Beiträge von Homm13

    Zitat

    Original von Arthur


    Sehr richtig. So schlimm wird der Crash nicht. Interessant wird die Zeit danach - entweder legt man die Steine für eine Zukunft, die viel besser sein kann als heute, oder es gibt überall Sozialismus - mit bekannten Folgen.


    Jep, Optimismus ist angesagt, nicht dieses ständige Untergangsgeschwafel. Diese kommende Krise ist eine einmalige Chance nachher in einer besseren Zukunft zu leben. Voraussetzung hierfür ist, dass man nicht aufs falsche Pferd setzt, also sprich Überwachungsstaat und DIVERSES... :rolleyes:

    Mit Gold kaufe ich mir dann Beziehungen zu regionalen Beamten, wenn ich sie nicht jetzt bereits habe ;) Da bekommst Du dann alles und den Plünderern gehts an den Kragen. ;) Mit was willst Du denn sonst zahlen, Papier nimmt dann keiner mehr...Ach ja zum Thema verschmutztes Wasser...schon mal was von Katadyn gehört??!
    Ach ja das Zusammenbrechen der Lebensmittelversorgung halte ich für einen absoluten Schwachsinn, das nur zur Info...Regionalwährungen haben in der Regel den gleichen Charakter wie das jetzige Inflationsgeld, nämlich auf lange Sicht den Wert NULL, glaubst Du die Leute fallen dann 2 mal drauf rein??


    Zur Erinnerung:


    Geld
    Unser Geld ist durch Gold und Devisen der Zentralbank abgesichert (s.a. »Girokonto«)


    Unser Papiergeld ist genau das: Papier. Der Bäcker gibt uns dafür Brötchen, und der Autohändler Autos, nicht weil diese Scheine einen Anspruch auf einen Staatsschatz irgendwo in den Kellern der Bundesbank in Frankfurt verbriefen - das tun sie nämlich nicht -, sondern weil er weiß, daß er mit diesen Scheinen seinerseits etwas bezahlen kann.
    Früher war Geld, ob in Form von Gold, Silber, Kamelen, Muscheln oder Zigaretten, auch aus sich selbst heraus geschätzt und wertvoll, und deshalb haben viele Menschen auch heute noch die vage Vorstellung, daß die Scheine in unseren Geldbörsen eine Art Ersatzgutscheine sind, um uns das Herumschleppen des »echten« Geldes zu ersparen.
    Diese Zeiten sind aber lange vorbei. Im London des 17. Jahrhunderts, in den Kindertagen des Papiergelds, stellten Juweliere ihren Kunden gegen Gold Bescheinigungen des Inhalts aus, daß die Kunden jederzeit das Gold zurück verlangen konnten; diese Scheine wurden später übertragbar und ersparten damit den Besitzern bei größeren Transaktionen sehr viel Mühe: statt des »echten« Geldes zahlte man mit Scheinen; dem Verkäufer war das einerlei, denn er
    konnte jederzeit beim Juwelier das »echte« Geld zurückverlangen.
    Heute dagegen bürgen weder private noch staatliche Notenbanken für irgendwelche Werte hinter dem Papiergeld, das sie drucken. Als letzte hat die amerikanische Notenbank die Verpflichtung widerrufen, jederzeit zu einem festen Preis ihre Dollarscheine gegen Gold zurückzutauschen (am 15.8.1971); seitdem verbrieft Papiergeld weltweit nur noch das Recht, daß wir damit unsere Schulden abbezahlen dürfen (gesetzliches Zahlungsmittel); davon abgesehen ist es aus sich selbst gesehen völlig ohne Wert.


    Lit.: E.V. Morgan: A history of money, London 1965, R. Sedillot: Muscheln, Münzen und Papier. Geschichte des Geldes. Frankfurt 1995.


    P.S Ich hasse die asymmetrische Informationslücke ;)

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    Original von Arthur


    Womit denn sonst? Mit 10 Jahre alten, vertrockneten Zigaretten? Nein, Gold ist eine gute Absicherung. Abgesehen davon, dass ein Crash zwar möglich ist, diese ganzen Szenarien mit Hungersnöten, Selbstversorgung und vagabundierenden Wilden aber extrem stark übertrieben sind.


    Jep, denn es wird dann wieder nach einem kurzen Crash auf höherem Niveau weitergehn... ;) Das war schon immer so und wird auch immer so sein oder leben wir heute nicht besser als die Leute im 17.Jahrhundert??! ...

    @ Albus:


    Mit Gold kann man dann günstig Solarkocher (Gaskocher,Spirituskocher etc.) und Wasseraufbereitungsanlagen kaufen und eine lokale Sammelstelle aufmachen ist doch klar ;) Kochen in der Gemeinschaft ist doch auch schön, Netzwerke sind immer gut. ;) Do it Like good old Rothschild der alte Schmuggler...
    Eventuell bekommt man dann sogar eine günstige Mikrowellenwaffe :D :D Kleiner Spaß...

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    Original von Ag.Man
    Hört sich für mich an, wie das Halten vom physischem Gold. Wenn das wirklich so profitabel ist, wieso verkauft man diese Tipps so günstig???


    Na dann google mal, das klingt ja fast wie die Sache mit "Lebensprognose und Co", sehr dubiose Geschichte würde ich da behaupten.


    Faustus Eber*e ist immer nicht weit entfernt von solchen Internet-Geschichten... X( X( X(

    Am Ende war ja das gesamte Geld des Landes kaum mehr was wert, das zum Thema Wertstabilität von bedruckten Papier.
    Voltaire bringts eben auf den Punkt: "Papiergeld kehrt irgendwann zu seinem wahren Wert zurück - Null" ;)

    Inflation
    Die deutsche Hyperinflation von 1923 war absoluter Weltrekord??


    Im Januar 1923 kostete ein Dollar in Deutschland 17.000 Mark, im Juni 4 Millionen Mark und zum Höhepunkt der Inflation im November 4000 Milliarden Mark; ein Pfund Brot kostete im November 1923 250 Milliarden, ein Pfund Fleisch 3000 Milliarden Mark; Briefmarken wurden im November 1923 in Deutschland ohne Aufdruck hergestellt - der Postbeamte übertrug den aktuellen Preis von Hand, und für die Ersparnisse eines ganzen Lebens konnte sich ein Universitätsprofessor noch nicht einmal ein Brötchen kaufen.
    Aber das ist nicht der Weltrekord: In Ungarn kostete ein Dollar im Jahr 1946 4 x 10 Hoch 30 Pengös (die damalige ungarische Währung), das ist 10 Trillionen mal soviel wie das Alter der Erde, in Sekunden seit dem Urknall ausgedrückt.


    Lit.: B. Nagaro: A short treatise on money and monetary systems, London 1949; Chronik des 20. Jahrhunderts, Dortmund 1988.


    :D :D :D :D :D :D :D

    Das Ganze kann man auf zwei Stichworte reduzieren: fixer Zinssatz vs. variabler Zinssatz. Mit fixen Zinsen entschuldet man sich in einer Hyperinflation, mit variablen geht man unter ;) Drum prüfe, wer sich (ewig) bindet, gilt nicht nur bei der Hochzeit. :rolleyes: Wenn jetzt ein Mix aus Infaltion und Deflation folgt, sind alle Kredite schlecht...

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    Original von tenntWände


    Naja, reinkopierte Texte sind ja wohl keine 'Artikel von ihm', und Kommentare bezüglich seines Teufelsglaubens brauchen wir hier auch nicht wirklich.
    Soll er doch eine eigene Site aufmachen und seine Gläubigen mitnehmen. Ist doch ein freies Land hier. :)


    Wenn ich mir deine kompletten 50 geposteten Beiträge hier im Forum so ansehe, finde ich, dass Du Dich eher mit Kauf und Verkauf bei ebay beschäftigen solltest, als Dich hier einzumischen und unnötig zu provozieren ;) Recht viel GEHALTVOLLES zum Thema Wirtschaft und Politik war unter den 50 Postings nämlich nicht gerade dabei...


    Nicht so voreilig urteilen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich solche Unterstellungen, ich würde mich nicht auskennen und naiv sein, hier absolut zum k...finde ums noch relativ nett zu formulieren. X( X(
    Nur weil ich wie viele andere auch -Kostolany-, nichts von Chartanalyse halte verstehe ich nichts und agiere naiv??!! Zum Thema Informationen sage ich nur die Begriffe asymmetrische Informationsverteilung und Falschinformationen.


    Jeder, der einigermaßen Kohle hat, kann alle Chartanalysten so an der Nase herumführen...warum??


    --->



    "...Durch seinen Informationsdienst erfuhr Nathan in London noch vor dem Premierminister von dem Sieg bei Waterloo und nutzte diese exklusive Nachricht für einen riesigen Spekulationsgewinn.


    Er verkaufte schnell den Großteil seiner Börsenapiere, woraufhin ihm viele Börsenleute folgten, da er als führender Finanzmann galt und er Informationen über eine englische Niederlage zu haben schien. Als der Kurs stark abgesunken war, kaufte er die Papiere wieder auf..."


    Auf solche Tricks wäre jeder Chartanalyst auf der Welt hereingefallen und ich glaube nicht, dass die Trader solche Tricks heutzutage nicht mehr kennen ;)


    P.S Wenn Du wirklich Insiderinformationen gehabt hättest, dann wäre der Schuß auch nicht nach hinten losgegangen, das nur zur Info ;)

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    Original von Silverfish
    Nö! Laut Statistik passieren am Freitag den 13. weniger Unfälle als an anderen Tagen.


    http://www.diepresse.com/home/…k=/home/panorama/index.do


    Ob die Zahlen der Unfälle in Deutschland auch gelten, da wäre ich vorsichtig, denn andere Länder andere Ti...ähhh Sitten. Jedes Land hat seine Eigenheiten, aber eins ist sicher, "...Dabei ergab sich, dass der 13. insgesamt 688-mal auf einen Freitag fällt, aber nur 684- bis 687-mal auf jeden der anderen Wochentage..."
    ;)

    Zitat

    Original von Tengu


    Einer der angeblichen Ursprünge für den Aberglauben um Freitag den 13. :


    Am 13. Oktober 1307, einem Freitag, wurden alle Kommandanturen der Tempelritter (und eine große Zahl dienender Brüder) in Frankreich verhaftet. Eben dies begründete den Aberglauben, dass ein Freitag der Dreizehnte Pech bringt. Die zahlreichen und fast gleichzeitigen Verhaftungen waren eine völlige Überraschung für die Templer. Die königliche Seite brüstete sich damit, dass nur zwölf Ritter entkommen seien, darunter nur ein einziger Würdenträger. Die Verhaftungswelle war ein gut durchorganisiertes, polizeiliches Kommandounternehmen - das erste Bekannte seiner Art in der Geschichte.


    Mag sein, aber rein statistisch gesehen passieren am Freitag den 13. deswegen mehr Unfälle und Unglücke, weil es mehr 13. Freitage als 13. Samstage-Donnerstage gibt... ;) Deswegen ist dieser Aberglaube auch nur ein Glaubens-Irrtum...

    Die haben eben Informationen viel früher als Chartanalysten, aber jeder soll ruhig etwas haben, auf das er seine Prognosen stützt. Ich persönlich halte genau aus der Sicht der asymmetrischen Information nichts von Chartanalysen, da diese nur auf vergangenen Daten basieren.


    P.S Man kann übrigens vorhandene Insiderinformationen damit tarnen, dass man sich am Kaffeesatzlesen beteiligt und dann aufgrund dieser Informationen mit seiner Chartanalyse fast immer richtig liegt ;) Allerdings kann man ja das dann nicht in ein Buch schreiben. Nichts für UNGUT...

    Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt, wie es ist.


    Das einzige was zählt um die Prognosewahrscheinlichkeit "aktueller Kurs plus erwartete alias geforderte Rendite" zu erhöhen sind Insiderinformationen, denn die Börse beschäftigt sich nicht mit der Vergangenheit, sondern mit der Zukunft. Den Vorsprung gegenüber anderen bekommt man dadurch, dass man entweder Insiderinfos hat bzw. Infos schneller hat als andere, oder einfach weiter als andere in die Zukunft sehen kann, aber nicht durch Chartanalysen. Das Motto lautet also ... Augen auf in der Gegenwart und aus dem Gesehenen vernünftige Prognosen für die Zukunft treffen, oder einfach Insiderinfos beschaffen ;)...


    Kleiner Tip: Geht zum Italiener, trinkt nen guten Espresso und lasst Euch dann aus dem Kaffeesatz lesen, anstatt sich tagtäglich mit vergangeheitsorientierten Charts und vergangenen Daten zu beschäftigen ;)

    Was wohl daran liegt, dass statistisch gesehen der 13. am öftesten ein Freitag ist, aber mehr auch nicht ;) Wenn also der Pfarrer etwas von einem angeblichen Unglückstag redet, dann sollte man ihn gleich mit einer Steinschleuder von der Kanzel schießen...