Ein Blick in GG Art. 57 klärt uns hier auf, dass dann der amtierende Bundesratspräsident - begrenzt für maximal 30 Tage als Stellvertreter der Bundespräsidenten - dessen Aufgaben übernimmt.
Derzeit wäre dies Horst Seehofer - Der Ministerpräsident von Bayern
Grundsätzliche Frage:
Welche/r "politische Linie" würde in diesem Falle der Herr Ministerpräsident Seehofer folgen/umsetzen? - Nebenfrage: wäre er das (MPr) und aktueller Bundesratpräsident dann überhaupt noch gleichzeitig? - denn es gäbe ja einen(?) potentiellen Interessenkonflikt über das gleichzeitige Innehaben von mehreren -nicht nur in der Legislative mit gegensätzlichen/unterschiedlichen Rollen bzw. Aufgaben versehenen- Ämtern...
Weitergedacht, die sicher auch 'akademisch' interessante Frage was ein CDU-BPr (Wulff) tun oder nicht tun würde, was ein CSU-30Tage-BPr (Seehofer) tun oder nicht tun würde? und natürlich vice versa