Beiträge von Minos
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Nix Weltbewegendes, DAX/Gold ist seit vielen Monaten in enger Spanne.
Wasnn kommt der Ausbruch???
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Letztlich ist es doch ganz banal, kommt der Black Swan, sprengt er das System, und der Optionsschein muss nicht bedient werden. So kann man das Risiko des Black Swans auch abhandeln.
Und wenn das System nicht gesprengt werden sollte, dann zahlen halt die Steuerzahler an AIG, damit die falsch modellierten CDS-Papiere nicht ausfallen und die höchstgehebelte Deutsche Bank nicht pleite geht, obwohl die DB doch eigentlich so doof war sich mit den Dingen abzusichern.Gut, man kann jetzt auch sagen, die DB-Bänkster waren klug, weil sie gewonnen haben, aber das ist Ansichtssache. Denn die nächste Runde läuft schon, und ob die wieder von der DB gewonnen wird?
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Ist der Witz an Schwarzen Schwänen nicht, daß man sie für unmöglich gehalten hat, sie dann aber durchaus häufig waren, wenn man nur wußte wo?Genau das ist es,
die Investmentheinis (Taleb war auch einer, meine ich) gehen bei Ihren mathematischen Modellen von einer Normalverteilung (Gauß-Kurven) aus, Ereignisse weit weg vom Mittelwert sind dann extrem unwahrscheinlich. Geht man nur weit genug weg vom Mittelwert, dann sind diese Ereignisse so unwahrscheinlich, dass Sie faktisch unmöglich sind. Soweit sogut!
Das Problem ist nun, dass die Investmentheinis nicht einsehen wollen, dass ihre schönen mathematischen Modelle nur unter gewissen Randbedingungen funzen und keine Ahnung haben, dass sie schlicht von falschen Annahmen ausgehen und dass diese Modelle eben nur unter gewissen Annahmen einigermaßen zutreffen, die eben nicht immer zutreffen müssen. Das führt dann dazu, dass die unmöglich betrachteten Ereignisse eben gerade doch auftreten, obwohl sie es laut den Heinis eben nicht dürften. Das nennt Taleb dann Black Swans, also Ereignisse die auftreten, aber keiner damit rechnet, weil die Heinis einen falschen Ansatz haben ...
Taleb hat ja den tollen Vergleich mit dem Truthahn, der jeden Tag von seinem Herren lecker Essen bekommt. Der Truthahn findet das super und geht davon aus, dass alles in bester Ordnung ist, bis Thanks Giving eben, dass ist für den Truthahn dann ein Black-Swan -Ereignis, nicht aber für den Metzger ...

OK, ich habe provoziert, mach aber Spaß!
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DAX in Gold unter 6 !

Sollte g_g recht haben, dann müsste nach meinem Tip Gold über 1140 Euro stehen ! Yeah!

NA ja, vielleicht bleibt ja der Goldpreis gleich und der Euro geht auf Parität zum Dollar.
Auch ne Möglichkeit ... -
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Sie sehen in keinem einzigen Finanzprodukt einen persönlichen Nutzen? Klar, Sie wohnen ja auch entweder in Höhlistan oder in Absurdistan.
Mal nur für die EU-Länder gesprochen, aber alle zivilisierten Länder werden das ähnlich halten:
- Wenn Sie angestellt sind oder Angestellte haben, benötigen Sie zur Lohnabrechnung ein Girokonto (Kontokorrent)
- Wenn Sie ein Auto besitzen wollen, benötigen Sie eine Haftpflichtversicherung
- Wenn Sie ein Haus haben, müssen Sie auf elektronischem Wege Grundsteuer bezahlen und eine Feuerversicherung abschließen
- Schon mal eine Aktie gekauft?
Selbstverständlich benutzen Sie keine Kontenkarte, keine Kreditkarte, haben noch nie einen Kredit benötigt, für einen Neuwagen keine Vollkaskoversicherung abgeschlossen usw. usf. Alles eine Frage des Lebensstils, und Sie können sicher leichten Herzens darauf verzichten.Machen Sie sich eigentlich eine Vorstellung davon, was alles funktionieren muss, damit Sie eine einzige Überweisung tätigen können? Bei der großen Anzahl von sehr "originellen" Ideen, die hier im Forum geäußert werden, fühle ich mich manchmal genötigt, mit banalen Platituden die Finanzdienstleistungsbranche zu "verteidigen", die zu allererst eine Dienstleistungs-Branche ist. Einzelne Auswüchse im Investment Banking können an diesem Bild nichts ändern.
"... einzelne Auswüchse ..." ???
einfach zu schön!

Diese "einzelnen Auswüchse" hätten beinahe das Gesamte Finanzsystem um die Ecke gebracht, und da sich ja nix geändert hat, dürfen wir getrost davon ausgehen, dass dies beim nächsten Mal gelingen wird ...

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Nicht das es noch vergessen wird
So ein Mist
, gerade jetzt läuft mir das Konto voll und nun das hier, die Unzen für knapp 900,- Teuronettis
. Hilfe...wo sind nur die guten alten Preise geblieben...na ja, nüzt auch nix, und noch mehr cash aufzubauen ist wohl auch nicht die schlaueste Idee, beim nächsten Dip wird nun wieder reichlich eingekauft, tschüss mein Durchschnittspreis ![smilie_love [smilie_love]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_love_004.gif)
Wünsche
...allen einen goldigen Tag
Tut
Genau! Jedes nicht in Gold investierte Promille des Vermögens ist ein Ärgernis.
. Ich kaufe momentan nicht mehr nach, hoffe aber dass Silber Gold jetzt deutlich outperformen wird. Dann wird Silber in Gold getauscht und auf den Dip gewartet, der gewöhnlich beim Silber heftig wird, beim Gold kaum zu verspüren ist ...Minos
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Der technische Analyst und Chef des renommierten Research-Unternehmens Elliott Wave International, Robert Prechter, sagte vor einem Jahr richtig eine deutliche Erholung des US-Aktienmarkts voraus. In den vergangenen Monaten änderte der Experte in radikaler Weise seine Sichtweise. Bereits im November ging dieser von einer nahenden Top-Bildung des Marktes aus. Nun erklärte Prechter gegenüber Tech Ticker, dass sich mittlerweile die Psychologie des Marktes vollkommen drehte und von einer extrem negativen Stimmung vor einem Jahr in extremen Optimismus umschlug. Daraus habe sich für den Markt im Januar eine Top-Formation ergeben. Unter den vielen von ihm beobachteten Stimmungsindikatoren sei der niedrige Barmittelbestand bei Investmentfonds sehr auffällig gewesen. Dabei hätten sich Niveaus ähnlich der Jahre 1973, 2000 und 2007 ergeben, wo sich an den Aktienmärkten jeweils große Top-Formationen ausgebildet haben. Derzeit rät er niemanden zum Eingehen von Risiken, zumal die aktuelle Zeit Sicherheit erfordert.
Der Privatinvestor habe den Aktienmarkt mehr oder weniger aufgegeben und sich dem Kauf von Anleihefonds zugewendet. Durch diese Strategie gelange aber der Investor vom Regen in die Traufe. Der Bondmarkt stelle die bislang größte Blase in der Weltgeschichte dar. In einer etwaigen großen Deflation würden Unternehmens-und Kommunalanleihen sowie Verbraucherkredite unter Druck geraten. Er geht davon aus, dass dieses Szenario bereits in Gang gekommen ist und empfiehlt, für die nächste Zeit vor allem das Halten von Barmittelpositionen.
Quelle boersegoPrechter muss gute Nerven haben. Da spricht er von einer Bondblase, also extrem hohe Bondpreise, gleichbedeutend mit extrem niedrigen Zinsen. Wenn diese Blase platzt explodieren also die Zinsen. Macht es Sinn, bei so einem Szenario Bargeld zu halten?
-> Ja, wenn, ja wenn(!!!!) die Staaten bei den Zinssätzen nicht pleite gehen und damit Geld werthaltig bleibt. Aber wie soll das gehen, wie soll der Staat liquide bleiben, ohne massiv das notwendige Zinsgeld zu drucken und damit das Vertrauen in das Papier zu zerstören?
Prechter liegt IMO falsch, weil in einem solchen Szenario die Unsicherheit bzgl. Staatspleiten so exorbitant groß wird, das Gold Papier outperformen wird.
Prechter geht langsam das Licht auf, dass Staatsanleihen kein sicherer Ort mehr sind, stattdessen aber Bargeld zu halten ist irgendwie phantasielos. Prechter will einfach nicht uneingeschränkt Gold empfehlen. In seinem Buch empfiehlt er Gold quasi nur als Absicherung für den Fall, dass seine vermutete Deflation doch nicht kommen sollte. Das ist IMO Quatsch. Wenn die extreme Deflation kommen sollte, die Prechter mit seinen "Wellen" prognostziert, dann ist das schlicht eine Form des GEC und Papiergeld garantiert bei seinem "inneren Wert" angekommen.

Minos
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... dennoch, das läuft heute in meine Richtung, DAX/Gold taucht heute unter die 6,8.
Minos
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Sehr gut.
Für jene die einsteigen wollen
http://aktien.onvista.de/chart…NOTATION_COMP4=0#chart_01
Ab morgen besitze ich diese Aktie, das car könnte auch noch folgen

Na, dass wollen wir alle doch ganz gespannt verfolgen und archivieren das mal vorsorglich:
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DAX/Gold ist bei 6,9 angekommen.
Da trinken wir doch mal ein Schnäpschen drauf ...
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Ok, wäre nicht fair, jetzt zu behaupten, dass DAX/Gold bei 6,8 liegt und damit seit langer Zeit die 7 unterschritten hat, einfach weil der DAX nach Handelsschluss keine Chance hatte dem Dow und Gold nach oben zu folgen.
Dennoch, die Richtung ist seit geraumer Zeit nach unten gerichtet ...
Minos
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Hallo zusammen,
wer weiß noch, mit welchem Artikel/Link dieser Thread im Jahr 2006 gestartet wurde? Der erste Beitrag wurde ja leider gelöscht!
Es muss ein hochintelligenter, weitsichtiger Aufsatz gewesen sein. Wer erinnert sich? Wer hat ihn noch?
Ich würde ihn gerne heute noch einmal lesen!
Minos
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Vom 27.01.2009:
Die 5600 haben erwartungsgemaess gehalten. Meldepflichtige Wertpapierkaeufe von Managern haben in den letzten Tagen massivst zugekommen. Passt ins Bild.
Der Ruecksetzer von 6100 auf 5600 erscheint gesund im uebergeordneten Bullenmarkt.
Achso, viel Spass mit den Dividenden. Alljaehrlich ist's ja wieder so weit und die Firmen ueberweisen ihren Eigentuemern die anteiligen Gewinne.

Gruss.
Das mit den Erwartungen ist immer so eine Sache, ich sprech da aus Erfahrung... Hoffentlich dreht sich das Bild, sonst haben die "Manager" mit "Zitronen gehandelt". Ein Rücksetzer bis auf DAX 5430 Punkte ist sicher auch noch gesund, was aber, wenn das Spiel in Salami-Manier immer weiter runter geht? Dann wird´s ungesund.

Dax/Gold jedenfalls ist nun unter die 7,1 gefallen ... Ich weiß nicht, ob es schon soweit ist. Wie die Lage der Papierwährungen aber derzeit betrachtet wird, tippe ich mal in den nächsten Wochen und Monaten auf einen weiter fallenden DAX/Gold. Nur so ein Gefühl, aber das mit den Gefühlen und Erwartungen ist immer so eine Sache ...

Minos
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Ich gehe davon aus, dass die DAX/Gold-Graphik aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen Performance-Index handelt, angepasst werden muss.
Insoweit war der Hinweis von romario äußerst wichtig, denn in der dargestellten Form ist der Graph systematisch falsch begründet und daher angreifbar, auch wenn er inhaltlich nicht wesentlich anders in der neuen Form aussehen wird.Im übrigen hab ich nachgelesen, dass beim DAX bei der Einberechung der Dividenden zeitweise sogar fiktive Steuersätze berücksichtigt wurden. Dat is ja reine Willkür! Aber es gibt ja den monatlich berechneten KDAX, den zugehörigen Kursindex, der wird wohl zu Korrektur dienen müssen. Ein Performance-Index DAX ist in jedem Fall Humbug für die Relation DAX/Gold, denn dann steigt das Verhältnis in der Tat immer weiter an, weil die Performance zumindest nominell nach oben unbegrenzt ist ...
Minos
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[Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/goldblase22lv90.jpg]Fazit: für die Wahl der zu präferierenden Assetklasse sind Ratios unerlässlich und wertvolle Timing-Werkzeuge.
Diese Graph des Dow Jones/Dax ist einerseits eine Katastrophe und spitze zugleich. Eine Katastrophe, weil der Original-Ersteller beweist, dass der das Prinzip der Relation DJ/Gold nicht verstanden hat. Der wichtige Punkt ist nämlich, dass das Verhältnis DJ/Gold nicht ewig steigen kann (wie oben erläutert, wäre das gleichbedeutend mit der Tendenz, dass Gold gegen die Wertlosigkeit strebt, was man guten Gewissens ausschließen kann.) Daher ist die grüne Markierung einfach nicht sinnvoll und zeugt von Nichtverstehen. Andererseits treffen die nachträglich eingefügten Geraden den Nagel auf den Kopf:
Der "theoretische" Verlauf des DJ/ Gold ist nämliche folgender:
Start in der "Steinzeit", es gibt keine Aktien, daher DJ=0 und somit auch DJ/Gold=0, dann die Industrialisierung der USA, erste Aktien aber noch viel Landwirtschaft, d.h. DJ hat nur einen kleine Anteil an der Wirtschaft, daher DJ/Gold>0, aber klein. Dann Industrialisierung, andere Sektoren werden zurückgedrängt im Vergleich zur Industie, die der DJ abbildet, soweit zurückgedrängt, bis die Industrie/der DJ den maximalen Anteil an der Volkswirtschaft einnimmt und damit eine auch gegen Gold maximalen Wert erreicht, damit DJ/Gold=max. Und dannn? Nun gehen wir mal davon aus, dass die USA nicht auf dem Weg zurück in die Steinzeit sind (wobei ich mir da nicht so sicher bin
), dann sollte der DJ/Gold eigentlich auf diesem Maximum mehr oder weniger verharren, nennen wir es Sättigungsphase. Nur kommt es die ganze Zeit über immer zu erheblichen zyklischen Schwankungen, Boom und Bust, und die sehen wir aktuell, keinesfalls eben aber einen Anstieg des DJ bis in alle Ewigkeit, wie der Chart im Original ohne Anmerkungen glauben machen will.Minos