"Beim Gold ergab sich im Laufe des letzten Jahres bei etwa 1800 Dollar pro Feinunze ein Dreifachhoch. Das ist als eine gewichtige Umkehrformation zu bewerten. Andererseits erwarten alle Medien eine deutlich anspringende Inflation. Kräftig anziehende Strompreise verstärken diesen Eindruck. Das müsste den Goldpreis förmlich explodieren lassen. Ich habe aber den Verdacht, dass die Anleger mit diesen lancierten Nachrichten massiv hereingelegt werden sollen, um anschließend um so gründlicher abkassiert zu werden. Denn die Aktienkäufe und die steigenden Grundstückspreise in Deutschland führten eindeutig zu einer Blase, die nun zu platzen droht. Die dadurch zwangsläufig entstehende Rezession beginnt bereits schleichend und dürfte sich dramatisch verstärken, sobald sie einen steilen Anstieg der Massenarbeitslosigkeit bewirkt. Dabei wechseln die Inflationstendenzen von allen unerwartet in eine scharfe Deflation. Wie ich die Großbank Goldman Sachs einschätze, die die erste Finanzkrise mit dem Abacus-Projekt in Gang setzte (siehe meinen Brief Nr. 1476: "Eine Bank lenkt die Welt"), winken dann Goldman Sachs neue Milliardengewinne. Übrigens erklärte Lloyd Blankfein, der Chef dieser Großbank, er handele im göttlichen Auftrag. Ich verstehe das so, dass die aufgrund der Gelddruckermentalität der US-Notenbank in Billionenhöhe entstandenen Ungleichgewichte mit Hilfe einer neuen Finanzkrise abkassiert und in Gewinne der Finanzindustrie verwandelt werden. Dies ist aber im Grunde eine Bereinigungskrise. Etwa ab dem Jahr 2018 kann dann aus Gründen der Zyklik und zu erwartender politischer Umbrüche ein weiterer jahrzehntelanger Aufschwung beginnen."
Gebe zu, dass mir Resci & Bogen Bauchschmerzen bereiten. Zeitgleich dazu auch noch Baumgartners Sprung. Omen?
Überlege, ob ich nach 10 Jahren auch zum ersten Mal auch mal die Reißleine ziehen soll ...
Grüße.