Beiträge von Bürgerrechtler

    erstens ist die globale Währungskrise nicht mein Szenario, sondern bittere Realität. Wann der Default kommt, weiß doch niemand wirklich. Klar wird er kommen, aber vielleicht sind es, dann doch noch zehn Jahre? Und in der Zwischenzeit? Alles auf Gold gesetzt und Minimalismus nach Silber-Lukas?


    Die Mengenangaben habe ich doch nicht statisch in den Raum geworfen, es sollte von mir keine Empfehlung geben:


    Auf gar keinen Fall, mehr als ein ganzes Kilo Gold zu kaufen! Blödsinn!!


    Mir ging es lediglich darum, hier darzustellen, daß die diskutierte Edelmetallmenge, für einen normalen Lebensanspruch als Krisenhedge, völlig ausreichend ist. Dich bringen 3 Wartburger ebensowenig durch eine bevorstehende Geldkrise, wie eine hier gleichfalls, oftmals verbal gehandelte Unmenge an EM, als notwendig erscheint. Für das Alter, falls Du noch sehr jung bist, würde ich außer dem Edelmetall und anstelle Versicherungen, doch ganz vehement, für Kinder plädieren. Gib Dir Mühe bei der Zucht....! ;)


    Schöne Grüße

    Beckenrandschwimmer, Turnbeutelvergesser, Rotsockenfetischisten, rückgratloses Gesindel

    "Warmduscher"!


    Die Eurionenretter werden sich bald wundern, wenn es plötzlich eisekalt oben herausläuft, danach plötzlich gar nichts kommt, nicht einmal frisches Wasser, für das wunde Hinterteil.....


    Schöne Grüße

    Edelmetalle sind in ihrer Funktion, als ultimativem Gelde ein klassisches Disinvestment. Dieser vorzügliche und kluge Begriff wurde von einem Fori im "Gelben" geprägt. Denke bitte darüber gründlich nach.


    Jennifer, danke für die "Blume", ich dachte schon, hier ist jetzt alles zugetrollt und der Faden zwangszuversenken. Ich freue mich sehr darüber, dass Du noch mitliest..... (Smilie mit Küßchen)


    Schöne Grüße

    Ich glaub nicht daß Zahlen über durchschnittliches Vermögen uns hier weiterhelfen!

    denn sie diente hier als Rechenexempel. Auf das jeweilige individuelle Vermögen oder Nichtvermögen, kann schließlich gerne herauf- oder heruntergerechnet werden. Um den Krisenfall mit Gold wirklich richtig zu hedgen, müßten natürlich die genauen Kenntnisse der Preisentwicklung des EM auf der einen Seite, ebenso wie die korrekte Preis-Prognose der abzusichernden Assets vorausgesetzt werden. Das kann natürlich niemand leisten. Die Tendenzen, in welche sich die benannten Dinge im Krisenfalle entwickeln werden, liegen jedoch recht klar auf der Hand, ebenso deren Grenzen.


    Durchaus seriöse, im Forum diskutierte Analysen, gehen im Krisenfalle, gemessen an heutigen Währungswertverhältnissen von Goldpreisprognosen, um 10.000 $ oder mehr aus. Die 10.000 Dollar-Prognostiker, stellen unter den ernstzunehmenden Krisenanalytikern dabei bekanntlich, eine eher konservative Basis dar.

    Bei andererseits stark sinkenden, klassischen Assets, würde dieses Goldkilo also nach heutigem Geldwert ca. 320.000 Dollar entsprechen.


    Nun, in der Preisprognose des guten Silbers sind sich die Protagonisten desselben ja einig. Da braucht es keinen weltweiten Währungsmeltdown, allein die mittelfristig auftretende, physische Knappheit sollte für dreistellige Kurse sorgen. Dennoch nehmen wir vielleicht nicht Misan`s 1:15, oder Bismarck´s 1:15,5 Ansage, sondern eher konservative 1:20 an. Dies entspräche dem preislich schlechten Ende, eines historisch, sehr langfristigen Trends.


    Die fünfzehn Silberkilos entsprächen dann, einem heutigen Dollarwert von ca. 250.000.


    Das diese Rechnung nicht weltfremd ist, zeigt der deutsche Baukostenindex oder Inflationsstatistiken die 1 Euro, aktuell zwischen 15 und 20 alte Reichsmark gegenüberstellen. Das einer 200 TEUR Hütte damals allerdings 2-4 Kilo Gold gegenüberstanden ist allerdings nicht wirklich richtig, denn ein anständiger Hebel herrschte bereits im damaligen System. (An Links oder Literaturhinweisen zu alten Statistiken, bezüglich Gold- Geld- und Kreditmengen aus der Kaiserzeit bin ich übrigens stark interessiert, gerne auch per PN.)


    Wer hier allerdings, wie viele neue Teilnehmer meinen, für sich prognostiziert, er müsse sich mit, über Jahre vorab akkumuliertem Edelmetall die zukünftige Lebensunterhaltung mit langsamen Abverkauf sichern, ist imho auf dem völlig falschen Dampfer.


    Wie auch immer die bevorstehende Krise eines weltweiten Währungsdefaults ablaufen wird, der Kollaps wird mit einem Neuanfang beendet sein. Danach wird es ein, neues Wirtschaftsleben geben. Sicher auch mit Notprogrammen aus irgendwelchen, erneut unglaubwürdigem Papier.


    Gold und Silber werden jedoch als ultimative, vor allem aber freie Zahlungsmittel wiederentdeckt werden, zwangsläufig.


    Wer solches in ausreichendem Maße besitzt, wird teilnehmen können, an neuem Wirtschaftsgeschehen. Derjenige wird sogar ganz vorne dabeisein. Derjenige kann dann Marlboro kaufen, falls der Zigarettenhandel blüht. Vielleicht sind Zigaretten diesmal aber Mist, und Treibstoffe der Bringer? Vielleicht heißt die Marktlücke auch Autoersatzteile, oder Anhängerkupplungen oder Pkw-Anhänger? Oder eben die Meerschweinchen-Zucht-Verarbeitungs-Grillanlage? Ich wüßte es heute nicht. Aber das Gold- und Silberstücke das neue Geschäftsmodell kaufen können, dessen wäre ich mir sehr sicher.


    Schöne Grüße

    eben ist sie angekommen, die eine Wartburgmünze (D). Mein Dreier-Abo, wie bereits mehrfach gehabt, auf den einen halben Taler zusammengekürzt. Naja, Nachkaufprobleme sollte es ja, wie bereits ausdiskutiert und in der Vergangenheit erfahren, nicht wirklich geben. Für mich trifft dies allerdings nur auf den Quedlinburger zu, warum auch immer, am alten Kaisersiegel habe ich den Narren gefressen.


    Schöne Grüße

    sind sicher ebenfalls Grund dafür, warum Stark und Weber das Spielfeld lieber verlassen haben. Fast 500 Mrd. Eurionen, Dispokredit an die PIIG`s, allein vom deutschen Steuerzahler! Da sind die 211 Mrd. ESFS Bürgschaften ja fast schon Peanuts.


    Schöne Grüße

    Ich postete bereits vom globalen Wohlstandsbericht:


    http://nachrichten360.de/top-t…deutsche-im-durchschnitt/


    okay, dieser bezieht sich auf den einzelnen Bundesbürger.


    Deine gepostete Raiffeisen-Quelle saldiert nicht! Knapp 39 TEUR Schulden müssen dem statistischen Durchschnittshaushalt noch abgezogen werden, macht also ca. 76 TEUR "Versicherungssumme". Das Immo-Vermögen wird noch einmal um ein knappes Drittel höher angegeben. Hoffentlich sind dort die Schulden bereits gegengerechnet. Somit wären den 76 TEUR weitere ca. 160 TEUR Immo-Haushaltsvermögen hinzuzurechnen. Einen Gesamt-Versicherungs-Betrag von 250 TEUR in heutigem Geldwert, sollte demnach gut ausreichen. Selbst für den Fall einer hypothetischen und 100 prozentigen Zwangshypothek auf das Immo-Vermögen.


    Halten wir also fest: 250 TEUR wären der EM-Versicherungswert bzw. Hedge, zum statistischem Duchschnitts-Reichbleiben.


    Wer jetzt meint, 1 Kilo Gold würde für das halbe Durchschnitts-Häuschen, nach Totalausfall im Geldsystem nicht reichen, möge sich gerne melden.
    Wer weiterhin denkt, 15 Kilogamm Silber decken nach theoretischem Komplettdefault, keine ehemaligen 76TEUR vom Geldwerte ab, der darf dies gerne ebenfalls tun.


    Schöne Grüße

    Naja, Du hast aber nicht nach sinnvoller Start Menge gefragt, sondern nach "reich bleiben".

    ;) , wie bereits bemerkt, es ist imho in höchstem Maße interessant, daß ebensolche Frage zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort von den Boardteilnehmern völlig korrekt interpretiert wurde, heute jedoch reichlich (!) anders ausgelegt wird. Vielleicht empfand sich der durchschnittlich Anlageinteressierte vor knapp zehn Jahren als "Reich", heute hat er vielleicht einen leichten Minderwertigkeits-Komplex??


    Persönlich würde ich materiellen Reichtum einfach so definieren, daß mehr vom Einkommen übrig bleibt, als ein, hier in DE durchschnittliches Lebensniveau erfordert. Bei allen Problemen im Lande, für die Meisten sollte das immer noch zutreffen.


    Schöne Grüße

    meine eigene Sicht der Dinge und mein Handeln, sind wesentlich komplexer. Das zum individuellen Lebensmodell Ausbildung, Beziehungsgeflechte, Motivation etc. gehören, dies sollte wohl selbstverständlich sein. Meine Frage zielte eigentlich auf die Sicht des Forums ab. Wie die hier versammelte Teilnehmerschaft, nach erfolgtem Währungsreset, die notwendige quantitative und sinnvolle Familien-Start-EM-Hortungs-Menge wohl so einschätzt? Viele Antworten haben mich ebenfalls erschreckt, ich kann lischen und x_funk, hier durchaus beipflichten.


    Ich bin gespannt darauf, inwiefern eine Diskussion weiterläuft. Meine aktuelle persönliche Meinung, welche empfehlenswerte Menge an Edelmetall, die eine einzelne Familienvorsorge betreffen soll, werde ich selbstverständlich und natürlich, im weiteren Verlaufe ebenfalls kundtun.


    Schöne Grüße

    .... und wenn wir hier auch nicht auf WO sind, die Unterschiede in der Meinungsbildung sind erheblich. Die Ansichten damals waren durchaus noch vom Dilemma am Neuen Markt geprägt, erste Stimmen über einen möglichen zukünftigen Kollaps des Finanzsystems wurden erstmals gehört. Erste Gold- und Silberfäden entstanden, eine verhältnismäßig kleine Diskussionsgemeinde machte sich ihre Gedanken. Die Frage nach dem "...Reicht das, zum Reichbleiben?" wurde so verstanden wie sie gemeint war. "Reichbleiben" im Sinne von einer vernünftigen Mindestmenge an EM, um nach einem möglichen Reset im System, je nach persönlicher Neigung einen Neustart hinzubekommen. Einen persönlichen Neustart, nicht im Sinne eines langsamen Aufzehren der Bestände sondern in der Absicht nach einem Crash wieder in die Lage versetzt zu sein, irgendwie, irgendwo die Basis für ein lebenswertes Leben und eigenes Einkommen zu erhalten. Die angegebene Menge an Edelmetall fand man zu diesem Zeitpunkt für Otto Normalo übrigens unerhört hoch! Das, obwohl dem damals, lediglich ca. 15TEUR investiver Aufwand gegenüberstanden.


    Schöne Grüße

    wirft natürlich sofort die Frage auf, wem denn die anschließenden Banken-Zombies gehören sollen? Von den Mitteln der EFSF-Einzahler gerettet und zwangsbeatmet, müßten diese nach Alt-Aktionärsenteignung doch eigentlich dem EFSF-Monstrum eigentumsrechtlich zugeordnet werden. Wohin soll das denn, bitteschön nun wieder führen?


    Schöne Grüße

    in ihre aktuelle Rechnung auch die Pensionsfonds und Versicherer wohl einbeziehen? Dort liegen ursächlich die ehrlichen Schuldscheine. Aufgrund Bilanzierungsrichtlinien darf dort heile Welt gespielt werden. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Wehe, wenn das bricht....


    Schöne Grüße