gegeben haben so etwa im Bereich von 1500/Oz.


    Aus der österreichischen Tageszeitung "Die Presse":


    Was wir jetzt sehen, ist eine klassische Gegenbewegung, die nach jedem Crash auftritt. Charttechniker würden sagen, der wie ein Stein aus dem Trendkanal herausgefallene Kurs versuche, dorthin wieder zurückzukommen.


    Der Trendkanal führt aber nach unten. Eine Erholung des Goldpreises bis in die Gegend von 1500 Dollar je Feinunze wäre also nichts anderes als eine Rückkehr in den mittelfristigen Abwärtstrend. Eine Trendwende würde sich erst oberhalb von 1580 Dollar abzuzeichnen beginnen.


    Das wahrscheinlichste Szenario ist also, dass der Goldpreis zunächst in die Gegend von 1500 Dollar zurückschnellt (was die Möglichkeit bietet, Papiergoldbestände etwas gewinnbringender als jetzt abzustoßen) – und dann wieder in den Abwärtstrend dreht.


    Wohin die Reise dann geht, entscheidet sich spätestens in der Gegend knapp über 1300 Dollar, wo ein starker Widerstand liegt. Ins Endlose fallen kann die Notierung aber auch nicht mehr: In der Gegend von 1000 Dollar kommen wir in die Region der Produktionskosten der teurer produzierenden Minen. Die müssten dann ihre Produktion wohl einstellen, was das (zuletzt eher reichliche) Angebot verknappen und damit den Preis stützen müsste.


    http://diepresse.com/home/wirt…/home/wirtschaft/index.do

    Das Gold ist das gleiche geblieben, die Kaufkraft und damit die Pfandfähigkeit hat sich entsprechend verringert:


    Gold-Preissturz kostet Notenbanken 426 Milliarden


    Der Absturz des Goldpreises lässt die Reserven der Notenbanken schmelzen. Während einige Länder nun günstig Gold nachkaufen wollen, haben andere ein großes Problem – beispielsweise Zypern.


    Der Goldpreiseinbruch hat Spuren bei den Zentralbanken hinterlassen. Die stark fallende Notierung schmälerte den Wert der Reserven um 560 Milliarden Dollar (426 Milliarden Euro).


    Damit zählen Zentralbanken zu den größten Verlierern, denn sie halten laut den Daten des World Gold Council 31.695 Tonnen Gold, was 19 Prozent des gesamten abgebauten Golds der Welt entspricht.


    http://www.welt.de/finanzen/ar…anken-426-Milliarden.html

    Denn all diese Ratgeber haben milliardenschwere Wetten auf einen sinkenden Goldpreis laufen. Mit diesen Wetten kompensieren sie ihre Verluste, die durch den Absturz des Goldpreises auflaufen.


    Der Fasching ist leider vorbei. Diese "Ratgeber mit milliardenschweren Wetten auf einen sinkenden Goldpreis" kompensieren gerade eben keine Verluste, sondern haben soeben dadurch milliardenschwere Gewinne eingefahren. Hofffentlich war dieses Posting nicht ernst gemeint, denn ansonsten ließe es tief blicken in das ökonomische Verständnis des Verfassers.

    Ist das Vertrauen in die Geldpolitik der wichtigen Industriestaaten zurückgekehrt?


    Sie drucken massig Geld und trotzdem herrscht überall Rezessionsangst; die Angst vor Rezession ist bei den Finanzmarktakteuren größer als die Angst vor der Währungspolitik der Industriestaaten; das Wachstum in China geht zurück; den Menschen werden überall höhere Steuern und Abgaben aufgebürdert. Andere haben ihr Geld schon längst in Großstadtimmobilien angelegt ... die dortigen Preissteigerungen sollte man nicht mit Inflation verwechseln, schließlich stehen die Leute dort Schlange, um eine Wohnung als Mieter zu ergattern und müssen die steigenden Mieten mitgehen. Das ist eher Deflation, weil das Geld für andere Konsumausgaben fehlt.


    Fakt ist, dass die entsprechenden Akteure dem Gold immer noch leicht eins auswischen können, und zwar heftig. An dieser harten Lektion führt kein Wunschdenken vorbei. Und was würde es tatsächlich bedeuten, wenn die neuen EU-Richtlinien zur Abfolge von Bankenrettungen dann einmal greifen, wenn nach den Aktionären, den Gläubigern und Sparern auch die Staaten noch vor dem Auszahlen von ESM-Geldern einen Beitrag leisten müssen ? Ja womit denn ? Draghi hat doch bei Zypern schon angedeutet, wo in einem solchen Fall einzig noch etwas zu holen wäre, beim Zentralbankgold. Davon hat Portugal viel mehr als Zypern und andere pleitegefährdete Staaten auch. Wenn man weiß, dass man dieses Länder über ihre Goldreserven unter Druck setzen kann, dürfte das kaum preistreibend sein.


    Jeder, der am Terminmarkt aktiv teilnimmt und einen Silberfuture bis zur Fälligkeit hält, kann sich diesen physisch ausliefern lassen. Mit Zusatzkosten, die marginal sind im Vergleich zu den Endabnehmerpreisen in Form von geprägten Münzen bei den zahllosen zumeist winzigen Edelmetallhändlern. An der Comex herrscht (noch) Lieferverpflichtung, wenn dies vom Kontrakthalter gewünscht wird. Warum also machen nicht viel mehr von jenen, die immer von Lieferengpässen und Knappheit reden, davon Gebrauch ?


    Dass ein kleiner Edelmetallhändler nach einem Preissturz seine zuvor wesentlich teurer eingekaufte Ware dann nicht nah am aktuellen Spotpreis abgeben wird, ist doch völlig klar, das würde ihn ja über Nacht in den Ruin treiben. Er selbst jedoch könnte jederzeit, wie das doch auch die gesamte Schmuckindustrie macht, spotnah einkaufen. Dafür muss man eben in den Terminmärkten engagiert sein.

    Man nehme es mit Demut, im nachhinein war es ja so vorhersehbar, daß die Unterstützung fällt.


    Und wie geht es weiter ? Nächste Unterstützung 1470, wird wohl auch noch fallen nach einem wahrscheinlichen kurzen Relief Bounce nach oben Anfang nächste Woche, wie es ihn nach solchen mächtigen Abverkäufen meistens gibt. Übernächste Etappe dann 1400.


    Und wenn von dort ab es nicht wieder kräftig aufwärts gehen sollte und nicht auch noch der letzte kleine Spekulant völlig traumatisiert das Papier-Schlachtfeld verlassen haben sollte, dann Gute Nacht Gold für dieses Jahr.


    Die Future-Märkte beim Gold sind mächtig, sehr mächtig und vor allem können sie unglaublich rasche Bewegungen nach unten orchestrieren. Könnte auch eine heftige bevorstehende Korrektur der verwöhnten Standardaktienmärkte vorwegnehmen, alles schon dagewesen in den letzten Jahren.


    Gespannt darf man sein auf die Verkaufspreise der Goldhändler ab Montag. Die werden wohl alle das Schild mit den Betriebsferien raushängen oder so gut wie nichts rausrücken.

    Was ist denn davon zu halten ?


    It's official, gold is in recession. Five reasons why it will continue to go lower


    Increasing evidence that gold is fairly priced:


    A correction after gold's near 20-year bear market had a certain inevitability to it, but at current levels not even the most ardent backers argue that the metal is seriously undervalued.


    Compared to other commodities including oil, silver, other metals, and stocks gold is now priced close to historical ratios and appears overvalued on a 10-year horizon.


    Plot gold against the consumer price index starting in 1975 and today's price is double the historical average, suggesting gold is 100% overvalued in terms of real purchasing power.


    Gold is increasingly seen as just another asset class, with rotation in and out, now that the fundamentals of the gold market are more in line with historical trends and other investment vehicles.


    http://www.mining.com/its-offi…email&utm_campaign=digest


    Und das kommt hinzu ...


    Stabilitätsanker USA: In den Augen der Investoren nicht umzubringen


    Im abgelaufenen Quartal haben ausländische Anleger mehr US-Staatsanleihen gekauft als in jedem anderen ersten Quartal seit 2009.


    Die Positionen internationaler Investoren nähern sich dem Wert von 3 Billionen Dollar. Attraktiv werden Investments in der US-Währung durch die Krise in Europa, die den Euro belastet, und die Abwertung des Yen in den vergangenen Monaten.


    In den drei Monaten bis Ende März stieg das Volumen an Treasuries, das die US-Notenbank Federal Reserve im Auftrag ausländischer Zentralbanken hält, um 63,5 Mrd. Dollar auf 2,95 Billionen Dollar. China, der größte ausländische Gläubiger der USA, erwarb über die vier Monate bis Ende Januar die meisten Treasuries seit 2011.


    China tritt erneut als Käufer auf, nachdem das Land seine Bestände über mehr als ein Jahr abgebaut hat. Von Oktober bis Ende Januar hat das Land Treasuries für 110,9 Mrd. Dollar gekauft und hält jetzt 1,26 Billionen Dollar.


    http://www.format.at/articles/…r-usa-in-augen-investoren


    Also was hat das alles zu bedeuten mit Blick auf die Edelmetalle ?

    Es wirft sich sofort die Frage auf,ob die Rettungsmaßnahme für Zypern ein Einzelfall bleibt,
    wie es die Verantwortlichen u.insbesondere Dijsselbloem bekräftigen... 8) ,oder ob hier eine übertragbare
    Schablone z.B. für Spanien erprobt bzw. angelegt werden soll...... [smilie_denk]


    Gruß
    Golden Mask


    Ich glaube, es bleibt ein Einzellfall, weil Zypern nicht viel mehr als eine gewaltige Schwarzgeldwaschmaschine in der Eurozone ist. Unglaubliche Milliardenbeträge wurden durch den völlig überzogenen Bankensektor eines Landes gezogen, das gerade mal auf die Einwohnerzahl von Köln kommt und sonst außer Sonne und ein wenig Landwirtschaft nichts zu bieten hat. Natürlich hätte auch Zypern, wie Griechenland, niemals Mitglied der Eurozone werden dürfen. Die enorm mächtige Eurolobby und die USA aber wollten das unbedingt.


    Man sollte nicht vergessen, dass man ihnen nun trotzdem die im Vergleich zum BIP gigantische Summe von 10 Milliarden aus vor allem mit deutschen Bürgschaften versehenen ESM-Geldern überreichen wird nach der Haircut-Aktion.
    Natürlich wäre Zypern nie und nimmer systemrelevant. Ließe man die im Moment total insolventen zypriotischen Banken aber morgen pleite gehen, wäre vor allem russisches und englisches Schwarzgeld in vielfacher Milliardenhöhe weg. Die kleinen Sparguthaben der ansässigen Bevölkerung könnte man ohne jede wirkliche Not dann garantieren, selbst in Eurowert, denn ohne diese Aktion der EU hätte Zypern ab kommender Woche wieder das zypriotische Pfund, was eigentlich angebracht wäre.


    Für die anderen Südländer, Spanien zuvor, ist es eben ein Warnschuss: Die absurd hohen ESM-Gelder stehen bereit für deren Banken, der deutsche Michel wird bürgen und später im Notfall auch zahlen, aber jetzt müsst Ihr eben die ganzen versprochenen Reformen durchziehen. Interessant wäre auch, wenn die zypriotischen Banken nun im Zuge dieser ganzen Aktion erstmalig an die Behörden in UK und Russland melden würden, wessen Geld überhaupt sie da einbehalten. Denn die nicht gezahlten Steuern müssten ein Vielfaches der nun zwangsenteigneten Summen sein, für die die verarschten Eurobürger ja nach dem Haircut weiterhin zu 90% bürgen. Das zwergenhafte Zypern mit seinem bankrotten Finanzsektor ist offiziell der zweitgößte Investor in Russland, das ist doch nur noch lächerlich.