Beiträge von Minos


    Der Vergleich GOLD vs. DOW hinkt sehr stark ! und ist überhaupt nicht aussagefähig !


    Tatsächlich sind Preisindizees (nichts anderes sind Aktienindizees) über längere Zeiträume mit Vorsicht zu betrachten, aber "überhaupt nicht aussgaefähig" ist zu hart, denn wir haben halt nichts Besseres!


    In keinem Eurer Beiträge GOLD vs. DOW habe ich jemals den Hinweis gelesen, dass in dem DOW Chart ja gar KEINE Dividenden und Ausschüttungen mit einberechnet sind.
    DOW JONES Index ist also immer OHNE Dividende und ohne Ausschüttungen / Gewinne dargestellt.


    Das ist richtig, aber gerade weil der Dow Jones ein Kursindex und eben kein Performance-Index ist, ist die Relation Dow Jones/Gold so ideal anwendbar. Es werden ja gerade keine Aussagen über die Performance gemacht, sondern über das Verhältnis Aktien/Gold. Dass dieses Verhältnis nicht bis in alle Ewigkeit steigen kann, ist banale Mathematik verbunden mit gesundem Menschenverstand, hier ganz kurz erläutert: Angenommen Aktienindex/Gold steigt immer weiter an (womöglich sogar exponentiell), also strebt mathematisch gesprochen gegen unendlich. Dies geht nur, wenn der Goldpreis vernachlässigbar klein wird gegenüber den Aktienpreisen, dies ist gleichbedeutend damit, dass Gold gegen die Wertlosigkeit strebt, was ich aufgrund der Jahrtausende alten Geschichte mal ausschließe. Damit war die Annahme falsch, das Aktienindex/Gold immer weiter ansteigt, q.e.d.. -Bitte nicht missverstehen, denn während der Industrialisierung eines Landes kann Aktienindex/Gold sehr wohl über hunderte Jahre ansteigen, aber eben nicht bis in alle Ewigkeit. Irgendwann ist der Zyklus halt zu Ende und wenn er hundert(e) Jahre dauert!


    Von daher hinken die langzeit-Charts absolut, denn heute schütten die DOW Unternehmen PRO JAHR mehr Gewinne aus, als der komplette DOW Jones damals wert war und gekostet hat ...


    Richtig, man muss alles mit den exorbitant gestiegenen Geldmengen bereinigen. Natürlich hatten die damaligen Ausschüttungen einen viel höhere realen Wert, von daher ist die Aussage nur schön anzuhören, aber eben sinnlos.

    Man müsste also um einen aussagekräftigen Chart darzustellen, alle jährlichen Ausschüttungen an Dividenen und Gewinnen dem Dow Jones Chart zurechnen.


    Gerade eben nicht! Beim Dow Jones, dem Kursindex ist alles korrekt, aber, und da hast Du eine wirklich wunden Punkt getroffen, beim DAX/Gold wäre die berücksichtigte Dividende herauszurechnen, denn die würde sehr langfristig tatsächlich (wie der berühmte Josephspfennig) ins Unendliche führen. Letzlich werden die ausgeschütteten Dividenen ja nicht alle reinvestiert, sondern immer wieder auch konsumiert, so dass der Performance-Index DAX keine real exisitierenden Wert in der Wirtschaft wiederspiegelt, sondern nur eine theoretische Performance, die man erzielt hätte, wenn man die Erträge alle immer voll reinvestiert hätte. Hier muss ich in der Tat noch einmal ausführlich nachdenken!!! Allerdings liegt die durchschnittliche Dividendenrendite des DAX bei ca. 2%, also nicht allzu hoch.


    Wo stünden wir dann heute beim Dow Jones? inclusive Dividenden und Unternehmensgewinne die der Anleger Jahr für Jahr bekommt? 20.000 ?! 30.000 ?! oder mehr ...
    Rechne mal in Deinem 100 jährigen Dow Jones Chart vs. Gold Chart jährlich nur ca. 5% Dividendenrendite dazu (per ano) und schau mal wo Du raus kommst ...
    Man kann sich nämlich auch selbst belügen nur um ein gutes Gewissen zu haben. Nur weil Gold keine Gewinne und keine Dividenden ausschüttet, muss man dem Dow nicht unterstellen auch keine Gewinne zu machen. Der Dow Jones wird hier so dargestellt, als hätte kein einziges Dow Unternehmen in den letzten 100 Jahren auch nicht einen einzigen Cent verdient oder an die Anteilseigener ausgeschüttet.
    Denn: (nochmals) Die Dow Jones Grafik zeigt den Dow Jones immer OHNE Dividenden und OHNE Ausschüttungen/Gewinne! Also nur die reinen Kurse.



    OK und absolut korrekt, wird häufig vernachlässigt. Doch dies ist Vergangenheit. Die Aussage ist nun, dass es so eben gerade nicht weitergeht, der Zyklus im Jahr 2000 erst mal zu Ende gegangen ist. Es ist ein Kreditzyklus, der noch nicht bereinigt ist und daher noch weitergehen wird. Das ist die Aussage. Ob sie richtig ist, wissen wir in vielleicht 5, 10 oder 15 Jahren. Wer weiß?


    Eigentlich wäre es ja schlimm, wenn Gold NICHT die 1:1 Gold : Dow schafft, denn wie gesagt, beide Vergleiche sind nur der Kurswert, beim Dow ohne die Gewinne, also wäre es ja mehr als normal, wenn das Verhältnis 1:1 wäre, aber scheinbar sind die Unternehmen auch ohne ihre Gewinne noch mehr wert als Gold ... sonst wäre der reine Kurs-Chart Vergleich zu Gunsten von Gold, ist er aber nicht.


    Volltreffer, Du schreibst es hier doch selbst, auch wenn Du es vermutlich anders gemeint hast: Gerade weil der Dow Jones ein Kursindex ist, ist er in Gold gemessen nach oben bergrenzt (s.o.) und gerade weil er ein Kursindex ist kann (und wird er m.E.) historische Tiefstwerte (so um die 1) in Gold gemessen immer wieder erreichen! Du schreibst es hier selbst! Über die Performance im hinter uns liegenden Kreditausweitungszyklus ist hier erst mal nichts gesagt!


    Die Grafik zeigt aber sehr schön, dass es GOLD nicht mal geschafft hat, den Dow Jones Index OHNE Dividenden und Ausschüttungen zu schlagen.
    Also selbst ohne seine Gewinne (Gold macht ja auch keine Gewinne) ist der Dow Jones besser gelaufen als Gold.


    Die Aussage ist ja gerade, dass Gold geanu das jetzt schaffen wird, in den nächsten 5, 10 oder 15 Jahren, wenn es schon so weit wäre, wäre die Diskussion hier überflüssig.



    Fazit:
    Glaube nur dem Chart und der Statistik die Du selbst gefälscht hast.
    und bitte, verdummt hier nicht die Leute ... oder wer der Leser hier, außer Euch Expertenn, weiß schon, dass in Eurem Vergleich mit Dow Jones Chart vs. Gold, beim Dow Jones nicht mal die jährlichen Gewinne berücksichtigt sind ...


    Ok, das spricht für sich selbst, no comment :wacko:


    Abgesehen davon glaube ich aber trotzdem dass sich Gold dem Dow Jones langfristig annähern wird, aber nicht umgekehrt ...


    Hey, da sind wir ja einer Meinung, die Frage ist aber doch, warum nicht umgekehrt? Das "umgekehrt" kommt genau dann zum Tragen, wenn die Zentralbank mit dem Gelddrucken aufhört und die Wirtschaft in einer Defaltion kollabiert. Ist Geschmacksache, ich teile hier Deine Meinung, dass das Inflationsszenario kommen wird, allerdings beschwören würde ich das nicht ...


    Minos

    Wir sind in einer Depression, daran ändert auch die kurzfristige Flutung der Märkte mit Geld nichts. Da wäre auch zu schön, wenn das funktionieren würde! Die Schulden müssen vor einem Neubeginn raus aus dem System, sind sie aber noch nicht. Wir sahen lediglich ein Vorspiel, eine Ankündigung.



    Die Reise der Aktienmärkte gen Süden wird wieder aufgenommen, in Gold gemessen in jedem Fall, absolut gemessen vermutlich auch. Ob gestern schon oder in ein paar Wochen oder Monaten weiß ich nicht.



    Das, was wir bisher gesehen haben, war doch keine Krise, das war ein laues Lüftchen. Ich habe jedenfalls außer den fallenen Benzinpreisen nichts gemerkt.



    Minos

    Es gibt Katalysator-Entsorger, die arbeiten mit dem gleichen System.



    Ich hab das mal getestet, Katalysator verpackt, alles ordnungsgemäß ausgefüllt und abgesendet. Dann wartete ich, und wartete und wartete.


    Dann ein Drohbrief, wo meine 35 Euro (oder so) bleiben. Ich wartete und wartete und wartete ...



    Kurz, ich warte heute noch ... :D



    Minos

    CuB- Crack up boom, meine Meinung:



    Ralf Flierl von Smart Investor, ein Verfechter des CuB, sagt immer gleich dazu, dass der seiner Meinung nach kurz bevorstehende CuB nur nominell ist. Das heißt doch übersetzt nichts anderes, als dass mehr oder weniger alle Preise steigen. Aber dann ist der CuB witzlos und ein Nullsummenspiel.



    Ich glaub nicht an einen solchen Ausgang: die Aussicht der Wirtschaftstätigkeit und damit die Aktienkurse werden im Falle heraufziehender Preissteigerungen (und womöglich drohender Zinssteigerungen) nicht steigen, zumindest nicht gegen Gold.



    Ich bleibe halt stur bei meiner "Religion": DAX/Gold wird weiterfallen und zwar kräftig, dabei ist es egal, ob das in einer deflationären Zerstörung oder im einem hyperinflationären CuB passiert!



    Minos





    Genial, die Propaganda,
    das Renditedreieck ist aber schon verräterisch:
    Gehen wir nämlich von den 61 JAhren weg hin zu 49 Jahren, dann kommt eine jährliche Rendite von 6% raus und in den letzten 10 Jahren, glatte 2% Verlust pro Jahr!
    Halten wir da mal in den letzten 10 JAhren die Edelmetalle dagegen! :thumbup:



    ... un das alles vor Steuern (für Dividenen ...)



    Minos

    DAX (Performance-Index, also inkl. Dividenen)


    30.12.2008: 4810


    31.12.2009: 5957


    ---------------------


    Rendite: 23,8%




    Gold


    30.12.2008: 617€


    31.12.2009: 762 € (17:30 Uhr)


    ----------------------


    Rendite: 23,5%






    DAX/Gold: ca. Nullsummenspiel :wall: :wall: :wall:




    Da mühen sich die hochintelligenten Manager ab und die Menschen machen sich den Buckel krumm und sind produktiv, und was kommt raus?


    Monetär gesehen, wie schon letztes Jahr: Nullkommanix! (genauer: 0,3% Rendite) :D




    Da bleib ich doch im Bett liegen! [smilie_love]



    ***Ironie aus***
    Minos




    ... Dividenden vor oder nach Steuer? Aber egal, es wird am Ende des Ochs nicht fett machen ... :D


    Kongratulation auch von mir !



    Minos

    Upps, man könnte ja meinen, Du hälst die Oberhoheit bezüglich der Fahrpläne in der Hand. Respekt. Bleib doch "locker"! EM#s sind keien derartigen Einschränkungen unterlegen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Xaver


    Ein klein Wenig Spaß muss sein ...


    P.S. habe im März keine Aktien gekauft und werde es auch in 2010 nicht tun (Ausnahme Minen)

    Das ist ja witzig, bis vor kurzem wurde sich hier noch heftig über die Zukunft des Marktes gezofft, und nun liegen wir uns (einschließlich g_g) in den Armen und geben vor/zu, nicht in die Zukunft sehen zu können. :D



    Man wird halt vorsichtiger angesichts der Kurssteigerungen, nicht wahr? Allerdings bei den Kurststeigerungen beim Gold habe ich keinerlei solchen Bedenken [smilie_love] , obwohl dieser Bullenmarkt ja bereits viele Jahre besteht. Der Edelmetallzug fährt weiter in die gleiche Richtung nach Norden, beim DAX gilt das gleiche, nur realtiv zum Gold halt in die südliche Richtung, zwischenzeitliche "Ausrutscher" :whistling: ausgenommen ...



    Watch DAX/Gold!



    Minos

    Meine Empfehlung geht an das Mitglied Clarius:




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    Minos





    Das liegt im Auge des Betrachters:
    In der Graphik wird die Münze als Silberkauf betrachtet (zum Spot-Preis, mit dem entsprechenden Potential) und einer Put-Option mit dem Strike bei 18,68€. Dies bedeutet nichts weiter, als dass das Silber bei einem Fall unter 18,68€/Feinunze abgesichert ist, durch den Nennwert der Münze eben. Diese Put-Option ist aktuell (noch) deutlich im Geld, daher hat die Option einen inneren Wert, der sich zusammen mit dem bezahlten Silberwert der Münze genau auf 10 € summiert. Nicht ganz einfach, dieses Konstrukt. Auf diese Weise kann man aber nun auch den Zeitwert der (übrigens endlos laufenen) Put-Option ermitteln, und der ist das eigentlich Interessante. Denn der verrät, das es aktuell sehr wohl Sinn macht, bis zu 10,70€ pro Münze zu bezahlen, wenn man auf die Absicherung wert legt und damit bereit ist diese Absicherung zu bezahlen.




    Ich beschreibe es mal für den Laien, der Optionsscheine nicht kennt:




    Es macht einen deutlichen Unterschied, ob ich die Münze bei einem Silberpreis von 5€/Unze oder von 15€/Unze kaufe. Im ersten Fall bekomme ich die Münze locker für 10€ im zweiten Fall muss ich fast 11€ hinlegen. Warum, wo doch in beiden Fällen das Silber in der Münze die Marke von 10 Euro nicht überschreitet?


    Es ist die Möglichkeit der Steigerung des Wertes der Münze, die im ersten Fall sehr unwahrscheinlich, im zweiten aber wahrscheinlich ist. Und diese größere Chance wird im gößeren Zeitwert der PUT-Option abgebildet.





    Minos

    Wenn eine Unze Silber 18,58 Euro kosten würde, so hätten die enthaltenen 16,65 (18 * 0,925) Gramm Feinsilber nach meiner Berechnung einen Wert von 9,95 Euro (= 18,58 / 31,1 * 16,65). Der Silberwert in Höhe von 10 Euro wäre dann bei einem Unzenpreis von 18,68 Euro erreicht, da 18,68 / 31,1 * 16,65 = 10,00. Die Abweichung ist mir schon in der Grafik aufgefallen - vielleicht übersehe ich auch etwas?


    Korrekt, der Wert ist 18,68 € exakt. Die Graphik hat noch kleinere UNgenauigkeiten, auch weil ich in 1 Euro-Raster gearbeitet habe ...



    Hier noch eine etwas neuere Version:



    [Blockierte Grafik: http://www.realterm.de/images/Gedenkmuenze_max.png]

    Schon richtig, Sie könnte prinzipiell noch herausgegeben werden, da man letztlich nur das Silber und die Prägekosten bezahlen muss.


    Trotzdem käme für den Käufer die Ausgabe für 10 Euro einem Tausch von 10 Euro gegen 11 Euro gleich, was man sicher "vermeiden" wird, der Ansturm wäre vermutlich groß, da sich die Nummer schnell rumsprechen würde.



    Minos

    Zugegeben, die Graphik ist nicht selbsterklärend, daher folgende Hinweise:




    Man gehe auf die Längsachse und wähle den Silberpreis je Unze in Euro, also wählen wir z.B. aktuell 12,40 Euro.


    Nun gehen wir hoch und lesen am oberen Rand der Flächen auf der Hochachse den Wert einer 10 Euro-Gedenkmünze bei diesem Silberpreis ab, am Beispiel wären das etwa 10,60 Euro.


    Die Flächen zeigen nun zusätzlich, wie sich dieser Preis zusammensetzt, nämlich (6,63 Euro Feinsilberpreis + 3,37 Euro integrierte Put-Option)=10 Euro garantierter Nennwert zzgl. 0,60 Euro Zeitwert der integrierten PUT-Option. Diese 0,60 Euro zusätzlich müssen bezahlt werden für die Chance auf Wertsteigerung durch den steigenden Silberpreis ohne Verlustmölichkeit durch einen fallenden Silberpreis.




    Ein sehr interessantes , weiteres Beispiel:


    Mal angenommen der Silberpreis stiege auf 18,68 Euro/Unze, dann wäre das Feinsilber in der Münze exakt 10 Euro wert. Dennoch würde die Münze nicht etwa 10 Euro kosten. In der Graphik liest man ab, dass die Gedenkmünze dann für etwa für 13,70 Euro gehandelt würde. Zum Silberwert kommt wieder der Zeitwert der PUT-Option hinzu, der dafür bezahlt werden muss, dass die Verlustmöglichkeit gegenüber einer Buillon-Münze, wie Maple Leaf, durch den 10 Euro-Nennwert begrenzt ist. Der innere Wert der PUT-Option ist Null, da die Option aus dem Geld ist. Zusätzlich ist dann noch ein üblicher Aufschlag von angenommenen 25% auf den Silberpreis zu bezahlen (darin ist auch die sonst zu entrichtende Mehrwertssteuer enthalten).



    Insgesamt zeigt die Graphik, dass bereits bei einem Silberpreis von nur 15 Euro/Unze die Gedenkmünze nicht mehr für 10 Euro herausgegeben werden kann. Die Gedenkmünze hätte dann nämlich einen Wert von 11 Euro, mit sehr hohen Gewinn und vergleichsweise niedrigem Verlustpotential!




    Minos