Ist der Witz an Schwarzen Schwänen nicht, daß man sie für unmöglich gehalten hat, sie dann aber durchaus häufig waren, wenn man nur wußte wo?
Genau das ist es,
die Investmentheinis (Taleb war auch einer, meine ich) gehen bei Ihren mathematischen Modellen von einer Normalverteilung (Gauß-Kurven) aus, Ereignisse weit weg vom Mittelwert sind dann extrem unwahrscheinlich. Geht man nur weit genug weg vom Mittelwert, dann sind diese Ereignisse so unwahrscheinlich, dass Sie faktisch unmöglich sind. Soweit sogut!
Das Problem ist nun, dass die Investmentheinis nicht einsehen wollen, dass ihre schönen mathematischen Modelle nur unter gewissen Randbedingungen funzen und keine Ahnung haben, dass sie schlicht von falschen Annahmen ausgehen und dass diese Modelle eben nur unter gewissen Annahmen einigermaßen zutreffen, die eben nicht immer zutreffen müssen. Das führt dann dazu, dass die unmöglich betrachteten Ereignisse eben gerade doch auftreten, obwohl sie es laut den Heinis eben nicht dürften. Das nennt Taleb dann Black Swans, also Ereignisse die auftreten, aber keiner damit rechnet, weil die Heinis einen falschen Ansatz haben ...
Taleb hat ja den tollen Vergleich mit dem Truthahn, der jeden Tag von seinem Herren lecker Essen bekommt. Der Truthahn findet das super und geht davon aus, dass alles in bester Ordnung ist, bis Thanks Giving eben, dass ist für den Truthahn dann ein Black-Swan -Ereignis, nicht aber für den Metzger ... 
OK, ich habe provoziert, mach aber Spaß!