Beiträge von trophy

    Sorry meine Frage aber ich bin absolut neu im Minenbereich. Ist SAC eher ein Wert der durch Foren gepusht wird oder wirklich eine Investition wert? Eine kürzliche Analyse hat ja eine extreme Unterbewertung gezeigt.



    Ist SAC für ein erstes Basisinvestment im Silberminenbereich eine empfehlenswerte Aktie oder besser mit anderen Werten mischen? Empfehlung?


    Danke schonmal vorab!

    Ich kann mir vorstellen das bei einem Regierungswechsel und selbst bei der aktuellen Regierung hinter verschlossenen Türen über eine neue Vermögenssteuer nachgedacht wird. Spätestens wenn SPD und Co. gewählt werden kann man sich darauf mental vorbereiten, vielleicht schon früher. Wer wenn nicht Deutschland soll die PIIGS retten?


    Was das für den Gold- und Silberpreis im aktuellen Umfeld bedeuten würde kann sich jeder vorstellen... Ein hochexplosives Gemisch aus Schuldenkrise, Inflationsängsten, Währungsreformängsten, evtl. sogar Mehrwertsteuererhöhung 19% auf Silber und die besagte Vermögenssteuer (Flucht in EM steht auf keinem Kontoauszug :D ) würde die Edelmetalle meiner Meinung viel exorbitanter abheben lassen als was wir die letzten Jahre so erlebt haben.

    Warum hat der Threadersteller eigentlich darum gebeten das man dumme Sprüche wie "Beides - Gold und Immo" zu posten möglichst vermeiden soll? :hae: Je mehr man sein FIAT umgewandelt in Sachwerte streuen kann umso besser...
    Es war doch schon immer so, je komprimierter man gezielt Geld in eine Anlage steckt umso schlechter. Diversifizierung ist das Schlüsselwort.


    Mir kommt es so vor er will ein Haus hat aber kein Geld für Immo UND Gold. Hier wird es in zig Jahren noch keine endgültige Antwort geben. Aber spannend ist es hier schon :D


    Ich mache dann auch bald einen Thread auf. Titel: Was wäre besser die nächsten 20 Jahre zu essen um nicht dick zu werden? Fisch oder Fleisch?

    Ich bin der Meinung das die Euro 50,00 für den Drachen heute bestimmt nicht auf diesem Niveau bleiben werden bis zur Ende der Serie.



    Warum darf ein Lunar II Drache in 10 Jahren nicht genauso viel kosten wie ein Lunar I Drache? Nur weil er anstatt 15 Euro 50 Euro bei der Ausgabe gekostet hat? :hae:

    Den größten Vorteil an einer Immobilie als Geldanlage ist das man im Vergleich zu allen anderen Anlageformen weiß das mein Häuschen in 20 Jahren noch existiert. Bei Immobilienfonds, Bundesregierungen, Investmentfonds, Hedgefonds, Zertifikaten, Lebensversicherungen oder Ehefrauen bin ich mir da überhaupt nicht sicher in unserer heutigen Zeit.

    Wahrscheinlich hast Du Recht, jetzt wo ich mir Deinen Avatar genauer angeschaut habe ;)


    Jedenfalls finde ich geht es in diesem Thread darum ob einem Fisch oder Fleisch besser schmeckt...

    Bettelmann, das hört sich sehr gut an, für einen normal Sterblichen jedoch nicht umsetzbar. 50% des Hauswerts an Gold zu halten macht deshalb schon keinen Sinn weil der Hauspreis laufend fällt und der Goldpreis laufend steigt ;)


    Wenn man sich sein Leben im Alter so Revue passieren lässt was bleibt einem da positiv in Erinnerung? Vielleicht der erste Kuss mit 16, der Hochzeitstag, die Kinder kommen zur Welt und wachsen zusammen mit Dir auf. Und um all diese Gedanken kreist im Endeffekt auch immer das Eigenheim. Man denkt an die vielen schönen Sommer im Garten, Freunde die mit einem an einem lauen Sommerabend anstoßen und so weiter und so weiter. Das eigene Häuschen hat im Leben für viele (Nicht alle, es gibt auch Gollums die lieber Ihren Schatz in der Höhle anbeten) den Stellenwert schlechthin. Ich lebe lieber mein Leben mit all den schönen Gedanken die ich darin erlebe, ein paar schöne Lunarstücke gehören natürlich dazu ;)

    Und genau den Betrag (850 bis 1000 EUR) zahlst du in der Region Stuttgart auch an Miete. Und beim Kauf bleibt der Betrag fix und wird tendenziell weginflationiert. Bei der Miete besteht das Risiko, dass der Betrag steigt..


    Also mE. macht eine selbst genutzte Immobilie schon Sinn - auch im Sinne der Streuung ;)

    Genau, das kann ich unterschreiben. Ich sehe es wie bei einem Auto auf Leasing oder einem Auto das ich kaufe und über die Bank finanziere. Der Nachteil beim Leasing (wie Miete) ist Du zahlst und zahlst jedoch am Ende steht das Auto wieder auf dem Hof eines Händlers. Wenn das Auto über den Bankkredit abgezahlt ist gehört es Dir.

    Auch wenn das hier ein Goldforum ist kann ich an der Resonanz sehen das Immobilien und Gold grundverschiedene Dinge sind und kein eindeutiger Vorteil bzw. echte Knockoutargumente weder für das eine noch das andere vorhanden sind. Interessanter wäre es geworden bei der Frage Aktie, Gold oder Immo? Je mehr man von den 3 genannten hat umso besser ist man diversifiziert und das zählt in unserer heutigen Zeit besonders. Keiner weiß was morgen schon wieder in den Keller rauscht...

    Um kürzlich wieder an schnelles Cash zu kommen habe ich gemerkt das Gold echtes ultimatives Geld ist. Mit minimalem Abschlag zum Händler kauft der Privatmann sofort Gold an, bei Silber sieht die Lage etwas schlechter aus.


    Haus=illiquides Betongold aber dafür jeden Tag fühlbar und als "Festung" nutzbar
    Gold=echtes Geld

    Juli, ich verstehe Deine Einstellung, aber das EM sehr hoch bewertet sein soll kann ich wiederum nicht nachvollziehen. Noch hat in diesem Bereich nur eine kleine Minderheit gekauft. Der Preis mag gefühlt hoch sein aber noch nichts gegen das was uns noch die nächsten Jahre erwarten wird. Gold war übrigens noch nie gefühlt billig. Vor einigen Jahren waren Euro 500,00 pro Unze auch ein gefühltes kleines Vermögen wie die Euro 1.350,00 heute... Alte Füchse hier können das evtl. bestätigen. Es geht hier in unserem Land auch langsam nicht mehr darum zu welchem Preis man EM hält sondern ob man überhaupt etwas besitzt. Die Titanic sinkt aber die Rettungsboote werden rarer und rarer...


    Unterm Strich gehöre ich persönlich zur Fraktion selbstgenutztes mit Waffen verteidigtes Eigenheim und physische Edelmetalle ist die Mischung schlechthin. In einer Mietwohnung zu wohnen und das EM womöglich noch in der Bank gelagert finde ich höchst gefährlich. Im Krisenfall kommt der Besitzer und pocht auf Eigennutzung der Immobile, der Mieter rennt zur mittlerweile geschlossenen Bank und zieht ohne Bleibe und ohne EM von dannen. Ein Alptraum.

    Den Häuslebauer will ich heutzutage sehen der 100% Eigenkapital für sein Häuschen mitbringt. Die neue Küche und Inneneinrichtung etc. will auch noch bezahlt werden. Dafür sind die Zinsen auch viel zu niedrig.


    Der Grad der Verschuldung bzw. das Verhältnis zum Hauswert, Grundstückswert und Kredit macht es aus finde ich. Wenn man sich z.B. ein Haus für 1 Million Euro baut (Bitte keine Diskussion über den Betrag, ist nur ein Beispiel), das Grundstück angenommen bereits Euro 200K Wert ist und voll bezahlt ist und man für den Hausbau Euro 200K Kredit aufnimmt, also 800K für das Haus selbst finanziert, ist die Kreditaufnahme alleine schon durch das Grundstück abgesichert, vom Wert des Hauses selbst ganz zu schweigen. Bei solchen Konstellationen kann man sicherlich ganz anders an EM zur Diversifikation denken als Bauherren die für Ihr 300K Euro Häuschen mit Grundstück einen Kredit in Höhe von Euro 200K-250K aufnehmen müssen. Da darf nichts beim Job passieren. Hier heißt es eher Finger weg von EM und lieber den Kredit mit Sondertilgungen bedienen als bei erstgenanntem Beispiel.


    Also man kann bei dem Thema nicht alle Immobesitzer über einen Kamm scheren weil die Grundvoraussetzungen sehr unterschiedlich sind.


    Ich denke heute muß man mehr zwischen gut und schlecht unterscheiden. Gut sind alle Dinge die nach einem Worstcase noch Substanz haben (Aktien, Immos, Edelmetalle) Schlecht im Grunde alle reinen Papierversprechen (LV, Anleihen, Zertifikate, Bausparverträge etc.)